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Nkounkou wechselt am Deadline Day nach Frankreich. Foto: IMAGO / Kessler-Sportfotografie

Nkounkou wechselt nach Nizza: Eintracht verleiht Linksverteidiger an Wahi-Klub

Niels Nkounkou verlässt Eintracht Frankfurt erneut auf Leihbasis. Der 25 Jahre alte Linksverteidiger schließt sich dem französischen Erstligisten OGC Nizza an. Damit geht es für den Franzosen zurück in seine Heimat, wo er nun auf einen alten Bekannten trifft: Elye Wahi. Der Angreifer war erst wenige Tage zuvor ebenfalls von der Eintracht nach Nizza gewechselt. Der französische Erstligist besitzt derweil auch eine Kaufoption für den Spieler.

Für Nkounkou endet damit vorerst ein weiteres Kapitel bei der Eintracht. Der Außenverteidiger war im Sommer 2023 von AS Saint-Etienne nach Frankfurt gewechselt und unterschrieb damals einen Vertrag bis 2028. In der Folge konnte er sich bei den Hessen allerdings nie dauerhaft als Stammspieler etablieren. Zuletzt war er bereits an den FC Turin verliehen worden. Nun folgt der nächste Anlauf in Frankreich.

Bei Eintracht Frankfurt keine Perspektive – Wechsel zu Elye Wahi

Für die Eintracht bedeutet die Leihe gleichzeitig, dass ein weiterer Spieler von der Gehaltsliste verschwindet und im Kader Platz geschaffen wird. Gerade nach dem ereignisreichen Transfersommer war die Reduzierung des Kaders ein wichtiges Thema. Für Nkounkou ist die Botschaft dennoch klar: In Nizza bietet sich ihm die Gelegenheit, wieder regelmäßig auf dem Platz zu stehen und sich für die kommenden Aufgaben zu empfehlen. Und vielleicht hilft dabei auch die vertraute Verbindung zu Wahi, der den Weg von Frankfurt an die Cote d’Azur bereits vor ihm gegangen ist.

Sportdirektor Timmo Hardung erklärt zum Wechsel: „Wir wünschen Niels, dass er in Frankreich wieder zu alter Stärke findet und dort regelmäßig zum Einsatz kommt. Die dafür notwendige Spielpraxis können wir ihm aktuell nicht garantieren. Deshalb sind wir überzeugt, dass Nizza zum jetzigen Zeitpunkt die richtige Station für seine weitere Entwicklung ist und ihm ein gutes Umfeld bietet.“

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51 Kommentare

Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 50 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 51. keineahnungvieldavon 01. September 26, 23:19 Uhr Zitat - Willideville Vielleicht sollten wir nach einem Spieltag , nach dem Transferstopp , vor dem 2. Spiel gegen Augsburg, einfach mal die Kirche im Dorf lassen. Die Transferperiode ist gerade beendet und per Saldo von vielen als unzureichend befunden worden. Eintracht Frankfurt hat einen erheblichen Umbau hinter sich. Spieler sind gegangen, neue Spieler sind gekommen, dazu ein neuer Trainer mit einer neuen Idee – und trotzdem wird nach dem ersten Bundesligaspiel schon wieder darüber diskutiert, dass angeblich die „Leader“ fehlen. Natürlich war das 3:3 ärgerlich. Wer 3:1 führt, sollte ein solches Spiel normalerweise gewinnen. Dass Frankfurt die Führung noch aus der Hand gegeben hat, muss aufgearbeitet werden. Aber man darf deshalb nicht die gesamte Leistung davor ausblenden. Über weite Strecken haben unsere Jungs spielerisch einen guten Eindruck gemacht. Und wenn man sich anschaut, was ein großer Teil der Bundesliga am ersten Spieltag angeboten hat, muss man auch sagen: Vieles davon war spielerisch deutlich schwächer als das, was wir gezeigt haben. Dabei sollte man zunächst einmal unterscheiden zwischen erfahrenen Spielern und echten Führungsspielern. Robin Koch ist aber aufgrund seiner bisherigen Leistungen eben momentan nur ein Spieler mit Erfahrung, kein Leader. Ähnliches gilt für Mario Götze. Er hat eine außergewöhnliche Karriere hinter sich, ist Weltmeister und hat Deutschland 2014 sogar zum WM-Titel geschossen. Aber auch ein großer Name und enorme Erfahrung bedeuten noch nicht automatisch, dass jemand innerhalb einer Mannschaft derjenige ist, der sie in schwierigen Situationen führt. Und genau darin liegt für mich der entscheidende Punkt: Einen Leader kann man nicht einfach auf dem Transfermarkt bestellen. Natürlich kann man gezielt erfahrene Spieler holen, von denen man sich Führungsqualitäten verspricht. Aber ob jemand tatsächlich eine Mannschaft führen kann, zeigt sich oft erst im Laufe einer Saison. Wer übernimmt Verantwortung, wenn es schlecht läuft? Wer richtet die anderen nach einem Gegentor wieder auf? Wer fordert den Ball, wenn sich andere verstecken? Wer spricht Dinge in der Kabine offen an? Wer wird von den Mitspielern akzeptiert? Wer geht mit seiner eigenen Leistung voran? Solche Rollen entstehen häufig erst durch Situationen. Vielleicht schält sich innerhalb dieses Kaders ein Spieler heraus, den heute noch niemand als Leader auf dem Zettel hat. (da bin ich mir ganz sicher) Nene war kein Leader, sondern ein überragender Spieler. Christensen wurde ein Leader durch die Interaktion mit den Fans, er war unser Arbeiter. Vielleicht wächst ein jüngerer Spieler in diese Rolle hinein. Vielleicht entstehen auch mehrere Führungsspieler mit unterschiedlichen Aufgaben, anstatt des einen großen Lautsprechers, den sich manche Fans offenbar vorstellen. Das lässt sich nach einem Bundesligaspiel überhaupt noch nicht beurteilen. Nach der vergangenen Saison wollten viele Veränderungen. Jetzt hat es diese Veränderungen gegeben. Dann muss man einer neu zusammengestellten Mannschaft und einem neuen Trainer aber auch die Möglichkeit geben, eine eigene Hierarchie zu entwickeln. Man kann Markus Krösche für einzelne Entscheidungen kritisieren. Man kann darüber diskutieren, ob dem Kader noch etwas Erfahrung gutgetan hätte. Das gehört zum Fußball dazu. Aber nach 90 Bundesligaminuten festzustellen, dass dieser Mannschaft die Führungsspieler fehlen, ist für mich nichts anderes als eine Vermutung. Wenn wir nach zehn oder zwölf Spieltagen regelmäßig sehen, dass Frankfurt Führungen verspielt, in schwierigen Momenten auseinanderfällt und niemand Verantwortung übernimmt, dann kann man diese Diskussion seriös führen. Im Moment wissen wir schlicht noch nicht, wer in dieser neuen Mannschaft welche Rolle übernehmen wird. Und vielleicht ist genau das einer der interessantesten Punkte dieser Saison: zu beobachten, wer sich am Ende tatsächlich als Leader herauskristallisiert. Path

Sehr guter Kommentar

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