Seit sieben Spielen wartet die Eintracht auf einen Sieg, das ist Rekord in dieser Saison. Bei keinem anderen Bundesligisten ist die Durststrecke länger. Nachdem sich die Abwehr in den letzten Spielen stabilistiert hatte und es in der Offensive geklemmt hatte, war diesmal auch hinten vieles im argen. 12 Torschüsse verzeichneten die Statistiker, die grade in der 2. Halbzeit aber auch eine furiose Eintracht Offensive sahen. 15 Torschüsse in Halbzeit zwei machen Mut, dass es mit einem gesunden Alex Meier doch nicht mehr so lange dauert, bis endlich wieder ein Sieg bejubelt werden darf. Insgesamt kommt die Mannschaft auf einen Schnitt von „3,82“. Das ist im Vergleich mit dem Hinspiel eine deutliche Verbesserung zur 0:2 Pleite in Ingolstadt („4,77“). Die Einzelnoten der User von SGE4EVER.de im Überblick:

note_2-0Lukas Hradecky:
Hielt was zu halten war. In der richtigen Ecke beim Elfmeter, jedoch Chancenlos. Sensationelle Paraden bewahrten das Team vor der Pause vor einem höheren Rückstand und hielten das Unentschieden nach dem Ausgleich fest.

note_2-5Marco Fabian:
Glücklos im Abschluss bei fünf Torschüssen. Klasse Eckballvariante und tolle Vorbereitung vor dem 1:1. Sprühte vor Spielfreude.

note_3-0Luka Waldschmidt: Empfahl sich nach seiner Einwechslung für mehr. Sorgte sofort für Gefahr.

note_3-5Yanni Rägesel und Marco Russ:
Rägesel (11,3 km) war nach Hasebe (11,68 km) der laufstärkste Frankfurter. Als Außenverteidiger nicht immer auf der Höhe. Russ ging in der 2. Halbzeit als Kapitän voran. Erzielte den wichtigen Ausgleich. Leistete sich aber viele Fehlpässe im Aufbauspiel.

note_4-0David Abraham, Makoto Hasebe, Slobodan Medojevic und Carlos Zambrano:
Abraham brachte die Eintracht früh in Bedrängnis, nachdem er völlig unnötig einen Handelfmeter verschuldete. Verpasste kurz vor Schluss freistehend den Siegtreffer. Wie Nebenmann Zambrano mit vielen Stellungsfehlern, die fast zu mehr Gegentoren geführt hätten. Zambrano hatte Glück, das sein Ellenbogeneinsatz nicht als Tätlichkeit ausgelegt wurden. Medojevic brachte sich nach seiner Einwechslung mit Zweikämpfen ein und tat was er konnte.

note_4-5Slabolcs Huszti, Marc Stendera und Haris Seferovic:
Seferovic schoss sechs mal auf das Tor des Gegners, wurde aber sechsmal geblockt. Huszti gewann die meisten Frankfurter Zweikämpfe (19), verlor aber fast ebenso viele (15). Dazu kommen 17! Fehlpässe. Stendera hatte den Ausgleich auf dem Kopf, scheiterte aber aus kurzer Distanz. Wirkt auf der Außenpostion etwas verloren.

note_5-0Bastian Oczipka:
Vom eigenen Anhang zum schwächsten Spieler gewählt. Brachte die meisten Flanken in den Strafraum (5) – keine fand einen Mitspieler. In der Defensive mit Problemen. Hob oftmals das Abseits auf und zwang Hradecky dazu, seine Fehler auszubügeln.

Noten25

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2 Kommentare

  1. Also erstmal zu Hradecks: Einsame Spitze der Mann. Der einzige der Woche für Woche konstant gute Leistungen bringt ! Ohne ihn wären wir schon längst 18. Russ würde ich persönlich etwas schlechter bewerten. Außer dem Ausgleichstreffer war nix weltbewegendes von ihm zu sehn, außer Fouls und Gemecker. Stendera würde ich etwas besser 4,5 sehn. Hat in den ersten 45min. wenigstens mal versucht den Abschluß zu suchen wurde aber immer wieder allein gelassen. Ansonsten stimmige Bewertung. Mir kommt es so vor das unsere Defensivabteilung stets der am schlechtesten Bewertete Teil der Mannschaft ist. Vor allem Zambrano scheint in letzter Zeit voll neben der Spur zu sein und ist nicht mehr das was er einmal war. Ebenso Ozcipka. Was der in letzter Zeit abliefert ist katastrophal ! Der neue Trainer wird sich für die neue Saison mal nach nem neuen IV und einem LV umschauen müssen, denn Zambrano und Ozcipka scheinen Leistungsmäßig ihren Zenit zu überschritten haben. Ich freu mich schon auf den Tag wenn Bamba wieder auf dem Platz stehen sollte.

  2. lukas ist der hammer echt klasse der mann

    oczipka ist super……. super schlecht
    durfte unter veh aber immer spielen
    einer der veh fehler.
    aber was solls veh ist geschichte

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