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Rasmus Kristensen findet nach der Niederlage klare Worte und zeigt sich selbstkritisch. Foto: IMAGO / HMB-Media

Kristensen nach CL-Aus: „Müssen uns das Selbstvertrauen zurückholen“

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Nach der 2:3-Niederlage bei Qarabag Agdam und dem damit gleichbedeutenden Ausscheiden aus der Champions League haben wir für euch die Stimmen zum Spiel gesammelt:

Ansgar Knauff (Eintracht Frankfurt): “Es ist sehr, sehr bitter. Wir kriegen wieder am Anfang ein Gegentor. Zeigen dann eine Reaktion, haben uns zurückgekämpt und machen den Ausgleich Wir kommen dann gut aus der Halbzeit. Wir mussten viel kämpfen, viel gegen den Ball arbeiten. Haben das gemacht. Wir bekommen dann den Elfmeter in der 75. Minute und gehen in Führung. Es ist sehr. sehr ärgerlich, dass wir die Führung nicht mitnehmen können und eine Minute oder zwei später das Gegentor bekommen. Das Siegtor am Ende für Qarabag ist ärgerlich, aber der Punkt hätte uns eh nichts gebracht, so ehrlich muss man sein. Es ist einfach, wenn du hier in der 75. Minute führst, wieder zwei Tore machst, dann kann es nicht sein, dass wir dann wieder in den letzten Minuten zwei Gegentore bekommen. Wenn ich wüsste, woran das liegt, würden wir es ändern. Es ist ärgerlich, es zieht sich durch. Wir kriegen jedes Spiel drei Gegentore. Damit wird es schwer, Spiele zu gewinnen. Die Stimmung ist nicht gut. Wir ärgern uns, haben uns viel vorgenommen. Dann gehen wir sogar in Führung. Das ist kein leichtes Auswärtsspiel. Qarabag hat ein gutes Spiel gemacht, muss man sagen. Wir gehen dann in Führung und wir müssen dann einfach lernen, so ein Spiel mit nach hause zu nehmen. Das ist uns in den letzten Wochen nie gelungen und wir müssen einfach lernen, das besser zu machen. Ich weiß auch nicht, wer der neue Trainer wird. Dennis und Alex sind jetzt hier und versuchen etwas besser zu machen. Ich glaube es hat auch vieles funktioniert heute. Aber am Ende sind es die gleichen Baustellen. Da versuchen wir, die nächsten Tage dran zu arbeiten, um am Wochenende wieder Punkte zu holen. Das ist jetzt die Aufgabe hier im Verein. Wir müssen diese Probleme finden und abstellen.”

Dennis Schmitt (Interimstrainer Eintracht Frankfurt): „Wir sind natürlich enttäuscht, die Jungs haben sehr viel investiert und wir wollten unbedingt gewinnen. Wir sind nicht gut gestartet und mussten ein frühes Gegentor hinnehmen. Die Reaktion darauf war allerdings sehr gut, wir sind ruhig geblieben und haben den Ausgleich gemacht. Anschließend war es ein ausgeglichenes Spiel mit Ballbesitzphasen und Abschlüssen auf beiden Seiten. In der Pause haben wir zwei, drei Dinge angepasst. Qarabağ hat uns etwas eingeschnürt, aber wir haben wenig zugelassen. Dann gehen wir in Führung, bekommen aber viel zu schnell das 2:2 – das tut sehr weh. Ich habe dennoch Schritte nach vorne gesehen. Die Jungs waren sehr diszipliniert und haben Intensität auf den Platz bekommen. Wir nehmen auch Positives mit. Wir werden alles analysieren, ehrlich die Fehler ansprechen und dann alles reinwerfen, um gegen Hoffenheim zu gewinnen. Es geht nicht um mich und nicht um Personen, es geht darum, erfolgreich Fußball zu spielen und den Verein in die richtige Richtung zu bringen. Ich habe eine Mannschaft gesehen, die wollte. Wir haben Schritte nach vorne gemacht hat, aber auch einen Fehler zu viel.“

Markus Krösche (Sportvorstand Eintracht Frankfurt): „Es ist extrem bitter, dass wir das Spiel nach Führung verlieren. Wir haben die gleichen Fehler gemacht wie in den vergangenen Wochen und bringen uns dadurch ein bisschen selbst um den Sieg. Wir müssen aktuell gemeinsam durch ein tiefes Tal schreiten. Wir haben uns natürlich etwas anderes vorgestellt, als aus der Champions League auszuscheiden. Es geht jetzt einfach darum, weiterzuarbeiten, uns voll auf die Bundesliga zu konzentrieren, aber auch gegen Tottenham nochmal alles für einen Sieg zu tun. Ein paar Dinge haben wir besser gemacht. Dennoch sind wir hintenraus in die gleichen Muster verfallen wie in den Vorwochen, die Gegentore fielen ähnlich. Diese Dinge müssen wir aufzeigen und uns voll auf Hoffenheim konzentrieren.“

Rasmus Kristensen (Eintracht Frankfurt): „Ich bin enttäuscht. Es war nicht gut genug, auch von mir nicht – das muss ich besser machen. Ich habe vor den Toren Fehler gemacht, direkt nach dem Führungstreffer war das beim 2:2 einfach nicht gut genug von mir. Wir müssen dranbleiben, weiterkämpfen, noch härter arbeiten und alles geben. Darüber müssen wir uns das Selbstvertrauen zurückholen. Es gibt Phasen während einer Karriere, in der die Dinge nicht so laufen, wie man sich das vorstellt – das ist mit das Schwierigste im Fußball. Wir sind keine schlechteren Spieler als letztes Jahr oder letzten Sommer. Es ist im Kopf, wir müssen etwas ändern und einfach weitermachen. Es besser machen, alle gemeinsam als Gruppe. Wir spielen in drei Tagen schon wieder.“

Gurban Gurbanov (Trainer Qarabağ FK): „Die Jungs haben alles auf dem Platz gegeben. Sie waren sehr diszipliniert, besser als in den vorangegangen Spielen. Mit und gegen den Ball: Meine Mannschaft hat ein sehr gutes Spiel gezeigt. Der Erfolg heute Abend ist eine große Errungenschaft für den Fußball in Aserbaidschan. Wir waren gut vorbereitet. Wir haben das, was wir können, auf den Platz gebracht und uns gut auf den Gegner eingestellt. Das, was ich den Spielern während der Vorbereitung gesagt habe, haben sie umgesetzt. Man muss einfach spielen, sicher spiele und zuversichtlich sein – der psychologische Faktor ist sehr wichtig. Wir haben die 2:4-Niederlage gegen Ajax analysiert und konnten einige Fehler abstellen.“

Quelle: Dazn, Eintracht Frankfurt

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11 Kommentare

Fallback Avatar 1. dennooo 21. Januar 26, 22:42 Uhr

Ich kann es nicht mehr hören…

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Fallback Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 50 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 2. boardpate 21. Januar 26, 22:51 Uhr

Wenn man sich den Zustand der Mannschaft anschaut, dann wird es kein einfacher Weg die 40 Punkte zu erreichen. Ich bin mal gespannt wie sich die finanzielle Lage gestaltet, wenn man sich nicht für Europa qualifizieren kann. Noch schlimmeres will ich mir gar nicht ausmalen. Man sollte zu den Tugenden zurück kehren, die Eintracht Frankfurt ausgezeichnet haben.

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3. markus89 21. Januar 26, 23:02 Uhr

Naja das CL Aus kommt zu Recht ehrlich gesagt und ist eigentlich sogar besser. Voller Fokus auf die Liga jetzt.

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Fallback Avatar 4. pfalzadler11 21. Januar 26, 23:05 Uhr Zitat - boardpate Wenn man sich den Zustand der Mannschaft anschaut, dann wird es kein einfacher Weg die 40 Punkte zu erreichen. Ich bin mal gespannt wie sich die finanzielle Lage gestaltet, wenn man sich nicht für Europa qualifizieren kann. Noch schlimmeres will ich mir gar nicht ausmalen. Man sollte zu den Tugenden zurück kehren, die Eintracht Frankfurt ausgezeichnet haben. Path

Es werden Transfererlöse erzielt werden müssen - So vom Unterhalt teure Spieler wie Theate, Koch, Götze muss man dann von der Payroll bekommen. Wir haben mittlerweile 170 mio Spielerkosten . Mit diesen fixen Kosten muss man heutzutage 5. werden! Das habe ich heute beim Podcast Rasenfunk gehört!

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Fallback Avatar 5. eintr8 21. Januar 26, 23:09 Uhr Zitat - dennooo Ich kann es nicht mehr hören… Path

dann hör doch weg

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Avatar 6. 1899international 21. Januar 26, 23:23 Uhr

"Ich habe vor den Toren Fehler gemacht, direkt nach dem Führungstreffer war das beim 2:2 einfach nicht gut genug von mir."

Dieser Mann hat Eier. Danke Rasmus.
So deutlich habe ich das von Koch noch nie gehört.

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Rasmus Kristensen: „Wir sind keine schlechteren Spieler als letztes Jahr oder letzten Sommer. Es ist im Kopf,..."

Gurban Gurbanov (Trainer Qarabağ FK): „...und zuversichtlich sein – der psychologische Faktor ist sehr wichtig."

Ich glaube, die beiden haben einen Teil(!) der Ursache für die jetzt schon länger anhaltende Misere gefunden. Jetzt muss "nur" noch jemand kommen und helfen, diese Einsicht in Taten umzusetzen. Das würde uns schon ein gutes Stück weiter bringen.

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Avatar 8. francoforte1899 21. Januar 26, 23:32 Uhr

Eine einzige Katastrophe diese Abwehr und das ist FAKT!!! Genug des schönredens, kann’s echt nicht mehr hören und sehen was hier manche seit Wochen schreiben- es langt!!! Wenn unsere Mannschaft Sch…e spielt dann muss man das sagen dürfen. Immer dieses Mund abwischen und weiter geht’s…. Nichts geht weiter und wird besser. Vor allem der Koch bei echt jeeeedem Gegentor hinkt er hinterher oder macht erst garnichtssss- guckt stattdessen wie keine Ahnung was, was sein Mitspieler macht nach dem Motto vielleicht passiert ja’n Wunder… Echt immmmmer der selbe Ablauf. Zum kotzen!!!! Wir brauchen unbedingt einen 6er? Falsch! Wir brauchen einen 1. 2. 3. 4. 5. und 6er! Kritik muss erlaubt sein wenns der Wahrheit entspricht und das tut es definitiv.

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Fallback Avatar 9. freund50 21. Januar 26, 23:43 Uhr Zitat - francoforte1899 Eine einzige Katastrophe diese Abwehr und das ist FAKT!!! Genug des schönredens, kann’s echt nicht mehr hören und sehen was hier manche seit Wochen schreiben- es langt!!! Wenn unsere Mannschaft Sch…e spielt dann muss man das sagen dürfen. Immer dieses Mund abwischen und weiter geht’s…. Nichts geht weiter und wird besser. Vor allem der Koch bei echt jeeeedem Gegentor hinkt er hinterher oder macht erst garnichtssss- guckt stattdessen wie keine Ahnung was, was sein Mitspieler macht nach dem Motto vielleicht passiert ja’n Wunder… Echt immmmmer der selbe Ablauf. Zum kotzen!!!! Wir brauchen unbedingt einen 6er? Falsch! Wir brauchen einen 1. 2. 3. 4. 5. und 6er! Kritik muss erlaubt sein wenns der Wahrheit entspricht und das tut es definitiv. Path

Danke 100 %

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Avatar 10. francoforte1899 21. Januar 26, 23:48 Uhr

Weg mit Santos, Koch, Chaibi, Skhiri, Götze, Ngankam, Buta und Dahoud. Sofort Bitte! Danke!

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Fallback Avatar 11. sgesince73 21. Januar 26, 23:51 Uhr

Wir mussten das Spiel gewinnen. Dann werden Uzun und Doan gegen Chaibi und Götze ausgewechselt. Das verstehe wer will. Ich tue es nicht.
Nach den letzten Jahren hatte ich das Gefühl die noch 13 Punkte Vibes wären vorbei.
Die nächsten zwei Spiele werden die Richtung vorgeben. Vermutlich nicht in die richtige Richtung.

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