Hellmann lobt Toppmöller: Eintracht-Vorstand Axel Hellmann hat auf einer Veranstaltung auf der Waldtribüne über Ex-Eintracht-Trainer Dino Toppmöller gesprochen und den heutigen Lens-Coach in den höchsten Tönen gelobt. „Er gehört zu einer Kategorie mit Friedhelm Funkel, Armin Veh und Niko Kovac“, wird Hellmann von der „Bild“ zitiert. Damit setzte er Toppmöller mit drei der prägendsten Trainerpersönlichkeiten der vergangenen SGE-Jahre gleich. Funkel hatte die Eintracht zurück in die Bundesliga geführt, Veh feierte 2012 den Aufsteig und 2013 die Europa-Qualifikation, Kovac gewann 2018 den DFB-Pokal. Toppmöller selbst sei außerdem noch immer in Verbindung mit der SGE, sagte Hellmann: „Glaubt mir: Dino fühlt sich dem Verein immer noch sehr verbunden.“ Toppmöller hatte die SGE in seiner zweiten Saison sensationell in die Champions League geführt, wurde im Laufe der vergangenen Saison aber entlassen. Außerdem äußerte sich Hellmann rund um das Spiel auch zu einem möglichen weiteren Stadionausbau: „Wir prüfen gerade, ob wir einen dritten Ring draufmachen können oder neu bauen müssen. Das wird aber noch sechs Monate dauern“, betonte der Frankfurter Vorstandssprecher laut dem „Hessischen Rundfunk“. „Unsere Aufgabe ist, das jetzt zu planen, damit es in zehn, zwölf Jahren fertig ist.“ Derzeit fasst das Stadion der Hessen knapp 60.000 Plätze.
Rode fordert Ruhe: Ex-Eintracht-Kapitän Sebastian Rode hat die deutliche 1:4-Heimniederlage gegen den FC Augsburg analysiert. Der 35-Jährige, der die Partie für „EintrachtFM“ begleitete und anschließend bei „Eintracht TV“ zu Wort kam, sah vor allem den Augsburger Doppelschlag unmittelbar nach Wiederanpfiff als Knackpunkt. „Es war ein Tiefschlag, direkt nach der Pause zwei Gegentore zu kassieren. Das muss man erst einmal verdauen, vor allem als junge Mannschaft“, erklärte Rode. Ohnehin befinde sich die SGE nach dem großen Umbruch noch in einer Findungsphase. Nach dem Rückstand habe die Mannschaft zunehmend ihre Ordnung verloren. Die Räume seien größer geworden, die Absicherung habe gefehlt und auch mit dem Ball sei es der Eintracht nicht mehr gelungen, die Ruhe aus den ersten 45 Minuten zu bewahren. Vor allem das Spiel über die Außen habe kaum noch stattgefunden. Dabei hatte Rode vor der Pause einen überzeugenden Frankfurter Auftritt gesehen. Die SGE erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten und hätte ihre Führung durchaus ausbauen können. Besonders Younes Ebnoutalib hob der ehemalige Mittelfeldspieler hervor: „In der ersten Halbzeit gab es gute Chancen, gute Tiefenläufe und vor allem Younes Ebnoutalib hat sich gut in Szene gesetzt.“ Nach der Pause sei davon jedoch kaum noch etwas zu sehen gewesen. Auch die Wechsel von Trainer Adi Hütter hätten nicht den erhofften Effekt gebracht, während Augsburg die Frankfurter Angriffe zunehmend robust verteidigte. Trotz des ernüchternden Heimstarts warnte Rode davor, nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Ligaspielen bereits grundsätzlich nervös zu werden. „Man muss jetzt Ruhe bewahren.“ Natürlich hätten sich alle einen anderen Heimauftakt für Rückkehrer Hütter gewünscht. Entscheidend sei nun aber die Reaktion der Mannschaft: „Nächste Woche gilt es wieder ein anderes Gesicht und vor allem eine andere zweite Hälfte zu zeigen.“ Die Gelegenheit dazu bietet sich bereits im kommenden Auswärtsspiel in Mainz. Genau darin sieht Rode auch das Positive: „Das ist das Schöne am Sport, man hat die Chance, es nächste Woche in Mainz direkt wieder gutzumachen.“
U19 triumphiert erneut: Die U19 der Frankfurter Eintracht bleibt in der DFB-Nachwuchsliga in der aktuellen Saison weiterhin ohne Punktverlust. Die Mannschaft von Cheftrainer Simon Schuchert gewann gegen den FC Erzgebirge Aue mit 7:2 und feierte damit den fünften Sieg im fünften Spiel. Durch die Saisonpunkte 13,14 und 15 liegt die SGE an der Tabellenspitze der Vorrundengruppe C der DFB-Nachwuchsliga.






20 Kommentare
Schon klar, wer so einschätzt, kann auch eine Mannschaft nicht richtig einschätzen
Herr Hellmann, besser einfach mal den Mund halten.
Also ob wir im Moment keine anderen Probleme hätten. Hellmann hat in seinem Fachbereich schon einiges für Eintracht geleistet. Die Materie Fussball ist in seiner Kernkompetenz wohl nur sekundär enthalten. Nicht so problematisch, solange er seine originäre Aufgabe gut erledigt und nicht so tut, als wäre er ein echter Fußballfachmann.
Noch eins, bei allen wirtschaftlichen Interessen sollte Hellmann auch und gerade die Interessen und Bedürfnisse der Fans nicht vergessen.
Lieber Seppl, in Mainz haben wir selten was gut gemacht. Ich hoffe es natürlich sehr. Vor allem hoffe ich, dass wir mal neunzig Minuten und darüber hinaus guten Fußball spielen. Lang lang ist es her.
Wenn ich Hellmann so reden höre, wird mir deutlich, dass die Eintracht dringend fußballerische Fachkompetenz im Aufsichtsrat benötigt.
Hellmann baut gedanklich und geldlich Stadion aus und merkt nicht wohin augenblicklich die Eintracht trudelt. Vielleicht sollte das Augenmerk mehr auf das Sportliche gelegt werden und weniger in Steine, Herr Hellmann !
Ouch....
Der hat nur Dino und Klaus verwechselt.
Gemäss Fusshalltransfer.com wurde der Athletiktrainer freigestellt. Offenkundigt hat man jetzt auch gemerkt, dass es Fitnessdefizite gibt. Er war seit 2023 bei uns.
Hat man wieder einen Sündenbock ausfindig gemacht.
Uiii, das ging aber fix. Nach all den Jahren und nach der Vorbereitung auf die laufende Saison, "richtig" gutes Timing.
Ist er der Sündenbock? Keine Ahnung, aber Fakt ist, dass bereits in der letzten Saison physische Defizite vorhanden waren. Das wurde hier vielfach auf die Vorbereitung in den USA geschoben. Das Argument kann diesmal nicht in Anspruch genommen werden. Wenn er als Leiter der Athletikabteilung dafür nicht verantwortlich ist stellt sich mir die Frage wofür er denn dann zuständig ist.
Und ich dachte, Uzun hätte gesagt, dass alle fitter als letzte Saison wären.
Du kannst natürlich Geschwindigkeit, Ausdauer etc. trainieren bis zum umfallen. Aber wenn du nicht der Typ bist, den Schalter umzulegen, dann nützt die ganze Kraft nichts. Wir haben einfach zu wenig Spieler a‘la Rode, Boateng, Hinteregger etc. die andere mitreißen. Mal schauen, ob Onyedika so einer wird. Aber einer alleine wird das auch nicht lösen können. Und wir sind erst am Anfang der Saison.
Und natürlich ist das auch eine Kopfsache, wenn du wie Baum immer am Limit konzentriert sein musst, ist irgendwann die Batterie leer.
Das ist doch nur konsequent- offensichtlich hat Hütter das erkannt und ändert es nun. Ich denke Zimbo wird der nächste sein…
Der Fisch stinkt von Kopf.
Mir wäre lieber, die Herrschaften oben würden mal Verantwortung übernehmen. Das ist ein Verein mit einer 126 jährigen Geschichte. Der Verein gehört mE in gewisser Weise den Fans und Mitgliedern. Hier machen aber ein paar wenige ein privates Vergnügung draus, indem sie sich auf der Ehrentribüne ins rechte Bild setzen. Wann übernimmt mal einer von denen Verantwortung und erklärt, warum man auf den Transferüberschuss in dieser Höhe bestanden hat und dieses sich anbahnende Chaos billigend in Kauf genommen hat. Man kann ja schon am zweiten Spieltag festhalten, dass das nichts werden wird. Stattdessen schickt man die ärmste Sau vor die Presse und lässt ihn erklären, dass er mit dem Kader wunschlos glücklich ist.
Junge, Junge, ist hier eine Stimmung ...
Ich finde die Stimmung gut. Da geht noch mehr.
Warum tut Hellmann das?
Wollte er mit der Nichtnennung von Glasner signalisieren, dass dieser noch eine Stufe höher anzusiedeln ist? Also z.B. mit Gyula Lorant? (Meine beste Zeit mit der SGE.)
Hellmann ist einer der größten Macher im Fussballgeschäft und keinem Menschen hat die Eintracht mehr zu verdanken als Ihm, ohne Ihn wären wir immer noch eine Fahrstuhlmannschaft. Der Mann ist nicht grundlos im DFL-Vorstand und hat glaube ich mehr Ahnung vom Geschäft als der ein oder andere hier im Forum. Er kommt übrigens auch aus dem G-Block...
Und der Kopf ist Hellmann.
Bei jeder Fan-Abstimmung über den Eintracht-Trainer des Jahrhunderts würden sich Kovac und Glasner ein Kopf an Kopf Rennen liefern.
Daß er letzteren noch nicht mal erwähnt, er war ja selbst aktiv beteiligt an dessen Vertreibung, läßt tief blicken.
Entweder auf seine fußballerische Kompetenz oder auf seine menschlichen Qualitäten.
Hier ist ein link der NYTimes mit dem Macher der Eintracht.
https://www.nytimes.com/athletic/6367063/2025/05/20/eintracht-frankfurt-bundesliga-champions-league/?source=athletic_user_shared_article_copylink&smid=url-share-ta
Echt? Hellmann ist Sprecher des Vorstands und hat seine Verdienste.
Die Einnahmeseite sah in den letzen Jahren richtig gut aus, aber das ist nur die eine Seite.
Wenn Hellmann bei Bayern oder der DFL gelandet wäre, auch dann würde die Eintracht noch weiter existieren.
Wie sagte schon Heri... wenn einer geht, kommt ein anderer.
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