Marco Richter und Florian Niederlechner trafen für Augsburg zum 2:0-Halbzeitstand (Bild: imago images / Jan Huebner).

Halbzeitfazit: Der FC Augsburg führt mit 2:0 durch Tore von Marco Richter (35.) und Florian Niederlechner (43.). Die Eintracht verschlief die Anfangsphase. Bereits nach 36 Sekunden erwischte Augsburg die SGE im Tiefschlaf, aber Kevin Trapp verhinderte den frühen Rückstand. Das Team von Adi Hütter suchte im Anschluss zwar den Torabschluss, konnte jedoch keine hundertprozentige Chance herausspielen. Doch die Hessen kamen immer besser in die Partie. Gonçalo Paciência traf nur den Pfosten (15.), Daichi Kamada hatte nach einer starken Einzelaktion ebenfalls das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte aber um Zentimeter (27.). Gegen Ende der ersten Hälfte wurde der FCA wieder stärker und Richter traf zum 1:0, nachdem ausgerechnet Martin Hinteregger zuvor ein Kopfballduell verlor. Niederlechner eroberte nach einem Einwurf der SGE den Ball und traf aus 20 Metern zum 2:0 in das lange Eck. Trapp blieb chancenlos.

Kostic ist krank – SGE mit Chandler, Sow und Paciência

Nach der Länderspielpause trifft Eintracht Frankfurt am Samstag auswärts auf den FC Augsburg. In der WWK-Arena erwartet die Hessen eine schwierige Begegnung, denn traditionell tat man sich in der Vergangenheit bei den Fuggerstädtern immer schwer. Der Anspruch des Teams von Adi Hütter wird aber sein, dass man auch in dieser Partie den Dreier holt. Dominik Kohr, ehemaliger Augsburger, erklärte es bereits unter der Woche: „Wir wollen am Ende mit neun Punkten aus vier Spielen dastehen.“

Spannend wird sein, wie das Augsburger Publikum Martin Hinteregger im Stadion empfangen wird. Der Innenverteidiger steht in der Startaufstellung der Hessen. Verzichten muss Hütter hingegen auf den erkrankten Filip Kostic, schwer verletzten Marco Russ, Mijat Gacinovic, der weiterhin an Adduktorenproblemen leidet, und den angeschlagenen Jonathan de Guzman.

In Augsburg sollen es folgende elf Spieler richten:

Trapp – Abraham (C), Hasebe, Hinteregger – da Costa, Sow, Rode, Chandler – Kamada – Silva, Paciência

Auf der Bank: Wiedwald (ETW), Durm, Touré, N’Dicka, Fernandes, Kohr, Torró, Joveljic, Dost

Der Gastgeber beginnt mit folgender Startelf:

Koubek – Framberger, Jedvaj, Uduokhai, Max – Khedira, Moravek – Richter, Vargas – Niederlechner, Finnbogason (C)

Auf der Bank: Luthe (ETW), Oxford, Pedersen, Stanic, Gregoritsch, Hahn, Teigl, Cordova, Schieber

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51 Kommentare

  1. Ja gut.. mehr oder minder alle in Portugal ausgebildeten Spieler fallen durch überdurchschnittliche Ballbehandlung und enge Ballführtung auf. Deswegen bin ich so ein Fan der Porto Spieler. Es ist einfach schön anzusehen. Manchmal sterben sie eben in Schönheit. Besonders in der Bundesliga, in der man es nach und nach geschafft hat, die defensiv-Möbelpacker beweglich zu kriegen. Genau das lernt Silva jetzt erst kennen und seit Dost aus der BL weg ist, hat sich hier auch enorm viel getan. Der hat`s auch nicht mehr leicht. Goncalo ist jetzt erst gerade auf dem Level, an dem er seine eigentlichen Stärken trotz des steifen Gegenwindes in den Ring werfen kann. Deswegen ist er -für mich- zunächst klar gesetzt. Wir haben aktuell keinen besseren im Moment. Silva muss Gas geben und aufschliessen. Das wird aber frühestens zur Rückrunde Früchte tragen. Und das wäre schon sehr sehr schnell.

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