Bei Eintracht Frankfurt könnten in den kommenden Monaten gleich mehrere wichtige Vertragsentscheidungen anstehen. Wie die „Bild“ berichtet, möchte die SGE Elias Baum vorzeitig langfristig an sich binden. Auch bei Ansgar Knauff und Fares Chaibi könnten die Arbeitspapiere zum Thema werden. Für den designierten Sportvorstand Joti Chatzialexiou wartet damit perspektivisch einiges an Arbeit.
Baum soll nicht ins letzte Vertragsjahr gehen
Besonders interessant ist dabei die Personalie Elias Baum. Der 20-Jährige besitzt aktuell noch einen Vertrag bis Sommer 2028. Dennoch möchte die Eintracht offenbar frühzeitig handeln. Laut dem Blatt gehört es zur grundsätzlichen Vereinspolitik, vielversprechende Spieler nicht ohne geklärte Zukunft ins letzte Vertragsjahr gehen zu lassen. Eine Verlängerung mit dem Eigengewächs steht demnach in den kommenden Monaten auf der Agenda. Mit regelmäßigen Einsätzen bei den Profis hat sich der Rechtsverteidiger zuletzt zunehmend in den Vordergrund gespielt. In den letzten drei Begegnungen gegen Dortmund und Hamburg legte er dabei sowohl auf der Rechts- als auch auf der Linksverteidiger-Position gute Auftritte hin (dreimal SGE4EVER.de Note 2,5). Eine vorzeitige Verlängerung wäre deshalb auch ein wichtiges Signal für den eingeschlagenen Weg.
Auch Knauff und Chaibi mit Vertragsfragen
Doch nicht nur Baum könnte in den ersten Planungen eine Rolle spielen. Auch Ansgar Knauff und Fares Chaibi besitzen nut noch Verträge bis 2028. Damit rücken auch diese beiden Personalien perspektivisch näher. Gerade Knauff hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der Frankfurter Mannschaft entwickelt. Der 24-Jährige ist vielseitig einsetzbar und gehört inzwischen zu den dienstälteren Profis im Kader. Chaibi wiederum bringt mit seiner technischen Qualität und Kreativität ein anderes Profil in die Offensive ein. Auch bei ihm ging es zuletzt wieder bergauf und es entstand der Eindruck, als hätte der Algerier so langsam seinem Platz und seine Rolle in der Mannschaft gefunden. Daher dürfte die Eintracht auch bei ihm ein Interesse daran haben, frühzeitig Klarheit über die weitere Zusammenarbeit zu schaffen. Ob und wann konkrete Gespräche stattfinden, ist bislang allerdings nicht bekannt. Im Sommer war die Wahrscheinlichkeit noch sehr hoch, dass er den Verein verlässt und eine neue Herausforderung sucht.
Für Chatzialexiou wird es also schon alsbald die ersten Entscheidungen und Verhandlungen geben. Der gebürtige Frankfurter übernimmt voraussichtlich zum 1. Februar 2027 offiziell das Amt des Sportvorstands und tritt damit die Nachfolge von Markus Krösche an. Die Förderung eigener Talente und die stärkere Berücksichtigung des deutschen Marktes gehören zu den Themen, die bei seiner Vorstellung als wichtige strategische Ausrichtungen genannt wurden.






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