Auf Platz 3 – Trapp bei der Wahl zum Spieler des Jahres gewählt (Bild: Foto Rhode)

Wahl Fußballer des Jahres 2022 – Trapp auf Platz 3: Mit seinen überrangenden Leistungen, vor allem in der Europa League, hat es Kevin Trapp auf das Treppchen zur Wahl des Fußballer des Jahres 2022 geschafft. An den 63. vom „kicker“ organisierten und durchgeführten Wahlen unter den Mitgliedern des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) beteiligten sich 706 Kolleginnen und Kollegen. 65 dieser Stimmen entfielen auf den Frankfurter Keeper. Auf Platz 1 schaffte es Leipzigs Christopher Nkunku mit 133 Stimmen, der sich knapp gegen Robert Lewandowski (128 Stimmen) von Bayern München. Bei den Trainerkollegen schaffte es Oliver Glasner derweil auf Platz 2 mit 133 Stimmen. Trainer des Jahres wurde Christian Streich vom SC Freiburg mit 276 Stimmen.

„Deshalb setze ich auf ein Elfmeterschießen“ – Maik Franz vor dem Pokalspiel: Wenn am kommenden Montag Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal auf den 1. FC Magdeburg trifft, dann ist Maik Franz der geeignete Ansprechpartner, da er zu beiden Klubs eine enge Verbindung pflegt. Im Interview auf „eintracht.de“. Für ihn sei es einer des Topspiele der Hauptrunde, doch beim Gastgeber hat sich seit der Auslosung eine wahre Euphorie entwickelt. Zudem erwartet der ehemalige Verteidiger eine enge Kiste: „Es wird ein richtig stimmungsvoller und lauter Abend werden, zudem ist Magdeburg schon im Wettkampfmodus, während es für Frankfurt nach der verdienten Pause das erste Pflichtspiel ist. Hinzu kommt, dass Magdeburg bis in die Haarspitzen mit Selbstvertrauen vollgepumpt ist. Sie haben ein gigantisches Jahr hinter sich, sind souverän aufgestiegen und topmotiviert. Diesen Flow konnten sie mit in die ersten beiden Ligaspiele nehmen.“ Auf einen Ergebnis-Tipp wollte sich Franz hingegen nicht einlassen: „Dafür hatte ich bei beiden Vereinen eine zu gute Zeit. Ich habe Magdeburg viel zu verdanken und in Frankfurt neben Karlsruhe meine fußballerisch geilste Zeit gehabt. Deshalb setze ich auf ein Elfmeterschießen – und dann schauen wir mal…“

Hinti mit Debüttreffer: Erstes Tor für Ex-Eintracht-Profi Martin Hinteregger für seinen neuen alten Klub SGA Sirnitz! Der Österreicher traf im zweiten Spiel nach dem Ende seiner Profi-Karriere beim 2:0-Sieg seines Heimatvereins in der Kärtner Unterliga. Das Tor Hintereggers gegen den FC St. Michael/Lavanttal fiel direkt in der Anfangsphase, anschließend traf er mit einem Kopfball noch die Latte. In der 90. Minute wurde „Hinti“ dann ausgewechselt.

Deutsche Nationalmannschaft verpasst EM-Titel: In einem spannenden über 120 Minuten dauernden Endspiel in Wembley unterlag die DFB-Elf denkbar knapp mit 1:2 den Engländerinnen. Die vier Adlerträgerinnen Sara Doorsoun, Sophia Kleinherne, Nicole Anyomi und Laura Freigang reisen demnach nur als Endspiel-Teilnehmerinnen zurück nach Frankfurt. Trotz der Niederlage wird es für die Frauen auf dem Frankfurter Römer einen Empfang geben. Gegen 16 Uhr wird die Mannschaft auf dem Rathaus-Balkon erwartet.

Santos gewinnt Copa America: Besser machte es hingegen Leticia Santos, die mit Brasilien den Titel bei der Copa America gewann. Mit sechs Siegen in sechs Spielen feierten die Brasilianerinnen den insgesamt achten Titel bei der Austragung in Kolumbien. Im Endspiel setzte man sich mit 1:0 gegen den Gastgeber durch. Santos kam im Finale zwar nicht zum Einsatz, kam aber insgesamt in zwei Spielen zum Einsatz.

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9 Kommentare

  1. Streich auf 1? Für was? Dafür, dass er zu allem seinen Senf dazu geben muss? Beobachte eigentlich in jedem Heimspiel den Gästetrainer und der Streich ist nach dem komischen Kohfeld einer der unsympathischsten Trainer während den 90 Minuten. Ich will seine Leistung die er mit Freiburg erreicht hat nicht schlecht reden, aber da ist doch OG in jeder Hinsicht für mich auf Platz 1.
    wo ist eigentlich der adi gelandet?

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  2. Unser OG ist für mich die ganz klare Nummer 1 unter den Trainern in Deutschland. Ich bin Herrn Schmadtke überaus dankbar dass er ihn aus Wolfsburg vergrault hat.

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  3. Also ganz ehrlich, ich habe ordentlich Respekt davor was Streich da in Freiburg seit Jahren macht.

    Aber wenn man so schaut, was letzte Saison ging: Freiburg mal wieder gut in der Liga platziert. Aber das schaffen sie immer mal. Pokalfinale erreicht, ok aller Ehren wert. Aber er hat keine CL Quali erreicht und auch keinen Titel geholt. Er hat für freiburger Verhältnisse eine etwas überdurchschnittliche Saison gespielt. Nett, aber bester Trainer der BuLi? Nee, da sehe ich Oliver Glasner vorne. Der hat einen europäischen Titel geholt. Auch aus vergleichsweise bescheidenen Mitteln heraus. Gut, in der Liga dafür graues Mittelfeld und DFB Pokal brauchen wir nicht drüber reden. Aber einen europäischen Titel! Kaum ein Trainer erreicht das jemals überhaupt in der gesamten Laufbahn!

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  4. Streich passt zu Freiburg und nirgendwo anders hin, das weiss er auch.
    Wie er dort mit den vorhandenen Mitteln einiges erreicht, chapeau.
    Für die Fair-Play-Medaille würde ich ihn jedoch aus offensichtlichen Gründen nicht vorschlagen.
    Der Titel „Trainer des Jahres“ für ihn?
    Für was, zuviel der Ehre.
    Das ist der Unterschied zu Glasner.
    Er hat mit der Eintracht sensationelles erreicht und für den Deutschen Fussball insgesamt.
    Streich kann sich gut verkaufen, die Vorbildfunktion nehme ich ihm nicht ab…und dazu fällt mir einiges ein.

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  5. Oliver Glasner is n super Trainer und super Typ, kein Grund Christian Streich schlecht zu reden. Er hat halt in der Liga und im Pokal ne Menge gerissen mit nem Club, der noch weniger finanzielle Mittel hat und unter anderem erst wegen ihm da steht, wo er jetzt steht. OG wurde zu Recht auch oft genannt, aber Christian Streich hat das absolut verdient. Fragt mal Glasner, der würde vermutlich fast genau das Gleiche sagen, da er eben kein missgünstiger Arsch ist und man ihm deswegen den Erfolg noch mehr gönnt.

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  6. @—)5. bin bei dir, wir können ja auch nicht alles abräumen… jeder muss was vom Kuchen bekommen und Streich ist schon ne gute Leistung die er gezeigt hat. Wie sollten gratulieren statt wieder irgendwelche Haare in Suppen zu suchen die eh niemand auslöffeln will. Aldo stehen wir doch einfach drüber.

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  7. Denke die Liste der Trainer ist ok.
    Streich bestätigt gute Leistungen in beiden Wettbewerben und ohne Eintracht-Brille könnte man zu Glasner sagen: mal sehen wie es läuft, wenn man mehrere Wettbewerbe bestehen will. Und eine Willensleistung der letzten Saison muss erst bestätigt werden.
    Schon ok so, selbst wenn ich nicht geografisch vorbelastet wäre. Auch Streich ist ein super Typ, demütig, loyal, kann sehr gut mit den Spielern, sehr gute Nachwuchsarbeit, nahbar, etc.
    Würde die beiden auch nicht vergleichen, da sie total unterschiedlich positive Typen sind in meinen Augen.
    Sehe es positiv, dass sogar vom Kicker nicht standardmäßig der Meistertrainer oben auftaucht. Das spricht für Glasner und für Streich. Übrigens finde ich Kohlfeld mit Streich in einem Satz absolut falsch. Streich kann anerkennen, wenn es scheiße lief und sucht nicht beim Schiedsrichter, Publikum oder gegnerischer Bank die Schuld.

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