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Kevin trapp soll laut Mediengerüchten ins Visier der Bayern geraten sein. Foto: IMAGO / Sven Simon

SGE kompakt: FC Bayern wohl an Trapp interessiert

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Trapp ein Kandidat bei den Bayern? 383 Spiele hat Kevin Trapp mit dem Adler auf der Brust bestritten. Der 36-Jährige ist eine Legende bei der Frankfurter Eintracht. Im Sommer des letzten Jahres verabschiedete er sich aus Hessen, um Platz für einen jüngeren Nachfolger zu machen. Er wechselte in seine Wahlheimat zu Paris FC. Obwohl Trapp dort eigentlich als Nummer zwei eingeplant war, entwickelte er sich schnell zum Stammtorhüter. In der aktuellen Saison hütete er in allen fünf Spielen den Kasten. Dabei musste er insgesamt nur dreimal hinter sich greifen und behauptete dreimal eine weiße Weste. Damit hat er großen Anteil daran, dass der Hauptstadt-Klub völlig überraschend auf dem dritten Tabellenplatz in der Ligue 1 steht. Dass der neunmalige deutsche Nationalspieler weiterhin über starke Fähigkeiten verfügt, bleibt auch anderen Vereinen nicht verborgen. Laut „Sky“ soll Trapp auf der Kandidatenliste des FC Bayern München stehen. Beim deutschen Rekordmeister bereitet man sich auf das Karriereende von Manuel Neuer vor. Nachfolger Jonas Urbig soll sein Erbe in der kommenden Saison antreten. Hinter ihm soll allerdings ein erfahrener Ersatztorhüter verpflichtet werden. Neben dem ehemaligen Frankfurter sollen aber noch viele weitere Keeper auf der Liste des FCB stehen. Der Europa League-Sieger von 2022 hat in Paris noch Vertrag bis 2028. Sein aktueller Marktwert liegt laut „transfermarkt.de“ bei 1,8 Millionen Euro. Konkret könnte ein Wechsel aber vermutlich erst im kommenden Sommer werden.

Interesse an argentinischem Linksverteidiger: Auf den Außenverteidigerpositionen ist Eintracht Frankfurt in der Breite momentan eher dünn besetzt. Nun schaut sich die SGE wohl zumindest für die linke Seite nach Alternativen um. Laut dem Onlineportal „fussball-news.de“ beobachte die Eintracht den argentinischen Linksverteidiger Lucas Esquivel, der aktuell beim brasilianischen Erstligisten Athletico Paranaense unter Vertrag steht. Neben der SGE beschäftige sich der VfB Stuttgart am intensivsten mit dem 24-Jährigen. Außerdem sollen Lazio Rom, Inter Mailand sowie mehrere Teams aus der Premier League den 24-Jährigen verfolgen. Für die Eintracht ist Esquivel vermutlich gerade deshalb interessant, weil er sowohl links in einer Viererkette, als auch als Schienenspieler im System mit Dreierkette eingesetzt werden kann. Günstig wäre ein Transfer aber nicht. Paranaense sei erst ab einer Ablösesumme zwischen 15 und 20 Millionen Euro bereit, den Argentinier abzugeben und bestehe zusätzlich auf eine Weiterverkaufsbeteiligung.

Onyedika frühzeitig zurückgekehrt: Eigentlich hätte Raphael Onyedika am gestrigen Dienstagabend mit Nigeria ein Freundschaftsspiel gegen Russland bestritten. Die Partie fand allerdings ohne den zentralen Mittelfeldspieler statt. Wie die Eintracht mitgeteilt hat, haben der Verein und der nigerianische Verband in Abstimmung entschieden, dass der 25-Jährige frühzeitig nach Frankfurt zurückkehren wird. Laut dem nigerianischen Fußballverband liege dies auch am Land des Gegners. „Der Mittelfeldspieler Raphael Onyedika wurde von seinem deutschen Verein, Eintracht Frankfurt, daran gehindert, nach Russland zu reisen“, heißt es in einem Statement des nigerianischen Fußballverbands in einheimischen Medien. Onyedika hatte sich im letzten Bundesliga-Spiel in Freiburg in den Schlussminuten an der Schulter verletzt. In der Folge saß er das erste Spiel der Länderspielpause gegen Madagaskar aus. Bei der 0:3-Niederlage gegen Guinea-Bissau kam er rund eine Viertelstunde nach Einwechslung zum Einsatz.

Lob für Freigang: Eintracht-Kapitänin Laura Freigang ist zurück bei der deutschen Nationalmannschaft. Nachdem Bundestrainer Christian Wück zuletzt auf die Frankfurterin verzichtet hatte, lud er sie für die aktuelle Länderspielpause und die Spiele gegen Australien und Japan wieder ein. Dabei lobte er die 28-Jährige. „Ihre Leistung im Verein hat sich verändert“, erklärte er und betonte, dass sich ihr „Auftreten“ und die „Präsenz“ auf dem Platz gewandelt hätten. Auch Co-Trainerin Saskia Bartusiak befand: „Sie macht einen erfrischenden Eindruck.“ Mit der Thematik rund um eine mögliche Sperre wegen verpasster Dopingkontrollen gehe sie „sehr professionell“ um.

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