Klopp reagiert auf Ebnoutalik-Leak: Nicht wenigen zauberte es ein Schmunzeln ins Gesicht, als Younes Ebnoutalib im Frankfurter „MyZeil“-Einkaufszentrum vor laufender Handykamera seine Nationalmannschaftsnominierung verplapperte. Bundestrainer Jürgen Klopp sah die ganze Sache mehr als entspannt. Auf der Pressekonferenz äußerte er sich zu der Thematik: „Das war sehr, sehr witzig, denn er (Ebnoutalik, Anm. d. Red.) hat ja allen Leakern ein bisschen in die Suppe gespuckt. Er hat mir das Video direkt geschickt, ich hätte es sonst gar nicht mitbekommen. Er hat es mir aber geschickt und sich entschuldigt. Ich habe es mir dann angeguckt und was ich da gesehen habe war einfach einen Jungen, der sich wahnsinnig freut, dabei zu sein. Dann sagt man es halt.“ Für Klopp sei ohnehin schöner, der Spieler verkünde seine Nominierung selbst, anstelle von irgendjemand anderem. Man müsse sich keine Sorgen machen, stellte der Bundestrainer klar. Es sei „alles gut“. „Diese Begeisterung würde ich uns allen gerne bewahren“, schloss Klopp sein Statement zum Ebnoutalib-Selbstleak.
Schuster lobt Eintracht: Vor dem Bundesligaspiel gegen Spitzenreiter SC Freiburg äußerte sich der Trainer der Breisgauer, Julian Schuster, positiv zur Frankfurter Eintracht. „Sie haben viele Qualitäten und sich über all die Jahre sehr gut entwickelt. Und sie haben einen Trainer, der sehr viel Souveränität ausstrahlt.“ Gegen die Eintracht müsse sein Team mit viel mentaler Stärke agieren legte der Trainer dar. „Wir haben sehr an der Schärfe gearbeitet. Wer gestern zufällig am Trainingsplatz vorbeigefahren ist, hat gehört, dass es lauter geworden ist“, so Schuster. „Genau diese Emotionen brauchen wir.“ Außerdem freut sich Schuster darauf, seinen ehemaligen Torhüter Noah Atubolu wiederzusehen. „Atu ist ein Freiburger Junge. Sein Weg ist total positiv. Ich freue mich darauf, ihn nach dem Spiel in den Arm zu nehmen.“
Beobachtungen aus dem Mannschaftstraining: Die Abläufe im Mannschaftstraining der Frankfurter Eintracht liefen am Donnerstagvormittag rund. Die neu installierte Dreierkette verlagerte die Bälle immer wieder auf die Außenbahnen. Dort standen auf der rechten Seite Elias Baum oder Ansgar Knauff sowie links Keita Kosugi oder Timothy Chandler jederzeit bereit, um mit Tempo nach vorne zu stoßen. Der formstarke Jeremiaha Maluze wird aufgrund einer Oberschenkelverletzung am kommenden Samstag (15:30 Uhr) gegen den SC Freiburg definitiv fehlen. Für den 21-Jährigen könnte Rückkehrer Nnamdi Collins in die Startelf rücken und gemeinsam mit SGE-Kapitän Robin Koch und Lilian Brassier die Dreierkette bilden. Neben Maluze muss Eintracht-Cheftrainer Adi Hütter weiterhin auf den langzeitverletzten Jessic Ngankam verzichten. Zudem trainierte Farès Chaïbi individuell, weshalb sein Einsatz am vierten Bundesliga-Spieltag derzeit fraglich ist.
Adduktorenprobleme bei Maluze? Seit dem heutigen Donnerstagvormittag ist bekannt, dass Eintracht-Verteidiger Jeremiaha Maluze wegen einer Oberschenkelverletzung „bis auf Weiteres“ ausfällt. Die „Bild“ berichtet nun, dass es sich um eine Verletzung an den Adduktoren handelt. Man sei bei der SGE allerdings zuversichtlich, dass Maluze nach der Länderspielpause beim Spiel gegen Leipzig am 10. Oktober wieder spielen könne, heißt es im Bericht. Die Verletzung sei im Spiel gegen Mainz passiert, Maluze habe trotzdem am Dienstag trainiert, dann seien die Probleme aber schneller geworden. Der Abwerhmann hatte einen starken Saisonstart gefeiert und stand in drei der bisherigen vier Pflichtspiele in der Startelf. Beim 3:1-Auswärtssieg gegen den 1. FSV Mainz 05 hatte er seine erste direkte Torbeteiligung gefeiert, als er das zwischenzeitliche 2:0 für die Eintracht durch Ex-Mainzer Jonathan Burkardt vorbereitet hatte.






6 Kommentare
warum denn nicht wenn der junge sich so freut
wäre bestimmt jedem passiert
und gut das kloppo das genauso sieht
bleib nur verletzungsfrei und mach dein ding
werde mir evt jetzt auch wieder die nati anschauen
konnte die letzten spiele nur mit zorn schauen.junge leute rein die sich zereisen dafür
so soll das sein und nicht anderst,,,mein stolz auf die nati ist schon lange nicht mehr da gewesen,,hoffe sehr das sich das wieder ändert
2-1 gegen freiburg und da we beginnt gut
nur die SGE
Gut gemacht, Kloppo. Souverän und sympathisch. So gewinnt man Spieler und Fans.
Kloppo ordnet das genau richtig ein: als klitzekleines Mini-Episödchen zum Schmunzeln. Mehr isses nicht. Kaum der Rede wert.
Aber einmal werden solche Sachen zu sehr aufgebauscht, andererseits gibt es zu viele, die genau über dieses Stöckchen springen und gleich böse Machenschaften dahinter vermuten.
Und so drängeln sich Nichtigkeiten in den Vordergrund, während man die eigentlich wichtigen Sachen aus den Augen verliert.
Ich fand seine Aussage bezüglich Compliance am Anfang der PK am allergeilsten: da habe ich mir keine Gedanken drüber gemacht. Sowas braucht das Land. 🤣🤣👍👍
Klopp tut uns allen gut!
Aber Adi uns und unserer SGE noch viel mehr. Ich bin so dankbar, dass wir einen solchen Trainer wie ihn haben. ❤️
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