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Mathias Beck ist Nachfolger von Peter Fischer als Eintracht-Präsident. Foto: IMAGO / Jan Huebner

Nach Herz-OP: Eintracht-Präsident Beck nimmt fast 40 Kilogramm ab

Mathias Beck hat bewegte Jahre hinter sich. Seit seiner Übernahme des Präsidentenamtes bei Eintracht Frankfurt trägt der 55-Jährige große Verantwortung für den Verein. Gleichzeitig steht er als Aufsichtsratsvorsitzender der Fußball AG an einer entscheidenden Stelle der Frankfurter Klubführung. Die Doppelbelastung ging jedoch nicht spurlos an ihm vorbei. Nach einer schweren gesundheitlichen Krise und einer notwendigen Herzoperation zog Beck persönliche Konsequenzen und stellte seinen Lebensstil grundlegend um. Mit bemerkenswertem Erfolg: Der Eintracht-Präsident hat inzwischen knapp 40 Kilogramm abgenommen. Im Interview mit der „Sport BILD“ sprach er nun offen über die schwierige Zeit, seine neue Sportroutine und darüber, wie sehr sich sein Leben dadurch verändert hat.

Die vergangenen zweieinhalb Jahre waren für Beck nicht nur beruflich, sondern auch persönlich eine intensive Zeit. Nach der Nachfolge von Peter Fischer als Eintracht-Präsident musste der Unternehmer zahlreiche neue Aufgaben übernehmen. Parallel dazu galt es, seine bisherigen Geschäftsführertätigkeiten in den eigenen Unternehmen abzugeben. Rückblickend räumte Beck ein, dass er in dieser Phase seine eigene Gesundheit zu sehr vernachlässigt habe: „In der Zeit davor habe ich gar keine Rücksicht auf mich und meine Gesundheit genommen.“ Die hohe Belastung blieb nicht ohne Folgen. Nach einer verschleppten Lungenentzündung musste sich der 55-Jährige einer Herzoperation unterziehen und fiel für rund zehn Wochen aus. Für Beck wurde dieser gesundheitliche Einschnitt zum entscheidenden Wendepunkt. „Ich bin wegen meiner Herz-OP zehn Wochen ausgefallen. Das war für mich der entscheidende Anlass, mein Leben zu verändern“, blickt er zurück.  Auch seine Ärzte hätten ihm nach dem Eingriff deutlich gemacht, dass er künftig stärker auf seinen Körper achten müsse. „Danach habe ich mir gesagt: Du musst etwas verändern“, so Beck.

Jeden Morgen um sechs Uhr beginnt das Training

Seither hat der Eintracht-Präsident seinen Alltag grundlegend verändert. Statt den Tag ausschließlich mit beruflichen Verpflichtungen zu beginnen, nimmt sich Beck inzwischen bewusst Zeit für seine körperliche Fitness: „Deshalb habe ich angefangen, jeden Morgen Sport zu machen.“ Dabei setzt der 55-Jährige vor allem auf regelmäßiges Lauftraining: „Ich stehe normalerweise um 6 Uhr auf und gehe erst einmal laufen.“ Was zunächst als Reaktion auf die gesundheitlichen Probleme begann, ist mittlerweile zu einer festen Gewohnheit geworden. „Das mache ich mittlerweile seit ungefähr 18 Monaten. Das ist für mich zu einem festen Bestandteil meines Alltags geworden, und das möchte ich auch in Zukunft beibehalten“, erklärt er.  Der Erfolg dieser Umstellung ist deutlich sichtbar. Beck hat inzwischen knapp 40 Kilogramm an Gewicht verloren. Für den Präsidenten geht es dabei allerdings nicht allein um sein äußeres Erscheinungsbild. Vielmehr habe sich seine gesamte körperliche Verfassung verbessert. Die zahlreichen Aufgaben bei der Eintracht könne er heute mit einer ganz anderen Energie angehen: „Die Herausforderungen als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender kann ich heute mit einer ganz anderen persönlichen und körperlichen Verfassung angehen.“

Die deutliche Gewichtsabnahme hat für Beck auch ganz praktische Folgen. Viele seiner bisherigen Kleidungsstücke passen inzwischen nicht mehr. Ein Großteil der Garderobe musste deshalb geändert oder vollständig ersetzt werden. Dabei erhält der Eintracht-Präsident auch aus der eigenen Familie regelmäßig Hinweise auf seine veränderte Figur. Insbesondere seine Mutter nehme dabei kein Blatt vor den Mund: „Meine Mutter ist meine größte Kritikerin. Sie sagt dann schon mal: ‚So kannst du doch nicht mehr herumlaufen! Du brauchst einen neuen Anzug!‘“ Beck selbst kann darüber lachen. Die notwendigen Veränderungen seiner Garderobe betrachtet er inzwischen sogar als angenehmen Nebeneffekt: „Tatsächlich musste ich viele Kleidungsstücke ändern lassen oder neu kaufen.“ Auch das Einkaufen mit seiner Familie mache ihm mittlerweile wieder Freude. „In der wenigen freien Zeit macht es mir inzwischen auch wieder Spaß, mit meiner Familie gemeinsam shoppen zu gehen“, so der Präsident der SGE.

Neues Lebensgefühl für die Aufgaben bei der Eintracht

Dass Beck heute wieder mit großer Energie seine Aufgaben bei der Eintracht wahrnehmen kann, erfüllt ihn mit Dankbarkeit. Erst kürzlich wurde der 55-Jährige auf der Mitgliederversammlung mit knapp 99 Prozent der Stimmen als Präsident bestätigt. Das deutliche Votum der Mitglieder wertet er als großen Vertrauensbeweis: „Zunächst bin ich sehr glücklich, dass mich die Mitgliederversammlung als Präsident so eindeutig bestätigt hat.“ Nach den gesundheitlichen Problemen der vergangenen Jahre bedeutet ihm die Möglichkeit, seine Aufgaben wieder mit voller Kraft auszuüben, besonders viel: „Deshalb bin ich froh und dankbar, dass ich heute mit meiner sehr guten körperlichen Konstitution meine vielfältigen Tätigkeiten bei Eintracht Frankfurt ausüben kann.“

Mit seiner neuen Lebensweise hat Beck nicht nur körperlich eine bemerkenswerte Veränderung vollzogen. Auch seine Einstellung zur eigenen Gesundheit hat sich grundlegend gewandelt. Das regelmäßige Lauftraining ist längst mehr als eine vorübergehende Maßnahme. Es soll auch künftig fester Bestandteil seines Alltags bleiben. Gerade angesichts der anspruchsvollen Aufgaben, die bei der Eintracht auf ihn warten, sieht Beck darin einen wichtigen Faktor: „Dieses neue Lebensgefühl gibt mir viel Kraft für die Aufgaben, die bei Eintracht Frankfurt vor uns liegen.“

Nach einer gesundheitlich schwierigen Phase blickt der Eintracht-Präsident damit nicht nur persönlich, sondern auch mit Blick auf die Zukunft des Vereins voller Tatendrang nach vorne.

Ein Kommentar

Fallback Avatar 1. Barth 31. Oktober 26, 10:10 Uhr

OT: https://www.kicker.de/einigung-erzielt-chatzialexiou-wird-sportvorstand-in-frankfurt-1267031/artikel

Da iss`er... herzlich Willkommen im geilsten Club der Welt!!!

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