Filip Kostic (l.) und Ante Rebic. Folgt der eine in Frankfurt auf den anderen?

Voller Spannung blickt die Fußballwelt auf die englische Premier League. Bis Donnerstag ist das dortige Transferfenster noch geöffnet und das eine oder andere „dicke Ding“ könnte bis dahin noch über die Bühne gehen. Auch Frankfurts Ante Rebic steht unter anderem bei Manchester United auf der Liste. Ein potenzieller Nachfolger ist derweil auch schon im Gespräch.

Rebic spricht von Abgang – Kostic als Nachfolger?

Nach einer starken Performance bei der Weltmeisterschaft in Russland hat es Ante Rebic in die Notizbücher europäischer Topklubs geschafft und seinen Marktwert erheblich gesteigert. Nun sprach der Stürmer auch über einen möglichen Abgang von den Hessen. Gegenüber „Goal.com“ bestätigte er das Interesse anderer Vereine: „Ich weiß, dass es konkrete Angebote gibt“, die, wie er betont, verdientermaßen bei ihm eingegangen seien. Außerdem machte er klar, dass die meisten Transfers zum Ende der jeweiligen Periode über die Bühne gehen. Entsprechend dürfte nicht nur ein Wechsel nach England für den 24-Jährigen interessant sein. Auch der deutsche Rekordmeister aus München wird immer wieder als mögliches Ziel des Kroaten genannt. Träfe er dort schließlich auf seinen Förderer Niko Kovac, der seit diesem Sommer das Traineramt bei den Bayern innehat.

Rebics Berater ist im übrigen kein geringerer als Fali Ramadani von Lian Sports. Die Beratergruppe betreut bei den Hessen auch Luka Jovic, Mijat Gacinovic und Taleb Tawatha und ist in Frankfurt entsprechend gut vernetzt. Die „Bild“ spekuliert daher bereits über ein mögliches Wechselspiel bei der Eintracht. Ramadani möchte seinen Klienten Rebic gerne bei einem Topklub unterbringen und den Verantwortlichen um Fredi Bobic im gleichen Atemzug direkt einen Nachfolger präsentieren. Sein Name: Filip Kostic. Der derzeit beim Zweitligisten Hamburger SV unter Vertrag stehende Serbe soll zuletzt ein Angebot vom VfL Wolfsburg abgelehnt haben, weil sein Berater eben auf jenen Dominoeffekt hofft. Die Eintracht hätte in jedem Fall bei einem Rebic-Abgang genug Kapital auf dem Konto, um einen Kostic-Deal stemmen zu können. Ob man für den Offensivspieler aber auch das Gehaltsgefüge sprengen würde, darf äußerst bezweifelt werden. In dem Fall müsste der 25-Jährige wohl Abstriche machen.

Kostics Entwicklung war zuletzt ohnehin ruckläufig. Der serbische Nationalspieler, der es insgesamt auf 120 Bundesligaspiele (17 Tore, 18 Assists) bringt, wechselte 2016 für eine Ablösesumme von 14 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum HSV und stieg mit dem ehemaligen Bundesliga-„Dino“ nun in Liga Zwei ab, in der er nun aber auf keinen Fall spielen möchte. In der Abstiegssaison war der Linksfuß Stammspieler, brachte es auf 30 Ligaspiele, den Abstieg vermeiden konnte er allerdings auch nicht. In Frankfurt würde Kostic auf seine Landsmänner Mijat Gacinovic und Luka Jovic treffen. Mit letzterem nahm der Linksaußen auch bei der WM in Russland teil. Allerdings nicht mit sonderlich großer Eigenwerbung – im Gegensatz zu seinem potenziellen Vorgänger.

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56 Kommentare

  1. Fakt ist, dass wir in 5 Tagen das erste Pflichtspiel haben, aktuell keinen Einsatzfähigen rechten Mittelfeldspieler haben, da man Barkok und Wolf abgegeben hat und der 30 jährige, letzte Saison lange und schwer verletzte Müller verletzt ist. Ob er gegen Bayern Spielen kann ?! Die Eintracht sollte schauen, dass Sie auf der rechten offensive Seite etwas tut (oder sehen ich das falsch).
    Ich bin übrigens am Sonntag mit meinem neuen Müller Auswärtstrikot im Stadion (in der Nordwest Kurve) und werde alle für meine Eintracht geben!

  2. Das wir außen offensiv noch nachlegen sollten, das sehen sicher fast alle so

  3. @52
    Ich bezweile einfach mal, dass die Hektik da was bringt. Wenn wir jetzt unbedingt noch einen Spieler vor Sonntag für Rechts verpflichten, dann würde der vielleicht noch 1-2 mal mit der Mannschaft trainieren. Selbst wenn dieser Spieler dann Thomas Müller hieße und Du Dein Trikot quasi flexibel (dual use) einsätzen könntest ( 😉 ) halte ich es doch für fraglich, dass uns selbst ein Topeinkauf da jetzt so kurzfristig weiterhilft. Interner Vorschlag: Rebic (falls fit) rechts (wie bei Kroatien), Gaci links (wie vor 2 Jahren oder Willems). Und dann in Ruhe die richtigen Leute holen. Ich denke auch, dass wir für außen noch was brauchen.

  4. Einen zweitklassigen Spieler wie Kostic für teures Geld vom HSV kaufen. Gott bewahre. Man sollte sich auch nicht von Fali Ramadani von Lian Sports abhängig machen. Wir hatten vor einigen Jahren schon mal die Lex Gerster in Frankfurt. Man macht sich nur abhängig.
    Wir werden diese Saison sowieso die größten Schwierigkeiten bekommen.

  5. @54

    jup so kurzfristig, wird das jetzt nicht mehr viel bringen Notfalls könnte da auch Chandler oder da Costa (alles andere als optimal) spielen oder eben Rebic auf rechts und Mihat auf links. Ich persönlich hatte ja auf Bamba gehofft und konnte es kaum glauben, dass er von einem fast Europapokal Teilnehmer zu einem fast Absteiger gewechselt ist (in Frankreich), kann mir gut vorstellen, das die SGE an einigen Spielern für rechts dran gewesen ist aber aus welchen Gründe dann immer es doch nicht hin gehauen hat (Bamba, Carlos eduardo, Berghuis,…) auch gut möglich, dass einige Vereine meinten, die SGE gibt ihnen ein Teil der Rebic Mil. ab … ist doch sowieso krank der ganze Markt! Wenn ich lese, dass Bernard 10 Mil. Handgeld von Eveton bekommt + 6 Mil. Jahresgehalt (34 Mil. Gesamtpaket)und ich dachte einen kurzen Moment: Das wäre doch auch einer für die SGE HAHA

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