Hradecky-Rückkehr denkbar? Lukas Hradecky könnte offenbar erneut in den Fokus von Eintracht Frankfurt rücken. Wie die „Bild“ berichtet, würden sich die Hessen mit dem früheren Publikumsliebling beschäftigen, falls Michael Zetterer den Verein noch verlassen sollte. Der heute 36-jährige Finne hütete zwischen 2015 und 2018 in insgesamt 116 Pflichtspielen das Tor der Eintracht und entwickelte sich in dieser Zeit zu einem der beliebtesten Spieler am Main. 2018 gewann er mit der SGE den DFB-Pokal. Aktuell steht Hradecky beim AS Monaco unter Vertrag, wo er zuletzt die Nummer eins war. Zwischenzeitlich wurde der finnische Nationaltorhüter jedoch durch Knieverletzungen ausgebremst und verpasste dadurch mehrere Partien.
Handkäs-Fans bei der SGE: Seit Jahren gehört ein traditionelles Handkäs-Frühstück zu den Tradition im Sommertrainingslager der Frankfurter Eintracht. Auch in Grassau am Chiemsee richteten einige Fans das Frühstück wieder aus und die SGE-Spieler Nnamdi Collins, Noel Aseko und Jean-Matteo Bahoya probierten die hessische Spezialität. Auch Teammanager Christoph Preuß und Sportdirektor Timmo Hardung schauten vorbei. Hardung zeigte sich bei „Eintracht TV“ begeistert: „Ich finde es hier super schön. Es ist immer nett, super hergerichtet und super familiär. Die Leute haben alle Spaß und die Fans unterstützen uns dann auch beim Training. Es ist eine sehr ausgelassene Stimmung. Einfach ein Stück Frankfurter Kultur.“ Er entschied sich auch für die Variante „mit Musik“, also mit Zwiebeln. Bahoya zeigte sich als neuer Fan des Handkäs: „Es war okay. Als ich das Gesicht von Nnamdi gesehen habe, dachte ich es wäre schrecklich. Aber das war es nicht. Es war gut.“ Aseko und Collins waren sich einig: „Es war absolut nicht schlimm. Es ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht.“
Eintracht beobachtet Schweden-Talent: Die SGE soll ein Auge auf Markus Karlsson geworfen haben. Wie „Fußballdaten.de“ meldet, beobachteten Scouts der Frankfurter den 22-Jährigen zuletzt beim Allsvenskan-Spiel zwischen Hammarby IF und IF Brommapojkarna vor Ort. Auch Borussia Mönchengladbach soll den vielseitigen Defensivspieler intensiv verfolgen. Karlsson kann sowohl als Rechtsverteidiger als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden und gilt aufgrund seiner Flexibilität sowie seiner Spielstärke als interessanter Kandidat für die Bundesliga. Dem Bericht zufolge hinterließ der Schwede bei der Live-Beobachtung einen starken Eindruck. Hammarby soll den Leistungsträger allerdings nur bei einem entsprechend attraktiven Angebot ziehen lassen. Zudem steht Karlsson noch bis Ende 2029 beim schwedischen Erstligisten unter Vertrag.
Majer-Wechsel vom Tisch: Lovro Majer setzt seine Karriere künftig in Griechenland fort. Der kroatische Nationalspieler verlässt den VfL Wolfsburg und schließt sich dem griechischen Meister AEK Athen an. Der offensive Mittelfeldspieler war in den vergangenen Monaten immer wieder mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht worden. Mit dem Wechsel nach Athen dürfte ein mögliches Engagement bei der SGE nun endgültig vom Tisch sein.
Dreesens Kritik trifft auch die Eintracht: FC Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat die Bundesligaklubs für ihre aus seiner Sicht zu geringe internationale Präsenz kritisiert. Vereine, die sich im Ausland kaum vermarkten würden, sollten nach seiner Auffassung nicht gleichzeitig von den Erlösen der internationalen TV-Vermarktung profitieren. Von den Aussagen ist indirekt auch Eintracht Frankfurt betroffen. Auf die SGE trifft die Kritik allerdings nur eingeschränkt zu. Die Hessen absolvierten ihre Sommervorbereitung in den vergangenen beiden Jahren jeweils in den USA und nutzten die Reisen, um ihre internationale Präsenz weiter auszubauen. In diesem Sommer entschied sich die Eintracht dagegen bewusst für ein Trainingslager im oberbayerischen Grassau am Chiemsee. Dreesen sprach sich insgesamt dafür aus, dass sich mehr Bundesligisten auch außerhalb Deutschlands präsentieren, um die internationale Vermarktung der Liga weiter voranzutreiben.
Rode drückt dem OFC die Daumen: Eintracht-Legende Sebastian Rode hat den Offenbacher Kickers zum 125-jährigen Vereinsjubiläum die Rückkehr in den Profifußball gewünscht. Der frühere Mittelfeldspieler, der dort seine ersten Schritte im Erwachsenenfußball machte, verfolgt die Entwicklung seines ehemaligen Klubs nach eigenen Angaben weiterhin aufmerksam. Im Gespräch mit „hr1“ betonte Rode, dass der OFC mit seiner großen Tradition und der anhaltenden Begeisterung der Fans aus seiner Sicht höherklassig spielen sollte. Trotz seiner engen Verbundenheit zu Offenbach stellte der 35-Jährige zugleich klar, dass im direkten Duell mit der Eintracht seine Sympathien heute den Frankfurtern gehören würden.






3 Kommentare
Jetzt gab es nur gute Nachrichten die letzten Wochen, Spieler und Verantwortliche scheinen für positive Stimmung geschult worden zu sein und alles macht gute Laune und dann kommt der Rode mit den Kickers um die Ecke... 😉
Wer ist. Jan-Christian Dreesen? Nie gehört.
Offenbar keine Präsenz.
Kevin Trapp ist vom Kicker geadelt und unter den im Ausland spielenden Deutschen in die „Nationale Klasse“ eingeordnet worden. Zur Einordnung: 0x Weltklasse, 2x Internationale Klasse, 10x Nationale Klasse. Chapeau!
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