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Nnamdi Collins wird in dieser Saison wohl kein Spiel mehr für die SGE bestreiten. Foto: IMAGO / Sven Simon

Collins vor Köln und dem Saisonendspurt: „Haben es in der eigenen Hand“

Sieben Spiele stehen für die Frankfurter Eintracht und damit auch für Abwehrmann Nnamdi Collins noch an – auch wenn der Deutsche nach seiner Verletzung am Sprunggelenk wohl eher nicht mehr wird eingreifen können. Trotzdem gibt er sich vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln am heutigen Samstagabend um 17:30 Uhr optimistisch und definiert auf der Homepage des SGE-Gegners 1. FC Köln klare Ziele.

„Unsere Situation ist so, dass wir uns am Ende für Europa qualifizieren möchten“, erklärt Collins. Dabei sieht er die Ausgangslage durchaus positiv, da die SGE schon vor dem Spiel noch einen Vorsprung von einem Punkt auf den SC Freiburg auf Platz acht hat: „Wir haben die Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen, in unserer eigenen Hand.“ Die Marschroute für die kommenden Wochen ist entsprechend eindeutig. „Wir werden in jedes Spiel mit der Einstellung reingehen, dieses für uns entscheiden zu wollen“, betont der Defensivspieler –

„Eine Saison mit Ups und Downs“

Rückblickend beschreibt Collins die Spielzeit als lehrreich – aber auch als herausfordernd. „Es ist eine Saison mit Ups und Downs“, sagt er offen. Gerade mit Blick auf den großen Umbruch im Kader und den Trainerwechsel sei das jedoch keine Überraschung gewesen: „So etwas gehört aber zum angesprochenen Umbruch dazu.“ Trotz aller Schwankungen zieht der 22-Jährige ein persönliches Fazit mit Substanz. „Es ist keine perfekte Saison, aber trotzdem eine Saison, aus der man sehr viele Lehren ziehen kann.“ Besonders auf mentaler Ebene habe er Fortschritte gemacht: „Charakterlich konnte ich mich als Person in dieser Spielzeit stark weiterentwickeln.“

Ein entscheidender Faktor für die jüngste Entwicklung ist Neu-Trainer Albert Riera. Unter seiner Leitung präsentiert sich die Eintracht vor allem defensiv deutlich stabiler – ein Eindruck, den Collins bestätigt. „Er hat uns das Selbstvertrauen wiedergegeben, dass wir es als Kollektiv schaffen können, Spiele zu Null zu spielen“, erklärt er. Diese neue Sicherheit sei spürbar. „Wir treten selbstbewusster auf“, so Collins, der auch taktische Anpassungen hervorhebt: „Auch taktisch hat er einiges verändert.“ Neben den sportlichen Aspekten überzeugt Riera den Verteidiger vor allem durch seine Persönlichkeit. „Er ist mit viel Leidenschaft bei der Sache“, sagt der ehemalige Dortmunder. Besonders schätzt er die direkte Art des Trainers: „Er ist ein sehr ehrlicher Mensch. Er sagt geradeaus, was er denkt. Jeder weiß, wo er beim Trainer steht.“

Wieder Spektakel gegen Köln? „Ich glaube, es wird ein anderes Spiel“

Mit Blick auf das kommende Spiel erinnert sich Collins an das spektakuläre Hinspiel, das die Eintracht mit 4:3 gewann. Dennoch erwartet er diesmal einen anderen Verlauf. „Ich glaube schon, dass wir ein anderes Spiel sehen werden“, sagt er. Damals habe die Eintracht das Spiel lange kontrolliert, es am Ende aber unnötig spannend gemacht. „Wir hatten über weite Strecken alles unter Kontrolle. Am Ende haben wir das Spiel unnötigerweise hektisch werden lassen.“ Eine Wiederholung dieses Szenarios hält er für unwahrscheinlich: „Ich glaube nicht, dass wir erneut so eine Art von Spielverlauf sehen werden.“

Ein Faktor, der für Collins schon jetzt feststeht, ist die Atmosphäre. „Sonntagabend, ausverkauftes Stadion, Duell zweier Traditionsvereine – ja, definitiv, diese Spiele sind besonders“, sagt er. Vor allem seine Erfahrungen im gegnerischen Stadion sind ihm noch präsent: „Ich fand die Stimmung in Köln schon richtig gut. Es war mein erstes Mal im Kölner Stadion.“ Gleichzeitig weiß er aber auch, was ihn im eigenen Stadion erwartet: „Von unseren Fans bin ich das gewohnt, dass sie immer eine unglaubliche Stimmung machen.“ Es sei daher klar: „Ich denke, dass es auch am Sonntag wieder herausragend wird.“

3 Kommentare

Avatar 1. Hooliganverachter 05. April 26, 13:41 Uhr

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Oder so …

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Fallback Avatar 2. sge_michel59 05. April 26, 15:31 Uhr

@Hooliganverachter,
Unnötig dein Kommentar zu Nnamdi Collins! Echt überflüssig und unfair.

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Fallback Avatar 3. frankfurter jung 05. April 26, 15:34 Uhr

Schon der berühmteste Sohn unserer Stadt (der Wolfgang vom Großen Hirschgraben)
Goethe sagte:
Der Worte sind genug gewechselt,
so lasst mich nun auch Taten sehen.

Über das Waldstadion sagte er schon vorausblickend:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
Und das alles beim Osterspaziergang.
Passt somit alles bestens, fehlt nur noch der Sieg, auf geht's Eintracht.

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