Aymen Barkok freut sich über seinen ersten Treffer im Nationaldress. (Foto: imago/Eibner)
Aymen Barkok freut sich über seinen ersten Treffer im Nationaldress. (Foto: imago/Eibner)

Die letzte Länderspielpause in diesem Bundesligajahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Insgesamt sechs Adlerträger sind mit ihren Nationen auf Reisen. Drei Spieler (Max Besuschkow DFB-U20, Branimir Hrgota Schweden und Shani Tarashaj Schweiz) standen auf Abruf bereit, wurden jedoch nicht mehr nachträglich eingeladen und konnten so die Zeit mit der verbliebenen Mannschaft nutzen.  Ähnlich erging es Furkan Zorba, der für die U19 der Türkei nominiert war.

Für die restlichen abgerufenen Spieler waren die vergangenen Tage aber durchaus erfolgreich. Lukas Hradecky verlor zwar mit Finnland 0:2 in der Türkei und hat damit wohl die letzte kleine Hoffnung auf eine mögliche WM-Teilnahme 2018 in Russland verspielt, doch sein Teamkollege Heinz Lindner feierte einen ungefährdeten 2:0-Sieg gegen Moldawien und blieb damit nach seiner Rückkehr in der Startelf sogar gegentorlos. Die Ösi-Elf steht momentan auf Platz 4 mit sieben Punkten in der Qualifikationsgruppe und hat weiterhin Chancen auf die kommende Endrunde. Taleb Tawatha konnte nach seiner Hereinnahme in der 19. Minute die 1:4-Niederlage gegen Spanien nicht verhindern. Israel steht derzeit auf Platz 4 in der Qualifikationsgruppe und hat bereits vier Punkte Rückstand auf Spanien und Italien. Mijat Gacinovic feierte derweil einen Traumeinstand in der serbischen A-Nationalmannschaft. Der Mittelfeldspieler machte mit seinem 3:1-Tor den Deckel auf den Sieg über Georgien drauf. In der 81. Minute wurde er für Filip Kostic (Hamburger SV) eingewechselt und konnte sich nur fünf Minuten später über seinen Treffer freuen. Haris Seferovic stand beim 1:0-Sieg gegen Lettland in der Startelf, konnte aber nicht wirklich Akzente setzen. Josip Drmic (Bor. Mönchengladbach) machte es hingegen besser und traf nach seiner Einwechslung. Einen weiteren Einstand nach Maß feierte Aymen Barkok. Im ersten EM-Qualifikationsspiel der U19 gegen Zypern gab er für Etienne Amenyido (Bor. Dortmund) die Vorlage zum 2:1-Sieg. Im nächsten Spiel traf er dann zum 1:0 gegen Serbien selbst und öffnete damit die Tür zur Endrunde in Georgien im kommenden Sommer. Sein Team gewann am Ende mit 2:0.

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6 Kommentare

  1. Aus Mijat und Aymen kann noch was großes werden. Mijat muss zurück auf den Flügel!

  2. Das freut mich für Barkok und Gacinovic sehr und zeigt vielleicht Wirkung im Bundesliga-Geschäft.
    Auch für HL freue ich mich, denn international die 0 zu halten ist ja auch respektabel.

  3. @sge4ever
    ‚Taleb Tawatha wurde ursprünglich für den israelischen Kader berufen, aber hat es dann kurzfristig doch nicht in den 23-Mann-Kader geschafft.‘
    Ne, der wurde zwischen 16.-19. Minute gegen Spanien eingewechselt.
    http://www.kicker.de/news/fussball/wm/wm-quali/wm-qualifikation-europa/2016-17/5/3070836/spielschema_spanien-932_israel.html
    http://www.fnp.de/sport/eintracht/So-spielten-die-Adler-mit-ihren-Nationalmannschaften;art785,2546979,C::WM-Quali-So-schlugen-sich-die-Nationalspieler-der-Eintracht;cme69513,1855021
    Renat Dadashov wurde für A’baidschan in den Kader berufen und war dann doch kein Teil davon

  4. @3

    In der Tat. Der Tawatha ist mir durch die Lappen gegangen. Ich füge ihn selbstverständlich mit ein.

    Zu Dadashov: Unsere „Eintracht Frankfurt International“ Rubrik zu den Nationalmannschaften beinhaltet üblicherweise nur Spieler, die einen Profivertrag besitzen. Renat Dadashov wurde deshalb dort nicht explizit benannt. Außerdem hat sich unser gestriger Artikel bereits mit seinem Stand in der Nationalmannschaft beschäftigt: http://www.sge4ever.de/dadashov-tuer-zur-dfb-elf-doch-nicht-geschlossen/

    Danke dir für deine Nachricht!

  5. Freue mich sehr für gacinovic & barkok hoffe sie treffen auch mal wieder für uns am liebsten dieses Wochenende gegen Gladbach ! 🙂

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