Gelson Fernandes feiert sein Debüt-Tor im Adlerdress (Bild: imago/Eibner)

Es hätte nicht mehr viel gefehlt und Eintracht Frankfurt wäre mit dem ersten Heimspiel-Erfolg der Saison belohnt worden. Am Ende geht das 1:1 gegen RB Leipzig allerdings in Ordnung und der positive Trend hält an. Die Hessen bleiben in den kommenden Wochen allerdings im Flow. Bereits an diesem Mittwoch reist man zu Borussia Mönchengladbach, ehe am Sonntag bereits die nächste Chance gegen Hannover 96 wartet, um einen Heimsieg zu feiern.

Im Vergleich zum Europa-League Erfolg gegen Olympique Marseille musste Adi Hütte zwei Änderungen vornehmen. Jetro Willems setzte seine letzte Sperre in der Liga aus und wurde durch die offensive Variante Luka Jovic ersetzt. Zudem fehlte Lucas Torro aufgrund muskulärer Probleme, für ihn rutschte Torschütze Gelson Fernandes in die Startelf.

An der Leser-Bewertung gemessen, betrug die durchschnittliche Mannschaftsleistung der dreizehn zensierten Spieler den Wert 2,59. Die Einzelnoten der über 350 abstimmenden SGE4EVER.de-User im Überblick:

Gelson Fernandes:
Gelson Fernandes scheint mit seiner Leader-Rolle bei Eintracht Frankfurt immer besser zurechtzukommen. Nachdem er in der vergangenen Saison häufig im Schatten von Kevin-Prince Boateng und Omar Mascarell agierte, schöpft er sein Potenzial nach dem Weggang der beiden Spieler mehr und mehr aus. Mit einer Passquote von 86 Prozent war er zudem der Beste in seinem Team. „Er ist ein Spieler, wie ihn sich jeder Trainer wünscht. Er gibt immer alles, er ist immer für die Mannschaft da“, lobt ihn sein Trainer im Anschluss in den höchsten Tönen.

Ante Rebic, Sebastien Haller, Makoto Hasebe, Evan N’Dicka, Kevin Trapp, Danny da Costa, Allan Souza, David Abraham, Luka Jovic:
Neun Adlerträger wurden von den SGE4EVER.de-Lesern mit der Note 2,5 bewertet. Das zeigt, dass das Niveau konstant und das Leistungsgefälle gegen Leipzig gering war. Die Mannschaft verstand es zusammenzuarbeiten, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive. Vor allem nachdem die Gäste im Verlaufe der zweiten Halbzeit immer mehr an Oberwasser gewannen, fand man passend zur Schlussviertelstunde wieder ins Spiel und suchte das Heil in der Offensive.

Filip Kostic, Jonathan de Guzman, Mijat Gacinovic:
Filip Kostic war sicherlich der Pechvogel am Sonntagabend. Der Serbe verursachte erst das Handspiel, welches mit dem anschließenden Elfmeter im Ausgleich der Sachsen resultierte. In der zweiten Halbzeit pfiff man sein Abseitstor zu unrecht ab. Dennoch muss man Kostic ein Lob, vor allem für die Defensivarbeit geben. Jonathan de Guzman ackerte und stopfte viele Löcher. Vor allem seine Standards brachten wieder mehr Gefahr als zuletzt. Mijat Gacinovic konnte wieder mehr kreative Momente kreieren als zuletzt. Beim 1:0 war er maßgeblich an der Einleitung der Kontersituation beteiligt.

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