Seit der 0:7-Demütigung gegen den FC Brentford vor sechs Tagen ist die Torwartposition das vorherrschende bei der Frankfurter Eintracht. Kaua Santos, der ursprünglich als Nummer eins eingeplant war, patzte gegen Brentford, was zur Folge hatte, dass man bei der SGE laut verschiedenen Medienberichten nicht mehr auf den Brasilianer setzt. Die SGE sei, so die Berichte, mittlerweile daran interessiert, den 23-Jährigen abzugeben – per festem Wechsel oder auch per Leihe. Auch hinter der Zukunft des zweiten Keepers der SGE, Michael Zetterer, steht weiter ein Fragezeichen. Der 31-jährige Routinier kommt wohl trotz der Santos-Degradierung nicht als neuer alter Stammtorwart infrage, heißt es.
Berichte aus England: Zetterer vor Wechsel zu Leeds
Schenkt man jüngsten Meldungen aus England Glauben, stehen die Zeichen bei Zetterer jetzt auf Abschied. „The Athletic“ und „Sky Sports“ berichten unisono, dass der gebürtige Münchner vor einem Wechsel in die Premier League zu Leeds United steht. Demnach seien die Verhandlungen weit fortgeschritten und eine Einigung steht bevor. Bei den „Peacocks“ sei Zetterer als Nummer zwei hinter James Trafford eingeplant, der für eine vereinsinterne Rekordablöse von etwa 46 Millionen Euro von Manchester City verpflichtet wurde. Voraussetzung für die Abwicklung des Deals sei ein neuer Torhüter, nach dem die SGE fahndet. Als absolute Wunschlösung hat der hessische Bundesligist dem Vernehmen nach Noah Atubolu vom SC Freiburg auserkoren. Ein Zetterer-Transfer nach Leeds soll wiederum einen Abgang von Lucas Perri ermöglichen. Doch stimmt das alles überhaupt?
Berater dementiert: „Wechsel kommt aktuell nicht infrage“
Die Antwort lautet: Nein. „Wir sind über Berichte, dass Michael Zetterer kurz vor einem Wechsel stehen soll, sehr überrascht. Diese entsprechen nicht der Wahrheit. Michael und seine Familie fühlen sich in Frankfurt sehr wohl. Ein Wechsel kommt für ihn aktuell nicht infrage“, wird Nico Pellatz, Berater des SGE-Keepers, in der „Bild“ zitiert. Klare Worte. Zetterer steht somit offenkundig nicht kurz vor dem Abflug und einen Wechsel scheint er auch nicht anzustreben. Sein Vertrag bei den Hessen läuft bis 2029. Damit rückt ein möglicher Santos-Abgang wieder in den Fokus, denn laut dem Boulevardblatt muss einer der beiden Torhüter zur Realisierung einer Atubolu-Verpflichtung verkauft werden. Da Zetterers Berater aber einem Wechsel einen Riegel vorgeschoben hat, kommt nur Santos infrage. Der Brasilianer hütet am heutigen Abend im Pokal gegen St. Tönis das Tor, das bestätigte Adi Hütter auf der Pressekonferenz. „Wir werden jetzt mit Kaua Santos am Freitag ins Spiel gehen und dann werden wir sehen, was in Zukunft passiert.“ Nach einem Verbleib des 23-jährigen Schlussmannes hören sich die Worte nicht an.






5 Kommentare
"Refinanzierung" von Atubolu?
Ich würde es bei Santos mal mit einer Leihe versuchen. Er hat ja de facto überragende Anlagen, aber aktuell ein schlechtes Risikomanagement und ein komplett verlorenes Selbstvertrauen. Ich glaube nur, dass es schwierig wird, ihn so kurz vor knapp sinnvoll unterzubringen.
das passiert erst einmal auf Kosten eines zusätzlichen Stürmers....Die Prio wurde verschoben....
Ich würde es eher auf der Torhüter-TRAINER-Position mit neuen Akzenten versuchen, als auf der Torhüterposition. Seit der Amtsübernahme von Zimmermann, haben sich unsere Goalis schleichend und Jahr für Jahr verschlechtert was auch die Kickerstatistiken belegen. Das perfekte Beispiel lieferte Trapp in seinem letzten Jahr, als er kaum noch seine Reflexe aus 2022 zeigen konnte und das obwohl er immer noch im besten Torhüteralter ist. Kaua hat sensationell begonnen. Nach seiner Verletzung kam die Aufbauarbeit mit Zimmermann und bis heute ist Kaua seiner ersten Phase Meilenweit entfernt! Ich finde ein guter Trainer sollte zumindest den Anspruch haben die Qualität zu halten, ein sehr guter Trainer diese verbessern, bei Zimmermann jedoch, vermisse ich beides!
Wir waren letztes Jahr Bundesliga Schlusslicht, was die Gegentore angeht und auch die Torhüter Bewertungen waren im unteren Feld angesiedelt. Und aktuell schaut es so aus, als würden wir an die Daten anknüpfen können.
…und in der CL waren wir auf platzt 2, was die meisten Gegentore angeht mit 21Stück in der Liga Phase.
Das kann man nicht nur als Unglück oder Pech abstempeln, sondern muss als großes Problem ernst genommen werden.
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