Wie geht es mit Mario Götze bei Eintracht Frankfurt weiter? In den vergangenen Wochen wurde intensiv über die Zukunft des Weltmeisters diskutiert, nun scheint eine erste Richtung festzustehen. Nach Informationen der „Bild“ hat der 33-Jährige intern bereits signalisiert und mitgeteilt, dass er sein Arbeitspapier verlängern wolle. Ein konkretes Angebot oder gar eine Unterschrift ist aktuell aber noch nicht in Sichtweite. Klar ist aber, dass der Weltmeister von 2014 gehörige Einbußen bei seinem Gehalt hinnehmen dürfte. Mit 3,5 Millionen Euro zählt Götze aktuell zu den Bestverdienern der Eintracht.
Laut „Bild“ informierte Götze die Verantwortlichen über grünes Licht zur Vertragsverlängerung
Sportlich konnte er diese Wertschätzung allerdings nur ansatzweise zurückzahlen. In 26 Saisoneinsätzen steuerte er zwei Assists bei. In der Bundesliga ist er noch ohne Scorerpunkt. In den vergangenen Spielen stand er unter Coach Albert Riera nicht auf dem Platz, sondern saß jeweils über die volle Distanz auf der Bank. Auf und neben dem Platz besitzt der Routinier weiterhin aber ein hohes Ansehen. Trotz dieser Situation deutet vieles darauf hin, dass seine Zukunft weiterhin am Main liegt. Eine endgültige Entscheidung steht zwar noch aus, doch die Tendenz ist klar: Götze und die Eintracht könnten auch über den Sommer hinaus gemeinsame Wege gehen.
Krösche: Lenz „definitiv ein guter Spieler“
Parallel dazu arbeitet die Eintracht offenbar längst an der Zukunft des Kaders – insbesondere im defensiven Mittelfeld. Ein Kandidat ist dabei der beim VfL Bochum unter Vertrag stehende Cajetan Lenz. Sein Marktwert in der 2. Liga ist unlängst von 400.000 € auf 8 Millionen Euro angestiegen. Angesprochen auf die Personalie antworte Sportvorstand Markus Krösche der „Bild“: „Es macht keinen Sinn über Dinge zu spekulieren, die in der Zukunft liegen. Aber er ist definitiv ein guter Spieler, der allerdings ein Spieler vom VfL Bochum ist. Und ich mag das ja auch nicht so gerne, wenn ein anderer Verein über Spieler von Eintracht Frankfurt spricht. Deswegen lass‘ ich das jetzt auch.“ Vor diesem Hintergrund deutet sich ein schleichender Umbruch an. Frankfurt sondiert den Markt nach einem Mittelfeldspieler mit Entwicklungspotenzial – auch, um perspektivisch einen Generationenwechsel einzuleiten. Die Personalie Götze steht dabei sinnbildlich für die aktuelle Phase: Erfahrung halten, aber gleichzeitig die Zukunft vorbereiten.






3 Kommentare
Götze in Ehren, aber es gab kaum ein Spiel in dieser Saison, in der er seine alte Stärke gezeigt hat. Ihn für so viel Geld auf die Bank zu setzen, das sollte man sich nicht leisten.
Er kann in Amerika oder in der Wüste noch zu mehr Einsatzzeiten kommen und das sollte doch das Ziel eines Fußballers sein, Geld hat er eh schon genug.
Ich finde einfach als Typ sollte man ihn halten aber was seine Leistungen angeht muss ich @1 komplett recht geben.
Wenn wir verlängern dann Max.jetzt immer um 1 Jahr und jedes Jahr zu deutlich günstigeren Bezügen. Denn 3 mio im Jahr plus Boni ist er leistungstechnisch nicht mehr wert.
Für 1/3 des Gehalts könnte man sich das nochmal überlegen aber dann denkt auch Mario drüber nach und geht vielleicht.
Daher kann er auch auf Gehalt verzichten, dafür noch auf hohem Niveau spielen. Wenn er sone Art Spieler-Mindcoach für deutlich abgespecktes Gehalt machen will, dann gerne. Bei Chandler und Grahl ist das ja ähnlich, letzterer hat nebenbei seine Trainerscheine gemacht und ist dadurch umso wertvoller. Und es ist sicherlich gut für junge Spieler, einfach jemanden zu haben, der aus eigener Erfahrung von großen Finalen, internationalen Einsätzen und Toren berichten kann. Mit allein 130 internationalen Einsätzen mit Clubs und über 50 Scorern, dazu 66 Länderspielen und großen Titeln ist Götze prädestiniert dafür.
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