Die 2:3-Niederlage von Eintracht Frankfurt beim VfB Stuttgart reiht sich ein in eine Serie von Spielen, in denen weniger das System als vielmehr Haltung, Struktur und mentale Stabilität den Ausschlag geben. Gegen eine formstarke Stuttgarter Mannschaft zeigte die SGE zwar phasenweise, was möglich ist – insgesamt aber zu wenig, zu unkonsequent und vor allem zu wenig als Einheit.
Guter Beginn, frühe Führung – und dann der komplette Bruch
Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Die Eintracht kam ordentlich ins Spiel, wirkte zunächst konzentriert und belohnte sich früh mit einem sehenswerten Standardtor durch Rasmus Kristensen. In dieser Phase hatte man das Gefühl, dass die Mannschaft den Matchplan verinnerlicht hatte und bereit war, Stuttgart mit Klarheit und Energie zu begegnen.
Doch nach der Führung verlor die SGE zunehmend den Zugriff, spätestens aber der Ausgleich zum 1:1 brachte den kompletten Bruch im Frankfurter Spiel. Keeper Kauã Santos unterlief ein klarer Fehler – ein weiterer Moment, der das ohnehin fragile Selbstvertrauen der Mannschaft und des Torhüters sichtbar erschütterte. Der Brasilianer wirkte erneut verunsichert, was sich unmittelbar auf die gesamte Defensive übertrug. Was dann passierte, ließ große Sorgenfalten auf den Gesichtern vieler SGE-Fans erblicken. Statt Sicherheit gewann Unsicherheit die Oberhand. Die Eintracht ließ sich den Schneid komplett abkaufen, agierte zunehmend fahrig und ohne Struktur, vor allem im Spielaufbau. Im Spiel nach vorne fanden kaum noch Bälle ihr Ziel, vor allem die zentralen Mittelfeldspieler agierten viel zu überhastet und ungenau. Zu oft wurde der Ball in der Defensive ohne Not blind nach vorne geschlagen – weniger als bewusstes Stilmittel, sondern eher als Ausdruck fehlender Lösungen.
Offensive ohne Raum, Defensive ohne Halt
Die offensiven Spieler der Eintracht standen fast permanent direkt im Zweikampf, ohne Raum, ohne Unterstützung und ohne saubere Anschlussoptionen. Stuttgart verteidigte aggressiv und gut abgestimmt, während Frankfurt es kaum schaffte, sich aus dieser Umklammerung spielerisch zu lösen. Auch beim 2:1 für Stuttgart stimmte die Zuordnung nicht. Zwar war der Treffer stark herausgespielt, doch die Frankfurter Verteidiger standen viel zu weit weg, griffen nicht entschlossen an und ließen den Stuttgartern zu viel Raum.
Das Kernproblem: Das verlorene Zentrum
Besonders erstaunlich – und zugleich alarmierend – war die totale Dominanz des VfB in der sogenannten „neutralen Zone“ vor der Frankfurter Abwehr. Ellyes Skhiri und Oscar Højlund fanden in dieser Partie praktisch nicht statt. Stuttgart kontrollierte diesen Bereich nach Belieben, gewann zweite Bälle und konnte immer wieder mit Tempo auf die ohnehin verunsicherte Abwehr zulaufen. Dass Frankfurt im Zentrum so unterlegen war, zog sich wie ein roter Faden durch das Spiel. Ohne Zugriff im Mittelfeld war die Defensive permanent in Bewegung – und damit anfällig. Die Stuttgarter Mittelfeldspieler hatten Zeit, Raum und Übersicht, während die Eintracht hinterherlief. Ein strukturelles und zugleich individuelles Versagen.
Mentales Problem statt Qualitätsfrage
Noch schwerer wiegt jedoch der mentale Eindruck, den die Eintracht hinterließ. Zu oft wirkte die Mannschaft und die Spieler mit sich selbst beschäftigt. Nach Gegentoren oder schwachen Aktionen folgten keine kollektiven Reaktionen, sondern Streitigkeiten, Gesten des Frusts, Abwinken und Anschreien auf dem Platz. Gerade von den Führungsspielern kam auffallend wenig Positives. Statt Orientierung, Ruhe und Energie zu vermitteln, dominierten negative Körpersprache und interne Reibereien. Das Bild war das einer Mannschaft aus Einzelspielern – nicht das eines Teams, das gemeinsam Widerstände überwindet. In den vergangenen Jahren konnte man sich darauf verlassen, dass die Eintracht selbst bei spielerischen Defiziten immer über Einsatz, Wille und Leidenschaft kam. Genau das fehlt derzeit. Und das sollte alarmieren!
Zweite Halbzeit: Mehr Wille, aber kaum Kontrolle
Dass es zur Pause nur 2:1 für Stuttgart stand, war alleine der schwachen Stuttgarter Chancenverwertung zu verdanken. Nach dem Seitenwechsel war zumindest ein gewisser Wille erkennbar. Die Eintracht zeigte mehr Einsatz, blieb jedoch insgesamt unterlegen. Ehrlicherweise waren es weiterhin die Stuttgarter, die dem nächsten Treffer näher waren. Die gefährlichsten Frankfurter Momente entstanden aus Einzelaktionen – etwa beim Lattenschuss von Knauff –, nicht aus klar strukturierten Angriffen. Das Offensivspiel blieb planlos. Die Bälle wurden mit viel Hoffnung nach vorne geschlagen, wo die Flügelspieler gegen die robusten und gut organisierten Stuttgarter Verteidiger meist auf verlorenem Posten standen. Besonders auffällig: Das Fehlen eines Spielers, der erst kürzlich verpflichtet wurde, machte sich nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Younes Ebnoutalib sofort bemerkbar – ein Zeichen dafür, wie fragil das Offensivkonstrukt derzeit ist.
Ein Moment der Hoffnung – und sofort wieder vergeben
Dass die Eintracht es grundsätzlich kann, zeigte die Szene zum 2:2. Arthur Theate trieb den Ball mutig nach vorne, spielte Mahmoud Dahoud an, der wiederum den eingewechselten Debütanten Ayoube Amaimouni-Echghouyab einsetzte. Der Youngster zog nach innen und schloss überlegt ins lange Eck ab – ein starker Moment, technisch sauber und mental mutig.
Doch statt diesen Auftrieb mitzunehmen, überließ die Eintracht erneut Stuttgart das Kommando. Wieder rollten Angriff um Angriff auf die Frankfurter Defensive zu, die sich viel zu einfach auseinanderziehen ließ. In der 86. Minute fiel folgerichtig das 3:2 für den VfB – leider vollkommen verdient.
Kein Aufbäumen, keine Reaktion
Was danach folgte, war vielleicht der enttäuschendste Teil des Abends. Wer ein Aufbäumen erwartete, wurde bitter enttäuscht. Hängende Köpfe, fehlender Glaube, keine letzte Offensive. Weiterhin wurden die Bälle planlos nach vorne geschlagen, durchdachte Angriffsmuster gab es nicht mehr. Auch Mario Götze blieb über weite Strecken völlig unsichtbar und konnte dem Spiel keinerlei Struktur geben. Bemerkenswert – und bezeichnend – war, dass selbst mit Führung weiterhin die Stuttgarter Mannschaft die aktivere war und die Eintracht phasenweise einschnürte. Die einzige Möglichkeit der SGE war eine Einzelaktion von Arnaud Kalimuendo. Das sagte letztlich alles über Kräfteverhältnisse, Mentalität und Selbstverständnis an diesem Abend.
Fazit
Ja, der VfB Stuttgart ist derzeit eine Topmannschaft in hervorragender Form. Aber das allein erklärt diese Niederlage nicht. Dass sich Eintracht Frankfurt so den Schneid abkaufen lässt – spielerisch wie kämpferisch –, muss kritisch hinterfragt werden. Genauso wie eine Zweikampfquote von 35%. Das sagt zu viel aus.
Die Probleme der SGE liegen derzeit weniger im System als in Haltung, Struktur und innerer Geschlossenheit. Ohne Zugriff im Zentrum, ohne kollektive Galligkeit und ohne positive Führung auf dem Platz wird es schwer, Spiele auf diesem Niveau zu bestehen. Die Eintracht kann mehr – doch sie muss es wieder gemeinsam wollen. Das wird jetzt die Frage des gesamten Teams sein – dazu gehören nicht nur die Führungsspieler, sondern auch Cheftrainer und das Trainergespann.






33 Kommentare
Toppmöller hat fertig! Dass an Mister Düdelingen festgehalten wird und Santos wieder im Tor steht ist ein Kauastrophe. Nächste Saison spielen wir nicht europäisch. Allerdings mit neuen Coach und neuem Torhüter. Wetten dass….?
Was sieht Markus in dem Trainer, was wir nicht sehen?
Das ist in allen Belangen schlecht, was der zns hier anbietet.
In Bremen zählt nur ein Sieg!! Da kann der Toppi vorher auf der PK den Gegner wieder stark reden wie er will...
Younes Ebnoutalib - hat das Stadion auf Krücken verlassen...scheint dann wohl eine schlimmere Verletzung zu sein...drücken wir alle die Daumen dass sich das NICHT bestätigt. Das einzig "Gute" in dieser Situation könnte sein dass wir uns noch in der Transerperiode befinden und Markus noch einen Stürmer holen könnte sollte Younes Ebnoutalib lange ausfallen. Hat ja angeblich noch Stürmer in der Pipeline gehabt...aber in der Defensive könnten wir auch noch dringend Verstärkung gebrauchen.
Hoffe sehr, dass die kurzfristig ausgefallenen Spieler gegen Bremen wieder dabei sein können
Irgendwie läuft es einfach nicht. Zuerst fallen uns drei Stammspieler aus, dann verletzt sich Younes früh im Spiel. Damit kam dann der Bruch im Spiel und die Mannschaft war abgetaucht. 10 Minuten ist sie dann noch mal aufgewacht in der zweiten Hälfte und das war es dann. Ein komisches Bild, was die Eintracht da abgibt. So lange wir unser Powerplay aufrecht halten können, läuft es, aber das ist kein Konzept für 95 Minuten. Santos hat mir gestern echt leid getan, aber da muss er jetzt durch. Er kann bestimmt ein sehr guter Torwart sein, aber dieses riesen Talent sehe ich nicht...
Jetzt darf man sehr auf Freitag gespannt sein. Bis dahin Gute Besserung an alle!
Im Vorfeld wurde zu Recht davon gesprochen, dass es hier ein Duell auf Augenhöhe gibt. Was ich dann gesehen habe war ein Spiel einer gut organisierten Mannschaft gegen einen Hühnerhaufen. Toppi raus!
Dein Bericht. Rein gegen den Trainer.
Also wenn man schon ein Spiel analysiert, dann doch bitte nicht nur die negativen Seiten überbeleuchten.
Das die Redaktion, oder Teile davon, am liebsten den Trainer loswerden will, ist ja seit langem klar.
Wo ist denn in der Analyse der kurzfristige Ausfall der drei Spieler die kurz vorher ersetzt werden mussten?
Wo ist, wenn ein Vergleich mit Dortmund herangezogen wird, die dort definitiv gezeigte Galligkeit?
Wo ist im Bericht stehend, dass wir bis zum 1-1 die bessere Mannschaft waren?
Durch solch einen dummen Treffer ist es halt dann zum Bruch gekommen.
Weitere Fehler führten zu weiteren Verunsicherung und machten Stuttgart stark, davor noch unsere neue sturmhoffnung raus… das sind doch alles nicht Dinge die ein Trainer in diesen 20 Minuten der ersten Halbzeit verändern kann!
Bis zu dem Ausgleich war es eine top Leistung. Danach vogelwild, der Verunsicherung geschuldet.
In der Halbzeit wurden wohl die richtigen Worte gefunden. Kaua hat sich gefangen.
Beim ersten Alleingang auf ihn meiner Meinung nach eher Glück als Können, beim zweiten hervorragend reagiert.
Das war positiv, aber bringt halt Nix wenn zuvor zwei Tote verschuldet werden. Beim Zeiten faustet er (in min 34:30ca) den Ball vollkommen unnötig unkontrolliert nach vorne, dadurch dann der Streckphase und dann abgefälschter Schuss. Pech. Aber fängt er da den Ball einfach und bleibt stehen beruhigt sich die Situation. Deshalb geht das Tor für mich auf ihn. Schaut es euch an, es war unnötig und ohne Not.
Einfach seiner Unsicherheit geschuldet.
Weiterhin fehlen mir im Bericht auch die guten Seiten, die wir dennoch hatten.
Kali stark. Immer und immer wieder versuchte er es, wir hatten genügend Chancen und Halbchancen herausgespielt. Wir hatten halt Pech und Stuttgart vergab mehrfach die Entscheidung.
Dennoch dann der Ausgleich.
Wie es sein musste dann wieder dieses dumme Tor das ganz einfach verhindert werden kann wenn Amenda nicht einfach Tempo rausnimmt und nicht den ersten Pfosten schließt.
Ich denke nicht, dass das Trainerteam hier die Vorgabe macht die Dinge genau so geschehen zu lassen.
Bisschen mehr Objektivität bei der Berichterstattung und etwas mehr Wahrheit und weniger in eine Richtung schreiben wäre hilfreich.
Ich bin mittlerweile auch für einen Wechsel auf der Trainerbank. Warum? Weil wir es dieses Jahr nicht schaffen, spielerisch gegen oben platzierte Mannschaften mitzuhalten. In fast allen statistischen Werten laufen wir hinterher. Selbst untere Mannschaften können wir nicht dominieren.
Die knappen Ergebnise wie zum Beispiel gegen den BvB und VfB zeigten kein knappes Spiel auf, sondern sind durch Geistesblitz und Individueller Klasse entstanden. Langholz nach vorne mit der Hoffnung, irgendwer macht etwas damit. Zu Zeiten von Heki und Omar ging es noch auf, weil diese Spiele in der Lage waren, 2 - 3 Abwehrspieler stehen zu lassen. Jetzt merken wir deutlich, wie spielerisch mau das System von Dino ist.
Wer könnte den Trainerposten übernehmen? Das ist eine gute Frage. Es kann auch jemand aus der unteren Liga sein. In Gladbach sieht man ganz klar, was ein Trainerwechsel bewirken kann. Sie waren sportlich mausetot und arbeiten sich mit polanski wieder nach vorn. Wenn es so weiter geht, holen sie auch uns ein. Also bitte jetzt handeln!
Man weiss gar nicht mehr, was man eigentlich dazu sagen soll. Seit DT Trainer ist, ist vieles einfach so emotionslos geworden, das ist traurig. Man sitzt nur noch davor und kann sich über ein Tor nicht mehr richtig freuen und wenn es hinten einschlägt nimmt man das einfach zur Kenntnis. Nach dem BVB Spiel waren alle so gehyped wie lange nicht. Das ganze hat gehalten bis zum Fehler von Santos, dann war alles wieder weg. DT ist meiner Meinung nach der schlechteste Trainer, den wir seit einer sehr langen Zeit haben. Er kann die Mannschaft nicht einstellen, er lässt Spieler regelmäßig auf fremden Positionen spielen, ändert ständig die Grundformation, viel zu ängstlich teilweise, keine Entwicklung zu erkennen und mir fallen noch 100 weitere, offensichtliche Sachen ein. JA, er macht teilweise die Spieler besser, siehe Marmoush etc, und hat uns auch Platz 3 gebracht. Allerdings auch nur, weil sonst keiner in die CL wollte, das gehört auch zur Wahrheit. Dazu kommt, dass Krösche ihm einfach keinen vollständingen Kader hinstellen kann. Wo ist der 6er ? Es ist einfach nur traurig, was da grade passiert. Einerseits ist man nur noch emotionslos und andererseits ist man einfach nur sauer. Mir ist auch klar, dass es nicht einfach ist einen neuen Trainer zu holen. Aber wie lange soll die Scheisse denn noch so weitergehen ? Es macht einfach keinen Spass mehr. Die Trainer-Kader Kombination passt einfach nicht. Entweder Markus stellt DT jetzt vor Transfeschluss einen anständigen Kader hin inkl. 6er und DT kann damit arbeiten, oder aber wir brauchen einen Trainer, der auch in der Lage ist mit dem aktuellen Kader mehr rauszuholen. Meiner Meinung nach werden wir sicher die Top 6 verpassen, wenn wir keinen anderen Trainer holen, oder der Kader nochmal punktuell verstärkt wird.
Volle Zustimmung !!!!
Jetzt kommen Sie alle wieder, die es eh alle besser wissen - was bitte kann der Trainer dafür, wenn die Abwehr desolat ist ? Wenn der TW einfachste Bälle fallen lässt (allerdings nur in der 1. HZ, in der 2. stabilisiert!) - uns fehlten DREI Stammspieler zu Beginn, und wir haben gg. keine Thekenmannschaft gespielt, sondern gg. den VFB !
Leute, mal ein bisschen weniger Emotion und ein bisschen mehr Realismus !
Wenn Krösche sagt: "Wir lassen die Torchancen zu einfach zu. Wenn Du keinen Druck auf den Ball hast - das lernst du grundsätzlich auch in der C-Jugend- dann heißt das, erst mal die Tiefe sichern".
Wir sollten uns schleunigst um einen neuen Trainer kümmern, der bereits Erfahrung im Training einer C-Jugendmannschaft hat.
Der Bericht ist super, ohne die beliebten Beschönigungen. Das trifft den Kern: Stuttgart strukturiert, Eintracht Hühnerhaufen. Ursache? Das ist Trainersache! Der Praktikant kann es nicht und es wird auch über Monate und Jahre nichts besser.
Wir können Mbappe und Kane und sonst wen holen, dieser Trainer wird alle in diesen "Hühnerhaufen" integrieren.
Die Mannschaft ist top besetzt. Was hat der Praktikant aus den -ausschließlich- Nationalspielern in der Abwehr gemacht? Das sagt doch alles....
Wieder kein Sieg gegen eine überdurchschnittlich gute Mannschaft.
Wieder drei Gegentore kassiert.
Wieder in der Schlussphase verloren.
Wieder kein konstantes Spiel über 90 min.
Wieder die gleichen Phrasen vor und nach dem Spiel.
Dieses Muster wiederholt sich schon die komplette Saison und man ist es auch langsam leid. Der Glaube, das der Trainer dies abgestellt bekommt ist weg. Ich sehe es nicht mehr.
Das Mittelfeld ist ein Schweizer Käse, ohne Kompaktheit, Passsicherheit, Ruhe oder Zweikampfstärke. 34% gewonnene Zweikämpfe sind ein unterirdisches Zeugnis für das gesamte Team.
Wenn man immer wieder wegen Gegentoren oder Auswechslungen völlig den Faden verliert und verunsichert über den Platz rennt, dann stimmt etwas nicht. Spätestens die Führungsspieler auf dem Feld müssen wieder für Ordnung sorgen und man muss wieder in eine Grundordnung zurück finden. Nur ist dazu im Mittelfeld niemand in der Lage, deshalb sind auch fast alle Angriffe für die Abwehr gefährlich. Man überlässt dem Gegner 20m vor dem eigenen Kasten einfach das Feld.
Spieler wie Bahoya oder Götze tauchen fast völlig ab. Amenda war bei fast jedem langen Ball nicht beim Mann (Udav) und viel zu langsam (s. auch 3:2). Aber man kann die Liste auch beliebig fortführen.
Ich glaube das DT mit seinem Latein durch ist und keine anderen Antworten mehr zu bieten hat!
Schau dir bitte die Statistiken an. Dino kann sehr wohl etwas dafür, oder anders, er ist dafür verantwortlich, wie wir auftreten.
Von allen statistischen Werten gestern waren wir unterlegen! Von der Laufleistung, Torsbschluss, Passquote bis zum Zweikampf. In allen Werten war der VfB klar besser!
Was Bitteschön können wir hier schönreden?!
Quelle: Kicker
Zum Transferfenster.
Wenn wir noch etwas holen wollen dann muss etwas passieren. Ich fürchte bei Younes Kreuzband oder ein anders Band… Johnny fällt sicher noch bis März aus und Kali und der kleine neue nun werden das nicht auffangen.
Mittelfeld extreme Baustelle leider, genau wie in der Abwehr kein leader. Eher Einzelkämpfer wie Kristensen und theate. Kein Koch der als Kapitän vorangeht. Weiß nicht was los ist mit dem. Brown alleine dann bringt auch Nix. Wir haben zu viele Talente und zu viele über Zenit wie Götze und skhiri. Chaibi reißt auch keine Ruder herum Knauff gestern wieder unterirdisch. Ritsu auch zu oft in Scharmützel verwickelt weil er halt auch immer direkt mit 2-3 Mann attackiert wird. Das geht für den Gegner jedoch auch nur, weil er im Mittelfeld keinen Buddy hat auf den Ähnliches zutrifft. Skhiri dreht meist eh ab und spielt nach hinten. Larsson auch offensiv diese Saison zu schwach gegenüber der ersten. Höjlund gute Ansätze aber oft noch ungestüm. Tja, Götze, zweiter Einsatz, zweites Mal 0 Leistung, da ist es halt für den Gegner einfach Dohan auszuschalten. Das ist das Problem.
Auch wenn mit den Ausfällen und dem Santos-Patzer gestern viel Pech für DT dabei war, sind 2,5 Gegentore pro Spiel Fakt. Hier hat der Trainer, der dafür selbstverständlich(!) die Hauptverantwortung trägt kein Argument und auch niemand, der ihn verteidigen will. Diese Zahl lügt nicht und wie Undav sagte „Ich hätte heute alleine 10 Tore schießen können“ hätten es noch mehr sein können.
Bremen war gut gestern. Wenn sie dort wieder nicht gewinnen, hat er mutmaßlich ein Endspiel gegen Hoffenheim. Wenn er bis dahin die Kurve nicht bekommt, wäre ein Trainerwechsel zwingend notwendig.
17 Spiele, 36 Gegentore. Thema erledigt. Kein einziges „Argument“ dagegen ist relevant.
Wer sollte sonst dafür verantwortlich sein wenn die Abwehr desolat ist?
Krösche hat vollkommen Recht...wir haben keine Tiefe...unsere Abwehr lässt sich mit den einfachsten Mitteln aushebeln...Chipbälle hinter die Abwehr oder Pässe nach Außen, Lauf bis an die Grundlinie und Pass in die Mitte..ständig in Unterzahl aber selbst bei Überzahl desolat, katastrophale Zuordnung und keine Cleverness
Habe mir nun auch die Bilder angeschaut und tatsächlich würde ich die Schuld nicht nur Kaua geben...das war ein klares Kommunikationsproblem zwischen ihm und Amenda und ich behaupte mal, so wie Kaua sich direkt aufgeregt hat, dass Amenda hier mal wieder die Schnarchnase war...an den Reaktionen der Spieler drumherum, sieht man aber auch direkt die Resignation und das fehlende Vertrauen in die beiden Protagonisten...das ist keine Einheit!
Ps: zusätzlich war es in meinen Augen ein klares Foul an Amenda..der Treffer darf so nicht zählen
Das wird noch eine sehr lange und anstrengende Saison
Hi,
Kurz ein Kommentar, da hier glaube ich einiges missverstanden wird: Ich bin auch weiterhin der festen Überzeugung, dass Dino Toppmöller der richtige Trainer für die SGE ist.
Ich sehe auch keine reine Trainer-Kritik in meiner Analyse. Am ehesten muss sich meiner Meinung nach die Mannschaft hinterfragen, die sich nicht wie eine Einheit präsentiert hat. Wie ihr schreibt: für individuellen Fehler kann der Coach nichts.
Deine Überzeugung pro Dino in allen Ehren, aber was veranlasst dich dazu? Die ständig wiederkehrenden Muster und die Gegentore sprechen schon mal klar dagegen.
Für mich sind die vielen individuellen Fehler allerdings auch klar dadurch bedingt, dass die Kompaktheit fehlt oder im Spiel verloren geht. Die Abwehr ist ständig unter Druck, weil das Mittelfeld keinerlei Hürde darstellt. Und da sehe ich sehr wohl DT in der Verantwortung und auch von ihm keinen Lösungsansatz.
Habe mal eine Nacht drüber geschlafen. Mir ist generell aufgefallen das neue Spieler am Anfang überzeugen, wie jetzt zb Younes und auch Kalimuendo und durch das Tor auch Jupp. Die Spieler spielen befreit auf und haben natürlich noch "narrenfreiheit". Je länger die bei uns Spielen und mehr und mehr in der System Dino integriert werden, umso mehr fallen die ab. Gutes Beispiel ist Doan. Die ersten Spiele war es der Doan den wir kennen. Je länger und je mehr er bei uns Spielt umso mehr taucht er ab.
Guten Morgen liebe Freunde des gepflegten Kurzpassspiels,
habe soeben meine Benotung abgegeben. Es geht mir jetzt nur bedingt besser.
Ich möchte heute mal dieses Forum nicht mißbrauchen, um mein Überdruckventil zu öffnen. Fühlt Euch verschont.
Vielleicht hacke ich heute Holz oder putze das Haus durch...?
Wenn ein Undav sagt, er hätte heute 10 Tore machen können, dann sagt das genug aus.
Ich habe dass schon vor Wochen gesagt, wir brauchen frischen Wind und neue Ideen. Mit Dino gehen wir sehenden Auges den Bach runter. Das Gewurschtel wird weitergehen. Da wird auch das ein oder andere gute Spiel nichts ändern.
Die Mannschaft ist dermaßen verunsichert und von der Rolle, dass wird mit dem Trainer nichts mehr.
Auch wenn Stammspieler ausfallen, heißt das noch lange nicht, dass die Mannschaft sich so leblos und desolat präsentieren darf. Schlechter würde es unter einem neuen Trainer meiner Meinung nach nicht werden. Dafür reicht ein Blick in die Statistik. Wir haben keinen Graupenkader!
Alonso, Fachmann in allen Bereichen. Vizekusen zum Meister gemacht.
Gibt noch ettliche weitere Trainer die in Frage kämen, wobei Alonso bestimmt nicht leicht zu locken ist... Polanski, gutes Beispiel, wobei man auch hier ein bisschen Geduld haben musste zu Anfang... jetzt läufts schon besser, richtig. Mir gefällt Uwe Rösler, haben vermutlich nicht viele aufm Zettel. Fachmann, Autorität. Bochum war abgeschlagen auf einem Abstiegsplatz, seit er da ist geht´s deutlich besser voran. Der Mann hat auch in seiner eigenen Karriere als Spieler viel erlebt. 1998 bis 1994 Manchester City, 79 Spiele, 29 Tore. Seine PK´s geben immer was her. Zurück zu Dino, ich mag Dino, er ist ein angenehmer Mensch, war am Wochenende kurz in Aschaffenburg, weil sein Sohn ein Hallenturnier bestritt, hat sich mit den Kids (auch meiner Mannschaft) die Zeit genommen und sie mit einem Foto glücklich gemacht, da kann man nichts vorwerfen. Ich mag ihn. Aber es wirkt tendenziell abgenutzt. Auf mich wirkt er ausgebrannt. Auch in den PK´s, kann mich auch täuschen, aber in ihm schauts nicht so rosig aus. Bei dem Kader den wir haben muss mehr rausspringen. Ich hab auch das Gefühl, dass ihm da manches entgleitet, der Fokus auf die gemeinsamen Ziele und wie man sie erreichen kann nicht mehr ausgeprägt/stark genug ist. Das zeigt sich dann auch auf dem Platz mit Undiszipliniertheiten über die er sich ja selbst dann (zu Recht) aufregt (Positionsspiel, Laufwege, Passgenauigkeit). Aber genau das hat ein Trainerteam in der Hand... dir und auch tommy89w uvm. im nachfolgenden Bericht muss ich da Recht geben. Ich sehe es genauso. Emotionslos, auch das stimmt. Wirkt auch auf mich so.
An ALLE - Dino macht seit 2,5 Jahren einen klasse Job. Ich lasse mich nicht von ein paar verlorenen Spiele beirren. Das gestrige Spiel war absolut nicht desolat und diesen Eindruck bekommt man wenn man hier einige Kommentare liest. Diese Saison haben wir gegenüber der vergangenen Saison ziemlich viele Verletzungsprobleme. Das wird hier einfach ignoriert.
Man sieht auch das einige Gegentore zuletzt durch "Böcke" einzelner Spieler begünstigt werden. Ja, der Torwart hat gestern folgenschwer gepatzt, dafür hat er uns später ein Unentschieden ermöglicht, das wieder durch einen Aussetzer eines Spielers in die Binsen gesetzt wurde. Es war auch ein Sieg gestern möglich gewesen. Ich habe zuletzt zwei richtig ordentlich Spiele gesehen gegen richtig gute Gegner - wir sind gestern nicht als Favorit ins Spiel gegangen. Wir haben mit den neuen Spielern ordentlich Qualität dazubekommen und das stimmt mich persönlich positiv, für mich ist das Glas halbvoll.
Moin moin in die Gruppe und jetzt mal sachlich.
Wenn ich hier lese, bin ich jedes Mal erstaunt, wie man sich inzwischen gegenseitig angiftet, wenn man eine andere Meinung vertritt. Sachliche Herangehensweise nicht gewünscht. Das man DT inzwischen hinterfragt (auch ich), ist, als wenn man hier gegen den Verein gehen würde, dabei wollen alle das Gleiche.......?! Erfolg.
Ich denke, alle hier sollten sich erstmal selber hinterfragen und dann mal kurz inne halten. Ich habe selbst eine Trainerlizens und kann für mich sagen, dass eine schöne und erfolgreiche Spielweise maßgebend ist, damit du als Trainer weiter arbeiten darfst. Dabei ist es zunächst mal unwichtig, ob du in der Kabine die richtige Ansprache hältst. Wenn die Mannschaft die PS nicht auf den Platz bekommt, obwohl das Talent vorhanden ist, dann muss es eine andere Ursache geben. Und ich behaupte jetzt mal, dass wir keine schlechte Ersatzbank haben und zudem im Nachwuchs über ausreichend Talente verfügen. Es braucht aber auch mal etwas Mut.
Mein Eindruck ist, dass es aktuell innerhalb der Mannschaft und im Team keine einheitliche Meinung mehr gibt. Irgendwas stimmt nicht. Keine Geschlossenheit, dadurch keine Mentalität, kein Biss, kein Kampf und keinen Schritt zu viel für den Mitspieler. Natürlich wird das nach außen bestritten.
Wir haben meiner Meinung nach innerhalb des gesamten Vereins jede Menge Qualität, aber jeder von uns weiß, wenn er selber mal gespielt hat und zunächst Platz nehmen musste auf der Ersatzbank, oder garnicht erst im Kader war, dann ist es auch schwierig sich mental damit zufrieden zu stellen. Es ist eben nicht das, was man sich wünscht.
Dann steht man plötzlich wieder im Kader und wird eingewechselt. Im schlimmsten Fall dann auf einer dir völlig unbeliebten Position und beraubt dich so deiner Qualitäten. (DT macht das ständig) Alle Augen sind auf dich gerichtet und schon der erste Fehler führt zu lautem Geschrei von außen. Man ist total verunsichert, macht immer mehr Fehler und im Kopf realisierst du grade, scheiße, nächste Woche bin ich wieder raus, wenn das so weiter geht und so spielt man dann auch.
Genau das machen hier die Meisten. Kaua Santos ist ein guter Torwart, aber er ist eben auch jung und er steht komplett unter Strom. Er weiß genau, wenn er patzt, dann wird es richtig blöd. Aber er alleine ist eben nicht dafür verantwortlich zu machen. Da sind noch 10 Andere, die mit ihrer eigensinnigen und verblödeten Bolzerei erst die Spielsituation vor dem eigenen Tor entstehen lassen. Ja, der Torwart ist die letzte Linie und die Feuerwehr der Mannschaft und ihm bleibt dann letztlich alles hängen, was die Anderen verbocken und da sind wir jetzt beim Trainer.
ER stellt die Mannschaft auf und er stellt sie auf das Spiel ein. ER ist es aber auch, der die Spieler nicht ihrer Fähigkeiten berauben sollte. Ich für mich sehe auf dem Platz eine total verunsicherte Mannschaft, die keine Spielidee hat. Ich sehe ein nahezu stehendes Mittelfeld, welches sich nicht bewegt und somit für den ballführenden Spieler keine Anspielstationen ergibt. Ich sehe eine Abwehr, die regelmäßig mit den einfachsten Mitteln in Schwierigkeiten kommt und fast jeder zu weit weg ist. Ich sehe fast Woche für Woche ein Spiel ohne jede Tiefe und ohne schnelle überfallartige Kombinationen, die den Gegner vor echte Herausforderungen stellen. Ich sehe eine Mannschaft , welche im Pressing viel zu harmlos ist und wenn, dann kopflos agiert. Der Gegner kontert uns regelmäßig aus.
Ich sehe Spieler, die immer nur hinten rum spielen, weil sie Angst vor einem Fehler haben, weil die Diskussionen nicht aufhören werden. Ich sehe Spieler, die nicht einmal in der Lage sind im Luftkampf (Kopfballspiel) den eigenen Mitspieler anzuköpfen. Ich sehe Spieler, die ständig versuchen mit weiten Einwürfen Eindruck zu schinden, dabei aber das Team regelmäßig in Schwierigkeiten bringen. Ich sehe Standardsituationen vor dem Tor des Gegners, welche dann immer wieder zu Kontern führen. Auch hier keine Ideen. Ständig wird der Ball von hinten nach vorne gebolzt und kommt natürlich nie bei unseren Spielern an. Brotlose Kunst nenne ich sowas.
Es ist eben genau hier die Aufgabe des Trainers und seines Teams hier Abhilfe zu schaffen und ich sehe bei DT keinerlei Weiterentwicklung der Mannschaft und das schon seit Monaten. Er macht immer weiter so und er macht immer die gleichen Fehler. Ab und an mal ein Lichtblick, der dann aber schnell wieder verpufft.
Ich sage, wir haben wirklich Qualität im Kader, aber DT ist eine einzige Katastrophe. Und nochmal für die Erinnerung:
Es war nicht unserer überragenden Spielweise zu verdanken, dass wir in der letzten Saison auf dem 3. Platz gelandet sind, sondern der Tatsache, dass die BL meiner Meinung nach aktuell einfach zu schwach ist und die anderen Teams ihre Elfmeter nicht genutzt haben. Einzig Bayern weiß hier zu überzeugen und das ist traurig genug.
Ich habe am Anfang der Saison geschrieben, dass wir definitiv keine CL fähige Mannschaft haben und dass wir es eigentlich auch nicht verdient haben und genau so stellt erst sich jetzt dar.
Dass viele hier offensichtlich am Trainer festhalten wollen, ist ja durchaus ehrenwert.
Aber der Trainer ist nun mal dafür zuständig, was auf dem Platz passiert. Und das gefällt wohl allen momentan nicht.
Wenn die nächsten 3-5 Spiele wieder so ein Gegurke werden, dann muss der Trainer zumindest am Saisonende gewechselt werden.
Es ist doch nicht abzusehen, dass das in der nächsten Saison besser wird.
Ich pack mal die Hinrunden-Statistik (im Vgl zum Schnitt der Liga) dazu:
https://www.kicker.de/eintracht-frankfurt/team-statistiken/bundesliga/2025-26
Ich würd gern noch hinzufügen, dass Stuttgarts Kader nicht älter ist als Unserer.
Wenn wir ehrlich sind, war ne Niederlage zu erwarten. Der VfB ist uns spielerisch und spieltaktisch überlegen, das war schon ziemlich offensichtlich.
Es wird spannend zu sehen sein, ob der VfB Hoeneß halten kann. Wenn ja, sind die über die nächsten Jahre für uns nicht einzuholen und der Abstand zum VfB wird wachsen.
Die sind ein ernster Anwärter für die Top4, das ist offensichtlich. Die haben ja sogar die Bayern hinter sich gelassen vor zwei Jahren. Da wird seriöse Arbeit geleistet, Chapeau!
Wir sind trotz derzeit höherem Marktwert im Vgl zum VfB gefühlt ein Top8-Team.
Zur Abwehr, die ist ja unsere Hauptbaustelle:
Koch bringt alle physischen Fähigkeiten mit, um ein guter BL-IV zu sein. Das zeigen auch seine ZK-Werte (61% gew., 64% in der Luft). Bei der Mentalität gibts von manchen ein paar Fragezeichen. Ich bin da unentschlossen.
Denn trotzdem tut er mir leid, weil er sich nicht auf seinen Job fokussieren kann, sondern ständig damit rechnen muss, dass einer um ihn herum patzt und er dann da notfalls auch noch ausbügeln muss.
Theate bringt dafür definitiv alle mentalen Fähigkeiten mit, um ein guter BL-Verteidiger zu sein, doch physisch ist er oft unterlegen. Bei Theate sprechen die Statistiken eine sehr deutliche Sprache.
Zweikampfquote 49%, in der Luft 39%.
Amenda kommt bisher auf 66% gew. ZK, 76% Luft.
Und wenn ich es in der Abwehr weiterführe, dann hammer da noch Brown 52% (32%), Collins 57% (62%) und Kristensen 60% (67%).
Ich denke insofern, Dino setzt mit Theate auf das falsche Pferd.
Da die Rolle als Stammspieler Amenda nicht zugetraut wird (zudem ist er Rechtsfuß) und Collins in dieser Saison 'sloppy' agiert und für ein festen Startplatz nicht wirklich in Frage kommt..
..würd ich sagen, dass uns noch ein IV gut zu Gesicht stehen würde.
Ich halte von Dino nicht (mehr) viel, weil er Pokale nicht kann. Das hat er ausreichend bewiesen. Doch Dino kann BL.
Und da wir aus den Pokalwettbewerben bald ausgeschieden sind, seh ich wenig Sinn darin, nen Trainerwechsel anzustreben..außer es ist ein Topmann auf dem Markt, der auch Bock auf SGE hat.
Muss ein Trainer über 5 Jahre bei der SGE bleiben? Weiß nicht, vom Gefühl her eher net. Bisher sind wir mit Kovac (3 Jahre), Hütter (3 Jahre) und Glasner (2 Jahre) gut gefahren. Alle haben die SGE weiterentwickelt.
Auch Dino hat weiterentwickelt, das ist unbestreitbar. Platz 3 in der Liga war top!
Und ich sehe uns mit ihm auch auf Jahre in der BL gut abschneiden. Das gibt Handlungssicherheit für Alle. Pokale können wir mit Dino halt abschreiben. Wir nehmen teil und gut isses.
Forza SGE
was ist daran jetzt sachlich?
Neben den bereits hinlänglich besprochenen Fehlern, schlechten statistischen Werten und dem teils planlos wirkenden Spiel hat mich gestern eine Szene nachdenklich gemacht: nach dem wirklich starken Safe von Santos zu Beginn der zweiten Hälfte kam keiner der Team-Kollegen zu ihm und hat ihn beglückwünscht und angefeuert, dabei müsste allen klar gewesen sein, wie wichtig die Szene für Kauas Nervenkostüm und Selbstbewusstsein war. Kein Koch, kein Theate. Alle haben sich abgewendet und nach vorne geschaut.
So sieht keine Mannschaft aus, in der es stimmt.
Wie viele Gurkenspiele brauchst Du denn so? Ich würde sagen, so etwa 20-21 dürften wir von den 25 schon gehabt haben.
und Trainerlizens wird am Ende mit "z" geschrieben (aber als Trainer muss man kein Deutschlehrer sein, passt schon)
Also bei all dem Frust muss man aber auch so ehrlich sein, dass Amenda vor dem 1:1 vollkommen überflüssig in Santos reinrasselt. Natürlich wird er da auch ein bisschen geschubst, aber da muss man als Verteidiger auch mal stabil bleiben. Santos hat gar nicht damit gerechnet, dass es zur Kollision kommt und so fehlte die Körperspannung. Den muss er aber natürlich trotzdem haben und zur Not den eigenen Mann wegmähen, aber hätte Amanda vernünftig den Stürmer abgeschirmt, wäre die Situation nie heiss geworden.
Anschließend war Santos wirklich fahrig und wackelig, was ich aber in seiner Situation verstehen kann, gerade wenn dann auch noch alle Mitspieler verbal auf ihn eindreschen.
Was Zimmermann gemacht hat ist dann allerdings absolut unter aller Sau und aus meiner Sicht gehört der vom Hof gejagt. Es ist seine Aufgabe Torhüter zu trainieren und auf solche Situationen und Spiele vorzubereiten und nicht einen jungen Torhüter vor einem Millionenpublikum zusammenzufalten. Das macht mich sprachlos und ist beschämend für einen Verein der "Eintracht" heisst. Sowas klärt man hinter verschlossenen Türen oder am besten unter vier Augen.
Und in der zweiten Hälfte hat Santos dann einige Dinger (wenn zum Teil auch mit einer Prise Glück) gehalten oder entschärft, die nicht jeder Bundesligatorhüter so gelöst bekommen hätte. Da stimme ich dem Sky Kommentator zu, dass er sich mehr als rehabilitiert hat von seinem Fehler.
Amanda stellt allerdings kurz vor Schluss das Verteidigen ein und ermöglicht durch seine Passivität das 2:3 für die Stuttgarter. Über den redet allerdings keiner.
Auch nicht darüber wie schwach Koch in dieser Saison ist und wie selten er seine Rolle als Abwehrchef ausfüllt, seit er mit großem Brimborium verlängert hat.
Auch nicht darüber, dass bei Kristensen zwar die Einstellung immer noch tadellos ist, aber sich immer mehr Unsauberkeiten in sein Spiel einschleichen.
Skhiri hätte mal zwei Wochen Urlaub dringend möglich, weil der einfach vollkommen neben sich wirkt.
Und Knauff ist immer irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn, das gleiche gilt bei Bahoya.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir auf, dass das wir-gefühlt der Eintracht immer mehr aus der Mannschaft verschwunden ist. Wenn Neuverpflichtungen aus unteren Ligen oder ein Dahoud unsere Lichtblicke sind, dann stimmt etwas nicht beim Stammpersonal (und/oder der sportlichen Führung)...
Kommt gut durch den Tag!
Hier muss gaaaaanz schnell frischer Wind her und das heißt Toppmöller muss weg und ein neuer Trailer her!!!!! Die haben keinen Bock auf den!!!!! Da ist null Taktik die Abwehr die reinste „Katastrophe“!!!! Und Robin Koch? Sorry aber zu überbewertet- hinkt nur so hinterher, guckt wie doof, viel zu weich und und und… Kapitän geht anders und da gibt‘s für mich nur einen R. Christensen‼️‼️‼️
Und der Junge hatte in der zweiten Halbzeit ja einige starke Szenen, in denen er uns vor einem Gegentor bewahrt hat.
Es wirkt ein bisschen so, dass keiner in die Schusslinie geraten möchte und froh ist, wenn auf einen anderen Spieler geschimpft wird.
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