Offiziell schreiben wir den 1. September 2026 – und damit ist heute Deadline Day. Bis 20:00 Uhr haben die Vereine in Deutschland noch Zeit, ihre letzten Deals abzuwickeln. Auch bei Eintracht Frankfurt könnte sich am letzten Tag der Transferperiode noch etwas bewegen. Droht der Eintracht der Verlust eines wichtigen Spielers?
Hugo Larsson strebt nach einer für ihn persönlich enttäuschenden Saison und der Nicht-Berücksichtigung für die abgelaufene Weltmeisterschaft offenbar einen Wechsel in die Premier League an. Gemeinsam mit seinen Beratern führte der Schwede am Wochenende Gespräche mit zwei Londoner Klubs. Die Eintracht hatte ihm dafür die entsprechende Freigabe erteilt. Nach Angaben von „Sky“ und „Bild“ stand Larsson mit dem FC Fulham und Crystal Palace in Kontakt. Eine Einigung mit einem der beiden Vereine gab es zunächst jedoch nicht. Laut „Bild“ waren die Verantwortlichen der Hessen am Montagmorgen noch nicht über einen Durchbruch informiert. Das könnte sich am Deadline Day allerdings ändern.
Fulham macht offenbar Ernst
Laut Transferexperte Fabrizio Romano hat der FC Fulham inzwischen Gespräche mit Eintracht Frankfurt über einen möglichen Transfer von Larsson aufgenommen. Der 22-Jährige steht bei der SGE noch bis 2029 unter Vertrag. Die Londoner sind mit zwei Niederlagen aus den ersten beiden Spielen denkbar schlecht in die neue Premier-League-Saison gestartet und suchen offenbar nach Verstärkung für das zentrale Mittelfeld. Bei einer Ablöse zwischen 25 und 30 Millionen Euro soll die SGE dem Vernehmen nach bereit sein, den Spieler ziehen zu lassen. Derweil wird Larssons Marktwert von Transfermarkt auf 28 Millionen Euro geschätzt.
Zuletzt klagte Larsson über muskuläre Probleme. Sowohl im DFB-Pokal gegen St. Tönis als auch beim Bundesliga-Auftakt gegen Union Berlin kam er nicht zum Einsatz. Nach Informationen von „Sky“ soll der Mittelfeldspieler nun jedoch wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren.
Alles klar bei Nkounkou?
Deutlich weiter fortgeschritten sind derweil die Verhandlungen über einen möglichen Abgang von Niels Nkounkou. Für den Franzosen scheint Frankfurt einen Abnehmer gefunden zu haben: Der 25-Jährige steht offenbar vor einem Wechsel zum OGC Nizza. Nach Informationen des Portals „Fußballtransfers“ hat Nkounkou dem Klub von der Côte d’Azur bereits zugesagt. Zwischenzeitlich soll auch Celtic Glasgow versucht haben, den Transfer noch zu seinen Gunsten zu drehen. Nach aktuellem Stand dürfte der schottische Klub jedoch das Nachsehen haben.
In Nizza könnte Nkounkou künftig den Kaderplatz von Melvin Bard einnehmen. Der Linksverteidiger wird seinerseits von Leeds United umworben. Nkounkous Vertrag bei Frankfurt läuft noch bis 2028. In der vergangenen Spielzeit war der Linksfuß an den FC Turin ausgeliehen. Beim OGC Nizza könnte Nkounkou künftig auf Elye Wahi treffen. Der Angreifer wechselte bereits auf Leihbasis zum vierfachen französischen Meister. Beide Spieler sollen eng befreundet sein.






Ein Kommentar
Kalimenduo
Larsson
Doan
Bahoya
Nkounkou
Mal gespannt welche Gerüchte sich als wahr erweisen.
Die Unzufriedenheit bei vielen ist aktuell groß, ich muss gestehen, dass mir das aktuell gefällt!
Weil ich mich freue, „wenn es nicht so läuft“?
Ganz im Gegenteil! Ich glaube, dass wir gerade wieder in die richtige Richtung gehen.
BACK TO THE ROOTS
Es findet gerade eine Kaderkorrektur statt, wie ich sie bei der SGE in den Jahrzehnten ausschließlich nach Abstiegen gesehen habe.
Wir führen diese nach einem gesicherten Mittelfeldplatz durch und es nenne ich konsequent und richtig!
Wir haben die letzten Jahre zu einseitig auf die spielerische Lösung gesetzt.
Sie war nicht nur (zu) teuer sondern einfach nicht durchschlagskräftig genug. Die Balance ging verloren, der Plan ging verloren und zu oft irrten die Spieler auf dem Feld umher, (gefühlt) ohne zu wissen, was zu tun ist. Das schlug sich in teils sehr langen Phasen nieder, in welchem unser Team völlig aus dem Spiel war und der Gegner Chance im Chance kreierte.
Aufwand und Ertrag standen nicht mehr im Einklang so wie sie Jahre zuvor in denen wir effizienter/besser arbeiteten als die Konkurrenz.
Wir holten selbst Teams (annähernd) ein, die vorher Lichtjahre weg schienen…nun kehrte sich das jedoch wieder um.
Und nun konnten wir nicht mehr reagieren, da finanziell zu hohe Beträge in die zu vielen „spielerischen“ Spieler gebunden war/ist…
Wir können es uns als SGE einfach nicht leisten im Mittelfeld…
Doan
Larsson
Uzun
Chaibi
Jupp
Bahoya
Götze
Arhov
Hojlund (ihn nehme ich da aus, da er ein anderer Spielertyp ist)
zu beschäftigen…das ist zu viel und dadurch fehlen andere Attribute die für uns wichtig sind/waren.
Tempo
Dynamik
Mentalität
Durchsetzungsvermögen
Das was uns über Jahre nach oben brachte, war zunehmend wie weggeblasen und das wird nun korrigiert und das ist gut so!
Die oben genannten Spieler, das möchte ich ausdrücklich sagen, sind für sich genommen allesamt ordentliche bis gute Spieler aber in der Fülle machten sie unseren Kader komplett unausgewogen und das ist eben der Punkt in dem sich unsere Verantwortlichen „verrannt“ haben.
Von den besagten Spielern, benötigen wir maximal die Hälfte, da wir mit Aseko und Onyedika nun „andere“ Spieler im Zentrum gekauft haben, die offenbar (wenn man dem geschrieben Glauben schenken kann) mehr Dynamik, Power, Tempo mit einbringen.
Und daher ist der „Rundumschlag“ richtig und konsequent, selbst wenn man hier oder da weniger einnimmt als gedacht.
Denn würde man all die behalten, weil wir auf die Preise pochen…
1. wäre dies wahrscheinlich zu teuer (im Unterhalt) bei zu wenig was dabei sportlich herauskommt
2. ist das nicht der Ansatz den Hütter verfolgt
3. und das ist in meinen Augen entscheidend, wäre die Transformation des Spielansatzes zurück zu dem der uns über Jahre erfolgreich machte, nicht möglich.
Daher volle Fahrt zurück (voraus)!!Meinen Segen haben die Verantwortlichen.
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