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Eintracht Frankfurt bleibt gemessen am Marktwert in den Top-5 der Bundesliga. Foto: IMAGO / Kessler-Sportfotografie

Junge Talente im Aufwind, Dämpfer für Stars: Das Marktwert-Update der Eintracht

Das neueste Marktwert-Update von Transfermarkt.de sorgt auch bei Eintracht Frankfurt für Bewegung, allerdings vor allem im Detail. Mit einem Kaderwert von 389 Millionen Euro liegt die SGE weiterhin auf Rang fünf der Bundesliga. Im Vergleich zum letzten Update im Dezember 2025 steht dabei lediglich ein minimaler Rückgang von 1,5 Millionen Euro. Auf den ersten Blick bleibt der Wert der Frankfurter Mannschaft erstaunlich stabil, doch ein genauerer Blick offenbart einige spannende Entwicklungen innerhalb des Kaders.

Prominente Marktwertverlierer

Besonders ins Auge fallen die Abwertungen zweier Leistungsträger: Hugo Larsson und Ritsu Doan zählen nicht nur vereinsintern, sondern auch ligaweit zu den größten Verlierern dieses Updates. Larsson büßt gleich acht Millionen Euro ein und fällt von vierzig auf 32 Millionen, während Doan um fünf Millionen auf nun zwanzig Millionen Euro sinkt. Gerade bei Larsson kommt dieser Rückgang überraschend, da er lange als einer der wertvollsten Spieler im Frankfurter Mittelfeld galt. Hier dürften vor allem seine sportlichen Schwankungen ausschlaggebend sein. Auch darüber hinaus musste die Eintracht kleinere Verluste hinnehmen. Arthur Theate wird nun mit zwanzig statt 24 Millionen Euro bewertet, Rasmus Kristensen fällt von 14 auf zwölf Millionen. Zudem verliert Elias Baum leicht an Wert und steht nun bei vier Millionen Euro. Hier dürften die geringen Einsatzzeiten eine entscheidende Rolle spielen.

Die Gewinner des Updates

Demgegenüber stehen jedoch mehrere positive Entwicklungen, insbesondere bei jüngeren Spielern. Nnamdi Collins gehört mit einem Sprung von 15 auf zwanzig Millionen Euro zu den großen Gewinnern und unterstreicht damit seine wachsende Bedeutung im Team. Auch Oscar Højlund legt deutlich zu und steigt von 7,5 auf zehn Millionen Euro. Ebenfalls nach oben geht es für Auréle Amenda und Younes Ebnoutalib, die beide nun bei acht Millionen Euro stehen. Keita Kosugi verbessert sich auf sechs Millionen Euro, nachdem er noch im November 2025, damals für den schwedischen Klub Djurgårdens IF, bei vier Millionen lag. Besonders auffällig ist zudem die Entwicklung von Ayoube Amaimouni-Echghouyab, der sich von zwei auf sieben Millionen Euro steigert. Das liegt vor allem daran, dass der Winterzugang aus der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim innerhalb von kurzer Zeit zu einem wichtigen Bestandteil der Frankfurter Mannschaft geworden ist und bereits erste Torbeteiligungen sammeln konnte.

Stabilität im Gesamtbild

Trotz dieser teils deutlichen Veränderungen bleibt das Gesamtbild der Eintracht stabil. Die Summe des Kaderwerts verändert sich kaum, was vor allem daran liegt, dass sich Auf- und Abwertungen weitgehend ausgleichen. Hinzu kommt, dass ein Großteil des Kaders vom Update unberührt blieb, darunter auch die beiden wertvollsten Spieler Nathaniel Brown (35 Millionen) und Can Uzun (45 Millionen). Die Eintracht behauptet damit aus wirtschaftlicher Sicht weiterhin ihre Position im oberen Bereich der Bundesliga.

Was bedeutet das nun für die Eintracht?

Für Eintracht Frankfurt lässt sich aus dem Update ein klarer Trend ablesen: Die Entwicklung junger Spieler zahlt sich weiterhin aus, während sich längere Leistungsschwankungen auch bei etablierten Akteuren deutlich im Marktwert widerspiegeln. Die SGE bleibt damit seinem eingeschlagenen Weg treu, auf entwicklungsfähige Talente zu setzen, die sowohl sportlich als auch wirtschaftlich Potenzial mitbringen.

Ein Kommentar

Avatar 1. windstorm 21. März 26, 12:18 Uhr

Kann man eigentlich alles nachvollziehen. Nur hätte ich eine dicke Aufwertung bei Nene erwartet, aber ok kommt diese eben im Sommer.

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