Koch wohl gegen Köln für Startelf vorgesehen: Wie zu erwarten, beherrscht die Rolle von Robin Koch nach der deutlichen Auswärtsniederlage und seiner Auswechslung zur Halbzeit in Leipzig weiterhin die öffentlichen Diskussionen rund um die Frankfurter Eintracht. Die großen Fragen rund um den Kapitän lauten: Sieht Cheftrainer Adi Hütter den 30-Jährigen weiterhin als Stammkraft an und bleibt Koch Kapitän der SGE? Wie die „Bild“-Zeitung jetzt erfahren haben will, geht man innerhalb des Klubs aktuell davon aus, dass Koch auch am Freitag beim Heimspiel gegen Köln (20:30 Uhr) in der Startelf stehen wird. Spätestens am morgigen Dienstag solle es ein Gespräch zwischen Hütter und Koch geben. Grundsätzlich könne nicht davon ausgegangen werden, dass Hütter seinem Kapitän einfach so die Binde entreißt. Sollten allerdings doch sportliche Gründe dafür sprechen, dass Koch nicht von Beginn an auf dem Platz steht, dürfte laut dem Boulevardblatt Jonathan Burkardt das Amt zumindest gegen die Geißböcke übernehmen. Trotzdem beschäftigt man sich bei der Eintracht natürlich auch bereits mit der Zukunft und damit, wie man die Gegentorflut in den Griff bekommen kann. Daher plant die SGE laut „Sky“ im Winter Verstärkung für die Abwehr zu verpflichten. Demnach schaue man sich nach möglichen Kandidaten um. Ziel sei es erfahrene Spieler zu verpflichten, die der Mannschaft sofort weiterhelfen.
Hütter streicht trainingsfreien Tag: Eigentlich war für die Spieler der Frankfurter Eintracht am heutigen Montag ein trainingsfreier Tag vorgesehen. Allerdings zieht Cheftrainer Adi Hütter nach der 0:6-Klatsche in Leipzig die Zügel an und strich den freien Tag. Das berichteten die „Bild“ und die „hessenschau“. So fand sich die Mannschaft heute schließlich doch im Frankfurter Profi-Camp ein. Bereits am gestrigen Sonntag soll das Trainerteam eine umfassende Analyse der Auswärtsniederlage durchgeführt haben. In den kommenden Tagen sollen dann weitere Aufarbeitungen und Einzelgespräche mit Spielern folgen. Hier will Hütter schonungslos die aktuellen Schwächen thematisieren. Wie es scheint, senden der Österreicher und sein Team nun klare Signale an die Mannschaft, dass es so nicht weitergehen kann. Bis zum Heimspiel gegen Köln am kommenden Freitag hat die Mannschaft der SGE viel Arbeit vor sich. Hütter selbst soll intern übrigens trotz der aktuellen Situation fest im Sattel sitzen. Laut der „Bild“ ist man sich bei der Eintracht einig, dass die deutliche Niederlage nicht das Ergebnis der Taktik und der Arbeit des Trainerteams ist. Stattdessen sei die Mannschaft in der Pflicht Hütters Vorgaben zukünftig besser umzusetzen.
Weltfußballer adelt Frankfurts Uzun: Im Rahmen der „Messi +10“-Kampagne mit Sponsor und Sportartikelhersteller Adidas ehrt der achtfache Ballon d’Or-Sieger Lionel Messi aufstrebende Talente des Fußballs, die das Zeug dazu haben, in seine Fußstapfen zu treten. Bei der dritten Ausgabe ist nun auch ein Frankfurter dabei: Can Uzun wurde diese besondere Ehre zuteil. Der türkische Mittelfeldspieler wird nun als Auszeichnung das für Messi typische Adidas F50-Schuhmodell in Rot erhalten. Neben dem 20-jährigen Uzun wurden auch Max Dowman (FC Arsenal), Zavier Gozo (Crystal Palace), Tomas Aranda (Boca Juniors), Gilberto Mora (Club Tijuana), Kees Smit (AZ Alkmaar) und Jesus Rodriguez (Como 1907) ausgezeichnet. Außerdem die drei Nachwuchsspielerinnen Giovanna Waksman (Olympique Lyon), Chloe Sarwie (FC Chelsea) und die deutsche Lotta Wrede (HSV). In der aktuellen Spielzeit kommt Uzun auf insgesamt vier Tore und drei Vorlagen in sechs Partien (dabei zwei Tore und drei Vorlagen im DFB-Pokal gegen St. Tönis).
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Pokalspiel im Free-TV: Am Dienstag, 27. Oktober, spielt die Frankfurter Eintracht in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim Hamburger SV. Anpfiff der Partie ist um 18 Uhr im Hamburger Volksparkstadion. Nun wurde bekannt, dass die Partie live im Free-TV übertragen wird. „RTL“ wird das Spiel zeigen, ebenso im Pay-TV bei „Sky“.
Mühlhaus erklärt SGE-Wechsel: Im Podcast „She’s Doch! – Der Frauenfußball-Podcast“ erklärte Adlerträgerin Larissa Mühlhaus die Gründe für ihren Wechsel vom SV Werder Bremen zu Eintracht Frankfurt. „Ich habe mir sehr viele Vereine angehört, auch aus dem Ausland. Ich war auch vor Ort, habe mir das angeguckt. Denn ich persönlich bin ein Mensch, wenn ich Leistung bringen muss, dann muss ich mich wohlfühlen“, sagte die 23-jährige Stürmerin und ergänzte: „Und Frankfurt hat irgendwie von der Stadt her gepasst. Ich habe mich dort wohlgefühlt. Ich habe hier sehr viele Freunde, das heißt, ich kenne die Stadt schon. Auch die Gespräche waren gut. Es hat einfach alles gepasst, und auch vom Fußballerischen her habe ich mich in Frankfurt gesehen. Ich glaube, die letzten Spieltage haben auch gezeigt, dass es eine gute Entscheidung war.“






29 Kommentare
Da wollen wir mal hoffen das am Freitag die Intensität und das Abwehrverhalten aus dem Mainzspiel wiederholt wird. Würde statt Collins Maluze aufstellen.
Da wird Messi das Leipzig-Spiel von Uzun wohl nicht gesehen haben ... oder ?
Mal gespannt ob und was für eine Reaktion am Freitag Abend gegen Köln kommt, die haben einige Verletzte vor allem in der Offensive, haben aber jetzt auch das Derby gegen völlig verunsicherte Gladbacher gewonnen…wenn selbst die Kölner mit ihren ohnehin begrenzten Mitteln und den zusätzlichen Verletzten hier auch noch gewinnen sollten dann weiß ich auch nicht mehr, leider ist es unserer Mannschaft zuzutrauen, dass sie durch einen Standard oder sonstige Schlafmützigkeit in Rückstand gerät und anschließend ohne Idee und Konzept anläuft und einfach nicht durchkommt und im schlimmsten Fall ausgekontert wird…
Danach geht’s zum BVB, auch da kann man traditionell nichts erwarten, aber wenigstens vernünftig verkaufen und sich nicht wieder abschlachten lassen wäre mal schön…
Werden spannende Wochen…
Normalerweise würde mich sowas unfassbar freuen, aber bei Can befürchte ich eher, dass er sich jetzt noch mehr in seiner Spielweise bestätigt fühlt, bzw berechtigte Kritik einfach ausblendet.
Am 27. live und free bei RTL: DFB Pokal HSV - SGE
Auch Menschen, die weniger Geld haben oder nicht mehr die Fitness, um in die Stadien zu ziehen, können unsere Eintracht live sehen.
Wird die Mannschaft auf dem Platz zeigen können, dass sie mit Macht und vollem Einsatz den Adler in die nächste Runde bringen will, selbst wenn sie dabei blutet? Wird sie alles auf dem Platz lassen, um in diesem Wettbewerb unbedingt zu bleiben?
Glaubst du auch an den Weihnachtsmann ?
Larrissa Mühlhaus - coole Socke, schade, dass sie abreisen musste an alter Wirkungsstätte heute gegen Japanien leider auch verpasst...
P.S. Danke Homburg 1974 für die Info - ich gucke das Spiel im TV und fahren nicht nach Hamburch...
Wo sind die Kristensens unter den Adlerträgern, die sich in jeden Zweikampf hauen, schreien, die Faust ballen und das Publikum anheizen??Selbst der aus welchen Gründen auch immer (ich kenne sie wirklich nicht) in Ungnade gefallene Artur Theate stand sinnbildlich als Kämpfer, der aufopferungsvoll und leidenschaftlich bis zum Umfallen gekämpft hat. Wer solche Tugenden nicht an den Tag legt und nicht als selbstverständliche Arbeitseinstellung sieht, hat speziell bei der SGE und allgemein im Profisport nichts verloren. Und davon haben wir aktuell zu Viele.
Sieht für mich so aus, als möchte man Koch von der Gehaltsliste bekommen. Vermutlich hat man schon wieder einen Stern, oder besser Sternchen ausgemacht, der sämtliche Probleme in der Abwehr löst. Wäre ja nicht das erste Mal, dass man so vorgeht. Siehe Trapp, Larsson, Theate, Bahoya, um nur einige zu nennen.
Ist es dadurch in der Vergangenheit besser geworden? Wohl eher nicht. Aber immerhin haben sich die Verantwortlichen - die Trainer ausgenommen - Zeit verschafft. Schließlich mussten sich die neuen Spieler ja eingewöhnen.
Und wenn Koch dann weg ist, werden wir sehen, dass er auch nicht das defekte Rädchen war, das den Motor zum stottern brachte.
So sieht’s aus…Kristensen, Abraham, Hinteregger, unglaublich wie er sich kurz vor Schluss gegen Betis Sevilla mit dem Kopf voran ins Getümmel bei dem Freistoß geworfen hat und somit erst fürs Weiterkommen und erst für den Weg des späteren Titelgewinn gesorgt hatte, die meisten anderen Spieler gehen da nicht mal mit dem Fuß hin und er rennt mit dem Kopf zuerst rein, sprichwörtlich durch die Wand…Hasebe, Rode (mit Platzwunde, getackert und mit Turban das EL Finale gespielt), Zambrano, Iron Maik Franz etc.
Die wenigsten davon waren begnadete Fußballer, eher Kategorie Holzfäller, aber diese Sorte von Spielern geht uns momentan völlig ab, haben wir den überhaupt im Kader? Wenigstens ansatzweise?
Gerade im Mittelfeld wäre so jemand ungemein wichtig, so ein Typ Granit Xhaka, der hatte beim Spiel in Leverkusen mal den braven Skhiri in den Anfangsminuten abgeräumt mit Ball und ihm einen mitgegeben und dann war das Spiel für Skhiri gelaufen, er hat mimimi gemacht und war den Rest des Spiels nicht mehr gesehen und es war klar, wer das Sagen hat und wem das Mittelfeld gehört….unser Mittelfeld wird regelmäßig überrollt und aufgefressen gerade gegen Mannschaften die körperbetont spielen, weil sie eben nicht die spielerische Qualität haben gehen unsere Spieler gnadenlos unter, egal ob es Larson war, Götze oder Chaibi sind noch chancenloser, Hojlund vielleicht mit Abstrichen, Onyedika kann es ggf. mal werden…
Aber so ein Typ Xhaka, früher mal Effenberg (ja ich weiß lange her und früher war alles besser…😉), aber wo sind diese Spielertypen und Charaktere? Oder aber, diese Spielertypen und Charaktere sind heute einfach nicht mehr gewollt und werden bereits in der Jugend oder im NLZ aussortiert, bestenfalls „umerzogen“, weil sie nicht ins Konzept passen, da würde sich dann auch der Kreis zwischen Verein und N11 schließen, auch da haben wir seit Schweinsteiger keinen Leader mehr (Kimmich an guten Tagen), ansonsten wird auch dort unser Mittelfeld überrollt und aufgefressen…
Vielleicht macht unser Schlaf- Couch (den scheinen wir tatsächlich zu beschäftigen) einfach nur zu gute Arbeit...
Ich glaube nicht, dass der Verein oder Hütter den Koch unbedingt loswerden wollen.
Klar, das Zeichen sieht nach außen schlecht aus, aber wenn ein Spieler schlecht spielt, dann muss ich ihn rausnehmen können, egal ob er Kapitän ist oder nicht. Natürlich hätte er auch Collins oder Knauff oder wen auch immer runternehmen können, aber erstmal ist der Kapitän genauso ein Spieler wie die anderen auch.
Ganz Deutschland diskutiert über Kimmich, er ist der Kapitän, also muss er bei Klopp jetzt immer spielen?
Wenn es doch anders auch gut oder besser läuft, dann muss ich den Kapitän notfalls auch mal opfern, mal ein Zeichen setzen.
Trappatoni ist damals öffentlich über Struuunz hergezogen, das fand jeder Lustig.
Ich finde, da wird viel zu viel daraus gemacht, das muss ein Profi m.E. nach wegstecken können, er weiß es doch selbst, dass seine Leistung nicht passt, von daher sollte er schon mal nicht überrascht sein und eigentlich einen "jetzt erst recht" Ehrgeiz entwickeln.
Wie oft wurden Torhüter schon ausgewechselt, wenn sie einen echten Kacktag hatten, macht es da noch einen Unterscheid, ob der Trainer nachher nochmal verbal sagt, er war schlecht, ich wollte ihn schützen ? Das hat er durch die Auswechselung schon allen gezeigt.
Aber wie gesagt, ich glaube, Hütter ist eigentlich froh den Koch zu haben, wen hat er sonst und er muss irgendwie versuchen ihn wieder in die Spur zu bringen, in der Hoffnung, dass ihm Koch dann hilft, den Rest wieder in die Spur zu bringen.
Und ich stimme stadtwaldadler528 zu, ich mochte Leute wie Frantz, Zambrano, Boateng persönlich nicht wirklich gerne, aber mindestens einen davon könnte die Eintracht ganz dringend gebrauchen.
Unser Problem ist nicht Koch oder ein anderer Spieler oder gar der Trainer.
Unser Problem ist Krösche.
In der letzten Saison war unsere Abwehr die Schießbude der Liga.
Mit Brown wurde der mit Abstand beste Abwehrspieler verscheuert, der halbwegs solide Amenda ist ebenso weg wie die Kämpfer Kristensen und Theate.
Ist irgendjemand der Meinung, die wurden adäquat oder gar verbessert ersetzt ?
Warum wundert sich also jemand, daß wir trotz besserem Torwart wieder die Schießbude der Liga sind ?
Dazu kommt neben der rein sportlichen Qualität auch das Fehlen jeglicher Führungsstruktur innerhalb der Mannschaft.
2018 wurden wir Pokalsieger mit den Führungsspielern Hrádecký, Abraham, Hasebe, Rebic und Boateng.
Manche schreiben ja den Europapokalsieg 2022 dem seinerzeit verantwortlichen Manager Krösche zu. Damals hatten wir im Kader die Führungsspieler Trapp, Hasebe, Hinti, Rode und Kostic. Allesamt noch von Krösches Vorgängern verpflichtet.
Aktuell würde ich nur Burkhardt Führungsqualitäten zusprechen.
Das ist einfach zu wenig, zumal ein Stürmer schlecht die Abwehr führen kann.
Und da kein Trainer der Welt aus einem Mitläufer einen Führungsspieler machen kann, ist da auch keine Lösung in Sicht.
Würde ein Spiel etwas an der grundsätzlichen Einschätzung ändern? Mal abgesehen davon, dass solche Rankings eh Marketing sind.
Randnotiz: für den Kicker war Uzun bester Frankfurter
Ich lese hier in vielen Beiträgen Dinge, die ich und mein Umfeld genau so sehen - fühle mich in meinem Gedanken und meiner Wahrnehmung bestätigt.
Thema Führung
Sehe ich ebenfalls so - ich sehe da aktuell wirklich keinen einzigen Spieler, den ich als echte Führungspersönlichkeit einstufen würde (ich habe Führungspsychologie studiert und arbeite jeden Tag mit Führungskräften). Da fehlen wirklich so Spieler wie in der Vergangenheit Hinti, Rode, Hase, Trapp, etc.
Alle nicht immer die besten Kicker aber unheimlich wichtig was Führung angeht.
Thema MK
Ich war lange Zeit der größte Fan von MK. Was wir unter ihm für Ablösen erzielt haben, das hat mein Eintracht Herz höher schlagen lassen. Das hat aber auch die Floptransfers etwas in den Hintergrund gerückt oder auch die Strategie die MK verfolgt, welche aktuell einfach nicht mehr zieht. MK selbst hatte letztes Jahr mal gesagt dass der Markt schwieriger geworden ist und Man die Strategie ändern muss. Augenscheinlich klappt das noch überhaupt nicht bzw. Wurde dabei das Thema Führung nicht bedacht. Wir haben da zu viele Leute auf dem Platz, die nicht wissen wie man sich quält, mal einen Schritt mehr geht, voran geht. Wird sicherlich auch ein Generationen-Thema sein. Dennoch haben das Vereine wie Stuttgart besser gemacht. Wenn ich als Angreifer Koch vor mir habe, muss ich wohl lachen. Ein Chabot vor mir - glaub da hätte ich ziemlichen Respekt vor…
Thema Kritikfähigkeit
So langsam schleicht sich bei mir der Eindruck ein, dass seitens Management bei uns ein klares Verbot herrscht, sich Fehler einzugestehen und diese auch zu kommunizieren. Teils herrscht da eine Rosarote-Stimmung und alles ist gut. Das wirkt sich auch auf die Spieler aus - nie habe ich jemanden sagen hören „ich habe da einen Fehler gemacht“ - es heißt immer nur „wir“. Einfach mal zu den Dingen stehen und besser machen anstatt zu versuchen eine Welt zu suggerieren in der alles toll ist.
Leider habe ich nach langer Vorfreude auf die Saison nun schnell wieder den Status „emotionslos“ erreicht. Wenn die grundlegenden Tugenden fehlen, weiß ich bei Bestem Willen nicht wie wir das alles noch geändert bekommen… lasse mich eines besseren belehren aber dafür will ich erst mal eine Entwicklung sehen.
Sergio Ramos is nach wie vor zu haben !
Der könnte auch noch mit 40 - so wie vor 8 Jahren KPB - ohne langes Vorspiel neue Saiten aufziehen und Musik in die Truppe bringen.
[Wäre aber überhaupt nur denkbar, wenn er aktuell topfit ist]
Raphael Guerreiro ist auch noch vereinslos.
Für unsere linke Außenbahn wäre das definitiv ein Upgrade.
Mit Hütter hat die Eintracht eine absolut richtige Personalentscheidung getroffen. Elementar wichtig für die Neugestaltung.
MK musste unter großem Druck, auch aufgrund der Vorgaben des AR, den Kader für die neue Saison zusammen stellen und um seinen eigenen Kopf aus der Schlinge ziehen zu können. Letzteres ist ihm zumindest mittelbar gelungen, aber die Qualität des Kaders ist mangelhaft. Es fehlt an mentaler Qualität, Robustheit. Die Anforderungsprofile der benötigten Spieler sind bekannt, die Ergebnisse sind nicht tauglich. Krösche wurde zurecht für seine Arbeit bei uns sehr gelobt, aber er bringt nicht mehr den Kader zusammen, der Eintracht wieder attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen lassen kann, der eigene Fans und darüber hinaus Fußballbegeisterte national und international mit nimmt.
Ein neuer, unverbrauchter Macher wäre nach Hütter die nächste, wichtige Personalentscheidung , die Eintracht lösen sollte.
Eine "frischer" anderer Blick auf die Gestaltungsmöglichkeiten, eine andere Marktorientierung und bessere Spieler -Auswahl, die Zeit dafür ist gekommen.
Die Lehren aus der letzten Saison schienen gewesen zu sein:
- die lethargischen Spieler wie Larsson, Skhiri und Bahoya zu verkaufen
und (was ich als absoluten Fehler angesehen und ansehe):
- die vermeintlich unbequemen Spieler (die auch mal auf den Tisch hauten) wie Kristensen, Theate und Zetterer abzugeben
Völlig verrückt - insbesondere weil man jetzt auf einmal doch Spieler haben will, die das Maul aufmachen. Ein Atubolu wäre mit seinen Aussagen letzte Saison von den Verantwortlichen gesteinigt worden.
Das dieser Kader niemals um die europäischen Plätze mitspielen kann, war glaube ich allen Entscheidungsträgern bereits im Vorfeld klar.
Um nicht abzusteigen, hat man auf den letzten Drücker noch den Atubolu und Brassier geholt. Das wars dann auch. Nur kann sich keiner aus dem Vorstand hinstellen und sagen: Wir spielen um Platz 10-12 mit, denn mehr gibt der Kader nicht her.
Sowas kann man niemanden verkaufen aber diese Saison ist es wohl so. Im Grunde genommen ist es eine Übergangssaion und ich bin froh, wenns am Ende ein Mittelfeldplatz ist.
MK kann sehr gut ein- und verkaufen, das ist seine grosse Stärke. Leider ist es scheinbar schwieriger geworden, Talente günstig einzukaufen. Eine neue Strategie wäre ein funktionierendes Team aufzubauen, das ist aber leider nicht seine Stärke. Er ist mega gut darin gewesen Substanz aufzubauen und in einem damals noch bestehenden Team Talente zu entwickeln, das war kurzfristig richtig geil. Dann hatten wir aber mit der Zeit keine gesunde Hierarchie mehr und zu wenig auf Charaktere geachtet und alles ging dahin. Aber ist nur meine Spekulation 😊
Der Gedanke, dass man Koch loswerden möchte, ist mir spontan gekommen, als ich auf hr gelesen habe, dass das Statement von Koch (im Kicker) intern negativ gesehen worden wäre. Ich stimme zu, es war nicht besonders tiefsinnig. Aber muss man es deswegen kritisieren? Ich dachte, Interviews dieser Güte erhalten wir seit Jahren und keiner im Vorstand oder Aufsichtsrat regt sich darüber auf.
Von daher würde es mich nicht wundern, wenn man Koch bewegen möchte, einen neuen Verein zu suchen. Mit Hütter, hat das allerdings herzlich wenig zu tun. Er hat meines Erachtens nur versucht, Koch aus einer gewissen Lethargie zu reißen.
Am Ende kann man froh sein, wenn Platz 15 erreicht wird, mehr wird aus der jetzigen Situation nicht vorstellbar sein. Die Hinrunde wird noch sehr sehr schwer werden und ob noch einige nach der Pause hier spielen werden, ist eine andere Frage. Bei Uzun kommt es eher einen vor als ob er schon Arbeit nach Dienst verrichtet und mit unsere Eintracht schon abgeschlossen hat und er lieber nach Istanbul gewechselt wäre. Aber auch andere letztjährige Spieler hegen kein Interesse wo unsere Eintracht am Ende diese Saison landet.
Bei den jungen Profis könnte man ein Auge zudrücken, da die Erfahrung in dieser Liga fehlt, aber bei den gestandenen Spielern wie Koch, Götze und Doan sind bei mir Hopfen und Malz verloren. Ich wäre froh wenn gegen Köln ein glückliches Unentschieden herausgeholt wird, aber Zuversicht habe ich keine. Man merkt die Unsicherheit wirklich an und Hütter kann mit dem Team so wie es ist keine Wunder bewirken.
Es stimmt, dass Krösche die Vorgabe des Vorstandes finanziell betrachtet umgesetzt hat. Ich erwarte von einem Sportdirektoren aber auch, dass er den Verantwortlichen klar macht, dass damit ein erhebliches Risiko verbunden ist. Im schlimmsten Fall, spielen wir um den Abstieg. Denn, was jetzt schon nicht funktioniert, wird im Abstiegskampf definitiv schiefgehen. Ob dies geschehen ist oder ob Krösche sich in der Sommertransferperiode bereits mit dem Abgang abgefunden hat, lässt sich momentan nicht sagen.
Transferüberschuss hin oder her.
Krösche hat laut Transfermarkt trotz eines Transferüberschusses von 45 Millionen immerhin 41 Millionen ausgegeben für neue Spieler.
Zum Vergleich:
Freiburg hat bei einem Überschuss von 42 Millionen sogar 46 Millionen ausgegeben.
Aber irgendwie überzeugt mich der Kader dort mehr.
Wenn ich recht sehe, hat keiner unserer Vorstands- und Aufsichtsratmitglieder eine Vergangenheit im Leistungssport. Oder liege ich falsch? Krösche ist der einzige, der auf hohem Niveau in der zweiten Bundesliga gespielt hat, wenngleich auch nur bei Paderborn. Man muss nicht Leistungssportler gewesen sein, wie beispielsweise Bobic, um einen funktionierenden Kader zusammenzustellen, es erscheint mir aber als großes Plus.
Bei all dem Datenbasierten Scouting scheint mir die charakterliche Eignung völlig unterzugehen. Zwar wurde hier und da versucht zu bessern, nur eben nicht so, wie man es dringend hätte tun müssen. Was nützt es, wenn ich ein frankophones Sprachrohr in meiner Mannschaft habe, die Spieler und Trainer aber überwiegend deutsch oder englisch sprechen. Schon alleine die Tatsache, dass wir viele französisch sprechenden Spieler angeheuert haben, hat meines Erachtens zu Problemen geführt. Das kennt jeder aus dem Privatleben. Wenn viele Personen einer Bevölkerungsgruppe zusammen sind, bilden sich Grüppchen. Das ist vielleicht auch ein Grund, weshalb auf dem Spielfeld zu wenig kommuniziert wird.
Hatte das noch ergänzt mit ein paar zusätzlichen Zahlen, das lies sich dann aber nicht mehr speichern:
Transferüberschuss hin oder her.
Krösche hat laut Transfermarkt trotz eines Transferüberschusses von 45 Millionen immerhin 41 Millionen ausgegeben für neue Spieler in der aktuellen Transferphase.
Zusammengenommen hat er seit 2022/23, da waren wir gerade frischgebackener Europapokalsieger, immerhin 335 Millionen ausgegeben für neue Spieler und dabei einen Transferüberschuss von 174 Millionen erwirtschaftet.
Zum Vergleich:
Freiburg hat bei einem Überschuss von 42 Millionen sogar 46 Millionen ausgegeben in diesem Sommer.
Bei denen sind seit 2022/23 für neue Spieler 125 Millionen ausgeben worden, bei einem Transferüberschuss von 74 Millionen.
Irgendwie überzeugt mich der Kader in Freiburg mehr.
Und ich frage mich natürlich, was eigentlich aus dem Transferüberschuss von 174 Millionen geworden ist.
Ich glaube, wir sehen das beide ähnlich. Krösche muss jetzt die Suppe auslöffeln, die er sich selbst eingebrockt hat. Leider war seine Strategie auf längere Sicht ein Irrläufer. Was kurzfristig bestens funktionierte, wurde langfristig zum Fiasko. Aber es wäre unfair, ihm die Entwicklung alleine anzulasten. Es wäre Aufgabe seiner Vorstandskollegen und des AUFSICHTsrates gewesen, ihn zu kontrollieren. Die haben ihn aber die ganze Zeit unterstützt und ducken sich jetzt plötzlich weg. Allen voran unser Übervater Axel Hellmann. Wie ich schon sagte, es hätte nicht geschadet, wenn jemand dieser Funktionäre im Spitzensport aktiv gewesen wäre und gewusst hätte, auf was es in einem Mannschaftsgefüge ankommt.
Ich habe mir mal die Ab- und Zugänge unter Krösche angeschaut. Im ersten Jahr kam u.a. Borre, Jakic und Lindstrøm zu uns. Borre und Jakic waren Kämpfer vor dem Herrn und stammten wohl noch aus den Scouting von Bobic/Manga. Gegangen ist hingegen Rönnow.
In der darauf folgenden Saison 2022/23 verließen uns Kostic, Hinteregger, Pacienca, Kohr, Zalazar, Hrustic und da Costa. Mit Ausnahme von Kostic allesamt Spieler, die fussballerisch limitiert waren und hauptsächlich über den Einsatz kamen. Im Gegenzug kamen Spieler wie Götze, Hauge und Alario.
In der Saison 2023/24 kamen u.a. Larsson, Skhiri, Chaibi, Koch und Van de Beek.
Das ist jetzt nur ein Ausschnitt. Natürlich kamen unter Krösche auch Marmoush, Ekitike und Pacho. Es ist aber eine eindeutige Tendenz zu erkennen. Hin zu jungen und filigran spielenden Fußballern und weg von den reinen Kämpfern. Das hätte in Maßen hervorragend funktionieren können, so aber wurde es zu einem riesigen Problem.
#10 und Anderen
Da ist etwas dran. Uns fehlen die Spieler, die wir bei anderen Vereinen quasi hassen. Wie Andrich, Arnold, Xhaka und dieser Typ von Hoffenheim (Name fällt mir gerade nicht ein), um nur Einige zu nennen. Auch wir hatten solche früher (Zambrano,Franz), vorgestern (Abraham) und gestern (Kristensen). Typen einfach, von denen uns ein oder zwei in der jetzigen Situation wahrscheinlich !! Gut tun würden.
Ich übe mich in Geduld und Genügsamkeit, es kommen auch wieder schönere Zeiten.
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