Pyro-Eklat hat ein Nachspiel: Das letzte Heim- und Saisonspiel der Frankfurter Eintracht gegen den VfB Stuttgart hat ein Nachspiel. Weil es zu einem heftigen Einsatz von Pyrotechnik kam, hat die Frankfurter Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen, wie mehrere Medien berichten. Es handelt sich um drei Fällen, in denen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt wird. Bereits nach dem Spiel berichtete die Eintracht von zwei verletzten Personen. Der Staatsanwaltschaft zufolge fiel im ersten Fall einer Frau eine brennende Pyrofackel auf die Schulter. Aufgrund der schweren Verbrennungen musste sie operiert werden. Im zweiten Fall landete ein Feuerwerkskörper auf dem Kopf einer Frau, ihre Haare fingen daraufhin an zu brennen und ihr Gesicht wurde verletzt. Im dritten Fall ist die Art und Schwere der Verletzungen bis dato nicht bekannt, teilte die Staatsanwaltschaft mit, die von drei verschiedenen Tätern ausgeht. Ein Polizeisprecher teilte mit, dass die Maßnahmen zur Ermittlung und Identifizierung der Täter andauern. Zudem hat die Staatsanwaltschaft darüber hinaus Ermittlungen gegen eine nicht bekannte Anzahl an Tatverdächtigen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Bereits vor dem Spiel lieferten sich beide Fanlager eine große Pyro-Show. Aufgrund des dichten Nebels verzögerte sich der Anpfiff um mehrere Minuten. Auch während und nach der Partie wurden auf den Rängen des Stadions haufenweise Feuerwerkskörper gezündet. Nach Abpfiff bezog die SGE zu den Vorfällen Stellung. „Diese Aktion ist ein Wahnsinn, nicht nachzuvollziehen und vollkommen inakzeptabel“, zeigte sich Vorstandsmitglied Phillipp Reschke erbost.
Nächster ablösefreier Abgang? Der Aderlass beim Frauenteam von Eintracht Frankfurt geht weiter. Nach Elisa Senß, Nadine Riesen, Géraldine Reuteler, Nicole Anyomi und Lisanne Gräwe und wird auch Jella Veit dem Tabellendritten der Frauen-Bundesliga den Rücken kehren. Das geht aus einem Bericht der „Bild“ hervor. Demnach wird sich die deutsche Nationalspielerin zur kommenden Saison dem 1.FC Union Berlin anschließen. Veits Vertrag bei der SGE läuft Ende Juni aus, Gespräche über eine Verlängerung scheiterten. Die 21-jährige Innenverteidigerin teilte den Hessinnen mit, ihren Kontrakt nicht verlängern zu wollen. Veit entstammt der Jugend des Hamburger SV und wechselte 2021 zunächst zur zweiten Mannschaft der Eintracht. 2023 stieg sie zu den Profis auf und etablierte sich zu einer wichtigen Abwehrgröße. Im März diesen Jahres gab sie zudem ihr Debüt für deutsche A-Nationalmannschaft. Nach Gräwe verpflichten die Berlinerinnen wohl die nächste Spielerin aus Frankfurt. Bereits letztes Jahr wechselte Tanja Pawollek nach neun gemeinsamen Jahren am Main nach Köpenick. Der SGE steht damit der sechste Abgang bevor. Mit Pauline Krumbiegel und Larissa Mühlhaus konnte die Führungsebene um Katharina Kiel die ersten Sommerneuzugänge eintüten.
Eintracht-Hymne auf Metallica-Konzert: Die weltberühmte Metal-Band „Metallica“ sorgte am vergangenen Freitag auf ihrem ersten Konzert der „M72 World Tour“ im Deutsche Bank Park für Aufsehen, im positiven Sinne. Beim ersten von zwei Abenden in Frankfurt ertönte plötzlich der Eintracht-Fangesang „Schwarz Weiß wie Schnee“. Eine gelungene Aktion, die auf Instagram dokumentiert ist und bei vielen Anhängern der SGE, aber auch bei zahlreichen Nicht-Eintracht-Fans große Begeisterung auslöste. „Das war genauso absurd, wie es großartig war“, kommentierte etwa ein Konzertbesucher. „Das war so geil“, schwärmte ein anderer User. „Nicht, dass ich Eintracht-Fan bin, aber… großartig!!!“, hieß es in einem anderen Kommentar. Und das war Teil 1 der großen Metallica-Show. Am heutigen Sonntag folgt die Fortsetzung, erneut im Stadion des hessischen Bundesligisten. Die US-amerikanische Musikgruppe pflegte mit der gestrigen Aktion eine Tradition, die seit einigen Jahren besteht. In vielen Ländern spielen die Heavy-Metal-Legenden ein berühmtes Lied eines lokalen Künstlers oder einer bekannten Band des jeweiligen Landes an oder covern diese. „Major Tom“ von Peter Schiling oder „Marmor, Stein und Eisen bricht“ von Dafi Deutscher waren beispielsweise jeweils auf einem Konzert der Band in Deutschland zu hören. Mit dieser Geste verfolgt die Musikgruppe das Ziel, dem jeweiligem Publikum und dem Gastgeberland Respekt zu zeigen und für Überraschung zu sorgen.






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