Can Uzun arbeitet weiter an seinem Comeback. Der Offensivspieler, der sich im bei der 1:3-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim erneut eine Muskelverletzung im Oberschenkel zuzog, fehlt Eintracht Frankfurt inzwischen seit mehreren Wochen. Seitdem musste die SGE im Offensivspiel auf einen ihrer kreativsten Akteure verzichten. Aktuell arbeitet der 20-Jährige individuell am Comeback, steigert Schritt für Schritt die Belastung und tastet sich zurück ans Mannschaftstraining. Die „FR“ attestierte sogar Rückkehr-Chancen beim so wichtigen Heimspiel gegen die Freiburger, das am Sonntag mit 2:0 gewonnen wurde.
Uzun: „.. das ist einfach nicht gut für meinen Körper“
Für das Spiel um Europa stand der Deutschtürke bekanntermaßen dann nicht zur Verfügung, gab aber bei den Kollegen von „DAZN“ im Vorfeld der Partie einen Einblick über den aktuellen Stand: „Meine Reha läuft super, Schritt für Schritt, ich bin echt im Plan.“ Dass der Offensivspieler nun schon fünf Pflichtspiele verpasste und damit deutlich länger ausfiel als bei seiner Muskelverletzung im letzten November (drei Spiele Ausfallzeit), liegt allerdings auch an dem Fakt, dass er seine Verletzung dieses Mal länger auskurieren wollte: „Ich möchte dieses Mal zu 100 Prozent zurückkommen und nicht immer wieder leichte Schmerzen haben. Auch, wenn ich meinen Team helfen will und immer alles geben will, das ist einfach nicht gut für meinen Körper. Deshalb warten wir jetzt die 100 Prozent ab und dann werde ich wieder voll helfen können.“
Riera? „Ein echt cooler Typ„
Die Worte lassen zumindest erkennen, dass Uzun selbst optimistisch, aber auch reflektiert ist und das Ziel klar vor Augen hat: Schnellstmöglich wieder auf dem Platz zu stehen und der Mannschaft im Saisonendspurt zu helfen, aber kein Gesundheitsrisiko eingehen. Für die Eintracht wäre seine Rückkehr ein wichtiges Signal. Im engen Kampf um die internationalen Plätze zählt jede zusätzliche Option im Kader, vor allem im Offensivbereich. Wann er sein Comeback unter Albert Riera gibt, ist also noch nicht ganz sicher, für seinen neuen Coach fand er aber bereits lobende Worte: „Ich habe bereits mit ihm gesprochen und er ist ein echt cooler Typ. Der Fußball und der Spielstil von ihm passt sehr gut auf mich. Wir möchten wieder mehr den Ball haben und mehr mit dem Ball machen. Ich freue mich wirklich.“ Dass unter Riera wieder eine große Flexibilität gefragt ist, ist unlängst bekannt. Gerade sein bester Kumpel Nathaniel Brown musste das gegen die Freiburger erkennen, als er mit Nnamdi Collins die Seiten tauschte. „Ich spiele da, wo mich der Trainer einsetzt. Ich kann auch auf der falschen Neun spielen, aber hauptsächlich sehe ich mich auf der Zehn“, so Uzun weiter. Spannend also, wie es der Fußballlehrer nach dessen Rückkehr sieht.






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