Endlich ist die Bundesliga zurück! Nach der XXL-Länderspielpause steht für die Eintracht am 5. Spieltag das Topspiel am Samstagabend auswärts gegen RB Leipzig an. Drei Wochen lang ruhte der Ligabetrieb, entsprechend gespannt darf man sein, wie beide Mannschaften aus der ungewöhnlich langen Unterbrechung kommen. Für die SGE geht es dabei um wichtige Punkte, denn der Saisonstart verlief bislang nicht wie erhofft.
Die Frankfurter konnten aus den ersten vier Partien lediglich fünf Punkte mitnehmen. Nach dem 3:3 zum Auftakt bei Union Berlin folgte eine deutliche 1:4-Heimniederlage gegen den FC Augsburg. Anschließend gelang beim 1. FSV Mainz 05 der erste Saisonsieg, gegen den SC Freiburg gab es zuletzt ein 2:2-Unentschieden. Vor allem die defensive Anfälligkeit bereitet dabei Sorgen: Bereits zehn Gegentore kassierte die Eintracht in den ersten vier Bundesliga-Spielen. Gegen Leipzig soll nun endlich Konstanz einkehren und der nächste Schritt nach vorne gelingen.
Auch RB Leipzig wartet bislang auf den erhofften Durchbruch. Die Sachsen haben nach vier Spieltagen sechs Punkte auf dem Konto und erwischten damit ihren schwächsten Bundesligastart seit vier Jahren. Martin Demichelis, der erst im Sommer das Traineramt übernahm, steht nach dem durchwachsenen Beginn bereits unter Druck. Von der erhofften Intensität, aggressivem Gegenpressing und dominantem Ballbesitz ist bislang nur phasenweise etwas zu sehen. Zuletzt unterlag Leipzig Bayer Leverkusen mit 0:2 und ging damit erstmals in dieser Saison komplett leer aus.
Für beide Mannschaften steht damit einiges auf dem Spiel. Während die Eintracht ihre Defensive stabilisieren und den Anschluss an die oberen Tabellenregionen herstellen möchte, benötigt auch Leipzig dringend ein Erfolgserlebnis. Die Bedingungen für ein spannendes Bundesliga-Spiel sind auf jeden Fall gegeben.
Knauff ersetzt Baum, Burkardt alleinige Spitze
Im Vergleich zum 2:2 Remis gegen den SC Freiburg vor der Länderspielpause nimmt Trainer Hütter zwei Veränderungen vor. Im Tor startet wie immer Noah Atubolu. Davor setzt die SGE auf eine Dreierkette in der Abwehr, die aus Lilian Brassier, Robin Koch und Nnamdi Collins besteht. Für letzteren ist es dabei der erste Startelfeinsatz in dieser Saison. Als Schienenspieler agieren Ansgar Knauff, der für Elias Baum in die erste Elf rückt, und Keita Kosugi. Das zentrale Mittelfeld bilden Raphael Onyedika und Noel Aseko. In der Offensive sollen zudem Ritsu Doan und Can Uzun für Gefahr sorgen. Letzterer ist nach einer leichten Verletzung während der Länderspielpause wieder komplett fit. Jonathan Burkardt spielt im Sturm. Younes Ebnoutalib sitzt erst einmal auf der Bank. Verletzt im Kader fehlen weiterhin Jeremiaha Maluze und Malik Pimpong.
RB Leipzig startet mit folgender Elf: Vandevoordt – Raum, Lukeba, Orbán, Baku – El Aynaoui, Banzuzi, Nusa, Nkunku, Maksimovic – Romulu Cardoso
Auf der Bank nehmen Platz: Nyland, Estève, Gruda, Seiwald, Klostermann, Reitz, Gomis, Finkgräfe, Henrichs







3 Kommentare
Ich denke eher, dass Knauff rechts spielt und Uzun und Doan hinter Burkardt. Hütter hat explizit gesagt, dass er Doan nicht als Schienenspieler sieht und auf der anderen Seite von einem Zweikampf Baum/Knauff gesprochen.
Keine große Überraschung dabei, wichtiger ist auch, dass alle wach und konzentriert sind, und zwar 90 Minuten. Dazu eine gewisse Grundaggressivität, dann kann da ein Punkt oder sogar drei rausspringen.
Hab mich kurz erschrocken, als ich bei TM eine Viererkette mit Ansgar als zweite Spitze gesehen habe.
Könnte klappen, obwohl mir in Leipzig immer schlimmes schwant.
Auf gehts. Haut alles rein.
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