Auch in dieser Europa League-Saison denken sich die Fans der SGE überragende Choreografien aus.

Am Donnerstag erwartet die Eintracht die nächste Europanacht im Waldstadion. Die Europa League hat eine besondere Magie in Frankfurt. Die Fans begeisterten die ganze Welt mit ihren Choreografien bei den Heimspielen in der Gruppenphase gegen Lazio Rom (4:1), Apollon Limassol (2:0) und Olympique Marseille (4:0). Jetzt spricht jeder von dem Rückspiel gegen Schachtar Donezk. Vielleicht ist es sogar das bis jetzt wichtigste Spiel der Saison für Adi Hütters Mannschaft. Bei Eintracht Frankfurt freut man sich natürlich auf jedes Bundesligaspiel, aber Begegnungen auf internationaler Bühne haben nochmal einen ganz besonderen Stellenwert in der Stadt am Main. „Wir freuen uns auch auf unsere Fans und sind gespannt, was uns erwartet. Es dürfte zusätzliche Motivation für uns alle sein, wenn man gesehen hat, was die Fans beim ersten Heimspiel gegen Lazio gezeigt haben. Wir müssen die Energie und die Atmosphäre aufsaugen und versuchen das auf dem Platz positiv umzusetzen“, sagte Hütter begeistert.

„Frankfurt ist fantechnisch in der Europa League das Nonplusultra!“

Während andere Teams die Europa League als zusätzliche Belastung interpretieren, ist man in Frankfurt auf jede Partie in der Europa League heiß. „Wir haben die Europa League sehr gerne angenommen und sprechen auch nicht von Doppelbelastung“, so Hütter. Und das bestätigte seine Mannschaft auch. Mit sensationellen sechs Siegen aus sechs Spielen stellten die Adlerträger einen neuen deutschen Rekord auf und sind seitdem auch statistisch gesehen das erfolgreichste deutsche Team in der Europa League. Einen erheblichen Anteil haben selbstverständlich die Fans. „Frankfurt ist fantechnisch in der Europa League das Nonplusultra“, lobte der Österreicher zurecht die Anhänger der SGE. Egal ob Aserbaidschan, Bordeaux, Limassol, Porto, Rom, oder jetzt Donezk – für die Fans von Eintracht Frankfurt ist kein Weg zu weit. Allein in dieser Saison legten die Supporter über 11.000 Kilometer zurück, nur um ihren Herzensverein in Europa live zu sehen und anzufeuern. Und dabei darf man nicht vergessen, dass das Auswärtsspiel in Marseille vor leeren Rängen stattfinden musste. Sonst wären nochmal knapp 1.600 Kilometer dazu gekommen.

Aber vor allem zu Hause übertrifft man sich immer wieder aufs Neue. Hütter erinnert sich an sein erstes Europa League-Heimspiel gegen Lazio Rom: „Ich hatte Gänsehaut beim ersten Spiel gegen Lazio als ich auf den Platz gekommen bin und die Choreografie gesehen habe. Das hat uns in allen drei Heimspielen beflügelt, auch auswärts.“ Daher zählt der 49-Jährige auch beim Rückspiel gegen Schachtar Donezk auf die Fans. „Die Unterstützung wird zu 100 Prozent da sein, das weiß ich. Wir hoffen, dass sie uns in die nächste Runde hiefen. Wir müssen sportlich unseren Teil dazu beitragen, damit wir auch morgen wieder ein Fest feiern können“, erzählte Hütter. Damit das gelingt müsse die Mannschaft auch den Funken auf die Zuschauer rüber springen lassen. Makoto Hasebe fühlt sich jedenfalls bereit. „Ich habe schon etwas Adrenalin bekommen, als ich vorhin kurz im Stadion war und gesehen habe, das alles vorbereitet wird. Unsere Fans unterstützen uns immer super. Jetzt müssen wir es auf dem Platz für die Fans zeigen“, betonte der Japaner, der in Frankfurt sehr geschätzt wird. Das Einziehen in das Achtelfinale wäre das Größte, was Eintracht Frankfurt in den letzten Jahrzehnten im internationalen Wettbewerb erreichen würde. Vieles spricht dafür, aber noch ist nichts entschieden. Alles ist angerichtet für ein weiteres Kapitel in Frankfurts Europa-Geschichte. Es muss nur noch geschrieben werden.

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5 Kommentare

  1. Hab ich mich da verhört oder hat PF explizit zur Pyro aufgerufen ?
    Man, man, man, wird Zeit dass dieser Sonnenkönig ab(ge)dankt (wird).
    OT: wie Otsche gestern den Siegtreffer von MC ermöglicht hat, bin froh dass er nicht mehr bei uns spielt

  2. Ich weiß nicht, wie ich Peter Fischers Worte bewerten soll. Die gewählten Metaphern brennen / vernebeln sind unklug gewählt, denn wir spielen unter Bewährung der UEFA. Pyro wäre die Katastrophe … das letzte was wir als Einstieg ins kommende Achtelfinale bräuchten.

    Heimsieg 2:1!

    Forza SGE!

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