Die SGE ist in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. (Bild: imago images / Poolfoto)

Gestern war es wieder so weit, nach vierwöchiger Pause mussten die Adlerträger wieder auf den Platz. Es beginnt damit des Fußballers liebste Zeit – die Vorbereitung. Doch mit dem Rückspiel gegen Basel in weniger als zwei Wochen ist eine „normale“ Vorbereitung nicht möglich.

Unter den wachsamen Augen vom neuen Fitness-Chef Andreas Beck sind die Spieler unterwegs. Beck ist seit Juli der neue Leiter im Bereich Athletik, Prävention und Rehabilitation, zuvor hat er die gleiche Funktion ganze acht Jahre beim BVB bekleidet. Montag und Dienstag stehen verschiedenste Untersuchungen für die Profis an. Der obligatorische Medizincheck, orthopädische Behandlung, ein Athletiktest und der allseits beliebte Laktattest.

Nun wird sich zeigen, wie streng jeder einzelne Spieler die sportlichen Hausaufgaben in seinem Urlaub umgesetzt hat. Die Eintracht, inzwischen ein sehr moderner Club, wird die Werte aber ohnehin stets via App im Blick gehabt haben. Die individuelle Arbeit im Urlaub, gepaart mit knapp zehn Tagen Vorbereitungszeit am Stadion sollen den Grundstein für die 0:3-Aufholjagd gegen den FC Basel legen. Helfen wird auch das einzige bislang geplante Testspiel der Vorbereitung gegen Ex-Trainer und Pokalsieger Nico Kovac, der mit seiner neuen Mannschaft, dem AS Monaco, am 1. August in Frankfurt zu Gast sein wird.

Barkok ist zurück

Unter den Adlerträgern tummeln sich einige altbekannte Gesichter. So auch Eigengewächs Aymen Barkok, der nach zweijähriger Leihe aus Düsseldorf zurück am Main ist. Der talentierte Frankfurter Bub ist trotz der anstrengenden Vorbereitung heiß auf die Saison: „Man sieht: Ich bin vollgeschwitzt, habe die erste Einheit hinter mir und bin bereit, mit der Eintracht Vollgas zu geben“, wird er bei eintracht.de zitiert. Für die Partie gegen den FC Basel ist Barkok aufgrund der Regularien der Europa League leider nicht gemeldet, dennoch kann er das Spiel kaum erwarten: „Alle sind gut drauf, ich hoffe wir werden in dieser Saison viel erreichen!“ Zu wünschen wäre es auch Barkok selbst, der nach einer von Verletzungen geprägten Leihe zurück nach Hause kommt. Als echter Frankfurter mit ganz feinem Füßchen, sind die Hoffnungen der Fans auf den inzwischen 22-jährigen groß.

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6 Kommentare

  1. Ich bin gespannt, ob man vorhat, Barkok wieder zu verleihen oder gar zu verkaufen.
    Soweit ich es beurteilen kann, hatte er in Düsseldorf, als er mal nicht verletzt war, öfters nicht mal von Beginn an gespielt. Die Frage, die ich mir daher stelle, ob er sich zurückentwickelt hat anstatt weiterzuentwickeln?!

    Als er damals gegen Dortmund dieses absolute Traumsolo abgeliefert hatte und dann sehenswert gegen Bremen traf, da dachte ich, wir haben den neuen Messi!
    Mittlerweile hoffe ich nur, dass ihm sein damaliges Kunststück nicht zu Kopf gestiegen ist und wir hier den Martin Fenin-Effekt zu verzeichnen haben.
    Würde mich natürlich freuen, wenn er wieder mit Demut und Fleiß zurück in die Spur finden würde – bei uns versteht sich…

  2. Wenn er bei Friedhelm nicht gelernt hat auf dem Boden zu bleiben, Dann lernt er es nicht. Wir werden sehen, was Hütter sagt

  3. Ich kann Barkok unter Hütter so überhaupt nicht einschätzen. Bin extrem gespannt! Ich hoffe sehr auf ihn, bin aber irgendwie skeptisch.

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