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Mathias Beck will der SGE weiteren Platzu zum wachsen verschaffen. Foto: IMAGO / Hartenfelser

30.000 Quadratmeter im Visier: Eintracht treibt Expansion voran

Eintracht Frankfurt wächst – und mit dem Verein wächst auch der Bedarf an Platz. Der hessische Bundesligist will laut einem Bericht der „Frankfurter Rundschaue“ deshalb seine Infrastruktur in Frankfurt weiter ausbauen und hat dabei offenbar bereits eine größere Fläche ins Auge gefasst. Wie Eintracht-Präsident Mathias Beck in einem gemeinsamen Interview mit Makkabi-Präsident Alon Meyer verriet, möchte die Eintracht im Süden der Stadt rund 30.000 Quadratmeter erwerben. Damit könnte ein weiterer großer Standort des Vereins entstehen.

„Wir wollen uns im Süden der Stadt etablieren“, erklärte Beck, ohne dabei ganz konkret zu werden. Mit dem möglichen Kauf würde der Verein seine Infrastruktur allerdings noch einmal erheblich erweitern. Neben dem traditionellen Standort am Riederwald verfügt die Eintracht unter anderem über die Turnhalle im Oeder Weg sowie die Sportstätte in Nied.

Auch am Riederwald wird weiter investiert

Gleichzeitig bleibt der Riederwald ein wichtiger Bestandteil der Planungen. Dort soll ein Erweiterungsbau entstehen, für den nach Angaben Becks inzwischen die Baugenehmigung vorliegt. Vorgesehen sind unter anderem neue Schulungs- und Athletikräume für das Nachwuchsleistungszentrum. Damit sind die Überlegungen für das traditionsreiche Vereinsgelände aber noch nicht abgeschlossen. Die Eintracht lässt derzeit in einer Machbarkeitsstudie prüfen, welche weiteren Möglichkeiten der Riederwald bietet. Der Verein benötigt den zusätzlichen Raum. Wie Beck erläuterte, bietet die Eintracht mittlerweile täglich an rund 80 unterschiedlichen Sportstätten in Frankfurt Sport an.

Das zeigt auch, wie sehr sich Eintracht Frankfurt längst über den Profifußball hinaus entwickelt hat. Die zahlreichen Abteilungen des Gesamtvereins benötigen Trainingsmöglichkeiten – und gerade bei Angeboten für Kinder übersteigt die Nachfrage teilweise die vorhandenen Kapazitäten. Beck verwies auf Wartelisten, die durch zusätzliche Flächen möglichst kleiner werden sollen.

Neue Flächen auch in Nied

Nicht nur im Süden und am Riederwald soll sich etwas bewegen. Auch den Standort in Frankfurt-Nied baut die Eintracht weiter aus. Dort hat der Verein zusätzlich rund 9.000 Quadratmeter von der Stadt angemietet. Die Erweiterung soll unter anderem neuen Sportangeboten zugutekommen. Dabei reagiert die Eintracht auch auf aktuelle Entwicklungen. Vier bestehende Tennisplätze sollen zu Padel-Plätzen umgebaut werden.

Eintracht und Makkabi kämpfen für Schwimmhalle

Bei einem weiteren Infrastrukturprojekt wollen Eintracht Frankfurt und Makkabi Frankfurt gemeinsame Sache machen. Beide Vereine setzen sich für den Bau einer neuen Schwimmhalle ein. Für Beck geht es dabei nicht nur um zusätzliche Trainingsmöglichkeiten für Vereinssportler, sondern um ein grundsätzliches gesellschaftliches Thema. „Beim Thema Schwimmbad, da werden wir uns zusammentun. Jedes Kind muss schwimmen können, da gibt es keine zwei Meinungen“, kündigte der Eintracht-Präsident an. Hintergrund ist der Bedarf an verfügbaren Wasserflächen für Vereine und Schwimmausbildung in der Stadt.

Grundsätzlich wünschen sich Beck und Meyer, dass der Sport bei der weiteren Entwicklung Frankfurts stärker berücksichtigt wird. Insbesondere beim Bau neuer Stadtquartiere sollten Vereine nach Ansicht des Eintracht-Präsidenten frühzeitig eingebunden werden. So könnten Sportflächen von Beginn an mitgedacht werden.

Für die Eintracht selbst zeigen die verschiedenen Projekte, wohin die Reise gehen soll: Der Verein wächst nicht nur sportlich und bei seinen Mitgliedern, sondern benötigt dafür zunehmend auch die passende Infrastruktur. Mit weiteren 30.000 Quadratmetern im Frankfurter Süden könnte dafür schon bald ein weiterer wichtiger Baustein hinzukommen.

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5 Kommentare

Fallback Avatar 1. PeKa 18. September 26, 13:13 Uhr

Herr Beck: ich bin mittlerweile ein Riesen-Fan von Ihnen.
Der Focus auf die Erweiterung und die Qualitätssteigerung der Angebote ist genau der richtige Weg. Die Eintracht muss in dieser Form präsent sein.
Weiter so.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 2. Fozzi 18. September 26, 13:31 Uhr

Offenbach kaufen, Stadion abreißen, Parkplätze hinbaun

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Fallback Avatar 3. frankfurter jung 18. September 26, 14:10 Uhr

Die SGE ist der weltweit größte Mehrsparten-Sportverein. Ohne die Eintracht wäre unsere Stadt eine andere Stadt, jedoch keine bessere.
Insgesamt sind alle Vereine mit ihrer sensationellen Vielzahl von Ehrenamtlichen eine der stärksten, die Gesellschaft tragenden Säulen.
Ausser den zu Recht aber nur turnusmäßig zelebrierten Dankes- und Lobeshymnen durch die politischen Amtsträger, sollte doch darüber hinaus noch mehr an Unterstützung, Hilfe und praktizierter Anerkennung möglich sein. Die steuerlichen Pauschalen bilden Aufwand, Engagement, Kompetenz der in den verschiedenen Sparten ehrenamtlich Tätigen nur in kleiner Optik ab. Sollten da mit sinnvoll zur Verfügung gestellten Steuergeldern nicht Erhöhungen der Pauschalen, auch freie Deutschlandtickets etc. möglich sein?
Da wäre doch ein gut Stück finanzielle Solidarität, der diesbezüglich bereits bestens versorgten Politik-Gesellschaft. Ein gutes Signal und praktische Hilfe zugleich.

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Avatar 4. bachstaaa 18. September 26, 15:12 Uhr

Hab die Überschrift gelesen und mein erster spontaner Gedanke war, geil! Das gibt ordentlich Parkplätze!

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Fallback Avatar Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 5. geyeradler75 18. September 26, 15:30 Uhr

Ok jetzt wissen wir wo die Kohle hingeht :) naja immerhin in den Ausbau der SGe

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