Hier entscheidet sich heute der internationale Wettbewerb für die Eintracht in der kommenden Saison. (Foto: IMAGO / Ulmer/Teamfoto)

Quo vadis Eintracht Frankfurt? Am heutigen Samstag-Abend wird zur Stunde gerade im Champions League-Finale zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund auch über die sportlich-europäische Zukunft der Eintracht entschieden. Sollten die „königlichen“ Madrilenen gewinnen, so würde es für die SGE in der kommenden Saison in der Europa League weitergehen. Bei einem Sieg von Borussia Dortmund wären die Hessen tatsächlich für die Champions League qualifiziert. Das Finale der Königsklasse wird heute Abend um 21:00 Uhr im Wembley-Stadion in London statt.

Bisseck erklärt Wechsel: Ein Jahr ist es her, da war Yann Bisseck bei Eintracht Frankfurt im Gespräch. Der Ex-Kölner stand damals für Aarhus GF unter Vertrag und liebäugelte mit einem Wechsel. „Ich hatte mich darauf eingestellt, in die Bundesliga zu wechseln. Das Thema war schon länger da, es hatte schon im Winter davor angefangen. Und es wäre ein logischer Schritt gewesen: Du spielst in Dänemark, im Nachbarland, eine sehr gute Saison, du bist vermutlich einer der besten Spieler der Liga, dann ergibt es am meisten Sinn, nach Deutschland zu gehen. Deswegen war ich mir sicher, dass ich in die Bundesliga wechseln werde“, verriet der mittlerweile 23-Jährige im Interview mit „transfermarkt.de“. Warum es dann doch nicht die SGE wurde, sondern er sich für Inter Mailand entschied, erklärte Bisseck so: „Tatsächlich lag der Fokus meiner Familie lange auf einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt, mein Vater hatte sehr gute Gespräche mit den SGE-Verantwortlichen. Von Inter habe ich relativ spät etwas gehört, aber die Gespräche liefen besser als erwartet: Sie haben mir ein gutes Gefühl gegeben und nicht gezögert, die Ablöse für mich zu zahlen. Ich habe einfach auf mein Herz gehört, es war keine leichte Entscheidung, weil mein Vater davon überzeugt war, dass die SGE aus sportlicher Sicht möglicherweise die bessere Adresse für mich gewesen wäre.“

War der Ramaj-Transfer ein schwacher Deal? Völlig überraschend wechselte im vergangenen Transfersommer Frankfurts zweiter Torhüter, Diant Ramaj, zu Ajax Amsterdam. Die Eintracht kassierte dafür eine Ablösesumme von etwa fünf Millionen Euro. Die Onlinedatenbank „Transfermarkt.de“ hat jetzt eine Neubewertung der Spieler aus der Eredivisie vorgenommen. Der Ex-Adler kletterte nach einer starken Saison bei Ajax auf stolze 18 Millionen Euro Marktwert. Damit ist der 22 Jahre alte Schlussmann jetzt nach Marc-André Ter Stegen der zweitwertvollste deutsche Torwart.

Fjörtoft trainierte im Wald: Jan-Åge Fjörtoft hat sich in Frankfurt mit seinem Übersteiger-Tor zum Klassenerhalt unsterblich gemacht. Die Eintracht hat ihn in seiner Heimat in Norwegen besucht, wo seine Fußballkarriere begann und er mitten in der Natur sich das Fußballspielen beibrachte. „Ich habe instinktiv trainiert, zum Beispiel bin ich mit dem Ball zwischen den Bäumen hin und her gelaufen, um zu lernen, wie ich den Ball am besten in den Sechzehner mitnehme, wo viele Verteidiger sind“, erzählt er auf dem „YouTube“-Kanal der Eintracht. „Einmal bin ich über einen Stein gestolpert und habe dabei mein Knie verletzt. Ein Krankenhaus gab es in der kleinen Stadt nicht. Ein Tierarzt meinte dann, ich bräuchte Cortison. Davon hatte ich davor noch nie in meinem Leben gehört. Aber es hat geholfen“, schmunzelt Fjörtfot.

Kamada und Glasner wieder vereint? Der englische Erstligist Crystal Palace, der von Ex-SGE-Coach Oliver Glasner trainiert wird, steht kurz vor einer Verpflichtung von Daichi Kamada, der von 2017 bis 2023 für die SGE spielte. Vergangenen Sommer wechselte der Japaner zu Lazio Rom, wo er nicht glücklich geworden ist. Nun steht laut Transfer-Experte Fabrizio Romano ein Wechsel in die Premier League unmittelbar bevor. Bei den Römern kam Kamada in 29 Spielen auf zwei Tore und zwei Vorlagen.

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17 Kommentare

  1. Taktisch ist das gerade mit Sabitzer bei Kroos und Ryerson/Sancho bei Vini saustark.
    Allerdings fehlt mir der Glaube, mit Füllkrug, Adeyemi, Brandt, Can usw gegen solche Künstler zu gewinnen.
    Hoffen auf die CL !

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  2. Puuuhhh…viele solcher Chancen werden die Dortmunder nicht mehr kriegen…

    Der unsympathische Adeyemi ist halt einfach nur schnell..sonst kriegt der nix auf die Kette.

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  3. Taktisch dermaßen top und dann 2 gelbe wegen Meckerns, man man. Hoffentlich rächt sich das nicht.
    Werde ich zum Tersic Fan ?
    Mutiert unser Dino vielleicht auch noch zu so einem Fuchs ? 😉

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  4. Dortmund spielt das wirklich stark, leider viel zu nervös im Abschluss. Der Schiedsrichter ist nicht sauber, Vinicius gehört wegen seiner Schauspiel Einlagen schon längst vom Platz und stattdessen kriegt jede unbeteiligte Biene eine gelbe Karte. Cool bleiben, genauso weiter spielen und die Chancen nutzen, dann hat BVB die CL gewonnen und wir uns für die CL qualifiziert! Forza BVB für SGE

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  5. Das aus Ramaj etwas werden konnte hat man schon bei uns erkennen können. Die 5 Mio. Waren okay, da Trapp ihm vor der Nase stand. Müsste die Entscheidung heute getroffen werden, wäre es schwierig geworden.

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  6. Für uns in der CL bei einem Sieg und 2 Unentschieden rund 22 Mio.

    In der EL bei 3 Siegen und 3 Unentschieden und Erreichen Achtelfinale knapp 8 Mio.

    Die Differenz macht den Fußball kaputt.

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  7. So langsam sollten die Dortmunder mal einen versenken. Das rächt sich sonst..sind klar die bessere Mannschaft und am Ende knallt der Vini jr. einmal drauf und dann klotzen alle blöde..einschließlich wir.

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  8. RIESENRESPEKT für den Bvb…schade, dass die das nicht geschafft haben….WIR hätten die CL nicht verdient! Basta
    EL is der Wettbewerb, wo wir hingehören

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