Halbzeitfazit: Die Menschen haben sich ein brisantes Duell erhofft, und so war es auch bisher. Zunächst erwischte die Eintracht bereits nach drei Minuten eine kalte Dusche. Nach einem Eckstoß köpfte Emmanuel Latte Lath zur frühen Führung und schockte die Gäste. Raphael Onyedika versäumte es, seinen Gegenspieler entscheidend zu stören. Doch die Antwort der Hessen ließ nicht lange auf sich warten. Wieder war es eine Standardsituation. In der neunten Minute verlängerte Jeremiaha Maluze einen Eckball auf den langen Pfosten. Da Zeno van den Bosch nicht konsequent klären konnte, landete die Murmel bei Younes Ebnoutalib, der den Ball wuchtig ins kurze drosch. Und nur 60 Sekunden später stand wieder der Deutsch-Marokkaner im Fokus. Ebnoutalib klaute Leopold Querfeld die Kugel und lief alleine auf Keeper Raab zu. Sein abgeblockter Schuss fand den Weg mit etwas Glück ins Tor. Mit dem Doppelpack des gebürtigen Frankfurters leckte die SGE Blut und kontrollierte von da an das Spielgeschehen. Union war der Doppelschock anzumerken. Die Führung ist bis dato völlig verdient.
Spielinfo: Der Ball rollt seit Freitagabend wieder in der Bundesliga. Nachdem Meister FC Bayern München und Pokalfinalist VfB Stuttgart die neue Saison eröffneten, ist die Frankfurter Eintracht heute am Zug. Um 15:30 Uhr gastiert die SGE beim 1. FC Union Berin an der Alten Försterei. „Wir freuen uns natürlich auf den Bundesliga-Auftakt“, sagte Adi Hütter im Vorfeld. Pünktlich zum Ligabeginn gab es zwei wichtige Personalentscheidungen zu verkünden. Zum einen wurde Noah Atubolu als neue Nummer eins präsentiert. Zum anderen band Eintracht Eigengewächs Jeremiaha Maluze, der sich während der Vorbereitung in den Fokus gespielt hatte, langfristig bis 2031. Der Gegner Union Berlin stellt sich für die neue Spielzeit auch neu auf. Zahlreiche Zugänge, unter anderem Felix Udoukhai und Emmanuel Latte Lath wurden eingetütet. Zudem will man mit Neu-Trainer Mauro Lustrinelli offensiver und mutiger auftreten. „Wir können uns darauf einstellen, dass Union sicherlich versucht, relativ schnell nach vorne zu kommen“, so Hütters Gegneranalyse.
Die Hessen starteten fulminant mit einem 11:o im Pokal gegen Oberligist St. Tönis in die neue Runde. Union tat sich hingegen bei Zweitligist Eintracht Braunschweig schwer, zog aber letztlich auch in Runde zwei ein. Die Eisernen sind für die Gäste aus der Mainmetropole der erste Härtetest. Personell müssen die Köpenicker allerdings auf Oliver Burke, Neuzugang Marvin Friedrich, Andrej Ilic, Stanley Nsoki und Ex-Adler Frederik Rönnow verzichten. Bei den Hessen fehlen Ansgar Knauff, Nnamdi Collins, Hugo Larsson und Ritsu Doan. Das Ziel ist dennoch klar: „Ich bin überzeugt, dass wir ein ordentliches Spiel machen. Wir gehen immer davon aus, dass wir Spiele gewinnen“, gab der Frankfurter Cheftrainer die Marschroute vor.
Drei Premieren: Atubolu und Maluze geben Startelfdebüt, Aséko im Kader
Für den ersten Spieltag schickt Hütter folgende Elf ins Rennen: Neuzugang Noah Atubolu und Nachwuchsspieler Jeremiaha Maluze feiern ihr Startelfdebüt. Der 21-Jährige, das bereits im Pokal zum Einsatz kam, ersetzt Neuzugang Otávio. Außerdem spielen Elias Baum, Kapitän Robin Koch und Keita Kosugi. Im zentralen Mittelfeld ziehen Raphael Onyedika und Farès Chaibi die Strippen. Der Algerier rotiert für Mario Götze in die Startelf. Auf den offensiven Halbpositionen sollen Ayoube Amaimouni-Echghouyab und Can Uzun für Betrieb sorgen. Vorne sollen Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib für Tore sorgen. Neuzugang Noel Aséko steht erstmals im Kader. Love Arrhov sowie Vereinslegende Timothy Chandler nehmen ebenfalls auf der Bank Platz. Hütter setzt wie gewohnt auf die 4-2-2-2-Formation.
So spielt das Heimteam: Raab – Rothe, van den Bosch, Querfeld, Juranovic – Kemlein, Khedira, Schäfer, Aebischer – Ljubicic, Latte Lath
Auf der Bank sitzen: Klaus, Trimmel, Günther, Jeong, Burcu, Köhn, Uduokhai, Haberer, Skarke






108 Kommentare
Bei Nottingham spielt weder Kalli,noch ist er im Aufgebot.
Ein gutes Zeichen für uns?
Ansonsten wünsche ich mir einen super Auftritt für unsere Jungs.
Keine Meckerei. Aber Regionalspieler Maluze statt Otavio ist schon mal auffällig.