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Welche Rolle spielt Hugo Larsson unter Adi Hütter? Foto: IMAGO / Jan Huebner

Aseko, Onyedika und Co.: Warum der Mittelfeld-Umbau Hugo Larsson helfen könnte

In den vergangenen Tagen drehte sich bei der Eintracht vieles um Noel Aseko. Der 20-Jährige wechselte für eine geschätzte Ablöse von rund zwölf Millionen Euro von Bayern München an den Main und soll dem Mittelfeld der Hessen künftig mehr Stabilität und Variabilität verleihen. Sportdirektor Timmo Hardung bezeichnete den Neuzugang als „polyvalenten Spieler“, der auf der Sechs, der Acht, der Zehn und sogar als rechter Außenverteidiger eingesetzt werden kann. Vorstand Markus Krösche hob zudem Asekos Offensivdrang und sein gutes Antizipationsvermögen hervor. Der „Kicker“ beschrieb ihn als Verbindungsspieler zwischen Defensive und Offensive.

Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise, dass die Eintracht noch einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler verpflichten möchte. Laut „Bild“ soll sich die SGE bereits mündlich mit Raphael Onyedika auf einen Wechsel verständigt haben. Der Mittelfeldspieler von Club Brügge gilt als Wunschlösung für die defensive Zentrale. Sollte der Transfer komplizierter werden, könnte sich Frankfurt zudem mit Robert Andrich von Bayer 04 Leverkusen beschäftigen. Für den ehemaligen deutschen Nationalspieler soll Leverkusen demnach rund zehn Millionen Euro fordern. Andrich selbst habe bisher allerdings kein Interesse an einem Wechsel.

Auf den ersten Blick könnte die Verpflichtung von Aseko und das weitere Interesse an einem zentralen Mittelfeldspieler eine zentrale Frage aufwerfen: Was bedeutet dieser geplante Umbau für Hugo Larsson?

Larsson ist kein klassischer Sechser

Die Antwort könnte für den Schweden deutlich positiver ausfallen, als es zunächst den Anschein hat. Denn die Profile von Larsson und Aseko unterscheiden sich durchaus. Während Aseko als defensiver Mittelfeldspieler vorgestellt wurde und selbst einen Spielertypen wie N’Golo Kanté als Vergleich heranzog, liegen Larssons größte Stärken in einer anderen Rolle. Der inzwischen 22-Jährige ist kein klassischer Abräumer und auch kein reiner Zehner. Am treffendsten lässt er sich als moderner Box-to-Box-Achter mit Spielmacher-Qualitäten beschreiben. Larsson kann zwar auf der Sechs spielen, seine Qualitäten kommen jedoch meist dann besonders zur Geltung, wenn er mit etwas mehr Freiheit agieren kann. Der Schwede ist pressingsicher, fordert den Ball auch unter Druck und findet häufig progressive Lösungen. Mit seinen Läufen kann er das Mittelfeld überbrücken und die Verbindung zwischen Defensive und Offensive herstellen. Dazu kommt ein ausgeprägtes Raumgefühl: Larsson erkennt freie Räume früh, positioniert sich entsprechend und kann mit Ball am Fuß selbst für Dynamik sorgen. Auch gegen den Ball arbeitet der Mittelfeldspieler engagiert und verfügt über ein gutes Timing im Zweikampf. Ein kompromissloser Abräumer vor der Abwehr ist er allerdings nicht. Genau hier könnte der aktuelle Frankfurter Transferkurs ansetzen.

Ein Rückblick auf Larssons Entwicklung

Als Larsson im Sommer 2023 zur Eintracht wechselte, war er gerade einmal 19 Jahre alt. Trotzdem benötigte der Schwede nicht lange, um sich an das höhere Niveau zu gewöhnen. Bereits in seiner ersten Saison wurde er deutlich schneller zum Stammspieler, als viele erwartet hatten. In 38 Pflichtspielen zeigte Larsson eine für sein Alter bemerkenswerte Ruhe am Ball und eine enorme Pressingresistenz. Immer wieder fungierte er als Verbindungsspieler zwischen Defensive und Offensive und überzeugte mit seiner Fähigkeit, sich auch unter Druck aus engen Situationen zu lösen. Die Saison übertraf letztlich sogar seine eigenen Erwartungen. Zwar wurde seine Premierensaison zwischenzeitlich von muskulären Problemen beeinträchtigt und auch die Konstanz über die gesamten 90 Minuten war noch nicht immer gegeben. Dennoch war Larssons erstes Jahr in Frankfurt ein voller Erfolg. Nicht wenige Beobachter sahen in ihm bereits eines der größten Mittelfeldtalente Europas.

In der folgenden Saison bestätigte der Schwede diese Einschätzung. Larsson entwickelte sich endgültig zum unumstrittenen Stammspieler. Seine Spielintelligenz, seine Zweikampfstärke und seine Fähigkeit, große Räume zu bearbeiten, machten ihn zu einem der wertvollsten Spieler im Frankfurter Kader. Die Eintracht reagierte entsprechend und verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis zum Sommer 2029.

Die vergangene Saison war ein Rückschritt, aber kein Wendepunkt

Die Spielzeit 2025/26 verlief für Larsson dagegen wechselhafter. Der Schwede gehörte zwar weiterhin zum erweiterten Stammpersonal, musste jedoch sowohl verletzungsbedingt als auch aufgrund von Leistungsschwankungen Rückschläge hinnehmen. Auch sportlich blieb der ganz große Entwicklungssprung aus. Unter Albert Riera agierte Larsson häufig als tiefstehender Sechser, der seine Position stärker halten musste. Eine Rolle, die seine offensiven Qualitäten jedoch teilweise einschränkte. Gerade die Tiefenläufe und Vorstöße, die ihn in seinen ersten Jahren in Frankfurt ausgezeichnet hatten, waren seltener zu sehen. Das spiegelte sich auch in den Zahlen wider. Wettbewerbsübergreifend kam Larsson in der vergangenen Saison auf fünf Scorerpunkte, eine Spielzeit zuvor waren es noch acht.

Seinen sportlichen Tiefpunkt erlebte Larsson schließlich vor der diesjährigen Weltmeisterschaft. Schwedens Nationaltrainer Graham Potter verzichtete auf den Frankfurter für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. Eine Entscheidung, die angesichts seiner wechselhaften Saison sicherlich nachvollziehbar war, für den ambitionierten Mittelfeldspieler aber dennoch einen Rückschlag bedeutete.

Aseko könnte Larsson mehr Freiheiten geben

Der Transfer von Noel Aseko muss deshalb nicht als Konkurrenzkampf um dieselbe Position verstanden werden. Im Gegenteil: Die Verpflichtung könnte Larsson sogar helfen. Aseko bringt ein deutlich defensiveres Profil mit. Der Neuzugang ist zweikampfstark, laufintensiv und auf Balleroberungen spezialisiert. Sollte er künftig als Sechser neben Larsson agieren, könnte der Schwede wieder häufiger in einer offensiveren Achterrolle eingesetzt werden. Aseko würde absichern, Räume schließen und dem Gegner im Zentrum die Kontrolle erschweren. Larsson könnte sich im Gegenzug stärker auf seine größten Qualitäten konzentrieren: die Ballführung, seine Pressingresistenz, das Antreiben des Spiels und seine Vorstöße in Richtung des letzten Drittels. Die Verpflichtung Asekos wirkt deshalb eher wie eine Ergänzung zu Larsson als wie ein Versuch, ihn aus der Mannschaft zu verdrängen. Eine defensiv stärkere Absicherung könnte dem Schweden genau die Freiheiten geben, die ihm in der vergangenen Saison teilweise fehlten.

Onyedika oder Andrich könnten Larsson ebenfalls helfen

Auch das weitere Interesse an einem defensiv ausgerichteten Mittelfeldspieler spricht nicht zwangsläufig gegen Larsson. Nach den bisherigen Informationen sucht die Eintracht offenbar gezielt nach einem „Boss auf der Sechs“, einem Spieler, der Bälle gewinnt, Räume schließt und das Zentrum organisiert.

Raphael Onyedika würde dabei ein Profil mitbringen, das sehr gut zu Larsson passen könnte. Der Nigerianer gilt als lauf- und zweikampfstarker Sechser, der viel Defensivarbeit übernimmt. Mit einem solchen Partner hinter sich könnte Larsson wieder häufiger als freier Achter agieren, das Spiel aus der Tiefe antreiben und selbst in gefährliche Räume vorstoßen. Robert Andrich würde eine etwas andere Variante darstellen. Der Leverkusener bringt große Erfahrung, Führungsqualitäten und eine hohe Aggressivität gegen den Ball mit. Er könnte dem Frankfurter Mittelfeld ebenfalls Stabilität verleihen. Zwar ist Andrich weniger dynamisch als Onyedika, doch auch mit ihm könnte Larsson vermutlich offensiver agieren als zuletzt.

Die Transferstrategie der Eintracht könnte daher durchaus einem klaren Muster folgen: Ein defensiv ausgerichteter Sechser sorgt für Absicherung, Larsson erhält als kreativer Box-to-Box-Spieler mehr Freiheiten und Aseko bringt zusätzliche Konkurrenz, Variabilität und Entwicklungspotenzial in den Kader. Das wäre weniger ein Zeichen gegen Larsson als vielmehr ein Versuch, die Mittelfeldachse besser auszubalancieren.

Skhiri könnte der große Verlierer des Umbaus sein

Wenn die Eintracht tatsächlich einen weiteren physisch starken Sechser verpflichtet, könnte das zudem eher Auswirkungen auf Ellyes Skhiri haben. Der Tunesier ist inzwischen 31 Jahre alt und bringt nicht mehr die Dynamik mit, die ein moderner Mittelfeldspieler auf dieser Position benötigt. Auch bei der Weltmeisterschaft konnte Skhiri zuletzt nicht unbedingt Eigenwerbung betreiben. Sollte die Eintracht tatsächlich einen neuen defensiven Anführer für das Zentrum suchen, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass die Verantwortlichen die Position langfristig neu besetzen wollen. Während Larsson mit einem neuen Sechser möglicherweise wieder stärker in seine offensivere Rolle zurückkehren würde, könnte für Skhiri die Konkurrenzsituation dadurch deutlich schwieriger werden.

Der Umbau könnte Larsson wieder näher an seine Stärken bringen

Trotz des angeblichen Interesses aus der Premier League gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass die Eintracht von ihrer langfristigen Planung mit Larsson abrückt. Sein Vertrag läuft bis 2029, enthält keine Ausstiegsklausel und bislang gibt es laut den aktuellen Berichten weder ein konkretes Angebot noch Hinweise darauf, dass der Schwede die Eintracht verlassen möchte.

Vielmehr könnte der bevorstehende Umbau im Mittelfeld genau das richtige Signal für Larsson sein. In seiner ersten Frankfurter Saison zeigte er, wie wertvoll er als spielstarker Verbindungsspieler sein kann. Er ist kein klassischer Abräumer, sondern ein Mittelfeldspieler, der Räume erkennt, das Spiel beschleunigt und mit seinen Läufen die Verbindung zwischen den Mannschaftsteilen herstellt. Mit einem klaren defensiven Partner hinter sich müsste Larsson deutlich seltener selbst absichern. Stattdessen könnte er wieder häufiger das zeigen, was ihn in seinen besten Phasen bei der Eintracht ausgezeichnet hat: Ballführung, Pressingresistenz und Vorstöße ins letzte Drittel. Der Transfer von Noel Aseko und das Interesse an Onyedika oder möglicherweise Andrich sind daher nicht zwingend eine Gefahr für Hugo Larsson. Im Gegenteil: Der geplante Umbau könnte dafür sorgen, dass der Schwede wieder mehr von dem zeigen darf, was ihn einst zu einem der spannendsten Mittelfeldtalente der Bundesliga gemacht hat.

16 Kommentare

Avatar 1. Hooliganverachter 22. Juli 26, 08:42 Uhr

Wenn Andrich nicht zu uns möchte, sollte man nicht seine Zeit mit diesem Namen verschwenden.

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Fallback Avatar 2. kristall_rainer 22. Juli 26, 09:30 Uhr

Shkiri wird m.E. Noch verkauft. Larsson könnte trotz Aseko und vielleicht Onyedika seinen Platz finden wie hier geschrieben. Aber was ist mit Oscar Hojlund? Der hat mir letzte Saison sehr gut gefallen. Wäre schade wenn er keine Chance mehr bekäme.

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Fallback Avatar 3. pfalzadler11 22. Juli 26, 09:38 Uhr

wenn man die Artikel so liest ist andrich eher die zweite Option, als erste Option ist Onydika (man verzeih mir die Richtigkeit des Namens) zu sehen. Sollten die Verhandlungen erfolgreich sein muss man sich mit Andrich nicht beschäftigen es sein denn der Name wurde nicht im Hinblick auf der 6 genannt sondern eher in Richtung Abwehrzentrum (3 er Abwehr). Da könnte ich ihn mir vorstellen. Jetzt noch den Dänen (rechts) weil Baumi auch links kann und Farhat.
Ich denke das nur Skihri gehen wird und wir im Zentrum mit -Larson, Aseko, Oskar und vermutlich Onyedika- gehen werden. Kalimuendo wird schwer werden weil ich glaube das Oliver Glasner den wird nicht gehen lassen. Ausserdem finde ich unseren Sturm gar nicht so schlecht....Jetzt haben wir einen anderen Trainer der eher geradliniger denkt und vlt. mit den verbliebenen Spielern was anfangen kann. Es kann sein das man sogar mit Ebimbe noch weitermacht...

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Fallback Avatar 4. pfalzadler11 22. Juli 26, 09:41 Uhr Zitat - kristall_rainer Shkiri wird m.E. Noch verkauft. Larsson könnte trotz Aseko und vielleicht Onyedika seinen Platz finden wie hier geschrieben. Aber was ist mit Oscar Hojlund? Der hat mir letzte Saison sehr gut gefallen. Wäre schade wenn er keine Chance mehr bekäme. Path

ich denke bei 3 Positionen im Mittelfeldzentrum bekommen 5 Spieler genügend Spielzeit...

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Fallback Avatar 5. Spiderschwein 22. Juli 26, 10:23 Uhr

@4
3 Positionen? Ein 6er und ein 8er. Oder zwei 6er, dann aber ohne 8er.
Oder meinst du auch den 10er? Dann hast du allerdings auch noch mehr Spieler (Götze,Uzun,Chaibi).

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Fallback Avatar 6. knorzkopp 22. Juli 26, 10:36 Uhr Zitat - pfalzadler11 ich denke bei 3 Positionen im Mittelfeldzentrum bekommen 5 Spieler genügend Spielzeit... Path

Für die genannten werden nur 2 Positionen zur Verfügung stehen. Unabhängig davon ob wir mit einer oder 2 zentralen Stürmern spielen sind 2 durch Aussenpositionen (Knauff, Bahoya, Doan, Jupp, Pimpong) und besetzt und zentral offensiv (Uzun, Chaibi, Arrhov, Götze)

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Fallback Avatar 7. hightower 22. Juli 26, 10:59 Uhr

Es ist zwar leicht, mit den Millionen von anderen rumzuwerfen, aber ich hätte die 1-2 Millionen Differenz in den Forderungen für Onyedika investiert, um ihn mit ins Trainingslager zu nehmen. Eine frühzeitig eingespielte Mannschaft kann echt mehr Wert sein. Das ist jetzt leider zu spät. Aber wahrscheinlich will Krösche seinem Ruf als unnachgiebiger Verhandler gerecht werden

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Fallback Avatar 8. auszeit 22. Juli 26, 12:13 Uhr

Und ich bleibe bei meiner Meinung das Andrich nicht zur SGE passt. Er mag vielleicht das sein was uns im Mittelfeld und überhaupt in der Mannschaft fehlt, aber ich finde ihn zu langsam, zu alt und dafür definitiv zu teuer. Ohne das ich eine Idee hätte was er auch noch verdienen möchte. Da würde ich auch einfach mal den Xaver Schlager in den Ring werfen. Der ist vereinslos, erst 28 Jahre alt und für mich definitiv die bessere Alternative.

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Fallback Avatar 9. hadabambata 22. Juli 26, 12:32 Uhr Zitat - hightower Es ist zwar leicht, mit den Millionen von anderen rumzuwerfen, aber ich hätte die 1-2 Millionen Differenz in den Forderungen für Onyedika investiert, um ihn mit ins Trainingslager zu nehmen. Eine frühzeitig eingespielte Mannschaft kann echt mehr Wert sein. Das ist jetzt leider zu spät. Aber wahrscheinlich will Krösche seinem Ruf als unnachgiebiger Verhandler gerecht werden Path

Was für wilde Mutmaßungen.

Ich glaube schon, dass es oberste Priorität hat, die Spieler schnell beisammen zu haben. Wir haben überhaupt keinen Einblick, wie weit die Verhandlungen fortgeschritten sind. Warum bist du dir so sicher, dass es daran liegt, dass Krösche feilscht?

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 10. Fozzi 22. Juli 26, 12:34 Uhr

Sollte Onyedika kommen, sind wir mMn im defensiven Mittelfeld (6+8) ausreichend besetzt und Larsson für mich klarer Verkaufskandidat. Nicht in einer CL-Saison, aber in einer europafreien Spielzeit.

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Fallback Avatar 11. Liederbacher Adler 22. Juli 26, 13:19 Uhr Zitat - auszeit Und ich bleibe bei meiner Meinung das Andrich nicht zur SGE passt. Er mag vielleicht das sein was uns im Mittelfeld und überhaupt in der Mannschaft fehlt, aber ich finde ihn zu langsam, zu alt und dafür definitiv zu teuer. Ohne das ich eine Idee hätte was er auch noch verdienen möchte. Da würde ich auch einfach mal den Xaver Schlager in den Ring werfen. Der ist vereinslos, erst 28 Jahre alt und für mich definitiv die bessere Alternative. Path

Schlager ist zu Nottingham Forest gewechselt...hat wohl Oli Glasner den Ausschlag gegeben...
Fände Andrich gut...genau so Einer hat gefehlt ...ein Anführer der mal dazwischenhaut, laut und zweikampfstark ist ...verlängerter Arm des Trainers kann Zentral in der 3er Kette wie auch auf der 6 spielen - ähnlich wie Hasebe und dazu noch torgefährlich...der könnte uns auf ein anderes Level heben !!!
Und Hütter hält große Stücke auf ihn...

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Fallback Avatar 12. holzbeincharly 22. Juli 26, 18:05 Uhr

Danke für die ausführliche Einschätzung der Mittelfeldstrategie.
Ich bin Hugo-Fan ! Von daher wünsche ich mir, dass er wieder seine Freiräume bekommt, die er braucht. Seine Dynamik kann uns beflügeln. Irgendwie unverständlich, dass manch Übungsleiterschaft die eigentlichen Qualitäten der Spieler nicht versteht und ortsfremd verschleudert. Aseko, Oneydika und Larsson- Mittelfeld klingt musikalisch. Habe ich sehr Bock drauf! Für Skhiri fühle ich Dankbarkeit. Aber vielleicht kann er in Köln noch einmal reüssieren. Das wäre zu Wünschen und ne kleine Magenverstimmung wenn es gegen die SGE geht. Mann, ich weiß nicht mehr wie oft der gegen uns getroffen hat, es war schmerzhaft

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Fallback Avatar 13. deraldesack 22. Juli 26, 20:05 Uhr

Burkhardt,Younes,Pimpong,Bahoya,Knauff, Doan,Jupp,Uzun,Götze,Arrhov,Larsson, Hojlund,Aseko,Onyedika,Baum,Collins,
Koch,Theate,Kosugi
Das sind schon 19 Spieler. Und wir brauchen definitiv 2 Abwehrspieler. Einen Innenverteidiger und einen der IV/LV oder RV spielen kann. Damit wären wir schon bei 21 Feldspielern plus 3- 4 aus der Jugend (Niko Ilicevic).
Wir haben zu viele Mittelfeldspieler. Mindestens einer muss noch gehen und dafür noch ein Abwehrmann kommen
( damit wir 8 haben)
In der Aufzählung fehlen Shkiri,Ebimbe, Ngankam, Chaibi, Nkounkou,Futkeu und Wahi weil die alle verkauft werden ( bei Chaibi bin ich mir nicht sicher ob nicht doch Bahoya geht und er bleibt)
Chandler ist glaube Ich nicht mehr ein ernsthafter Kandidat für Einsätze, ausser die Bude brennt und er muss.
Wie Ihr sehen könnt, können wir nicht einfach draufloskaufen. Erst muss der Kader verkleinert werden.

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Fallback Avatar 14. pfalzadler11 22. Juli 26, 22:17 Uhr Zitat - Spiderschwein @4 3 Positionen? Ein 6er und ein 8er. Oder zwei 6er, dann aber ohne 8er. Oder meinst du auch den 10er? Dann hast du allerdings auch noch mehr Spieler (Götze,Uzun,Chaibi). Path

3 Positionen ( ein Sechser, zwei 8 er) .... Uzun habe ich dazu gezählt, chaibi dagegen nicht weil ich davon ausgehe das er gehen wird....

Einer der 8 er ist quasi abwechselnd eine 10 und lasst sich bei Gegnerbesitz zurückfallen und agiert in dem Moment als 8 er....die klassische 10 gibt's eigentlich nicht mehr....

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Fallback Avatar 15. mainhesse 23. Juli 26, 08:15 Uhr

"Die Transferstrategie der Eintracht könnte daher durchaus einem klaren Muster folgen"

Das wäre ja mal was neues.

Tatsache ist doch, daß wir die im Artikel beschriebenen Leerstellen im Kader schon seit Jahren haben, seit Rode seine Karriere beendet hat.
Ebenso haben wir keinen echten Abwehrchef, früher hatten wir mit Hase und Hinti sogar zwei. Eine Zeitlang konnte zumindest die Chef-Aufgabe in der Abwehr von Trapp ausgefüllt werden.
Aber auch hier hat unser Supermanager zu Beginn der letzten Saison eine Lücke gerissen ohne sie auch nur ansatzweise zu schließen. Ganz im Gegenteil. Die desorganisierte Abwehr verunsicherte auch die Torhüter, bis wir da nur noch zwei Nervenbündel zur Verfügung hatten.
Ich frage mich, wie die Mannschaft eine vernünftige Führungsstruktur bekommen soll, wenn wieder nur junge Spieler ohne jede Führungserfahrung geholt werden.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 16. Boris 23. Juli 26, 11:16 Uhr

Onyedika ist 25 und im besten Alter, der führt sein Team schon seit Jahren an. Hinteregger war nur Abwehrchef, er ist zwar durch gutes bzw. herausragendes Beispiel voran gegangen, aber war nie ein Menschenfänger wie Rode oder Hase, die andere durch ihre Präsenz anleiten. Dafür war Hinti schon zu introvertiert und zu sehr mit sich beschäftigt. Kristensen war durchaus ein Antreiber, aber ja, die Lücke im DM hat Skhiri nie füllen können, dafür ist er nicht tough genug. Warum Krösche da nicht eher agiert hat, das kann man nur mutmaßen. Es gab immer wieder Versuche, die dann nicht geklappt haben, hoffentlich funktioniert es jetzt endlich. Es gibt auch Spieler, die sehr jung bereits Anführer sein können, wie Vuskovic, nur die kann sich die Eintracht halt zumeist nicht leisten (außer geliehen wie der HSV, aber Spielern anderer Vereine Spielzeit zu geben ist ja nicht der Plan).

@7, Baum hat seine eigentliche Position rechts, daher wäre ich für die Verpflichtung von Gaaei, aber nicht um Baum nach links zu ziehen. Kosugi ist links und für den könnte man noch einen Backup gebrauchen, jede Position sollte doppelt besetzt sein, was macht man denn sonst, wenn sich einer verletzt? Nicht schon wieder jemanden positionsfremd da hin stellen... Kosugi hat in den paar Spielen für die U21 richtig Wind gemacht und uns jetzt im Testspiel wieder eine saubere Vorlage zum 7:0, den würde ich gerne Mal in der BL sehen.

@12, dass Skhiri zu Köln zurück könnte, das wurde ja immer nur gerüchtet ohne Belege. Es hat nie ein Köln-Vertreter gesagt "Oh ja Skhiri unbedingt". Ob die ihn überhaupt zurück haben wollen in der derzeitigen Verfassung, da habe ich meine Zweifel. Warum sollten die ihn wieder aufpäppeln wollen nach der desaströsen Saison und WM? Jung ist er auch nicht, was hätte man davon... Leider befürchte ich, dass niemand sein derzeitiges Gehalt zahlen wollen würde, dann sitzt er den Betrag aus und geht in einem Jahr ablösefrei in eine kleinere Liga mit dann 32, das ist zumindest viel wahrscheinlicher, als dass uns ein anderer Bundesligist noch Ablöse zahlt.

Hojlund hingegen kann man durchaus gut gebrauchen, man braucht auch bei 2 Wettbewerben für jede Position eine Alternative für etwaige Ausfälle und um Spieler zu schonen.

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