Knapp drei Monate ist das letzte Pflichtspiel der Eintracht her. Mit 3:1 konnten sich die Adler in Freiburg durchsetzen und in die Champions League einziehen. Am Sonntag beginnt für die SGE die neue Saison mit der ersten Runde des DFB-Pokals. In Koblenz trifft das Team von Dino Toppmöller auf den Oberligisten FV Engers. Eine Woche später ist der SV Werder Bremen zum ersten Bundesliga-Spieltag im Deutsche Bank Park zu Gast. Zeit also, um auf die Saisonauftakte der vergangenen fünf Jahre zu gucken.
Saison 2020/2021:
Nach einem enttäuschenden neunten Tabellenplatz in der Vorsaison war die SGE in der ersten Pokalrunde beim Drittligisten 1860 München gefordert. Gegen starke Löwen tat sich die SGE lange schwer und ging torlos in die Pause. Nach dem Seitenwechsel war es das Sturmduo aus André Silva und Bas Dost, das das Spiel auf die Seite der Hessen zog. In der 51. Minute traf der Portugiese zum 1:0, sein niederländischer Sturmpartner fünf Minuten später zum 2:0. Der Anschlusstreffer der Münchener kam zu spät (79.) und die Eintracht konnte sich nach einem harten Kampf durchsetzen.
Auch beim Auftakt in die Bundesliga schickte Trainer Adi Hütter das Duo Silva und Dost von Anfang an aufs Feld. Gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld kamen die Adler erneut schwer ins Spiel. Vor 6.500 Zuschauern musste sich die SGE mit einem 1:1 zufriedengeben. Silva sorgte für den Ausgleich, dem kein Siegtreffer folgte.
Saison 2021/2022:
Hütter wechselte bekanntermaßen am Ende der Saison zu Borussia Mönchengladbach, die Eintracht holte Oliver Glasner vom Ligakonkurrenten aus Wolfsburg als neuen Trainer. Der Saisonstart hätte krachender kaum verlaufen können. Mit 0:2 schied die SGE in der ersten Pokalrunde bei Waldhof Mannheim verdientermaßen aus. Auch beim Ligaauftakt zahlten die Hessen Lehrgeld. Von Borussia Dortmund wurden sie im Signal Iduna Park förmlich hergespielt und mussten sich chancenlos mit 2:5 geschlagen geben. Der erste Saisonsieg ließ dann noch über einen Monat auf sich warten, als die SGE im Oktober in München mit 2:1 gewinnen konnte.

Saison 2022/2023:
Als frisch gebackener Europa-League-Sieger und erstmaliger Champions-League-Teilnehmer zog die Eintracht mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg das schwerstmögliche Los. Die Aufgabe beim Zweitligisten lösten die Hessen sehr souverän. Bereits nach vier Minuten traf Daichi Kamada beim Debüt von Mario Götze zur Frankfurter Führung. Nach Jesper Lindströms zwischenzeitlichem 2:0 sorgten erneut Kamada und Randal Kolo Muani für das 4:0. Die Pokalreise sollte in dieser Saison erst im Finale gegen RB Leipzig enden.
In der Bundesliga startete die Eintracht dann besonders schwach in die Saison. Zwar durften die Hessen das Eröffnungsspiel der Bundesliga ausrichten, gegen den FC Bayern kamen die Adler aber ordentlich unter die Räder und verloren mit 1:6. Zur Pause hatte es bereits 0:5 gestanden. Nach der krachenden Pleite durfte die SGE noch das UEFA-Supercup-Finale gegen Real Madrid spielen, das nach einer ansehnlichen Leistung mit 0:2 verloren wurde.
Saison 2023/2024:
Nachdem auch Glasners Zeit am Ende der Saison vorbei war, startete die Eintracht unter dem neuen Trainer Toppmöller in die Saison. Im Pokal ließen die Adler dem Regionalligisten Lok Leipzig keine Chance und gewannen mit 7:0. In der Bundesliga fand zum Auftakt das Hessenderby gegen Darmstadt 98 statt. In Kolo Muanis letztem Heimspiel vor seinem Abgang entschied er die Partie mit dem goldenen Treffer zum 1:0.

Saison 2024/2025:
Der letztjährige Auftakt verlief in Ordnung. Die erste Pokalrunde führte die SGE erneut zum schwerstmöglichen Los, diesmal zum Eintracht-Duell nach Braunschweig. Mit 4:1 konnten sich die Frankfurter am Ende souverän durchsetzen. Hugo Ekitiké brachte die SGE mit einem Doppelpack auf die Siegerstraße, nachdem Farès Chaibi das 1:0 erzielt hatte. In der Liga ging es für die Hessen erneut nach Dortmund, wo man sich deutlich besser verkaufen konnte als noch drei Jahre zuvor. Ein später Doppelpack von Jamie Gittens sorgte für den 2:0-Endstand aus BVB-Sicht.






Ein Kommentar
Bevor hier gar kein Kommentar steht - vielen Dank liebe Redaktion für die "Blick zurück"-Artikel. Ist immer interessant und zeigt, wie schnelllebig der Fußball ist. Die Niederlage gegen den Waldhof hatte ich offenbar schon verdrängt.
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