Kevin Mbabu kommt nicht zur Eintracht – erstmal nicht. Foto: Imago/Geisser

Mbabu bleibt interessant: Bis zuletzt hatten die Eintracht-Fans auf die Verpflichtung von Kevin Mbabu von Young Boys Bern gehofft, bis zuletzt hatten offenbar auch die Eintracht-Verantwortlichen um seine Verpflichtung gekämpft – am Ende vergebens. Trainer Adi Hütter, im Sommer selbst aus Bern zur Eintracht gekommen, sagte nach dem Spiel gegen Bremen: „Der Spieler wird für uns weiterhin interessant bleiben.“ Laut SGE4EVER.de-Informationen stand der Wechsel kurz vor dem Abschluss. Doch dann scheiterte der Fabián-Transfer zu Fenerbahce Istanbul. Die mögliche Ablöse und das eingesparte Gehalt des in Frankfurt zu den Topverdienern gehörenden Mexikaners sollten in den Transfer des 23-jährigen Schweizers gesteckt werden. Doch daraus wurde nichts – wohl auch, weil für Mbabu und Bern Champions League-Duelle mit Manchester United, Juventus Turin und Valencia locken.

Diekmeier kein Thema: Nach den langwierigen Verletzungen von Timothy Chandler und Carlos Salcedo sowie der Rot-Sperre von Jetro Willems drückt vor allem auf den Außenverteidiger-Positionen der Schuh. Daher geisterte am Wochenende der Name Dennis Diekmeier durch den Stadtwald. Der 28-jährige Ex-Hamburger bringt die Erfahrung aus 203 Bundesliga-Spielen mit und ist aktuell vereinslos. Er könnte also auch nach Ende des Transferfensters verpflichtet werden. „Das ist im Moment nicht geplant“, dementierte Manager Bruno Hübner gegenüber der „Offenbach Post“.

Willems entschuldigt sich: Jetro Willems hat sich nach seiner Tätlichkeit bei der 1:2-Niederlage gegen Werder Bremen entschuldigt. In einer Mitteilung der Eintracht erklärte er: „Menschen machen Fehler, und Fehler machen Menschen. Wichtig ist, dass man daraus lernt.“ Weiter heißt es dort: „Das war eine dumme Aktion und das weiß ich.“ Willems hatte seinem Gegenspieler ins Gesicht geschlagen und war deshalb nach einer knappen halben Stunde mit Rot vom Platz geflogen. „Ich bin stolz auf mein Team, wie es trotz der Roten Karte gefightet hat“, so Willems.

Lob für Trapp, Luft nach oben bei Abraham: Die Rückkehr in die selbsternannte Heimat hatte sich Torhüter Kevin Trapp sicher anders vorgestellt. Nach der 1:2-Heimniederlage war der 28-Jährige sichtlich niedergeschlagen. Lob gab es allerdings von seinem neuen Coach: „Kevin hat eine ordentliche Leistung gebracht für das erste Spiel“. Der Österreicher hätte seiner neuen Nummer Eins durchaus gewünscht, dass er den Freistoß von Rashica, der in der 96. Minute zum Knockout der Hessen führte, halten hätte können. Dennoch ist Hütter zuversichtlich, dass Trapp „uns mit seiner Persönlichkeit in Zukunft sehr gut tun wird.“ Mannschaftskapitän David Abraham attestierte er allerdings noch Luft nach oben: „Er kann sicherlich noch besser spielen, das weiß er auch selbst.“ Der eine oder andere Ballverlust sei durchaus vermeidbar gewesen. Allerdings möchte er nach einem gespielten Bundesligaspiel (Abraham fehlte in Freiburg) den Stab über den Abwerchef noch lange nicht brechen.

Hasebe fehlte aus sportlichen Gründen: Eintracht-Trainer Adi Hütter machte nach dem Spiel gegen Werder Bremen deutlich, dass der Japaner Makoto Hasebe, der in Freiburg noch grippekrank passen musste, aus rein sportlichen Gründen keinen Platz im Aufgebot fand. „Ich wollte bei einem Heimspiel nicht drei Verteidger auf’s Parkett schicken.“ Auf der Bank nahmen dafür Evan N’Dicka und Marco Russ Platz. Warum der Österreicher überhaupt zwei zusätzliche Innenverteidiger ins Aufgebot berief und mit Jonathan de Guzman nur eine Ergänzung für die Zentrale, ließ Hütter offen, obwohl er betonte, dass Hasebe „zentral in der Dreierkette oder auf der Sechs“ spielen kann.

Streik bei Rönnows Dänen: Eintracht-Keeper Frederik Rönnow reist diese Woche zur dänischen Nationalmannschaft, aber spielen wird er mit ihr wohl nicht. Denn die dänischen Nationalspieler inklusive Nationaltrainer Age Hareide streiken. Wie die „Bild“ berichtet, geht es um einen Streit um individuelle Werbeverträge, die in Konkurrenz zu den Sponsorenkontrakten der Nationalmannschaft stehen. Da es zwischen Spielern und Verband zu keiner Einigung kam, stehen die Spiele gegen Slowakei und Wales auf der Kippe. Sollten die Dänen keine Mannschaft zusammenbekommen, droht die UEFA mit harten Strafen – bis hin zur Disqualifikation für die EM 2020.

U17 verliert: In einem packenden B-Junioren-Bundesligaspiel hat die Eintracht U17 gegen den VfB Stuttgart den Kürzeren gezogen. Mit 3:4 unterlagen die Leicht-Mannen gegen die Schwaben – und das trotz eines Chancen-Plus auf Eintracht-Seite. „Entscheidend ist, dass die Jungs lernen, den Sack zuzumachen, wenn sich die Gelegenheit bietet“, meinte hinterher Chefcoach Frank Leicht. Die U19 der Adler ist am Mittwoch wieder im Einsatz. Dann wartet der 1. FC Kaiserslautern (18 Uhr) am Riederwald.

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52 Kommentare

  1. Ich bin immer erstaunt das sich manche hier anmaßen zu entscheiden was richtig oder falsch ist. Anders kann ich mir „ wollen oder können manche hier nicht verstehen…“ nicht erklären. Danke das ich mit Dir hier im Forum sein darf !

  2. @ 4: „@Fabians Rücken bei den Zuständigen um Klarheit bitten? War der Medizincheck getürkt oder nicht?“
    Der ist richtig gut: Check getürkt in der Türkei. Egal ob der Satz Absicht war oder nicht, es gibt einen Humor den ich nicht erwartet hätte.

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