Sano will gewinnen – Widmer fällt aus: Kaishu Sano, Mittelfeldspieler beim morgigen Eintracht-Gegner 1. FSV Mainz 05, hat sich auf der Homepage der Mainzer zum Duell der Rheinhessen gegen die SGE geäußert. Er betonte, dass er sich unter anderem auf die Stimmung freue: “Die Atmosphäre wird die eines Derbys sein. Diese Stimmung schwappt nicht nur auf die Fans, sondern auch auf uns Spieler über.“ Er betonte, dass die SGE eine harte Aufgabe für die Mainzer sei: „Für uns gilt es, unser Spiel auf den Platz zu bringen und immer die Taktik des Gegners im Hinterkopf zu haben.“ Trotzdem gab er sich optimistisch für die Partie: „Da müssen wir als geschlossene Einheit auftreten, uns gegenseitig helfen, und dann bin ich mir sicher, dass wir gewinnen werden.“ Die Partie zwischen den heimischen Mainzern und der Frankfurter Eintracht findet am morgigen Samstag, 12. September, um 15:30 Uhr statt. Die Hausherren müssen dabei aber auf Kapitän Silvan Widmer verzichten. Wie die Rheinhessen mitteilten, zog sich der Schweizer beim 5:0-Auswärtssieg beim Hamburger SV eine Patellasehnenverletzung am linken Knie zu und wird unter anderem für die Partie gegen die Frankfurter ausfallen. Auch Mainz-Angreifer Ransford Königsdörffer spach in der „Gelnhäuser Neue Zeitung“ über die Partie. „Ich habe schon gehört: Jeder wird da sein, alle sind sehr heiß auf das Spiel. Ich wusste gar nicht, dass es so als Prestigeduell angesehen wird, weil die Städte ja in unterschiedlichen Bundesländern liegen“, gab der ehemalige Hamburger zu, sich der Brisanz des Duells nicht bewusst gewesen zu sein.
Gespräche mit Spycher wegen Krösche-Nachfolge? In den vergangenen Monaten war Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche immer wieder Thema verschiedenster Spekulationen rund um einen Abgang des 45-Jährigen von der SGE. Nun berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, dass sich die Frankfurter Eintracht auf einen Abgang vorbereiten wolle und deswegen Gespräche mit einem potentiellen Nachfolger für Krösche führe. Dabei handele es sich um Christoph Spycher, ehemaliger Linksverteidiger der SGE und heute in der Geschäftsführung des schweizer Kubs Young Boys Bern. Bis 2022 war er hier Sportchef. Spycher hat seit seiner Zeit in Frankfurt die Kontakte in die Mainmetrop9ole nie abreißen lassen und galt bereits in der Vergangenheit immer mal wieder als möglicher Sportvorstand. Nichts dran ist laut dem Bericht aber an dem berichteten Interesse der SGE an Hasan Salihamdzic. Der ehemalige FC Bayern Sportchef tauche nicht in den Planungen der SGE auf.
Sportpsychologe erklärt andauernde Eintracht-Umbrüche: Sportpsychologe Gregor Nimz hat in der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ erklärt, dass die immer wiederkehrenden Einbrüche der Frankfurter Eintracht nach Gegentoren durchaus psychologische Gründe haben können. „Wenn sich solche Situationen wiederholen, kann daraus tatsächlich ein psychologisch relevantes Muster entstehen. Entscheidend ist dabei weniger der einzelne Rückschlag als die Bedeutung, die die Mannschaft ihm gibt. So wie jede Person ein Gedächtnis hat, entwickelt auch eine Mannschaft eine Art Mannschaftsgedächtnis. Natürlich ist das nicht mit dem individuellen Gedächtnis eines Menschen gleichzusetzen“, erklärte er und betonte, dass damit zum Beispiel die „gemeinsamen Erfahrungen, Geschichten und Erwartungen, die sich innerhalb einer Gruppe entwickeln und über Kommunikation und gemeinsames Erleben weitertragen“ gemeint sein können. Wenn dann ein Gegentor falle, könne sich eine entsprechende Erfahrung festsetzen: „Wenn sich beispielsweise die Erfahrung festsetzt: „Wenn wir ein Gegentor bekommen, verlieren wir anschließend die Kontrolle“, dann kann aus einer vergangenen Erfahrung eine zukünftige Erwartung werden. Und genau das kann problematisch sein. Denn die Mannschaft spielt dann nicht mehr nur gegen den aktuellen Gegner, sondern gewissermaßen auch gegen ihre eigene Erwartung.“ Problematisch sei das Denken, dass dies nun nicht wieder passieren dürfe, was nicht zu erhöhtem Fokus führe, sondern zu weiteren Fehlern. Um diese Probleme zu beheben sei es wichtig, dass die Mannschaft eine gemeinsam Überzeugung bekomme: „Als kollektive Selbstwirksamkeit wird in der Psychologie die gemeinsame Überzeugung einer Gruppe bezeichnet, auch schwierige Aufgaben durch koordiniertes Handeln und die eigenen gemeinsamen Fähigkeiten erfolgreich bewältigen zu können. Im Fußball bedeutet das vereinfacht: „Wir können diese Situation gemeinsam lösen.““ Dies sei vor allem für die Abwehr enorm wichtig: „Ein Spieler muss darauf vertrauen, dass der Mitspieler seine Aufgabe erfüllt und ihn absichert. Es geht also nicht nur um das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit, sondern um das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems.“






Ein Kommentar
Dreierkette. War zu erwarten.
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