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In der 65. Minute betrat Jonathan Burkardt den Rasen und stürmte dann neben SGE-Kollege Younes Ebnoutalib. Foto: IMAGO / Jan Huebner

Mit Ebnoutalib und Burkardt im Sturm: Deutschland unterliegt Griechenland

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Eigentlich sollte es am gestrigen Sonntagabend ein erfolgreiches Heimdebüt für den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp in Augsburg geben. So kam es aber nicht. Gegen tiefstehende Griechen fiel der deutschen Nationalmannschaft in der UEFA Nations League nicht allzu viel ein. Die wenigen eigenen Abschlüsse wirkten eher überhastet, waren meist ungefährlich. So nutzte der eingewechselte Dimitrios Kourbelis die Ideenlosigkeit der Deutschen seinerseits aus und erzielte in der 77. Minute den Siegtreffer für Griechenland.

Neben Jürgen Klopps also misslungenem Debüt in Deutschland feierte noch jemand seinen Einstand: Eintracht-Stürmer Younes Ebnoutalib stand in seinem zweiten DFB-Spiel erstmals in der Startelf. Zugegeben, blieb der 23-Jährige – anders als bei seinem ersten Einsatz gegen die Niederlande (1:1) am Donnerstag – weitgehend unauffällig. Insgesamt kamen nur wenige Bälle beim großgewachsenen Stoßstürmer an, wodurch er nur einen Torschuss verzeichnen konnte.

In der 65. Minute wurde es dann aus Frankfurter Sicht historisch: Jonathan Burkardt betrat für Kevin Schade das Spielfeld. Somit bildeten die beiden SGE-Kompagnons Ebnoutalib und Burkardt einen Doppelangriff (gemeinsam mit Karim Adeyemi beziehungsweise Serge Gnabry). Das gab es in der deutschen Nationalelf zuletzt vor 52 Jahren und zwei Monaten. Genauer: beim WM-Finale zwischen Deutschland und den Niederlanden, als mit Jürgen Grabowski und Bernd Hölzenbein zwei Sturm-Legenden der Eintracht gemeinsam auf dem Feld standen – und durch den 2:1-Sieg Weltmeister wurden. Zurück in der Gegenwart brachte die doppelte Frankfurt-Power aber nichts. Auch Burkardt konnte keine entscheidenden Akzente mehr setzen.

Kosugi, Baum und Aseko bei Junioren-Auswahlen

Neben der deutschen A-Elf stehen auch für die U21-Auswahl wichtige Spiele an. Am Samstag gewann man überzeugend mit 4:0 gegen Lettland in der Qualifikation zur Europameisterschaft. Mit dabei in der ersten Elf: das Frankfurter Eigengewächs Elias Baum und Sommer-Neuzugang Noel Aseko. Für den Ex-Hannoveraner endete das Spiel in der 69. Minute, als er ausgewechselt wurde, für Baum kam in der 81. Minute Laurin Ulrich (Paderborn) auf das Feld. Trainer Antonio Di Salvo fand im Anschluss lobende Worte für die beiden Adlerträger und die Nachwuchsarbeit der SGE im Allgemeinen.

Am vergangenen Mittwoch absolvierte Keita Kosugi mit Japans U23 bei den Asienspielen den dritten Spieltag gegen Thailand. Der Linksverteidiger, der unter Trainer Adi Hütter aktuell gesetzt ist, feierte dabei nicht nur einen deutlichen 3:0-Sieg mit seinem Team, sondern netzte selbst sehenswert. Kosugi schweißte den Ball aus rund 18 Metern zum zwischenzeitlichen 2:0 in den rechten Winkel. Wohl etwas überraschend bekam Kosugi dann im Viertelfinale des Wettbewerbs am Samstag gegen die Auswahl Nordkoreas nicht mal eine Minute. Seine Mannschaft siegte ohne ihn knapp mit 1:0. Ebenfalls für Japan lief Ritsu Doan auf, allerdings für die A-Nationalmannschaft. Als Kapitän führte der Rechtsaußen sein Team am Donnerstag im Testspiel gegen Uruguay auf den Platz. Am Ende durfte sich Doan über einen 3:1-Erfolg freuen. In der 64. Minute verließ er beim Stand von 1:1 das Feld.

Startelfeinsätze für Uzun und Chaïbi

Die Türkei um Can Uzun musste sich am vergangenen Freitag in der Nations League knapp mit 0:1 gegen Frankreich geschlagen geben. Den entscheidenden Treffer erzielte Superstar Kylian Mbappé in der 54. Minute. Uzun stand in der Startelf, wurde allerdings in der 75. Minute ausgewechselt. Dabei blieb der 20-Jährige ohne Scorer. Auch Fares Chaïbi durfte am Freitag von Beginn an ran. Beim 3:1-Sieg Algeriens gegen Sambia in der Afrika-Cup-Qualifikation absolvierte der Mittelfeldspieler die kompletten 90 Minuten. Anders erging es Raphael Onyedika: Der Mittelfeldspieler kam über 90 Minuten nicht zum Einsatz. Seine nigerianische Nationalmannschaft setzte sich in der ersten Qualifikationsrunde des Afrika-Cups dennoch mit 2:1 gegen Madagaskar durch.

Youngster Love Arrhov war in der aktuellen Länderspielpause bereits zweimal für die U19 Schwedens in Freundschaftsspielen im Einsatz. Am vergangenen Donnerstag bezwangen sie die Auswahlmannschaft der Ukraine mit 2:1, wobei der 18-Jährige, der im Januar aus seiner Heimat an den Main wechselte, bis zur 79. Minute spielte. Noch besser lief es am gestrigen Sonntag für Arrhov. Gegen die Nachbarn aus Finnland netzte er selbst, das Spiel endete allerdings nur mit einem 2:2-Remis.

Im Verlauf des heutigen Montags werden noch Doan (gegen Venezuela) und Uzun (gegen Italien) zum Einsatz kommen. Ebenfalls startet das erste Spiel für Oscar Højlund, der in der Qualifikation zur U21-EM mit Dänemark gegen Belarus antritt. Richtig los geht es ebenso erst in den kommenden Tagen für Torhüter Noah Atubolu, der zum zweiten Kader von Klopps Deutschland gehört. Das erste Spiel für ihn findet am kommenden Donnerstag statt. In den folgenden Tagen warten also für fast alle 14 Nationalspieler der Hessen weitere Spiele. Offiziell dauert die XXL-Länderspielpause noch bis zum 6. Oktober, die Bundesliga startet am 9. Oktober in den fünften Spieltag.

3 Kommentare

Fallback Avatar 1. Senf15 28. September 26, 12:40 Uhr

Ich hatte gehofft " Klopp-Fussball" zu sehen. Stattdessen sah es aus wie bei unserer letzte Saison: quer, zurück wieder quer, immer schön gemütlich.
Außer bei den Ecken, kam so gut wie keine Flanke in den Strafraum. Und Adeyemi immer durch drei Verteidiger mit dem Kopf durch die Wand. Unsere
beiden Mittelstürmer waren doch die ärmsten Schweine.

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Fallback Avatar 2. Werner 28. September 26, 12:48 Uhr Zitat - Senf15 Ich hatte gehofft " Klopp-Fussball" zu sehen. Stattdessen sah es aus wie bei unserer letzte Saison: quer, zurück wieder quer, immer schön gemütlich. Außer bei den Ecken, kam so gut wie keine Flanke in den Strafraum. Und Adeyemi immer durch drei Verteidiger mit dem Kopf durch die Wand. Unsere beiden Mittelstürmer waren doch die ärmsten Schweine. Path

Naja ich will ihnen so ca 1jahr zeit lassen.
Trotzdem mit den Alibi fussballern tah, und kimmich ist nix zu holen.
Tah eine einzige Katastrophe dann wird er gelobt wenn er seinen eigenen Fehler wieder gut macht.
Kimmich einfach mal einen Ball in den Strafraum, von 100 kommt mal einer an.
Wenn Neuaufbau dann richtig.
Auch ter Stegen würde ich draußen lassen.
Mal 2jahre mit komplett junger Mannschaft spielen.
Adeymi gar nicht so schlecht, muß halt ab und zu mal den Mitspieler sehen.

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Fallback Avatar 3. okocha82 28. September 26, 12:50 Uhr Zitat - Senf15 Ich hatte gehofft " Klopp-Fussball" zu sehen. Stattdessen sah es aus wie bei unserer letzte Saison: quer, zurück wieder quer, immer schön gemütlich. Außer bei den Ecken, kam so gut wie keine Flanke in den Strafraum. Und Adeyemi immer durch drei Verteidiger mit dem Kopf durch die Wand. Unsere beiden Mittelstürmer waren doch die ärmsten Schweine. Path

Fakt ist aber auch das unsere beiden Stürmer einfach noch nicht Internationale Klasse haben. Es ist schon ein Unterschied ob du gegen Bundesliga Verteidiger spielst, oder gegen die besten der Welt. Wer jetzt meint Ebnoutalib wäre der neue Haaland, der ist ein Träumer. Einfach mal den Ball flach halten. Wichtig ist das beide gesund von der Nationalmannschaft zurückkehren und sich wieder voll auf die Eintracht konzentrieren

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