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Die UF 1997 geben den Ton in der Nordwestkurve an und könnten zukünftig auch im Verein an Einfluss gewinnen. Foto: IMAGO / Steinsiek.ch

Eintracht-Mitgliederversammlung: Wachsender Einfluss aus der Ultra-Szene?

Am 26. Januar 2026 wird die Mitgliederversammlung von Eintracht Frankfurt in der Jahrhunderthalle Frankfurt stattfinden (ab 17:30 Uhr), bei der auch die Vereinsgremien neu gewählt werden. Der Frankfurter Ultraszene zugeschriebene Personen könnten im Zuge dessen an Einfluss im Verein gewinnen. Der „kicker“ berichtete am Donnerstag.

Anfang des Jahres werden unter anderem der Verwaltungsrat (besteht aus acht Mitgliedern) und der Wahlausschuss (elf Mitglieder) neu gewählt. Beiden Gremien kommt die Macht zu, alle vier Jahre Präsidentschaftskandidaten vorzuschlagen. Dazu heißt es in der Satzung des Vereins: „Jeder vorgeschlagene Kandidat bedarf der Mehrheit von jeweils zwei Dritteln der Mitglieder beider Gremien.“ Daneben begleitet der Verwaltungsrat die Arbeit des Präsidiums, wirkt an der Bestellung weiterer Präsidiumsmitglieder mit, soll die Interessen der Mitglieder wahren und hat Einfluss auf größere finanzielle Entscheidungen. Der Wahlausschuss hingegen macht auf der Mitgliederversammlung Vorschläge zur Besetzung des Verwaltungsrats und ist ebenfalls an der Bestellung weiterer Mitglieder des Präsidiums beteiligt.

Laut Informationen des Sportmagazins liegen für den Verwaltungsrat aktuell 15 Bewerbungen vor. Drei der Bewerbungen sollen von Personen aus der Ultraszene stammen. Sollten diese drei Kandidaten also tatsächlich gewählt werden, hätten sie laut Satzung einen nicht geringen Einfluss auf die Präsidentschaftskandidaten. Sie könnten Kandidaten verhindern oder Zugeständnisse für ihre Stimmen einfordern.

Viele Ultras besuchen die Versammlung

Dass sich die drei Kandidaten aus der organisierten Fanszene Chancen auf eine Wahl ausrechnen können, liegt daran, dass die organisierten Anhänger häufig zahlenmäßig stark bei den Versammlungen vertreten sind. Gut möglich, dass sie vorrangig Personen aus den eigenen Reihen wählen. Laut „kicker“ sitzen bereits jetzt zwei Personen aus Ultrakreisen im Wahlausschuss und eine im Verwaltungsrat. Der mögliche Einfluss der Gruppierungen auf den Verein könnte also weiter ansteigen.

Ohnehin kommt nur ein Bruchteil der mittlerweile über 150.000 Vereinsmitglieder zu den jährlichen Versammlungen. Bei der wichtigen Abstimmung zur geplanten Kapitalmaßnahme im letzten Februar waren lediglich rund 1.500 Mitglieder und Gäste anwesend. In die Veranstaltungshalle im Frankfurter Stadtteil Höchst passen etwa 5.000 Menschen. Es ist also von keiner prozentual großen Beteiligung zu rechnen. Da können die Stimmen aus den organisierten Fanlagern einen erhöhten Anteil ausmachen.

Zu mehr Beteiligung aus allen Teilen der großen Mitgliederschaft könnten digitale, beziehungsweise hybride, Formate beitragen. Vorstandssprecher Axel Hellmann erkannte das Problem bereits in einem Interview mit dem „kicker“: „Wir können nicht sagen, dass Partizipation der Legitimationsfaktor für 50+1 ist, wenn nur zwei Prozent der Mitglieder an der Mitgliederversammlung teilnehmen.“ Der erleichterte Zugang könnte vermehrte Partizipation fördern. In diesem Jahr wird es aber noch keine hybride Veranstaltung geben. Zudem soll im Verein mit einem Antrag gerechnet werden, der eine Abstimmung über zukünftig ausschließlich in Präsenz zu haltende Mitgliederversammlungen initiieren könnte.

Deutschlandweit Debatten um Einfluss von organisierten Fanszenen

Die Debatte um den Einfluss der Ultras, aktiven Fanszenen und Fanbündnisse auf Vereine und Verbände wird deutschlandweit geführt. Das zeigen die aktuellen Stimmungsboykotts und Proteste im Vorfeld der Innenministerkonferenz in Bremen. Jüngst schaltete sich FC Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß prominent bei einer Gesprächsrunde in der Münchner Olympiahalle in die öffentliche Debatte ein: „In erster Linie wollen sie [die Ultras; Anm. d. Red.] den Fußball selbst bestimmen. Und sie haben noch gar nicht gemerkt, dass alle Vereine, wo diese Ultras das Sagen haben, zweitklassig geworden sind: Nürnberg, Frankfurt, Schalke. Und überall, wo vernünftige Geschäftsleute den Verein führen, ist es gut.“ Klar, die Frankfurter spielen nun seit über 13 Jahren am Stück nicht nur erstklassig, sondern bewerben sich seit einigen Jahren kontinuierlich für die internationalen Ränge. Dennoch wird das Thema besonders im Umfeld der Hessen diskutiert.

Immer wieder werden Vorwürfe laut, den Ultras wäre mehr an Selbstinszenierung als dem sportlichen Erfolg der Mannschaft gelegen. Gefüttert werden die Diskussionen durch wachsende Befürchtungen, die Ausschreitungen auf den Rängen könnten irgendwann beispielsweise Spielabbrüche nach sich ziehen und so dem sportlichen Erfolg direkt schaden. Beispiele wären die Feuer im Auswärtsblock in Köln, die geworfene Fahnenstange in Mainz oder der verzögerte Anpfiff in Bochum. Zudem würden einige Ultragruppen ein schlechtes Licht auf die SGE und ihre Fans werfen. Ein jüngstes Beispiel könnte ein Banner gegen eine szenekundige Polizistin sein, wegen dem die Polizei am Freitag Wohnungen von vier Eintracht-Ultras in Frankfurt, Wiesbaden, dem Kreis Limburg-Weilburg und Groß-Gerau durchsuchte. Dabei wurden laut Staatsanwaltschaft Datenträger sowie ein Fernzünder mit Pyrotechnik gefunden. Im Umfeld werden so Stimmen laut, der Verein müsse härter gegen die Täter vorgehen und der Einfluss dürfe nicht weiter wachsen.

Nächste Präsidentschaftswahl erst 2027

Ein neuer Präsident wird im kommenden Januar noch nicht gewählt. Mathias Becks (54) Amtszeit läuft noch bis 2027. Allerdings muss er sich 2026 die Zustimmung in Verwaltungsrat und Wahlausschuss sichern. Durch die neueren Entwicklungen könnte also auch die nächste Eintracht-Mitgliederversammlung wieder für Aufsehen sorgen. Bereits die letzten zwei Versammlungen lieferten ordentlich Gesprächsbedarf: 2024 löste Beck den damaligen Präsidenten Peter Fischer nach 23 Jahren im Amt ab. Im letzten Jahr fand die zukunftsweisende Abstimmung über die Kapitalmaßnahme statt, der die Mehrheit der anwesenden Mitglieder zustimmte. So kann wohl auch wieder der kommende Januar mit Spannung erwartet werden.

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25 Kommentare

Fallback Avatar 1. PeKa 05. Dezember 25, 13:31 Uhr

Es steht jedem Mitglied frei, zur Versammlung zu erscheinen und sein Stimmrecht wahrzunehmen. Wenn man den Abend natürlich lieber auf dem Sofa verbringt, darf man sich nicht darüber wundern, dass ein Abstimmungsergebnis rauskommt, das man nicht mag.
Demokratie lebt nun mal vom Mitmachen.

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Fallback Avatar 2. sge66 05. Dezember 25, 13:34 Uhr

Sehr bedenklich das ganze. Wenn die Ultra-Kindsköpfe sich auch noch in die Vorstände und Aufsichtsräte einschleichen können.

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Avatar 3. lost in 2021 05. Dezember 25, 13:49 Uhr

Ich sag mal „Gute Nacht“!

Verbrecher werden hoffähig.

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Avatar 4. vinniejones 05. Dezember 25, 14:04 Uhr

Ich fand folgende Doku ganz interessant:

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/dokumentation-die-machtgier-der-ultras-100~amp.html

Stark vereinfacht: Wenn Gremien unterwandert sind VON Ultras und diese Gremien Probleme MIT einzelnen Ultras lösen sollen, dann gute Nacht. Wenn Vereinsmitarbeiter Angst haben, intern ihre Meinung zu sagen, da ihre Namen aus den Gremien in die organisierte Szene weitergegeben werden, dann gute Nacht…

(Disclaimer: Wenn jemand hier der Meinung ist, der Bericht wäre einseitig, lückenhaft oder sonstiges, danke für den Einwand, ändert wahrscheinlich aber an dem Kernproblem nichts)

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 5. zeno 05. Dezember 25, 14:40 Uhr

Eine lautstarke Minderheit, aus deren Umfeld es wiederholt zu Gewalt, Straftaten, Entgleisungen und massiven Image-Schäden kam, verschafft sich institutionelle Macht.

Wenn dieselben Netzwerke, die Banner gegen eine Polizistin aufhängen und Pyrotechnik mit Fernzünder lagern, plötzlich Einfluss darauf haben, wie der Verein personell reagiert, entstehen krasse Interessenkonflikte.

Ein Verein, der demokratische Legitimation ernst nimmt, kann sich nicht damit zufriedengeben, dass 2% der Mitglieder entscheiden. Sonst ist jede „Machtübernahme“ durch organisierte Gruppen systemisch angelegt - egal ob Ultras, Wirtschaftslobby oder sonst wer.

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Fallback Avatar 6. ruhrpottler 05. Dezember 25, 15:18 Uhr Zitat - zeno Eine lautstarke Minderheit, aus deren Umfeld es wiederholt zu Gewalt, Straftaten, Entgleisungen und massiven Image-Schäden kam, verschafft sich institutionelle Macht. Wenn dieselben Netzwerke, die Banner gegen eine Polizistin aufhängen und Pyrotechnik mit Fernzünder lagern, plötzlich Einfluss darauf haben, wie der Verein personell reagiert, entstehen krasse Interessenkonflikte. Ein Verein, der demokratische Legitimation ernst nimmt, kann sich nicht damit zufriedengeben, dass 2% der Mitglieder entscheiden. Sonst ist jede „Machtübernahme“ durch organisierte Gruppen systemisch angelegt - egal ob Ultras, Wirtschaftslobby oder sonst wer. Path

Na ja ich sehe da kein Unterschied ob es 2 oder 14 Prozent sind.
Wenn es den anderen nicht passt dann ab zur Versammlung und mit abstimmen und wer nicht abstimmt darf später auch nicht jammern...

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Avatar 7. SGE-SCOPE 05. Dezember 25, 16:03 Uhr

Es könnten sicherlich mehr Mitglieder teilnehmen, wenn die Versammlung nicht unter der Woche stattfinden würde. Es gibt Mitglieder, die sich am Dienstag nicht freinehmen können oder im Homeoffice sind. Ich persönlich schaffe es nicht, nach 01 Uhr noch aus Höchst zu kommen und nach nur 4 Stunden wieder fit zu sein.

Gruß SCOPE

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Fallback Avatar 8. Bruesseladler 05. Dezember 25, 16:14 Uhr
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Avatar 9. lost in 2021 05. Dezember 25, 17:12 Uhr

Man hat längst vor der Gewalt kapituliert!

Auch in der IMK keine personalisierten Tickets, keine Gesichtserkennung dafür die Clubs stärker in der Pflicht! In Verbindung mit diesem Artikel wird einem Angst und Bange.

Die Stadien werden endgültig zum komplett rechtsfreien Raum.

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Fallback Avatar 10. stadtwaldadler528 05. Dezember 25, 17:42 Uhr Zitat - lost in 2021 Man hat längst vor der Gewalt kapituliert! Auch in der IMK keine personalisierten Tickets, keine Gesichtserkennung dafür die Clubs stärker in der Pflicht! In Verbindung mit diesem Artikel wird einem Angst und Bange. Die Stadien werden endgültig zum komplett rechtsfreien Raum. Path

Genau das hätte es gebraucht, personalisierte Tickets und Gesichtserkennung, jeder der schon mal in Urlaub geflogen ist kennt das und es ist auch nicht schlimm und nichts außergewöhnliches, heute wo jeder in irgendwelchen sozialen Medien unterwegs ist und schon der ganze Weg zum Stadion überwacht wird durch ÖPNV, Zufahrten etc. und dann wird sich ausgerechnet daran gestört, wenn so was im Stadion eingeführt wird, zumindest mal vor den Fankurven der einzig wahren Fans…..

Klischee „Ich hab was zu verbergen“ perfekt erfüllt, dann muss man eben daheim bleiben und Sportschau gucken am Abend…wenn aus Sicherheitsgründen an Flughäfen irgendwas verschärft wurde hat sich auch niemand drüber aufgeregt…

Und das Argument das Stadien noch nie so sicher waren stimmt auch nur bedingt, weil gleichzeitig noch nie so viel Polizei, zivile Beamte und anderes Personal im Einsatz war, um das zu ermöglichen und die Zahlen entsprechend verhältnismäßig gering zu halten….aber wie so oft muss wahrscheinlich erst was passieren bis gehandelt wird…Massenpanik in einem völlig überfüllten Block wo du von weitem schon keine Stufen mehr erkennen kannst und die Leute trampeln sich gegenseitig Tod (Stichwort Love Parade), Pyro gerät außer Kontrolle und auf einmal brennen paar Leute…

Dann heißt es wieder „wie konnte das nur passieren“…für mich wurde hier wieder mal gekniffen, wie bei vielen anderen Dingen auch gilt auch hier wo ein politischer Wille ist, ist auch ein Weg…

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 250 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 11. Dr. Hammer 05. Dezember 25, 17:50 Uhr

Übrigens können Mitglieder der Fan und Förderabteilung nicht mit abstimmen. Macht es auch nicht einfacher

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Fallback Avatar 12. drobbe 05. Dezember 25, 18:32 Uhr Zitat - Dr. Hammer Übrigens können Mitglieder der Fan und Förderabteilung nicht mit abstimmen. Macht es auch nicht einfacher Path

An alle Foristen, die hier über die Ultras schimpfen: wo wart ihr bei der letzten MV?

edit: sollte keine Antwort auf Dr. Hammer sein.

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Fallback Avatar 13. stadtwaldadler528 05. Dezember 25, 19:19 Uhr Zitat - drobbe An alle Foristen, die hier über die Ultras schimpfen: wo wart ihr bei der letzten MV? edit: sollte keine Antwort auf Dr. Hammer sein. Path

Ich glaube das bei weitem nicht alle Mitglieder bei der Eintracht nur aus Fußballfans bestehen, wir sind glaube ich was den Breitensport und diverse Sportarten betrifft sehr breit und groß aufgestellt, keine Ahnung, ob die Leute dann auch zwangsläufig Mitglieder sind, wenn sie bei der Eintracht im Verein einer Sportart nachgehen….

Unabhängig davon, sind vermutlich auch hier im Forum einige dabei die kein Mitglied bei der Eintracht sind, trotzdem seit Jahren, Jahrzehnte Fan und dabei, man muss auch nicht zwingend Mitglied sein, um eine Meinung pro oder contra gegen ein Thema zu haben…

Die welche Mitglied sind, sollten natürlich von ihrem Stimmrecht gebrauch machen und nach Möglichkeit bei der Mitgliederversammlung dabei sein und entsprechend abstimmen bei diversen Themen, gleichzeitig finde ich es in der heutigen Zeit fast schon armselig, dass man sich nicht auch digital anmelden und zuschalten kann, mal angenommen es würden die über 150.000 Mitglieder kommen, wo findet das statt, haben wir in Frankfurt überhaupt eine Halle für solche Kapazitäten..

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Fallback Avatar 14. Yo-Shi 05. Dezember 25, 19:21 Uhr

Ich habe mal eine Frage an alle, die sich hier in den Kommentaren negativ geäußert haben:
Wie oft seid ihr in einer Saison bei der Eintracht im Stadion?

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Fallback Avatar 15. sge61137 05. Dezember 25, 19:35 Uhr Zitat - Dr. Hammer Übrigens können Mitglieder der Fan und Förderabteilung nicht mit abstimmen. Macht es auch nicht einfacher Path

Das stimmt doch nicht. Lediglich Fördermitglieder können das nicht.

Vollwertiger Mitglieder der FUFA können abstimmen.

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Fallback Avatar 16. sge61137 05. Dezember 25, 19:36 Uhr Zitat - stadtwaldadler528 Genau das hätte es gebraucht, personalisierte Tickets und Gesichtserkennung, jeder der schon mal in Urlaub geflogen ist kennt das und es ist auch nicht schlimm und nichts außergewöhnliches, heute wo jeder in irgendwelchen sozialen Medien unterwegs ist und schon der ganze Weg zum Stadion überwacht wird durch ÖPNV, Zufahrten etc. und dann wird sich ausgerechnet daran gestört, wenn so was im Stadion eingeführt wird, zumindest mal vor den Fankurven der einzig wahren Fans….. Klischee „Ich hab was zu verbergen“ perfekt erfüllt, dann muss man eben daheim bleiben und Sportschau gucken am Abend…wenn aus Sicherheitsgründen an Flughäfen irgendwas verschärft wurde hat sich auch niemand drüber aufgeregt… Und das Argument das Stadien noch nie so sicher waren stimmt auch nur bedingt, weil gleichzeitig noch nie so viel Polizei, zivile Beamte und anderes Personal im Einsatz war, um das zu ermöglichen und die Zahlen entsprechend verhältnismäßig gering zu halten….aber wie so oft muss wahrscheinlich erst was passieren bis gehandelt wird…Massenpanik in einem völlig überfüllten Block wo du von weitem schon keine Stufen mehr erkennen kannst und die Leute trampeln sich gegenseitig Tod (Stichwort Love Parade), Pyro gerät außer Kontrolle und auf einmal brennen paar Leute… Dann heißt es wieder „wie konnte das nur passieren“…für mich wurde hier wieder mal gekniffen, wie bei vielen anderen Dingen auch gilt auch hier wo ein politischer Wille ist, ist auch ein Weg… Path

Mehr Übertreibung ging nicht, oder?

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Fallback Avatar 17. lighthouse 05. Dezember 25, 19:51 Uhr Zitat - ruhrpottler Na ja ich sehe da kein Unterschied ob es 2 oder 14 Prozent sind. Wenn es den anderen nicht passt dann ab zur Versammlung und mit abstimmen und wer nicht abstimmt darf später auch nicht jammern... Path

Erinnert mich irgendwie an den Brexit. Die, die dagegen waren, dachten, dass es nicht passieren wird, und es ist doch passiert, und alle haben blöd geschaut. Also, alle die den Einfluss der Falschen fürchten, müssen an der Mitgliederversammlung teilnehmen und ihr Recht zur Stimmabgabe nutzen. Es hat jeder in seiner Hand demokratische Prozesse zu nutzen.

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Fallback Avatar 18. stadtwaldadler528 05. Dezember 25, 21:01 Uhr Zitat - sge61137 Mehr Übertreibung ging nicht, oder? Path

Warum? Ich hoffe, dass es nicht zu solchen Ereignissen kommt das etwas tragisches passiert, aber auszuschließen ist es nicht…

Und worin liegt jetzt genau die Übertreibung? Das ich mal das worst case Szenario beschrieben habe? Sowas wird nie für möglich gehalten, bis was passiert.

Und das tragische Beispiel mit der Love Parade hat sogar eines mit einem Fanblock gemeinsam, auch damals war Zugang und Ausgang zur Veranstaltung ein relativ schmaler Weg (derselbe Weg), was damals auch anschließend als eines der gravierenden Mängel angemahnt wurde, ein Fanblock ist letztlich nicht viel anders gebaut, auch hier ist Zugang und Ausgang derselbe und ob irgendein Ordner das kleine Gatter zum Innenraum/ Spielfeld rechtzeitig öffnet und ob das dann ausreicht um eine Katastrophe zu verhindern weiß ich nicht, es sind nun mal extrem viel Menschen auf kleinsten Raum „zusammengepfercht“, umso wichtiger ist da Ordnung und Struktur und das sich alle an die Regeln halten und nicht ein paar Chaoten alle anderen mit in Gefahr bringen…

Mag jeder anders sehen, ich wusste für mich warum ich vor vielen Jahren irgendwann aus dem Block gegangen bin und wenn ich mal im Stadion bin mich bequem auf meinen Stuhl setzen kann, mich würde es zum Beispiel mittlerweile wahnsinnig machen, wenn ich vom Spiel wenig bis gar nichts mitbekomme, weil vor mir einer steht der mit so eine Blockfahne mein ganzes Sichtfeld einnimmt und die wird ja mehr oder weniger das ganze Spiel über geschwenkt, dann war ich zwar im Stadion, kann aber dann zu Hause doch noch mal die Sportschau gucken, weil ich durch die Blockfahne vom eigentlichen Spiel wenig bis gar nichts mitbekommen habe…früher fand ich das cool, heute würde es mich nerven…

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Fallback Avatar 19. Yo-Shi 05. Dezember 25, 21:52 Uhr

Ok, also scheinen ja hier nicht soo viele Stadiongänger zu sein. Meine Frage von vorhin zielte nämlich darauf hinaus, dass hier Horrorszenarien an die Wand gemalt werden, weil sehr engagierte Fans eventuell zur Wahl zugelassen werden.
Jetzt wird sogar das tragische Ende der Loveparade in Duisburg her genommen und mit einem Stadionbesuch verglichen. Ich glaube, es hakt!?
Mehr Populismus geht ja gar nicht und ist meinerseits absolut abzulehnen!
Der Stadionbesuch 2025 ist sicherer als jemals zuvor. Jeder, der was anderes erzählt hat entweder keine Ahnung oder möchte dem Fußball absichtlich schaden.

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Fallback Avatar 20. lighthouse 05. Dezember 25, 22:51 Uhr Zitat - Yo-Shi Ok, also scheinen ja hier nicht soo viele Stadiongänger zu sein. Meine Frage von vorhin zielte nämlich darauf hinaus, dass hier Horrorszenarien an die Wand gemalt werden, weil sehr engagierte Fans eventuell zur Wahl zugelassen werden. Jetzt wird sogar das tragische Ende der Loveparade in Duisburg her genommen und mit einem Stadionbesuch verglichen. Ich glaube, es hakt!? Mehr Populismus geht ja gar nicht und ist meinerseits absolut abzulehnen! Der Stadionbesuch 2025 ist sicherer als jemals zuvor. Jeder, der was anderes erzählt hat entweder keine Ahnung oder möchte dem Fußball absichtlich schaden. Path

Habe mich mal auf Einladung im Fanblock der SGE-Fans "verirrt" und wollte in bester Laune die eigentlich spannende Atmosphäre für meine Kinder daheim mit dem Handy aufnehmen. Bekam sofort von allen "Fankollegen" um mich herum, aufs agressivste Schläge angedroht und man wollte mir mein Handy nehmen, sogar sonnenbrandempfindliche mit Sturmhaube brüllten auf mich ein. Wusste garnicht warum, bis man mir später erklärte, dass ich die Bilder weiterreichen könnte. An wen und warum sollte ich das tun wollen, und was fürchten diese netten Menschen, fragte ich mich. Jetzt weiß ich es, und muß mich bisweilen schämen, mich als SGE-Fan zu bekennen, damit ich mit diesen A....geigen nicht in eine Ecke geschoben werde. Und diese A....geigen sollen nun den Verein mitsteuern dürfen. Falls es so kommt, bin ich raus.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 250 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 21. Dr. Hammer 06. Dezember 25, 08:42 Uhr Zitat - sge61137 Das stimmt doch nicht. Lediglich Fördermitglieder können das nicht. Vollwertiger Mitglieder der FUFA können abstimmen. Path

Laut der Satzung und den Angaben des Eintracht Frankfurt e.V. sind Mitglieder der Fan- und Förderabteilung Eintracht Frankfurt (FuFA) grundsätzlich keine „ordentlichen Mitglieder“ mit aktiver Mitgliedsrechte bei der allgemeinen Mitgliederversammlung des Gesamtvereins — dementsprechend sind sie nicht stimmberechtigt bei dieser.

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Fallback Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 22. rob 06. Dezember 25, 08:47 Uhr

Ich bin nur 1 mal alle zwei Saisons im Stadion, so im Schnitt. Gerne auch im Steher in der Kurve. Habe mich da nie Unwohl gefühlt, aber mittendrin war ich da auch nicht. Trotzdem stimme ich denen zu, die bestimmte Bereiche als eher gefährlich einstufen. Das bekommt man ja schon mit...

Zum Thema Mitglieder unter den Foristen: ich bin auch kein Mitglied. Denke immer wieder drüber nach. Aber Geld wächst halt auch nicht auf den Bäumen. Habe auch kein Pay TV. Sehe mich trotzdem als Fan seit 30 Jahren und erlaube mir eine Meinung. Aber vielleicht sollte ich ja doch mal Mitglied werden... Ich bin halt in meinem eigenen Verein super aktiv in meiner eigenen Sportart als Spieler, Trainer, Funktionär und bin auch im Verband aktiv. Auch Zeit ist nicht unendlich.

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Fallback Avatar 23. sge61137 06. Dezember 25, 09:15 Uhr Zitat - Dr. Hammer Laut der Satzung und den Angaben des Eintracht Frankfurt e.V. sind Mitglieder der Fan- und Förderabteilung Eintracht Frankfurt (FuFA) grundsätzlich keine „ordentlichen Mitglieder“ mit aktiver Mitgliedsrechte bei der allgemeinen Mitgliederversammlung des Gesamtvereins — dementsprechend sind sie nicht stimmberechtigt bei dieser. Path

Ich finde nicht einmal ein Passus den man so verstehen könnte.

Ich kann dir aber sagen, dass ich als FuFA-Mitglied mein Stimmrecht regelmäßig wahrnehme.

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Fallback Avatar 24. sge61137 06. Dezember 25, 09:20 Uhr Zitat - stadtwaldadler528 Warum? Ich hoffe, dass es nicht zu solchen Ereignissen kommt das etwas tragisches passiert, aber auszuschließen ist es nicht… Und worin liegt jetzt genau die Übertreibung? Das ich mal das worst case Szenario beschrieben habe? Sowas wird nie für möglich gehalten, bis was passiert. Und das tragische Beispiel mit der Love Parade hat sogar eines mit einem Fanblock gemeinsam, auch damals war Zugang und Ausgang zur Veranstaltung ein relativ schmaler Weg (derselbe Weg), was damals auch anschließend als eines der gravierenden Mängel angemahnt wurde, ein Fanblock ist letztlich nicht viel anders gebaut, auch hier ist Zugang und Ausgang derselbe und ob irgendein Ordner das kleine Gatter zum Innenraum/ Spielfeld rechtzeitig öffnet und ob das dann ausreicht um eine Katastrophe zu verhindern weiß ich nicht, es sind nun mal extrem viel Menschen auf kleinsten Raum „zusammengepfercht“, umso wichtiger ist da Ordnung und Struktur und das sich alle an die Regeln halten und nicht ein paar Chaoten alle anderen mit in Gefahr bringen… Mag jeder anders sehen, ich wusste für mich warum ich vor vielen Jahren irgendwann aus dem Block gegangen bin und wenn ich mal im Stadion bin mich bequem auf meinen Stuhl setzen kann, mich würde es zum Beispiel mittlerweile wahnsinnig machen, wenn ich vom Spiel wenig bis gar nichts mitbekomme, weil vor mir einer steht der mit so eine Blockfahne mein ganzes Sichtfeld einnimmt und die wird ja mehr oder weniger das ganze Spiel über geschwenkt, dann war ich zwar im Stadion, kann aber dann zu Hause doch noch mal die Sportschau gucken, weil ich durch die Blockfahne vom eigentlichen Spiel wenig bis gar nichts mitbekommen habe…früher fand ich das cool, heute würde es mich nerven… Path

Es war noch nie sicherer in ein Fußballstadion zu gehen. Man fordert jetzt aus dem Nichts irgendwelche absurde Maßnahmen.

Es ust dich wahrscheinlicher, dass auf dem Oktoberfest was passiert als im Stadion

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Fallback Avatar 25. sge66 06. Dezember 25, 13:54 Uhr Zitat - Yo-Shi Ok, also scheinen ja hier nicht soo viele Stadiongänger zu sein. Meine Frage von vorhin zielte nämlich darauf hinaus, dass hier Horrorszenarien an die Wand gemalt werden, weil sehr engagierte Fans eventuell zur Wahl zugelassen werden. Jetzt wird sogar das tragische Ende der Loveparade in Duisburg her genommen und mit einem Stadionbesuch verglichen. Ich glaube, es hakt!? Mehr Populismus geht ja gar nicht und ist meinerseits absolut abzulehnen! Der Stadionbesuch 2025 ist sicherer als jemals zuvor. Jeder, der was anderes erzählt hat entweder keine Ahnung oder möchte dem Fußball absichtlich schaden. Path

Klingt so als würdest du auch gerne in den Vorstand gewählt werden...

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