Adi Hütter sah bei der Nullnummer gegen die Hertha nicht viel Positives von seinem Team.

Was dieser Punkt gegen die Hertha für die Eintracht am Ende Wert ist, wird sich womöglich erst am letzten Spieltag entscheiden. Doch gefühlt ist am Sonntagabend eines klar: Die Hessen sind mit einem blauen Auge davongekommen, stehen weiterhin mit drei Punkten Vorsprung auf dem vierten Platz, denn auch die Konkurrenz schwächelt. Weder Gladbach (0:1 in Stuttgart) noch Hoffenheim (1:4 gegen Wolfsburg) konnten am Wochenende punkten. Von Druck wollte Adi Hütter nach der Nullnummer ohnehin nichts wissen.

Hütter bemängelt Leistung gegen Berlin

Am Ende hätte es auch noch ganz bitter für die Frankfurter kommen können. Doch Kevin Trapp sicherte gegen die Hertha in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte gegen Berlins Per Skjelbred noch das Unentschieden. „Von dem, was wir gezeigt haben, haben wir auch nicht mehr als den Punkt verdient“, konstatierte Hütter nüchtern wie offen nach dem Spiel. Denn in den 90 Minuten zuvor ging nicht viel zusammen. „Was die Leistung betroffen hat, hatte ich nicht einmal das Gefühl, dass wir das Spiel ganz klar in der Hand haben. Wir sind nicht gut genug angelaufen, waren nicht aggressiv genug und zu weit auseinander.“ Dazu noch diverse technische Fehler, wie der Österreicher feststellte. Und Torchancen, die für einen Erfolg auch zu wenig waren. „Es war ein sehr unrundes Spiel von uns. Das haben wir schon viel besser gemacht. Insgesamt war es ein sehr zerfahrenes Bundesligaspiel mit wenigen Highlights, was das Spielerische angeht. Manchmal muss man solche Leistungen akzeptieren. Das tu ich aber nicht gerne.“

Enttäuschendes Ergebnis –  Druck? „Wir können nur gewinnen“

Die Erwartungshaltung vor dem Spiel war klar eine andere. Beim Trainer, bei der Mannschaft und auch im Umfeld wusste man: Will man den Traum von der Königsklasse wahrwerden lassen, müssen gegen die Berliner ein Dreier her. Wenn man das bei der Eintracht sagen kann und darf: Ein Pflichtsieg. Doch es kam anders. Die Herthaner, im Niemandsland der Tabelle unterwegs mit einem Trainer auf Abschiedstour warf fast mehr in die Waagschale als die Hessen. „Wir haben uns alle etwas anderes erwartet. Das muss man klar sagen. Was das Ergebnis betrifft, ist das in der jetzigen Phase enttäuschend. Wir wollten gewinnen. Es sind Big Points, die wir herschenken.“

Doch gleichzeitig machte Hütter deutlich, dass sein Team doch eigentlich befreit aufspielen könnte. Lähmt der Druck, etwas Historisches zu erreichen, seine Mannschaft? „Es ist schwierig zu sagen, ob es einen lähmt oder nicht. Aber ganz ehrlich: Wir können nur gewinnen. Wer hat uns vor der Saison auf Platz vier erwartet? Es gibt andere Klubs mit anderen Möglichkeiten, die einen ganz anderen Druck haben.“ Die seien gewillt, die SGE einzuholen und zu überholen, „aber unsere Aufgabe ist es, das nicht zuzulassen. Der Druck liegt nicht bei Eintracht Frankfurt. Aber wenn wir sagen, wir wollen unter die ersten Vier – wollen ist das eine, ob wir das zusammenbringen ist das andere.“ Da lag zumindest am Samstagnachmittag eine kleine Welt dazwischen.

Leistung gibt Fragen auf – Trapp angefressen

Doch woran liegt die derzeit schwache Performance? Schon in Wolfsburg agierten Hütters Männer schon wenig inspiriert. Kampf und Krampf. Mehr allerdings nicht. „Die Jungs versuchen schon konzentriert und motiviert ins Spiel zu gehen. Aber heute hat von Anfang an vieles nicht gepasst. Solche Spiele gibt es. Gerade in dieser Phase ärgert es mich aber.“ Sein Torhüter wurde nach dem Spiel deutlicher, wirkte fast schon angefressen: „Wir haben jetzt die Chance, entweder Geschichte zu schreiben oder alles zu verlieren, was wir uns in acht, neun Monaten aufgebaut haben. Ich will am Ende nicht sagen müssen: Bis Ende April lief es gut und die letzten drei Wochen nichts mehr. Wir sind schon so einen weiten Weg gegangen und haben uns so viel erarbeitet“, so Kevin Trapp. Von fehlender körperlicher Frische wollte der Nationaltorhüter in jedem Fall nichts wissen. „Das kann man sich auch einreden.“ Klar ist im Nachgang des Spieltages auch eines: Ein Sieg gegen Hertha BSC wäre in Anbetracht der Konkurrenzergebnisse ein wahrer Big Point gewesen.

Hoffnung auf magische Nacht gegen Chelsea

Neben der Konkurrenz, die klar für die Eintracht gespielt hat, gibt es für die Eintracht trotz des enttäuschenden Auftritts aber auch Positives. Denn nach der Liga ist vor der Europa League. Bereits am Donnerstag wartet vor heimischer Kulisse der FC Chelsea. Ein wenig Champions League-Stimmung im Waldstadion. Ein Anreiz für die Adlerträger? „Ich weiß, dass uns ein ganz anderes Spiel erwartet, auch von der Stimmung her. Das ist ein Europa League-Halbfinale. Und bist jetzt haben wir in der Euro League noch nie enttäuscht“, freut sich Hütter auf das nächste Highlight. Die nächste magische Nacht im Stadtwald? „Ich bin davon überzeugt, dass wir ein ordentliches Spiel machen werden. Ich bin zuversichtlich, weil wir bisher eine super Saison gespielt haben. Was wir in diesem Jahr gespielt haben, macht mich zuversichtlich.“ Wichtig, dass die Eintracht gegen die Londoner wieder ihr europäisches Gesicht zeigt, „denn mit der Leistung von Berlin schaut es am Donnerstag nicht so gut aus“, weiß Frankfurts Coach, dass bis dahin noch einiges an Arbeit auf ihn wartet.

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70 Kommentare

  1. @49 Scheppe Kraus: Nehmen wir doch ein kleineres Glas – das wäre dann ganz voll 🙂
    @44 SGEStephan. Danke. (wir diskutieren auch nicht mehr über die TV Gelder Tabelle oder kommt das noch?)

  2. Das warn Kackspiel!
    So ziemlich alle spielten schlecht.
    Wenn man wirklich jd negativ herausheben möchte, dann waren das wohl..
    Abraham, Hinti, Fernandes, de Guzman, Willems, da Costa und die beiden Stürmer (die zu wenig nach hinten arbeiteten).
    Rode fand ich noch ganz ok. Kostic und Hase sind derzeit einfach so stark in Form, dass selbst ne schwächere Leistung weniger auffällig ist.
    Trapp bester Mann.
    Letzteres macht Mut für Chelsea, denn nen guten und sicheren TW brauchen wir für das Spiel.
    Leverkusen, das Chelsea-Rückspiel (wahrscheinlich) und Bayern werden ganz andere Spiele.
    Rückschlüsse von dem Spiel kann man m.E. nur auf DO und das Heimspiel gg Mainz ziehen.
    Wichtig wird dort sein, die nötige Power und Wucht wieder auf den Platz zu bringen. Den unbedingten Siegeswillen, der uns über die Saison auszeichnete.
    Derzeit geht das m.E. nur über Pressing von Beginn an. Später im Spiel klappte das eher schlecht als recht.
    Daher sehe ich die Hauptverantwortlichen für dieses lahme 0:0 im Trainerteam.

    Aber auch diese Taktik war nachvollziehbar:
    1. Es kostete weniger Kräfte, sich hinten zu sortieren & dem Gegner das Spiel zu überlassen. 112km Laufstrecke ist kein oberer BL-Durchschnitt. Eher darunter anzusiedeln, und wir liefen sogar noch mehr als der Gegner (auch wenn man deren Laufleistung ohne die rote Karte rechnet).
    2. Der Boden war seifig, viele Spieler rutschten weg. Ziel war wohl, auf Fehler im Spielaufbau der Herthaner zu hoffen. Das ging auch mehr oder weniger auf, aber vorne muss man diese Fehler dann auch nutzen (Rebic, de Guzman).

    Am End muss man wie beim Spiel in Wolfsburg mit dem Punkt leben.
    Wichtig fürs Selbstvertrauen: selbst bei nem schwachen Spiel mit kaum Kontrolle wie diesem gabs keine Niederlage .. und nicht mal ein Gegentor.
    Nach der Hoffenheimer 1:4 Niederlage war unser Spiel in Wolfsburg knapp nach dem EL-Weiterkommen wohl so schlecht nicht.

    Für das Spiel gg Chelsea war dieses letzte Heimspiel wohl super.
    Kaum Kräfte gelassen, kein Gegentor bekommen und keine weiteren Verletzten.
    Einige müde wirkenden Spieler bekamen Pausen (Fernandes, Rode), andere dringend benötigte weitere Spielpraxis (Torrò, Paciencia..auch Willems spielte zuletzt nicht viel: in den 4 Spielen zuvor hatte er, zurecht, nur eine Spielminute).

    Von einer Umstellung auf Viererkette halte ich gar nichts (mehr).
    Wann spielten wir die das letzte Mal? Ewig her!!
    Viel zu riskant für so wichtige Spiele. Da müssen die Spieler ja noch mehr denken (‚wo ist mein Mitspieler?‘), das tut nicht gut.
    Schon gg Hertha waren sie mehr mit Denken als mit Spielen beschäftigt. Und das führte dann zu dieser extrem schwachen Passquote. Gegen Chelsea hast du sicher noch weniger Zeit zum Denken, da müssen die Automatismen klappen.

    Vielmehr frage ich mich:
    Fernandes oder Torrò?
    Hinteregger oder N’Dicka?

    Zum ersteren:
    Torrò ist sicher stärker in der Luft und grundsätzlich spielintelligenter. Aber Fernandes ist ein unglaublicher Kämpfer, laufstärkster Spieler und haut auch mal dazwischen. Gegen ein Premier League team ist das m.E. wichtiger. Daher würde ich trotz schwacher Leistung gg Hertha Fernandes wieder die Chance geben.
    Zudem ist deren zentrales MF eher klein, wenn Sarri nicht auf Loftus-Cheek oder Barkley setzt. Kann auch gut sein, dass einer der beiden spielt.

    Für N’Dicka spricht ganz klar seine Schnelligkeit und Wendigkeit. Bei Hinteregger vs Pedro oder Willian habe ich kein so gutes Gefühl, wenn die kontern.
    Allerdings wird Sarri mit hoher Wahrscheinlichkeit ihren Top-EL-Scorer Giroud bringen, der sie praktisch im Alleingang bis ins Halbfinale führte (10 Tore, 3 Assists). Bei einer 3er-Kette haben wir dort mit Hase vs Giroud automatisch ein Mismatch. Das ist gefährlich genug. Daher sollte man Giroud zumindest bei Standards im Griff haben .. und dafür spricht ein Einsatz von Hinti.
    Möglich wäre es dementsprechend auch, dass Hinti in der 3er-Kette in die Mitte rutscht und Hase das DM übernimmt.. N’Dicka dann auf links.
    Das Problem mit Hase im DM ist leider seine Laufschwäche, aber vielleicht kann er das in einem Spiel mit der Hilfe von Rode wettmachen.

    Der Rest stellt sich m.E. von alleine auf.
    Trapp im Tor, Abraham halbrechts, da Costa und Kostic auf den Flügeln. Gacinovic, wenn wieder 100%ig hergestellt, im OZM und vorne Jovic und Paciencia.

    Für mich sieht das dann so aus:
    Trapp
    Abraham, Hinti, N’Dicka
    Da Costa, Rode, Hase, Kostic
    Gacinovic
    Paciencia, Rebic

    Bank:
    Rönnow, Falette, Fernandes, Torrò, Chandler, de Guzman, Willems
    Der Kader stellt sich ja mehr oder weniger von alleine auf, es gibt dann nur noch Russ.

    Tricky wäre es von Sarri, wenn er statt Giroud Higuain von Beginn an setzt. Higuain stand bisher nie in der Startelf bei EL-Spielen. Wäre aber der bessere Konterspieler und schwer für Hinti zu verteidigen.

    Eine Viererkette sieht bei uns gg einen zentralen Stürmer auf dem Papier gut aus, aber die Praxis ist viel schwerer. Ob es die Abseitsfalle ist, oder die Zuteilungen und Laufwege..
    Hütter mied seit der Umstellung auf 3er-Kette jegliche Risiken bei seiner Aufstellung und fuhr damit gut.
    Selbst da Costa wurde NIE mal von Touré (der ja ohnehin für die EL nicht spielberechtigt ist) ersetzt, weil er ihm diese Position anscheinend nicht zutraut.
    Viele hier im Forum und auch ich sehen das anders, aber das Trainerteam wird Gründe haben.
    Daher rechne ich nicht mit einer Überraschung in diesem Spiel.

  3. Lasst uns am Donnerstag zu Null siegen. Dann wird das eine magische Nacht.

    Schön das Zimmermann verlängert hat. Freut mich als Frankfurter.

  4. ‚Daher würde ich trotz schwacher Leistung gg Hertha Fernandes wieder die Chance geben.‘
    Gilt natürlich nur, wenn Hase zentral verteidigt.
    Das ist auch die Aufstellung, die ich eher vom Trainerteam erwarte.
    Unten schildere ich lediglich, wie ICH aufstellen würde. Bei Fernandes oder Torrò gehe ich trotz schwachem Hertha-Spiel von Fernandes aus.

  5. @SGECharly
    Mich freuts auch
    Man kann davon ausgehen, dass die Local-Player-Regelung ein entscheidender Faktor war.
    Nun hat man 2 weitere Jahre Zeit um Jugendspieler einzubauen. Zimmermann wird natürlich als 3. Keeper für die kommenden internationalen Spiele gemeldet werden. Ich denke man ist sich nach dem Spieltag klar, dass wir nächste Saison auf jeden Fall europäisch spielen werden.
    Zudem ist damit etwas Konstanz auf der Position gesichert. Wer weiß schon, wie die Torhüter-Position bei uns in der kommenden Saison besetzt wird.
    Es bedeutet aber auch, dass derzeit keine Torhüter mit entsprechender Klasse aus dem Jugendbereich nachrücken.

  6. Die Eintracht liegt über dem Soll, deshalb lasse ich mich auch nicht nervös machen, alles was jetzt kommt ist Kür.
    Die 3 Punkte gegen MZ vorausgesetzt, was ich aber gegen B auch voraussetzte. 57 Punkte reichen für Europa, da vertraue ich der Statistik aus den letzten 10 Jahren, auch wenn die Saison dieses Mal extrem schwache Absteiger hat, sprich mit wenigen Punkten.
    Deshalb würde ich, trotz der zuletzt schwächeren Spiele, nicht das bisherige System gänzlich in Frage stellen, oder zuviele Experimente wagen.
    Fix sollte bleiben_Hasebe hinten in der 3erFormation und vorne zwei Angreifer.
    Ob man darin ein 3-5-2 oder ein 3-2-3-2 interpretiert, liegt über meinem Sachverstand, ich sehe darin die Möglichkeit während des Spiels zu variieren. Gleichzeitig sehe/erhoffe ich die Möglichkeit einer anspruchsvolleren Spieleröffnung von hinten.
    Nach Möglichkeit sollte am Donnerstag und Sonntag die Null stehen, deshalb unsere namentlich beste 3er Reihe.
    DDC braucht Pause und FK sollte nicht allzu weite Wege gehen müssen.
    Chelsea spielt konsequent 4-3-3, vorne mit beeindruckenden Kanten Giroud oder Huigain. Auch deshalb Abraham und Hinteregger neben Hasebe, statt Willems oder N´Dicka. (Sehr schade, dass Haller sich nicht mit seinem Landsmann messen kann)
    Neben einem der beiden Klötze spielt Hazard, der offensichtlich in den internationalen Auswärtsspielen geschont wird. Trotz Schonung des absoluten Superstars spielte Cheelsea in der EL kein einziges Spiel torlos!
    Weshalb aus meinem Vorschlag auch ein 6-2-2 werden kann

    Trapp
    Abraham, Hasebe, Hinteregger(N´Dicka)
    Torro, Willems(Hinteregger)
    Gacinovic, Rode, Kostic
    Paciencia, Jovic

  7. @braumer: Die Mannschaft hat letztes Jahr im Pokalfinale auch in dieser Formation überzeugen können, obwohl davor monatelang im Ernstfall nicht erprobt. Besondere Spiele erfordern auch einmal besondere Maßnahmen, v.a. ohne Rebic, Haller und mit Blick auf Jovic‘ Formtief. Daher sähe ich die 4rer-Kette, von der ich bei der SGE wahrlich kein Freund bin, aus vielen Gründen diesmal als gute Lösung an.

  8. @Hooliganverachter
    Sorry und Danke, bei der Aufstellung muss es natürlich Jovic heißen
    Wenn beide spielen ‚könnten‘ wären auch beide in der Startelf.

    Ah ja, nochwas, was Mut macht:
    Alle gelben Karten wurden zum Halbfinale gestrichen. Im letzten Spiel hatten wir noch 5 vorbelastete Spieler (Haller, Kostic, Rebic, Rode und Hase).
    Mit NUR einem gelbgesperrten Spieler sind wir da nochmal halbwegs gut durchgekommen. Jetzt können Rode, Hase und Kostic wieder befreiter in die Zweikämpfe. Das ist durchaus wichtig um sich bei Kontern notfalls ne gelbe Karte abholen zu können. Das machte mir zum Ende des Benfica-Spiels noch etwas Kopfschmerzen.
    Geil, dass es die 3 ohne gelbe Karte schafften.
    Rebic muss lernen weniger zu meckern (Hinspiel in Lissabon). 2 gelbe Karten in den beiden Spielen waren dann leider eine zuviel.
    Aber egal: Dafür ist er ausgeruhter für das wichtige Rückspiel, sowie das Spiel in Leverkusen. Es gibt ja schließlich nur noch wichtige Spiele und so manchem Spieler tut ne Zwangspause auch ganz gut. Besser so als ne Pause durch Verletzung.

  9. @chris
    Stimmt nicht ganz. Im Auswärtsspiel bei den Bayern spielten sie auch mit 4er-Kette.
    Klar, schwaches Spiel damals. Aber man konnte durchaus was draus lernen.
    Zudem hatten wir nach Saisonende ne Woche Zeit um es einzustudieren.
    Vor Chelsea ist die Zeit schon knapper.

  10. @zu Jovic Formtief:
    Das erkenne ich nicht. Er bekommt halt weniger Räume und Abschlüsse. Das liegt aber weniger an ihm.
    Sicher, es fehlt ihm etwas die Spritzigkeit. Aber das ist bei so ziemlich allen Spielern so.
    Dennoch kann ein Jovic jederzeit 2 Tore gegen Chelsea schießen, wenn ihm der Ball im richtigen Moment vor den Fuß fällt und dann redet keiner mehr vom Formtief.
    Das ist mir zu sehr aufgebauscht.
    Wir standen zuletzt defensiver (Wolfsburg, Rückspiel und Hertha) & dann hat es ein Jovic halt schwerer und kommt auch zu schwierigeren Abschlüssen.
    Da jetzt gleich ne Formkrise herbeireden zu wollen? Mhmm da bin ich anderer Meinung.

  11. Wenn wir gegen Leverkusen einen Punkt und gegen Mainz drei holen, ist die Champions League sicher.
    Durch unser tolles Torverhältnis blieben wir uneinholbar.
    Gegen offensiv starke Leverkusener ist es also vermutlich wichtig, etwas defensiver und kompakter zu agieren.

  12. Man merkt den Kommentaren an, dass die Saison dem Ende zugeht. Die einen bleiben cool, die anderen ticken fast aus! Ich finde es anmaßend, wenn Spieler UNSERER Eintracht ja fast schon beleidigend dargestellt werden! Wer gibt euch das Recht dazu frag ich mich? Da wird Trapp in die Wüste geschickt nach dem Spiel in Lissabon und ganz schnell vergessen, dass er uns mit dem gehaltenen 11er gegen Inter den Arsch gerettet hat. J. d. G. wird angegifftet, ich durfte aber schon mehrmals seine Tore bejubeln. Ich hab jedenfalls schon Messi, CR07, Neuer, und aus der Vergangenheit Beckenbauer & Co schlecht spielen sehen. Auch einen Grabowski, Hölzenbein, Pezzey, Bein, Yeboah, Stein, AMFG und und und… Hab mich geärgert ja, aber ich würde den Respekt ihnen gegenüber verlieren und sie persönlich angreifen. Warum? Weil es mir nicht zusteht.

    Ja, Baku wäre mega, ebenso wie die CL. Aber ist es ein muss?

    Ich vertraue dem Trainerteam und der Mannschaft und bin mir sicher, dass sie nochmal alles rausholen werden. Ob es am Ende reicht werden wir sehen.

  13. @moosadler
    ‚Ich finde es anmaßend, wenn Spieler UNSERER Eintracht ja fast schon beleidigend dargestellt werden!‘
    Guter und wichtiger Kommentar! Mich regt das auch unsäglich auf. Das ist keine Eintracht, das sind Spalter.
    Hat es aber leider schon immer gegeben. Umso wichtiger ist es dem entgegenzutreten oder die Aufmerksamkeit zu verweigern. Je nachdem..
    Am problematischsten sind sicher diejenigen, die diese Beleidigungen noch stützen. Das macht mich manchmal aggressiv.
    Ähnlich der Geschichte mit den deutschen Zuschauern, die Gündogan und Sané beim Länderspiel in Wolfsburg rassistisch beleidigten. Da gibts für mich keinen Unterschied.
    Solche ***, die die eigenen Spieler beleidigen, gibts immer und überall…aber wenn die dann noch von anderen gestützt werden, wirds echt eklig.

  14. Wir sind die Fans der Eintracht, die Stärke ist unsere Gemeinschaft! Das zeichnet uns aus und damit haben wir die Mannschaft zu großartigen Leistungen beim Pokalfinale gegen den FCB angetrieben und auch unvergessliche Europapokalspiele erleben dürfen! Die Mannschaft ist über sich hinaus gewachsen und hat alle Vorrundenspiele gewonnen, was noch keiner deutschen Mannschaft gelungen ist und darunter waren Lazio und Marseille! Dann haben wir die Champions League Mannschaften Donezk, Inter und Benfica besiegt!

    Warum werden einzelne Spieler, Taktik und Trainer wegen der ersten und einzigen Niederlage gegen eine starke Augsburger Mannschaft (gegen die wir nur zu zehnt gespielt haben), wegen einem Unentschieden im Auswärtsspiel gegen WoB (die Hoppenheim auswärts mal eben 4:1 platt gemacht haben) und wegen einem Unentschieden gegen einen unangenehm zu spielende Hertha, in Frage gestellt? Dazwischen haben wir auch noch das Wunder geschafft, den 2:4 Rückstand gegen Benfica zu drehen!

    Durch die Erfolge ist hier eine Erwartungshaltung entstanden, die ich sonst nur FCB Fans kenne! Bitte besinnt Euch mal wieder auf unsere Tugenden, der Mannschaft und dem Trainerstab zu vertrauen und sie bedingungslos zu unterstützen!

    Freut Euch auf die Spiele, anstatt Euch aufgrund überzogener Erwartungen über Fehler und Unzulänglichkeiten einzelner Spieler oder aufgrund vorschneller Urteile über aus Eurer Sicht suboptimale Ergebnisse zu ärgern!

    Bleibe bei der bewährten Taktik und Aufstellung:
    Trapp
    Abraham – Hasebe – Hinteregger
    Da Costa – Fernández – Rode – Kostic
    Jovic – Paciencia – Gacinovic

    Schönen Abend

  15. @braumer: Also das Jovic derzeit ein ganzes Stück von seiner Topform weg ist, sagt ja auch Hütter – wenn auch nicht so deutlich. Er tauchte schon in den Wochen zuvor ab, in den vergangenen 4 Pflichtspielen fallen mir nur noch 2 Torchancen ein, zudem gelingen ihm auch einfachste Bälle aktuell nicht. Hütter wollte ihn schon gegen Wolfsburg draußen lassen, was nur nicht ging, weil Rebic angeschlagen war. Das sind für mich klare Parameter eines Formlochs/Leistungsdelle, auch wenn sich das mit Blick auf die Parameter Ballaktionen oder Zweikampfduelle statistisch nicht ausdrückt. Aber da verlasse ich mich doch einmal aufs Auge.

    Bei Torro finde ich persönlich: Das sieht noch arg unrund aus und war gegen Hertha leider nah an einer Note 5. Alleine, wie ihn Skjelbred in der 90. überrannte und locker 15 Meter abnahm – puh. Ich denke nicht, dass Hütter eine Systemumstellung vornimmt – aber ich würde es für die beste Lösung halten. Er sagte ja auch, dass es verschiedene Lösungen und Pläne brauche – das wäre imA diesmal der Fall…

  16. @48. Danke für Link.

    Geiler Zusammenschnitt von überragenden Spielszenen und Toren des „crostien beast“… 🙂 … gott sei Dank ist Rebic im Rückspiel wieder dabei. Und vielleicht gibt’s bei Haller ja noch eine Wunderheilung.

    Forza SGE!

  17. @67
    Bzgl Torró geb ich dir recht. Der Wechsel Torró für Fernandes änderte auch nichts am Spiel. Ein durchaus diskutabler Wechsel, aber immerhin hat nun Fernandes mehr Luft und Torró mehr Spielpraxis.
    Bzgl Jovic: Mal abwarten, ob das die nächsten Wochen bestätigen. Ich glaube, dass es bei ihm schnell wieder besser aussieht, wenn wir den Spielstil ändern.
    Sprich: Mehr Pressing oder notfalls bei Ruhepausen tiefer stehen und kontern…und weniger MF-Geplänkel. Dafür muss Paciencia ähnlich wie Haller mit hohen, präzisen Bällen gefüttert werden um das Spiel schneller nach vorne zu verlagern. Dann kann Jovic auch wieder in die Räume starten, die ihm gefallen.

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