Krösche mit bewegendem Abschied vom Team: Dass Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche zu Beginn der aktuellen Woche seinen Abschied bekanntgab und seitdem nicht mehr für die SGE arbeitet, hat wohl im Frankfurter Umfeld jeder mitbekommen. Die „Bild“-Zeitung berichtete jetzt davon, dass der Abschied des 46-Jährigen von den Profis durchaus emotional gewesen sei. So soll es in den Abschiedworten Krösches kaum um ihn selbst gegangen sein. Im Vordergrund stand dem Bericht zufolge, dass die Spieler noch Großes vor sich hätten. Und das auch in Frankfurt. Hauptpunkt der Abschiesrede sei gewesen, dass die Spieler für einen großartigen Verein spielen mit dem sie noch viel erreichen können.
Krösche-Kontakt zu Milan? Zu Beginn der aktuellen Woche verließ Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche die Eintracht aus Frankfurt. Schon seit Wochen kursierten Gerüchte, nach denen der Manager eine neue Herausforderung in der Serie A, genauer bei der AC Mailand suche. „Sky“ vermeldete jetzt, dass Krösche und Mailand in der Tat auch in Kontakt stünden. Auch wenn weitere Gespräche geplant seien, gebe es noch keine Einigung. Damit widerspricht der Bericht Medienberichten, die schon von einer nahenden Einigung sprachen. Krösche sei angetan von der AC Mailand als neuem Arbeitgeber, weshalb auch ein Neustart zu Beginn des nächsten Jahres möglich sein könnte. Dafür müssten die Italiener allerdings verhältnismäßig tief in die Tasche greifen. Zwischen fünf und sieben Millionen Euro soll Krösche der Eintracht bei einem Wechsel in die Kassen spülen.
Kovacs Liebe zur Eintracht ist ungebrochen: Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Topspiel am morgigen Samstagabend zwischen Borussia Dortmund und der Eintracht aus Frankfurt wurde BVB-Trainer Niko Kovac zu seiner Zeit bei der Eintracht gefragt. „Da, wo ich arbeite, da lasse ich mein Herz. Ich bin Angestellter, aber ich hoffe man merkt, dass wir uns voll mit dem BVB identifizieren. Das hat einen sehr hohen Stellenwert. Das hat die Eintracht auch. Ihr wisst ja, ich bin da Mitglied und wir haben dort viele schöne Momente erlebt. Das haben wir mit Dortmund auch schon gehabt, aber hier wollen wir auch noch etwas in die Höhe strecken.“ Kovac übernahm im Jahr 2016 die stark kriselnde Eintracht und rettete mit den Hessen über die Relegation den Klassenerhalt. Höhepunkt in seiner Frankfurter Zeit war dann sicherlich der DFB-Pokalsieg 2018, als die Eintracht gegen Kovacs zu diesem Zeitpunkt schon feststehenden, künftigen Verein, FC Bayern München, gewannen. Der Kontakt zwischen der SGE und Kovac ist derweil nie abgerissen. Kovac schloss sogar eine Mitgliedschaft auf Lebenszeit ab.
Eintracht vor unrühmlichem Rekord? Die Frankfurter Eintracht könnte am kommenden Samstagabend einen Bundesliga-Negativrekord aufstellen. Wie der „Kicker“ berichtet, kassierte die SGE beim 0:6 in Leipzig die 499. Auswärtsniederlage in der Bundesliga. Sollten die Hessen am Samstag im Bundesliga-Topspiel um 18:30 Uhr gegen Borussia Dortmund verlieren, droht die 500er-Marke. Die SGE wäre der erste Klub, der diese „Schallmauer“ durchbricht.






6 Kommentare
Ich finde, er kam zur rechten Zeit, hat viel Gutes bewegt und hat zur rechten Zeit erkannt, dass es Zeit für den Abschied ist.
Danke für deinen Einsatz und lass dich ab und zu blicke, Maggus.
Immer mit dem Taschenrechner unterwegs und jetzt zum Abschied emotional?
Ich verstehe Deinen Punkt nicht.
Was genau ist hier deiner Meinung nach der Widerspruch?
Was glaubst du denn wie er Spieler von der Eintracht überzeugen konnte und das es sich lohnt hierher zu kommen? Nur über Geld sicherlich nicht, da können andere teilweise deutlich mehr bieten, er muss potentielle Spieler also auch begeistern und überzeugen können für die Eintracht, wird so ganz ohne Emotionen schwierig…
Davon abgesehen kennst du Markus Krösche wohl kaum persönlich so wie vermutlich 99% hier im Forum, da finde ich eine charakterliche Bewertung des Menschen der sich in der Öffentlichkeit und auf PK vermutlich auch etwas anders verhält als in privaten oder vertrauten Bereichen schwierig…
Genau so ises
Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.