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Heribert Bruchhagen war 13 Jahre lang bei Eintracht Frankfurt tätig. Foto: Imago / Oliver Ruhnke

SGE kompakt: Ex-SGE-Boss rechnet mit Fans ab

Bruchhagen schießt gegen Fans: Teile der Fansszene der Frankfurter Eintracht sind zuletzt in den Spielen beim 1.FC Köln und dem FC Barcelona durch Fehlverhalten wie das Anzünden von Pyrotechnik oder das Beschädigen von einem Teil einer Plexiglasscheibe negativ aufgefallen. Vor allem die Ereignisse in Katalonien haben jetzt weitreichende Folgen: Für das nächste Auswärtsspiel in der Königsklasse bei Qarabag Agdam dürfen keine Gästetickets verkauft werden. „Ich hätte noch einen Wunsch, denn diese Pyro-Idioten haben mich immer aufgeregt. Es muss doch irgendwann mal eine Ultra-Generation heranwachsen, die einfach sagt, wir verzichten auf Pyro, und damit können wir trotzdem sehr viel erreichen und können viel, viel mehr für uns und für alle tun“, echauffierte sich Heribert Bruchhagen, einst Vorstandsvorsitzender der Eintracht Frankfurt AG, deshalb im Interview mit dem „Hessischen Rundfunk“. „Noch ist die nachfolgende Generation scheinbar nicht in der Lage, eine solche Entscheidung zu treffen, aber da sollte man die Hoffnung nicht aufgeben. Also wünsche ich der Eintracht sportlichen Erfolg und dass auch das tolle Fanverhalten nicht getrübt wird durch ein paar Vollidioten, die glauben, ein Fußballspiel müsse mit Illumination, mit Fackeln ergänzt werden. Welch ein Trugschluss.“

Erste Ebnoutalib-Offerte abgelehnt: Eigentlich nahm Younes Ebnoutalib mit klaren Aussagen gegenüber der „Saarbrücker Zeitung“ einer kommenden Transfersaga selber den Wind aus den Segeln. Doch scheinbar kristallisiert sich um den Zweitligaknipser ein echter Transferwettkampf heraus. Nachdem Eintracht Frankfurt mit Ebnoutalib dem Vernehmen nach eine Einigung erzielt hat, wollte der VfL Wolfsburg mit Ex-Frankfurter Pirmin Schwegler dazwischenfunken. Ein erstes Angebot der Wölfe in Höhe von 10 Millionen (inklusive Boni) wurde jedoch abgelehnt. Wie die „Bild“ erfuhr, soll auch die SGE eine erste Offerte von 6,5 Millionen Euro hinterlegt haben, die ebenfalls vom SV Elversberg zurückgewiesen wurde. Vor ca. einer Woche berichtete bereits das Onlinemedium „fußballeuropa.com“ von einem Angebot der Hessen in Höhe von sechs Millionen Euro. „Ja, es haben sich schon einige Vereine gemeldet, aber ich werde jetzt nicht auf einzelne Vereine eingehen. Was zurzeit in den Medien berichtet wird, ist nicht ganz verkehrt. So viel kann ich sagen“, bestätigte Elversberg-Sportvorstand Ole Book das Interesse an seinem Spieler gegenüber der „Saarbrücker Zeitung“. Summen könne er aber nicht kommentieren. „Es besteht keine Einigung über einen Transfer, das ist korrekt“, so Book. Wie die „Bild“ weiter weiß, wären die Saarländer ab 10 Millionen Euro gesprächsbereit. Dem Boulevardblatt zufolge ist es möglich, dass Markus Krösche beim Angebot nachjustieren wird.

Wahi-Deal vor Abschluss: Elye Wahis trostlose Zeit bei der Frankfurter Eintracht neigt sich, zumindest vorerst, dem Ende zu. Eine heiße Spur führt zu OGC Nizza. Der FC Sevilla versuchte zwar, mit einem Leihangebot inklusive Kaufoption den Transfer zu hijacken, doch die Südfranzosen machen voraussichtlich das Rennen. „Le Parisien“ zufolge verhandeln die SGE und Nizza lediglich darüber, wer Wahis Gehalt bis zum Leihende im Sommer übernimmt. Somit befindet sich der Deal in den letzten Zügen. Sobald die Gehaltsfrage geklärt sei, stehe einem Wechsel in die Ligue 1 nichts mehr Wege. Das Onlineportal „fußballtransfers.com“ berichtete bereits zuvor, dass sich der Angreifer mit dem Club von der Cote d’Azur geeinigt hat. Durch die Leihe zurück in sein Heimatland erhofft sich die Führungsriege der Hessen, dass ihr Sorgenkind die Kurve wieder kriegt und zu seiner alten starken Form zurückfindet. Ein entscheidender Faktor könnte Nizza-Coach Franck Haise sein, unter dem Wahi bereits bei RC Lens mit 12 Toren und vier Vorlagen in 36 Spielen auftrumpfte.

Mittelfeld-Talent im Visier: Eintracht Frankfurt ist nicht nur auf Stürmersuche, sondern benötigt auch drigend Verstärkung im zentralen Mittelfeld. Dabei möchte die SGE auf ihr gewöhnliches Erfolgsmodell setzen: Talente verpflichten, entwickeln und teuer verkaufen. Wie die türkische Nachrichtenagentur „IHA“ berichtet, haben eine Handvoll Bundesliga-Clubs Anthony Dennis (21) auf dem Radar. Demnach beobachten RB Leipzig, Union Berlin, Werder Bremen und die Hessen das nigerianische Mittelfeldtalent. Bereits im Sommer war ein Wechsel nach Deutschland ein Thema, der FC Augsburg, TSG Hoffenheim und der 1. FSV Mainz 05 wurden als potenzielle Abnehmer gehandelt. In der Süper Lig verpasste Dennis nur eine einzige Partie aufgrund einer Gelbsperre. In 16 Ligapartien erzielte er drei Treffer. Der Verein aus der türkischen Großstadt Izmir sei bereit, seinen Spieler, egal ob im Winter oder im Sommer, ziehen zu lassen. Allerdings verlangen die Türken eine Entschädigung in Höhe von acht Millionen Euro.

Skhiri und Chaibi mit perfektem Start: Das Mittelfeldduo um Ellyes Skhiri und Fares Chaibi wird bei der Frankfurter Eintracht schmerzlich vermisst. Grund: Beide Akteure sind derzeit mit ihren Nationalmannschaften beim Afrika Cup unterwegs. Chaibi für Algerien, Skhiri für Tunesien. Die Algerier gehören zum Favoritenkreis und auch Tunesien gehört zu den stärkeren Mannschaften. Beide nordafrikanischen Teams konnten das Fundament für ein erfolgreiches Turnier legen und siegten souverän zum Start. Beim 3:0-Erfolg gegen Sudan stand Chaibi immerhin 60 Minuten auf dem Platz und wurde durch den Leverkusener Ibrahim Maza ersetzt. Skhiri leitete den Dreier sogar mit seinem Führungstreffer nach zehn Minuten ein. Am Ende stand ein souveränes 3:1 gegen Uganda zu Buche. Für den Sechser und seine Nationalmannschaftskollegen kommt es morgen am zweiten Spieltag gegen Nigeria zum Showdown. Chaibi und seine Algerier bekommen es am Sonntag mit Burkina Faso zu tun.

Eintracht ist erneut Randalemeister: Der DFB hat alle 56 Profivereinen aus der Bundesliga, zweiten und dritten Liga Geldstrafen in Höhe von insgesamt ca. 12 Millionen Euro verhängt wegen Fehlverhalten wie das Anzünden von Pyro, Raketen etc.. Am meisten musste dafür der Aufsteiger, 1.FC Köln, büßen, mit 924.355 Euro mussten die Domstädter die höchste Summe zahlen. Aus der ersten Liga ist es die Frankfurter Eintracht, die sich wie die Kölner zum Randalemeister kürten. 764.600 an Strafe waren die Folge. Bereits in der Saison 2023/24 waren die Hessen in diesem Ranking führend.

Glasner liebäugelt mit Palace-Abschied: Oliver Glasner hat seit seiner Übernahme Crystal Palace zu einer echten konkurrenzfähigen Topmannschaft geformt. Dass die Vereinsführung der Londoner den am Saisonende auslaufenden Vertrag gerne ausdehnen würde, erscheint nur logisch. Doch offenbar verfolgt der Österreicher andere Pläne. Wie Fabrizio Romano vermeldet, hat sich Glasner dazu entscheiden, seinen Kontrakt nicht zu verlängern und sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Sein Fokus liege jetzt darauf, die Saison mit Palace erfolgreich zu Ende zu bestreiten. Vor mehr als einer Woche berichtete bereits der spanische Radiosender, „Cadena SER“, von der Entscheidung des ehemaligen Trainers der Eintracht. Über mangelndes Interesse muss sich Glasner jedenfalls keine Sorgen machen, schon im Laufe der Saison wurde der gebürtige Salzburger von englischen Medien mit den Schwergewichten FC Chelsea, FC Liverpool, Tottenham Hotspur und Manchester United in Verbindung gebracht.

Weihnachtsbrief von Matthias Beck: Eintracht-Präsident Matthias Beck hat sich am Weihnachten und zum Jahresabschluss an das komplette Umfeld der SGE mit persönlichen Worten gewendet. „Aus meiner Sicht war es für Eintracht Frankfurt ein äußerst erfolgreiches Jahr. Die Männer haben im Fußball zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Einzug in die Champions League über die Liga klar gemacht, die Frauen waren abermals im internationalen Geschäft vertreten und tragen im neuen Jahr das Viertelfinale im neuen Europapokalwettbewerb der Frauen aus. Bei aller Kritik, die es teilweise gab oder gibt – es läuft, wie im Leben, nicht immer alles linear und nach Plan. Wir dürfen aber niemals vergessen, wo wir herkommen, und sollten zu jeder Zeit schätzen, was wir haben“ resümierte Beck die zurückliegenden zwölf Monate und bedankte sich bei allen Beteiligten für den Zusammenhalt:Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, allen Mitgliedern der Gremien, dem Vorstand der Fußball AG, den Kolleginnen und Kollegen im Aufsichtsrat und bei den unzähligen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz im zurückliegenden Jahr zu bedanken. Ohne Euch wären viele unserer Ziele nicht erreichbar gewesen. Ihr gebt jeden Tag alles für den Verein und geht regelmäßig über Eure Grenzen hinaus, damit Visionen keine Visionen bleiben und damit wir jeden Tag ein Stückchen besser werden, Menschen von jung bis alt mit unserem Sportangebot bewegen, und jedem Eintrachtler und jeder Eintrachtlerin ein familiäres Umfeld bieten. Euer Engagement ist wunderbar und ich freue mich auf alles, was wir noch gemeinsam angehen werden!“ Den persönlichen Brief beendete der 54-Jährige mit den Worten: „Nun wünsche ich Euch frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich freue mich auf viele gemeinsame Momente mit Euch und hoffe, dass wir uns am 26. Januar auf der Mitgliederversammlung in der Jahrhunderthalle sehen.“

 

25 Kommentare

Fallback Avatar 1. yoda 26. Dezember 25, 18:36 Uhr

Ein Hoch auf Heribert!

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Fallback Avatar 2. Hesse79 26. Dezember 25, 18:41 Uhr

Danke Herri 👍🏻

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Fallback Avatar 3. copperhead02 26. Dezember 25, 20:01 Uhr

großer Fehler Oliver Glasner gegen den Hampelmann von heute eingetauscht zu haben

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Fallback Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 4. adlerherz 26. Dezember 25, 20:27 Uhr Zitat - Hesse79 Danke Herri 👍🏻 Path

Randalemeister der 1. Buli, fragwürdige Auszeichnung. Die Strafgelder sind ganz sicher sinnvoller anzulegen. Und Herri, endlich mal jemand der offen Stellung nimmt zu den Pyromanen und sonstigen nur auf Gewalt und Schlägereien gepolten angeblichen SGE-Fans.

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Fallback Avatar 5. frankfurter jung 26. Dezember 25, 20:41 Uhr

Sorry, diese Schlagzeile ist daneben:
Heri Bruchhagen rechnet nicht mit Fans ab, sondern mit den "Pyro-Idioten.
Gegenteilig lobt er "tolles Fanverhalten".
Das macht schon den entscheidenden Unterschied in seinen Aussagen.

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Fallback Avatar 6. frankfurter jung 26. Dezember 25, 21:42 Uhr

Interessante Aussage "Nizza und Eintracht verhandeln lediglich darüber, wer Wahi's Gehalt noch bis zum Saisonende übernimmt", vielleicht auch noch Einsatz- und Siegprämien? Da wäre es doch sehr interessant zu wissen, wie das Angebot von Sevilla einschließlich KO gewesen sein muss. Wenn die Eintracht jedoch immer noch auf eine Rückkehr nach einer Leistungsexplosion
in der Leihe hofft...dann geht die Hängepartie mit Wahi halt weiter. Es ist halt auch eine Menge Geld, die MK in die Luft geblasen hat. Vielleicht besser Deckel drauf, selbst wenn er dort zündet,
ist das keine Garantie für gute Leistungen , wenn er zu uns zurück kommen würde. Kann jedoch schon mal vorkommen mit einem missglückten Transfer, bitte die tollen Transfer nicht vergessen.

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Fallback Avatar 7. sge66 26. Dezember 25, 22:09 Uhr Zitat - copperhead02 großer Fehler Oliver Glasner gegen den Hampelmann von heute eingetauscht zu haben Path

Offenbacher?

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 8. Handballer85 26. Dezember 25, 22:40 Uhr

OT an die Redaktion:

Habt ihr eine Info ob die Eintracht am 02.01.26 schon wieder ins Training einsteigt und ob das Training am 02.01. oder auch 05.01. öffentlich besucht werden kann ?
Danke euch.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 9. SGE74 27. Dezember 25, 00:03 Uhr Zitat - frankfurter jung Sorry, diese Schlagzeile ist daneben: Heri Bruchhagen rechnet nicht mit Fans ab, sondern mit den "Pyro-Idioten. Gegenteilig lobt er "tolles Fanverhalten". Das macht schon den entscheidenden Unterschied in seinen Aussagen. Path

Sehe ich genauso. Die Überschrift passt einfach nicht, weil sie nicht stimmt und Herr Bruchhagen es so nicht gesagt hat.

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Fallback Avatar 10. frankfurter jung 27. Dezember 25, 09:33 Uhr Zitat - SGE74 Sehe ich genauso. Die Überschrift passt einfach nicht, weil sie nicht stimmt und Herr Bruchhagen es so nicht gesagt hat. Path

Ja, genau und was die Redaktion daraus gemacht hat, ist das absolute Gegenteil von Bruchhagen's Aussage.
Heri macht nämlich genau das richtige, in dem er zwischen Fans und Pyro-Idioten klar unterscheidet. Wäre auch wünschenswert, dass Berichterstatter Randalierer/Gewalttäter nicht als Fans bezeichnen.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 11. Fozzi 27. Dezember 25, 10:05 Uhr

Emre mag wohl mal zur Bild. Leider nicht die erste Überschrift, die daneben ist.

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Fallback Avatar 12. Sammy94 27. Dezember 25, 10:24 Uhr

Überschrift hin oder her, eine BLÖD-Schlagzeile ja aber er hat Recht:

die Headline hätte lauten müssen Heribert rechnet mit ULTRAS ab !!!

„Ich hätte noch einen Wunsch, denn diese Pyro-Idioten haben mich immer aufgeregt. Es muss doch irgendwann mal eine Ultra-Generation heranwachsen, die einfach sagt, wir verzichten auf Pyro, und damit können wir trotzdem sehr viel erreichen und können viel, viel mehr für uns und für alle tun“, echauffierte sich Heribert Bruchhagen, einst Vorstandsvorsitzender der Eintracht

Lieber Heribert, please come back and stay...

Diese weichgespülte "ich mach alles richtig" Taktik von Axel H. und Matthias "the Oberultra" kannste echt in die Tonne kloppen...

Quo vadis UF97, Randalemeister in Serie since 2011,

was ein Glück habe ich deren Anerkennung zum eingetragenen Fanclub mit der Stimme von R.I.P Heiko Wolf verhindert, sonst wären wir heute noch schlimmer dran.

denn Heribert, Rolf Heller und ich wir wussten noch was wir tun

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Avatar 13. 1899international 27. Dezember 25, 11:30 Uhr

Zu Ebnoutalib.
Offensichtlich ist er entgegen vorheriger Meldungen grundsätzlich bereit, bei Wolfsburg zu spielen. Das schließe ich daraus, dass Wolfsburg ein Angebot abgegeben hat. Denn das werden die ja wohl kaum ohne vorherige Absprache mit dem Spieler beziehungsweise Rückversicherung mit dessen Berater getan haben.
Und dann kann (und sollte) sich die Eintracht auch sofort aus dem ganzen zurückziehen.
Denn wenn ein Spieler grundsätzlich bereit ist, bei Wolfsburg zu spielen, dann wird es in Verhandlungen letztendlich immer gegen uns laufen, denn wir können oder wollen beim Gehalt und bei der Ablöse nicht mithalten.

Ich finde leider, es sieht nicht gut aus, was die Transfergerüchte anbelangt. Alle bisherigen genannten Spieler (vielleicht bis auf den oben genannten) sind gerade überhaupt nicht in Form oder/und müssten aus anderen Gründen noch herangeführt werden, sprich, helfen uns nicht sofort weiter.
Ich hoffe dennoch darauf, dass Markus Krösche noch jemanden völlig unvermuteten aus dem Hut zaubert, so wie damals Kristensen und Theate. Das erscheint mir im Winter Transferfenster aber unwahrscheinlich.
Die Zeit rennt.
Entgegen viele Aussagen hier ist die Vorrunde noch nicht abgeschlossen. Es fehlen noch zwei Spiele. Nennt mich gerne einen Pessimisten, aber mir fehlt ehrlich gesagt die Fantasie, dass gegen Dortmund und Stuttgart etwas anderes als Null Punkte rausspringt.
Danach folgen Bremen auswärts und gegen erstarkte Hoffenheimer.
Und das Auswärtsspiel in Qarabag wird eher zur Motivationsbremse.
Ich befürchte, dass wir im Januar abrutschen.

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Avatar 14. 1899international 27. Dezember 25, 11:38 Uhr

P.S. vielleicht hätte ich mir auch nicht eben noch in einem Anfall von Masochismus, die beiden Spiele gegen Augsburg und den HSV im Re-Life nochmal anschauen sollen.

Im Ernst, das letzte Spiel was mich richtig hoch gebracht hat, war das Spiel gegen Dortmund im DFB-Pokal. Ich weiß noch genau, wie mein Sohn und ich damals sehr traurig nach Hause gefahren sind. Und trotzdem war spätestens in der SBahn die Stimmung so, dass wir zuversichtlich waren und das man sich um die Mannschaft und den Trainer sowohl von der Einstellung als auch Taktik keine Sorgen machen muss. Damals habe ich positiv auf die Zukunft der Saison geblickt. Das ist heute leider gänzlich anders.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 15. Boris 27. Dezember 25, 14:03 Uhr Zitat - 1899international Zu Ebnoutalib. Offensichtlich ist er entgegen vorheriger Meldungen grundsätzlich bereit, bei Wolfsburg zu spielen. Das schließe ich daraus, dass Wolfsburg ein Angebot abgegeben hat. Denn das werden die ja wohl kaum ohne vorherige Absprache mit dem Spieler beziehungsweise Rückversicherung mit dessen Berater getan haben. Und dann kann (und sollte) sich die Eintracht auch sofort aus dem ganzen zurückziehen. Denn wenn ein Spieler grundsätzlich bereit ist, bei Wolfsburg zu spielen, dann wird es in Verhandlungen letztendlich immer gegen uns laufen, denn wir können oder wollen beim Gehalt und bei der Ablöse nicht mithalten. Ich finde leider, es sieht nicht gut aus, was die Transfergerüchte anbelangt. Alle bisherigen genannten Spieler (vielleicht bis auf den oben genannten) sind gerade überhaupt nicht in Form oder/und müssten aus anderen Gründen noch herangeführt werden, sprich, helfen uns nicht sofort weiter. Ich hoffe dennoch darauf, dass Markus Krösche noch jemanden völlig unvermuteten aus dem Hut zaubert, so wie damals Kristensen und Theate. Das erscheint mir im Winter Transferfenster aber unwahrscheinlich. Die Zeit rennt. Entgegen viele Aussagen hier ist die Vorrunde noch nicht abgeschlossen. Es fehlen noch zwei Spiele. Nennt mich gerne einen Pessimisten, aber mir fehlt ehrlich gesagt die Fantasie, dass gegen Dortmund und Stuttgart etwas anderes als Null Punkte rausspringt. Danach folgen Bremen auswärts und gegen erstarkte Hoffenheimer. Und das Auswärtsspiel in Qarabag wird eher zur Motivationsbremse. Ich befürchte, dass wir im Januar abrutschen. Path

Das stimmt so nicht ganz, Karl Etta Eyong ist in bestechender Form und hat im Afrika Cup auch gleich das Siegtor gegen Gabun erzielt. Auf die Gerüchte gebe ich allerdings generell nicht allzu viel. Ganz selten raten die halt mal zufällig richtig.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 16. Boris 27. Dezember 25, 14:51 Uhr Zitat - frankfurter jung Ja, genau und was die Redaktion daraus gemacht hat, ist das absolute Gegenteil von Bruchhagen's Aussage. Heri macht nämlich genau das richtige, in dem er zwischen Fans und Pyro-Idioten klar unterscheidet. Wäre auch wünschenswert, dass Berichterstatter Randalierer/Gewalttäter nicht als Fans bezeichnen. Path

Allerdings, selbst alle Ultras gleich mit Gewalttätern und anderen Gefährdern gleichzusetzen, finde ich schon problematisch. Man sollte in der öffentlichen Rhetorik immer zwischen Fans inklusive Ultras und kriminellen Spielverderbern unterscheiden. So wurde man die Ultras mit ins Boot holen, gegen Schädlinge der Eintracht vorzugehen, anstatt sich mit ihnen zu solidarisieren. Viele der Auswärtsfans und Heim-Choreographen sind Ultras, aber deswegen noch lange nicht für irgendwelche Hools verantwortlich, die sich als Feinde der Eintracht vermummt unter die Fans mischen und dann als "agents provocateurs" andere aufwiegeln, gegnerische Stadien und das eigene beschädigen oder gar durch das Werfen von Gegenständen und direkte tätliche Angriffe sogar Menschen in Gefahr bringen, was im Endeffekt zum Ausschluss der Fans und horrenden Strafen führt und die Eintracht bereits oft aus dem Spielfluss gebracht hat, wenn es mal gut lief. Zum Ende der letzten Saison hatte die Eintracht sogar großes Glück, dass das Verhalten einiger Spinner nicht zum Spielabbruch und einer Wertung von 0:3 gegen die Eintracht geführt hat, weil gegnerische Spieler und Schiris beworfen wurden. Vermutlich hat der DFB sich nicht getraut, ein derart hartes Urteil zu fällen, denn das Verfehlen der CL-Plätze kann ja Einnahmeneinbußen von 50 Mio. bedeuten.

In meinen Augen sollten Schiris einfach noch viel konsequenter und strenger sein, wenn man es ganz objektiv ohne Fanbrille betrachtet. Dann würden die "Selbstreinigungskräfte" der Kurve viel besser greifen. Ein geworfener Gegenstand auf einen Schiri ist ein tätlicher Angriff und muss zum Spielabbruch führen, selbst wenn es kein Treffer war. Die "Kapitänsregel", nach der nur der Kapitän mit dem Schiri reden darf, was ja schon längst wieder aufgeweicht wurde, wäre komplett unnötig gewesen, wenn die Schiris einfach konsequenter und nicht so feige wären. Sobald 5 Spieler auf den Schiri zu rennen und nicht vor ihm anhalten, ist das ein tätlicher und gibt Rot. Insbesondere in den höheren Spielklassen, wo es weniger Gewalt und viele Kameras gibt, sollten die Schiris einfach stehen bleiben, anstatt rückwärts zu traben. Jeder, der nicht bremst und den Schiri berührt, hat eine Tätlichkeit begangen und kriegt rot, ganz simpel. Bei einer tatsächlichen Schädigung muss es sofort weltweites Spielverbot, Stadionverbot und das Verbot jeglicher Tätigkeit im Fußball inklusive Ehrenamtsverbot geben. Tätlichkeiten gegen den Schiri wären alle in wenigen Spieltagen erledigt und kaum ein Spieler der Welt würde mehr sowas machen.

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Fallback Avatar 17. frankfurter jung 27. Dezember 25, 17:07 Uhr

Absolut deiner Meinung. Die Ultras sind bedeutender Bestandteil der Fankultur.
Pauschalisierungen sind zu vermeiden und somit auch nur die Chaoten als solche zu bezeichnen und verantwortlich zu machen. Das gelingt jedoch leider nicht und die Fans bleiben jetzt auf ihren Kosten für die bereits gebuchten, aber vom Ausschluss betroffenen, Spiele sitzen. Da sollte Eintracht zumindest finanziell in die Bresche springen. Es kommt natürlich viel Schlimmes aus der Kurve und die SGE-Verantwortlichen, denen der gute Wille nicht abgesprochen werden kann, haben bisher mit ihren Bemühungen nur wenig Erfolg gehabt.
Die Schiris sind natürlich dann auch in äußerst brisante Situationen gebracht.
DFB, DFL, Sky und DAZN haben aus den unterschiedlichsten Interessen eine hohe Abneigung gegen Spielabbrüche.
Imageverlust, Überforderung der Strukturen, Klagewellen, auch über die Sportgerichtsbarkeit hinaus, Regresse, Terminengpässe etc. Effektive Maßnahmen scheinen jedoch alternativlos zu sein, was ist der Königsweg...

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#Schiris: Ich habe schon mehrmals Rugby-Spiele in Australien gesehen. Länderspiele, Meisterschaften im großen Stadion, aber auch Spiele in unteren Klassen.
So hart uns das Spiel vorkommt, es hat strenge Regeln. Vor allem gilt eins: Der Schiri ist eine Respektperson. Da die ja mit Mikro rumlaufen, kann man im Stadion jede Kommunikation mithören. Der Spieler (einer!), mit dem der Schiri redet, hört seinen Erklärungen ruhig und geduldig zu und ich habe nicht selten als einzige Äußerung des Spielers (über das Schiri-Mikro) ein „Yes, Sir!“ gehört.
Davon sind wir in der Bundesliga und im Fußball allgemein weit entfernt.

Btw: Ich habe auch selten viel Polizei gesehen. Und die Fans der gegnerischen Lager sitzen oft friedlich (in Fankleidung) nebeneinander.
Pyro gab‘s z.B. bei dem Spiel um die australische Meisterschaft vor 70T Zuschauern übrigens auch: Vom Veranstalter am Spielfeldrand. Nicht auf den Rängen.
Und ich kann euch sagen: Es war eine Stimmung im Stadion, dass es mir noch heute Gänsehaut verpasst, wenn ich nur dran denke.

Ich verstehe nicht, warum das bei dem vermeintlich chaotischen und rauen Rugby möglich ist, beim Fußball aber nicht. Vielleicht kann‘s mir ja jemand erklären.

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Rugby ist in vielen Ländern ein "Eliten"-Sport, bei dem besonderer Wert auf Ehre, Fairness und Sportsgeist gelegt wird.

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Da magst du ja vielleicht Recht haben. Ich habe - zumindest in Australien - Rugby eher als Volkssport empfunden. In den Stadien und vor allem in den Pubs. Und wenn Aussie-Kinder mit einem Ball spielen, ist der in der Regel eiförmig.
Und wenn in Neuseeland die All Blacks spielen, sind die Straßen leer.
Aber egal, wie es ist: im Fußball wird doch auch Wert auf Fairness und Sportsgeist gelegt… sollte zumindest, meine ich. Und das betrifft den Umgang mit Mitspielern, Gegenspielern und Schiri.

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Wenn ich schon allein sehe, wie sich unsere Profis ohne Berührung auf dem Boden kugeln und sich unsere Spezialisten auf den Rängen benehmen ...

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Fallback Avatar 22. astropulpa 27. Dezember 25, 22:27 Uhr

Wer noch nie den Effekt und Sinn der Klatschgasse am Ende eines Rugbyspiels erkannt hat, hat den Sport nicht verstanden. Was gibt es respektvolleres, als den Gegner zum Spiel zu danken und gratulieren. Und glaubt mir, auch im Rugby insbesondere in Europa spielen alle gesellschaftliche Schichten mit. Das sind beileibe keine Gentlemans außerhalb des Spielfeldes.

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Ja. Und genau dieser Respekt fehlt leider im Fußball oft.
Und in Sachen Randalemeister fehlt nicht nur der Respekt vor dem Gegner, sondern vor allem auch gegenüber dem eigenen Verein. Denn mit dem Verhalten dieser Leute schaden sie ja dem Verein, dessen Fans sie angeblich sein wollen.

Apropos Respekt/Klatschgasse: Ich werde nie die Reaktion der Bayern nach ihrer Niederlage im Pokalfinale 2018 gegen uns vergessen. Man kann enttäuscht sein, klar. Man kann mit Schiri-Entscheidungen hadern. Auch ok. Aber man kann nie(!), gerade als der angeblich so große FCB nach einer Niederlage so reagieren. Beim Rugby wäre ein solches Verhalten unvorstellbar.

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Fallback Avatar 24. astropulpa 28. Dezember 25, 15:36 Uhr Zitat - huiwaeller50 Ja. Und genau dieser Respekt fehlt leider im Fußball oft. Und in Sachen Randalemeister fehlt nicht nur der Respekt vor dem Gegner, sondern vor allem auch gegenüber dem eigenen Verein. Denn mit dem Verhalten dieser Leute schaden sie ja dem Verein, dessen Fans sie angeblich sein wollen. Apropos Respekt/Klatschgasse: Ich werde nie die Reaktion der Bayern nach ihrer Niederlage im Pokalfinale 2018 gegen uns vergessen. Man kann enttäuscht sein, klar. Man kann mit Schiri-Entscheidungen hadern. Auch ok. Aber man kann nie(!), gerade als der angeblich so große FCB nach einer Niederlage so reagieren. Beim Rugby wäre ein solches Verhalten unvorstellbar. Path

Was sich der FCB damals geleistet hatte, ist so eine Unsportlichkeit gewesen, die mir viel zu wenig thematisiert wurde. Die Reaktion vom DFB war geradezu lächerlich und die Presse in ihrem Duckmäusertum vorbildhaft. Das hätten wir und mal erlauben müssen.

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Ja. Das kann ich zu 100% unterschreiben.
Vom DFB und von der Presse wurde diese beispiellose Unsportlichkeit maximal beiläufig am Rande erwähnt und verharmlost. Von den Bayern kamen statt einer handfesten, ehrlich gemeinten Entschuldigung eher halbherzige Erklärungsversuche. So sinngemäß wie: Stellt euch doch nicht so an. Wir waren halt zutiefst enttäuscht über das Ergebnis und verärgert über den Schiri. Ja, wir hätten souveräner handeln müssen. Tut uns leid. Aber man muss doch auch verstehen, dass wir so reagiert haben.
Nein! Ich verstehe es nicht. Und ich vergesse es nicht. Da bin ich ausnahmsweise sehr nachtragend.

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