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Hugo Larsson feierte gestern sein Debüt für den FC Fulham. Foto: IMAGO / Every Second Media

Kaufpflicht greift nach Larsson-Debüt: SGE erhält 22 Millionen Euro

Am späten Abend des Deadline-Days war der Wechsel von Hugo Larsson zum FC Fulham nach zahlreichen Gerüchten perfekt. Der Schwede wurde zunächst für ein Jahr von Eintracht Frankfurt in die Premier League verliehen, eine Kaufpflicht sollte unter bestimmten Bedingungen greifen. Diese ist nun nach Informationen des „Kicker“ bereits nach dem ersten Einsatz des 22-Jährigen in England aktiviert worden.

Kaufpflicht greift nach erstem Einsatz

Lange musste Larsson nicht auf seinen ersten Auftritt im Trikot der Londoner warten. Nur wenige Tage nach dem späten Abschluss des Transfers feierte der Mittelfeldspieler sein Debüt in der Premier League. Bei der 2:3 Heimniederlage gegen Crystal Palace wurde er in der 79. Minute für Oscar Bobb eingewechselt, konnte die Niederlage seines neuen Teams aber nicht mehr verhindern. Für die SGE ist sein Einsatz trotzdem von Bedeutung. Denn mit Larssons Premier-League-Debüt greift die vereinbarte Kaufpflicht. Aus der zunächst auf ein Jahr ausgelegten Leihe wird damit ein fester Transfer. Nach Informationen des Fußballmagazins erhält Eintracht Frankfurt dafür 22 Millionen Euro. Bei der Bekanntgabe des Wechsels am Deadline-Day war in mehreren Medien noch von einer Summe in Höhe von 25 Millionen Euro berichtet worden. Die nun vom „kicker“ genannte Ablöse fällt damit etwas niedriger aus.

Möglicher Hintergrund: Financial Fairplay

Die Konstruktion aus Leihe und Kaufpflicht könnte auch mit den finanziellen Rahmenbedingungen bei Fulham zusammenhängen. Der Premier-League-Klub weist laut „Transfermarkt.de“ derzeit eine negative Transferbilanz von rund 81,9 Millionen Euro auf. Durch die zunächst vereinbarte Leihe und die erst später fällige Kaufpflicht lässt sich die finanzielle Belastung des Transfers möglicherweise zeitlich verschieben. Ob die Konstruktion tatsächlich mit den Financial Fairplay-Regeln zusammenhängt, ist allerdings nicht offiziell bestätigt. Klar ist lediglich: Durch Larssons ersten Einsatz wurde die Verpflichtung nun ausgelöst, während die endgültige Abwicklung der Ablöse zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt.

Endgültiger Abschied von der Eintracht

Für Larsson endet damit nach drei Jahren seine Zeit in Frankfurt. Der Schwede war im Sommer 2023 von Malmö FF zur Eintracht gewechselt und entwickelte sich vor allem in seinen ersten beiden Spielzeiten zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft. In der vergangenen Saison konnte er seine Entwicklung zwar nicht mehr ganz so kontinuierlich fortsetzen, kam aber weiterhin regelmäßig zum Einsatz. Insgesamt absolvierte Larsson 119 Pflichtspiele für die SGE. Dabei erzielte er zehn Tore und bereitete neun weitere Treffer vor. Sein Vertrag in Frankfurt wäre ursprünglich noch bis 2029 gelaufen. Im zentralen Mittelfeld verfügt die Eintracht nach seinem Abgang dennoch über zahlreiche Optionen. Mit Noel Aseko, Raphael Onyedika, Oscar Højlund, Love Arrhov und Farès Chaibi ist die SGE in diesem Mannschaftsteil weiterhin gut aufgestellt.

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11 Kommentare

Fallback Avatar 1. Meintracht 06. September 26, 10:35 Uhr

Würde mich freuen, wenn ihr mal über Aseko was berichten könntet. Wurde für viel Geld gekauft, aber wohl verletzt. Wie ist seine Entwicklung?

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Avatar 2. la bestia blanca 06. September 26, 10:42 Uhr

Welch ein Irrsinn! Man leiht einen Spieler aus, um ihn dann nur vier Tage später fest zu verpflichten? Wegen eventueller Financial Fairpla-Regeln? Mir wäre erstens neu, dass sich irgendein englischer Klub an die Regeln hält. Ein Klub wie Fullham, eine Fahrstuhl Mannschaft, welche die letzten 30jahre kein europäisches Wettbewerb erreichte, einen Transferminus von ca. 90Mios. macht und dann noch Larson für 22 Mios. darauflegt!?
Das zeigt, dass niemand eine Regel wie das Financial Fairplay braucht, wenn man es mit einfachen Mitteln aushebeln kann, wie es Fullham eindrucksvoll zeigt.

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Fallback Avatar 3. Holz 06. September 26, 10:48 Uhr

Nach seinen ersten beiden Spielzeiten bei uns hatte ich mir eigentlich eine höhere Ablöse vorgestellt, die wir einmal für ihn erzielen würden, aber es ist nunmal, wie es ist.

Die 22 Millionen hätten wir wohl nächsten Sommer jedenfalls schonmal auf der Habenseite. Falls Krösche - aus welchen Gründen auch immer - wieder einen Transferüberschuss erzielen muss 2027 in Höhe von 35 oder 40 (vielleicht sind es nächstes Mal auch 60 oder 70 Millionen Euro, wer kann das wissen?) , können wir die Ablöse für Larsson dann dafür nutzen.

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Fallback Avatar 4. aeppler2017 06. September 26, 10:51 Uhr

Mal ganz eherlich - Hugo Larsson ist gerade mal 22 Jahre alt und hat doch noch Entwicklungspotenzial. Wir geben ihn ohne Not für gerade mal 22. Mio. Euro ab - letzte Saison wurde er mit einem Preisschild von ca. 40. Mio. Euro von MK ins Schaufenster gestellt. Sorry verstehe es nicht, auch wenn letzte Saison nicht seine Beste war, hat er trotzdem Stamm gespielt.

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Avatar 5. la bestia blanca 06. September 26, 10:58 Uhr Zitat - Holz Nach seinen ersten beiden Spielzeiten bei uns hatte ich mir eigentlich eine höhere Ablöse vorgestellt, die wir einmal für ihn erzielen würden, aber es ist nunmal, wie es ist. Die 22 Millionen hätten wir wohl nächsten Sommer jedenfalls schonmal auf der Habenseite. Falls Krösche - aus welchen Gründen auch immer - wieder einen Transferüberschuss erzielen muss 2027 in Höhe von 35 oder 40 (vielleicht sind es nächstes Mal auch 60 oder 70 Millionen Euro, wer kann das wissen?) , können wir die Ablöse für Larsson dann dafür nutzen. Path

Die musst du erst bekommen. Ich war sehr verwundert, als ich die Bilanzen von Fullham gelesen habe. Die müssen erst ihre Bilanzen von diesem Jahr aufbessern und was wenn die absteigen? Ich hoffe nicht, dass es ein Haller 2.0 wird, als wir den erlösen Jahre hinterherlaufen mussten, als sich WestHam weigerte zu zahlen.

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Fallback Avatar 6. Holjer 06. September 26, 11:07 Uhr Zitat - la bestia blanca Welch ein Irrsinn! Man leiht einen Spieler aus, um ihn dann nur vier Tage später fest zu verpflichten? Wegen eventueller Financial Fairpla-Regeln? Mir wäre erstens neu, dass sich irgendein englischer Klub an die Regeln hält. Ein Klub wie Fullham, eine Fahrstuhl Mannschaft, welche die letzten 30jahre kein europäisches Wettbewerb erreichte, einen Transferminus von ca. 90Mios. macht und dann noch Larson für 22 Mios. darauflegt!? Das zeigt, dass niemand eine Regel wie das Financial Fairplay braucht, wenn man es mit einfachen Mitteln aushebeln kann, wie es Fullham eindrucksvoll zeigt. Path

Es ist doch vollkommen ok. Die Summe wird ja nicht gelöscht für Fulham. Sie verschieben es bloß ins neue Geschäftsjahr. Das ist doch total in Ordnung.

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Fallback Avatar 7. sge_michel59 06. September 26, 11:16 Uhr

Die Frage ist doch ZAHLEN sie überhaupt die kolportierten 22 mio. Geschäftsjahr hin oder her.
@la bestia blanca denkt zurecht an Haller > Westham. Weiß jemand wie das final aus gegangen ist?

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Avatar 8. ulistein 06. September 26, 13:00 Uhr Zitat - Holz Nach seinen ersten beiden Spielzeiten bei uns hatte ich mir eigentlich eine höhere Ablöse vorgestellt, die wir einmal für ihn erzielen würden, aber es ist nunmal, wie es ist. Die 22 Millionen hätten wir wohl nächsten Sommer jedenfalls schonmal auf der Habenseite. Falls Krösche - aus welchen Gründen auch immer - wieder einen Transferüberschuss erzielen muss 2027 in Höhe von 35 oder 40 (vielleicht sind es nächstes Mal auch 60 oder 70 Millionen Euro, wer kann das wissen?) , können wir die Ablöse für Larsson dann dafür nutzen. Path

Da musst du dann aber noch die Ablöse für Atubolu abziehen, bleiben also knapp 10 Mio + hoffentlich ordentlich was für Bahoya.

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Fallback Avatar Der User ist ein Dauersupporter und drückt seine Wertschätzung gegenüber SGE4EVER.de durch einen monatlichen oder jährlichen Betrag aus - der Bembel ist also stets gefüllt - Prost! 9. geyeradler75 06. September 26, 13:24 Uhr Zitat - sge_michel59 Die Frage ist doch ZAHLEN sie überhaupt die kolportierten 22 mio. Geschäftsjahr hin oder her. @la bestia blanca denkt zurecht an Haller > Westham. Weiß jemand wie das final aus gegangen ist? Path

Eintracht Frankfurt musste beim Transfer von Sébastien Haller keinen klassischen Zahlungseintreiber einschalten, sondern regelte den Streit um ausstehende Millionen offiziell über den Weltverband FIFA.)Hintergrund war der 50-Millionen-Euro-Wechsel von Haller zu West Ham United im Sommer Das Problem: Der englische Premier-League-Klub geriet im Jahr 2020 mit einer vereinbarten Ratenzahlung in Höhe von 6 Millionen Euro massiv in Verzug. Insgesamt standen zu diesem Zeitpunkt noch rund 24 Millionen Euro der Gesamtablöse aus.Der Schritt der Eintracht: Statt eines Inkassounternehmens fungierte die FIFA als rechtliche Instanz. Frankfurt legte im Juli 2020 eine offizielle Beschwerde beim Weltveeband ein. Die Lösung: Nach dem Druck durch das FIFA-Verfahren einigten sich Eintracht Frankfurt und West Ham United im September 2020. Die Engländer überwiesen die ausstehenden Millionen-Raten

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 250 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 10. Dr. Hammer 06. September 26, 14:44 Uhr

Ich sag mal 22 Mio plus 3 Mio Leihgebühr = 25 25 Mio. Mathe kann so einfach sein.

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Avatar 11. okocha4life 06. September 26, 15:58 Uhr

Vielleicht ist der Junge mit 22 Jahren nur 25 Mio wert, vllt auch nicht. Die Zukunft kennt niemand. Man hat aber schon den Eindruck, dass diesen Sommer "Alles raus" musste, was nicht bei 3 in der Kabine war. Ich fand Krösches Arbeit bisher eigentlich ganz in Ordnung, aber dieser Sommer hat gezeigt, dass doch einiges im Argen liegt bzw lag.

Ich vermute, Krösche hat zu vielen Spielern die Ausstiegsklauseln teuer abgekauft und auch zu hohe Löhne für zu viele Underperformer bezahlt. Darüber hinaus ist sein Spekulationsmodell ein bisschen auf Grund gelaufen. Er hat über die Jahre zu viele Durchschnittspieler geholt, Dutzende sogar, die als Zukunftshoffnung nie aufgegangen sind. Die Paar Hammerverkäufe konnten das irgendwann nicht mehr egalisieren.

Schlanker Kader, eigene Talente einbauen klingt super und ist wünschenswert, aber es ist genau das Gegenteil von dem Modell, dass Krösche die letzten Jahre gefahren hat. So ehrlich darf man schon sein von Vereinsseite aus. Wie immer unter Krösche ist der Kader etwas unrund, aber das kann man im Winter beheben. Ob das dann Krösche macht, oder jemand anderes, wird sich zeigen. Stand heute finde ich Krösche ersetzbar, aber mal schauen, wie er sich entwickelt und ob "wir unsere Ziele erreichen". Die Zukunft kennt niemand

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