Jella Veit läuft ab der kommenden Spielzeit für den 1. FC Union Berlin auf. Die 21-jährige Innenverteidigerin verlängert ihren auslaufenden Vertrag bei Eintracht Frankfurt demnach nicht und wechselt zur kommenden Saison ablösefrei in die Hauptstadt. Damit schließt sie sich Lisanne Gräwe an, die bereits vor einigen Wochen ihren Wechsel zu Union bekannt gab.
Veit verlässt die SGE nach fünf Jahren
Zuvor trug sie seit Sommer 2021 den Adler auf der Brust. Nach ihrem Wechsel aus der Jugend des Hamburger SV entwickelte sich Veit schnell zur Stammspielerin und Kapitänin der U20-Mannschaft der SGE in der 2. Frauen-Bundesliga. Ab der Saison 2023/24 sammelte sie zunehmend Einsätze im Frankfurter Profi-Team und erhielt von da an auch Spielminuten in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Women’s Champions League. Insgesamt stand Veit in 46 Partien für die Profis der Adlerträgerinnen auf dem Spielfeld.
Nebenbei bestritt sie 55 U-Länderspiele und gewann im Jahr 2022 die U17-Europameisterschaft in Bosnien und Herzegowina. Schließlich feierte sie in der Saison 2025/26 ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft: Während des 4:0-Erfolgs über Norwegen in der WM-Qualifikation wechselte Bundestrainer Christian Wück die Verteidigerin in der 69. Spielminute ein.
Nationalspielerin freut sich auf neue Aufgabe in Berlin
Auf der vereinseigenen Webseite des 1. FC Union Berlin äußerte sich Veit zu ihrer neuen Karrierestation: „Die rasche und positive Entwicklung sowie die Ambitionen und die Fankultur bei Union haben mir sehr zugesagt. Ich freue mich sehr, ab Sommer selbst Teil dessen zu sein und möchte mit dem Verein und der Mannschaft den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen“, sagte sie nach der erfolgreichen Vertragsunterzeichnung.
Jennifer Zietz (Geschäftsführerin Profifußball Frauen beim 1. FC Union Berlin) zeigte sich ebenso begeistert: „Mit Jella verstärken wir unsere Defensive um eine verlässliche und zugleich erfahrene Spielerin. Trotz ihres jungen Alters hat sie in der Bundesliga und den DFB-Auswahlen überzeugt, immer wieder ihr großes Talent gezeigt und verdientermaßen mehrere Auszeichnungen gesammelt. Wir freuen uns sehr, dass sie sich für uns entschieden hat und wollen mit ihr gemeinsam erfolgreich sein.“






8 Kommentare
Im Gegensatz zu den Männern laufen bei unseren Frauen die Abgänge wie geschnitten Brot. Was sicherlich alles andere als erwünscht ist.
Was ist denn da in Berlin los, warum ist es da so viel attraktiver? Das wird ja zur SGE Außenstelle.
Gruß SCOPE
Ich find's auch sehr bedenklich, hoffe aber, dass unsere Verantwortlichen wissen, was sie tun (bzw. nicht tun).
So lange die aufkommenden Vereine wie Berlin, Mainz oder Stuttgart nur die Aufwärtsrichtung kannten, sind alle völlig euphorisiert. das legt sich nach einer gewissen Zeit.
Elisa Senß geht immerhin nach Madrid und nicht zu Union. 😉
Gruß SCOPE
Auf Union bin ich wirklich mal gespannt nächste Saison. Aber noch mehr auf unsere Mädels, mal sehen wer da noch kommt. Ich hoffe ja nicht das von der 2ten Elf aufgefüllt wird.
OT: Kaan Inanoglu (letzte Saison nach Homburg Reg.Südwest ausgeliehen) wechselt wohl für 400.000€ nach Dresden und wohl mit RKO.
Guter Deal ! Alles gute Kaan ! Wenn es fix ist.
Laut Fussballtransfers.
Anscheinend wechselt auch Nicole Anyomi zu Union Berlin. Man verliert zusammen mit Lisanne Gräwe die beiden besten Spielerinnen an einen Verein, der erst letzte Saison aufgestiegen ist. Das zeigt stark, wie die Ambitionen in Berlin beurteilt werden - und wie diejenigen in Frankfurt!
Auf Kicker Online stehen laufend Neuverpflichtungen anderer Vereine. Schlafen die bei uns oder wollen wir unbedingt die Dödels der Liga werden?
Und woher verdammt nochmal nimmt Union die ganze Kohle her?
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