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Mario Götze spielt seit Sommer 2022 für die Eintracht. Foto: IMAGO / Eibner

„Das war de facto nicht der Fall“: Götze reagiert auf Rieras Aussagen

Mario Götze blickt mit großer Vorfreude auf seine vierte Saison bei Eintracht Frankfurt. Der Weltmeister verlängerte seinen Vertrag im Frühjahr bewusst bis 2028 und soll unter Rückkehrer Adi Hütter wieder eine zentrale Rolle übernehmen. Im Interview mit der „Bild“ sprach der 34-Jährige über seine Zukunft am Main, die schwierigen Monate unter Albert Riera und den Neustart mit dem neuen Trainer.

Die Entscheidung für die Vertragsverlängerung fiel Götze ganz bewusst. „Es war von mir und meiner Familie eine bewusste Entscheidung für die Eintracht. Ich genieße es hier.“ Zwar wisse er mittlerweile genau, dass sein Körper mehr Regeneration benötige als noch vor einigen Jahren, an seiner Motivation ändere das aber nichts. „Mein klares Ziel ist es aber weiterhin, dem Klub und der Mannschaft zu helfen – auf und neben dem Platz. Mit meiner Erfahrung und mit nach wie vor großer Lust.“

Dass der Vertrag gleich bis 2028 verlängert wurde, überraschte viele Beobachter. Für Götze passt die längere Laufzeit jedoch zu seiner grundsätzlichen Denkweise. „Ich bin ein Fan davon, Dinge langfristig zu betrachten.“ Beide Seiten wüssten inzwischen genau, was sie aneinander hätten. „Wir wissen, was wir aneinander haben und haben in den Gesprächen klar benannt, was ich der Mannschaft und umgekehrt der Verein mir geben kann.“

Ein positives Signal erhielt der Routinier unmittelbar nach der Verpflichtung von Adi Hütter. „Ja, auf jeden Fall. Es war ein gutes Gespräch.“ Schon nach kurzer Zeit sei deutlich geworden, weshalb der Österreicher bei Spielern und Verantwortlichen gleichermaßen geschätzt werde. „Man merkt an der Art, wie er trainieren lässt, wie er spricht und wie er mit Menschen umgeht – nicht nur mit der Mannschaft –, dass das eine große Qualität ist.“ Besonders imponiert Götze die Klarheit seines Trainers. „Die Klarheit, die er hat. Die Dinge, die er anspricht.“ Hütter benötige oft nur wenige Worte, um seine Botschaften zu vermitteln. „Mit wenig Worten viel zu bewirken. Das ist schon beeindruckend. Das ist eine sehr große Qualität.“

Rückblick auf Riera-Zeit

Ganz anders verliefen dagegen die vergangenen Monate unter Albert Riera. Rückblickend beschreibt Götze diese Phase als außergewöhnlich belastend. „Das kommt dem schon sehr nahe, es war eine sehr spezielle Zeit.“ Viele Dinge hätten weder für ihn persönlich noch für den Verein funktioniert. „Diese vier Monate waren extrem intensiv. Viele Dinge sind nicht so gelaufen und aufgegangen, wie wir uns das vorgestellt hatten.“ Trotzdem möchte der Weltmeister dieses Kapitel inzwischen abschließen. „Aber das ist inzwischen Vergangenheit. Ich möchte gar nicht mehr so viel darüber sprechen.“ Dass der Verein letztlich die Reißleine zog, sei angesichts der Ergebnisse nachvollziehbar gewesen. „Am Ende ist Fußball Ergebnissport. Es hat nicht funktioniert. Dementsprechend hat der Verein auch schnell und konsequent reagiert.“ Gleichzeitig stellt Götze klar, dass die Verantwortung nicht allein beim ehemaligen Trainer gelegen habe. „Ich glaube, es ist trotzdem nicht der richtige Weg, die Schuld auf eine Person allein abzuwälzen.“ Vielmehr müsse jeder Spieler die eigene Leistung hinterfragen. „Jeder sollte seine Leistung reflektieren. Nur so kann es besser werden.“

Auch auf Rieras spätere Aussagen, wonach ein Weltmeister sich nicht alles erlauben könne, reagiert Götze bemerkenswert gelassen. „Ich glaube, dass ich bisher mit jedem Trainer in meiner Karriere ein sehr gutes Verhältnis hatte.“ Sollte Riera diese Sichtweise vertreten, könne er das tun. „Wenn er meint, dass er das so sagen muss, dann soll er es tun.“ Ganz ohne Seitenhieb bleibt seine Antwort dennoch nicht. „Es ist aber – nennen wir es – interessant, dass er das so formuliert hat.“ Schließlich habe es zwischen beiden kaum persönliche Gespräche gegeben. „Das würde ja voraussetzen, dass wir häufiger miteinander gesprochen hätten oder uns gut kennen würden. Das war de facto aber nicht der Fall.“ Mit einem Lächeln ergänzt Götze: „Wenn er meint, dass er das in seiner eigenen Wahrnehmung so interpretieren muss, dann soll er es gerne tun.“

Auch die vergangene Saison bewertet der Spielmacher selbstkritisch. „Dass es besser geht, weiß ich selbst.“ Die Spielzeit sei intern analysiert und abgehakt worden. „Nun geht es darum, nach vorne zu schauen und die Dinge deutlich besser zu machen.“ In seinen inzwischen vier Jahren bei der Eintracht sei die vergangene Saison eindeutig die schwierigste gewesen. „Wenn ich auf meine vier Jahre insgesamt schaue, war das logischerweise das schwächste Jahr – sowohl für mich persönlich als auch für die Mannschaft.“

Gemeinsam mit Adi Hütter soll nun der Neustart gelingen. Götze macht keinen Hehl daraus, dass er dabei weiterhin eine tragende Rolle übernehmen möchte – nicht nur mit seinen Leistungen auf dem Platz, sondern auch mit seiner Erfahrung in einer jungen Frankfurter Mannschaft.

19 Kommentare

Fallback Avatar 1. hovawart 03. August 26, 10:02 Uhr

Finde es sehr gut, dass Mario sich auf die Zukunft konzentriert und die Aussagen von dem Selbstdarsteller Riera nicht für voll nimmt.
Freue mich Mario in guter Form wieder im Herzen von Europa zu sehen und finde es Klasse, dass er sich so zur Eintracht bekennt.

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Fallback Avatar 2. Meintracht 03. August 26, 10:31 Uhr

Der Albert Riera ist ja nicht vom Himmel gefallen, von ihm war auch jemand sehr überzeugt und hat ihn geholt.
Basis für die schwache Saison war für mich die Wohlfühl- Wellness- Zeit unter Toppmöller.
Das jetzt endlich ein anderer Zug drin ist, haben ja alle in den Interviews bestätigt. (Intensität als meistgebrauchtes Wort)
Mit Hütter wird das was, ein Trainer mit Format und Können!

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Avatar 3. SGE-SCOPE 03. August 26, 10:49 Uhr

Die kompletten Bedingungen und Überlegungen für die Trainerrotation wären mal interessant. Also, dass Riera noch nicht frei war hat uns das Übergangsduo Schmidt/Meier beschert. Hätte man bei einem schnellen Erfolg der beiden, Riera überhaupt geholt? Was sprach damals gegen Hütter, der war ja seit Oktober schon frei. Musste das Projekt europäischer Wettbewerb erst scheitern, damit richtig Tabularasa gemacht wird?
Ich meine auch hier um Forum waren nach der Toppmöllerentlassung genug "Bitte nicht Hütter, den will ich hier nicht mehr sehen!" Kommentare. War die Zeit noch nicht reif, direkt auf Hütter zu setzen? Wollte Hütter kein Feuerwehrmann sein? Wahrscheinlich werden wir es nie erfahren...

Gruß SCOPE

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Fallback Avatar 4. hovawart 03. August 26, 11:14 Uhr Zitat - Meintracht Der Albert Riera ist ja nicht vom Himmel gefallen, von ihm war auch jemand sehr überzeugt und hat ihn geholt. Basis für die schwache Saison war für mich die Wohlfühl- Wellness- Zeit unter Toppmöller. Das jetzt endlich ein anderer Zug drin ist, haben ja alle in den Interviews bestätigt. (Intensität als meistgebrauchtes Wort) Mit Hütter wird das was, ein Trainer mit Format und Können! Path

Immer wieder die Schuld auf Toppmöller zu schieben finde ich sehr unfair - in der Saison zuvor hat er die Mannschaft auf den dritten Platz in der Liga geführt. Riera war sicherlich nicht die beste Wahl aber in erster Linie war es die Mannschaft die bei beiden Trainern nicht die beste mögliche Leistung abgeliefert hat.

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Fallback Avatar 5. einesgehtnochrein 03. August 26, 11:20 Uhr

Bei all dem „Hurra Hurra, der Hütter, der ist da“ welches hier von Medien und Mannschaft verbreitet wird, finde ich eine Sache klasse. Sollte das ganze wieder nicht so laufen wie gewünscht, hat sich die Mannschaft selbst unter Zugzwang gesetzt. Denn eines ist jetzt klar, an Hütter kann es dann nicht liegen. Mit ihm hatten die Spieler eine optimale Vorbereitung. Er verfolgt einen Spielplan und eine Taktik, die von allen Beteiligten in höchsten Tönen gelobt wird.
Von daher lehne ich mich entspannt zurück und warte auf die Darbietung. Die Show kann am 21.08. beginnen. Diesen Jahres wohlgemerkt.

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Fallback Avatar 6. Jay-Jay83 03. August 26, 11:31 Uhr

Mario's Schlussfolgerung finde ich etwas dünn. Wenn ich als Teamleiter in ein Büro komme, in dem ein Mitarbeiter seit 35 Jahren arbeitet und mir auffällt, dass dieser seinen Arbeitsalltag vorzugsweise damit verbringt Kaffee trinkend durch die Abteilungen zu schlendern und Schwätzchen zu halten, anstatt sich seinen Aufgaben zu widmen, kann ich durchaus feststellen, dass derjenige eher macht was er will, als was er tun soll. Dafür muss ich weder den Mitarbeiter persönlich gut kennen, noch eine Reihe individueller Gespräche geführt haben.

Aber immerhin nimmt er Riera nicht als Erklärung/Ausrede für alle Dinge, die letztes Jahr schief liefen.

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Ich gehörte auch zu denen, die Rieras Verpflichtung optimistisch, später zumindest noch wohlwollend sahen. Die Sache ist dann aber krachend in die Hose gegangen.

Wir sollten es deshalb halten wie Götze: "... möchte der Weltmeister dieses Kapitel inzwischen abschließen."
Die Sache ist Geschichte. Strich drunter. Abhaken.
Schauen wir lieber nach vorne. Die nächste Saison könnte eine sehr spannende und interessante werden. Ich freu mich drauf.

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Fallback Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 8. eldelabeha 03. August 26, 11:45 Uhr Zitat - SGE-SCOPE Die kompletten Bedingungen und Überlegungen für die Trainerrotation wären mal interessant. Also, dass Riera noch nicht frei war hat uns das Übergangsduo Schmidt/Meier beschert. Hätte man bei einem schnellen Erfolg der beiden, Riera überhaupt geholt? Was sprach damals gegen Hütter, der war ja seit Oktober schon frei. Musste das Projekt europäischer Wettbewerb erst scheitern, damit richtig Tabularasa gemacht wird? Ich meine auch hier um Forum waren nach der Toppmöllerentlassung genug "Bitte nicht Hütter, den will ich hier nicht mehr sehen!" Kommentare. War die Zeit noch nicht reif, direkt auf Hütter zu setzen? Wollte Hütter kein Feuerwehrmann sein? Wahrscheinlich werden wir es nie erfahren... Gruß SCOPE Path

Gude Scope, ich glaube nicht, dass Hütter verfügbar war. Bei aller berechtigten Kritik an Riera war er auch die ärmste Sau. Eine Mannschaft, die am Boden liegt wieder aufrichten, ohne Vorbereitung, ohne Einfluss auf den Kader.
Hütter hat ja jetzt scheinbar bei vielen Personalien den Hut auf und artikuliert das auch klar.
Mit Amenda konnte er nicht viel anfangen, also wurde der verkauft, Baum hat ihn überzeugt, deswegen bleibt er, Theate will er sich erstmal anschauen, bevor er entscheidet.
Bei Toppmöller wirkte es auf mich mehr so, als wurde ihm ein Kader hingestellt und er sollte dann mal machen. Zumindest nach außen hat er sich nie beklagt oder Forderungen gestellt. Auch wenn der einzige Top MS verkauft wird oder der dringend benötigte DM nicht kommt.

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Fallback Avatar 9. Barth 03. August 26, 12:13 Uhr

Ich bin immer noch der Meinung das man mit DT hätte weitermachen sollen. Sooo schlecht (mit Dreifachbelastung) war das nicht. 3:2 in Stuttgart kann man verlieren, 3:3 gegen Doofmund geht auch okay (Ausgleich in Minute 95), einzig das 3:3 gegen Bremen war mies. Wie es ohne 3fach Belastung und normalen Trainingswochen weitergegangen wäre? Werden wir nie wissen.

AR war m.M.n. von Anfang an eine Fehlbesetzung.

Hütter motiviert wieder und macht Spass auf mehr....

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Fallback Avatar 10. mainesge 03. August 26, 12:37 Uhr

Nichts gegen Götze und das Interview war gut. Ich habe bei ihm nur schon seit 2-3 Jahren das Gefühl, er sei schon 38 Jahre alt. Mir ist bewusst, dass jeder Körper anders altert, aber manchmal frag ich mich, ob er alles dafür tut (getan hat in den letzten Jahren), um ans leistungstechnische Limit zu gelangen. Wie oft wurde schon gesagt:“man muss ihn schonen, Belastungssteuerung, kann nicht alle 4 Tage 90 Minuten spielen usw.“ er verdient viel Kohle, dafür will ich mehr sehen, als dass er die Karriere ausklingen lässt und ab und zu einen guten Pass spielt. Die Mannschaft mitreissen kann er leider auch nicht, trotz all seiner Erfahrung. Aber er ist natürlich ein sehr wichtiges Aushängeschild und es ist
grundsätzlich gut ihn zu nun geringeren Bezügen in der Mannschaft zu haben.

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Das die Spieler im Moment alles Loben und Gut finden, heißt nicht automatisch, dass unter Toppmöller alles anders oder schlechter war. Sprachlich den neuen Trainer zu loben, ohne den vorigen Trainer zu kritisieren ist ja kaum möglich. Wenn man jedes Lob am neuen Trainer als Kritik am letzten Trainer sieht, geht mir das zu weit. Toppmöller hat nicht alles richtig gemacht und letzte Saison ist es in die falsche Richtung gelaufen, aber wir hatten auch sehr viele tolle Momente mit ihm und der Mannschaft in den letzten Jahren. Ich bin optimistisch was die neue Saison angeht, aber Trainer und Mannschaft müssen sich erst in der Bundesliga beweisen. Es wird Zeit, dass es losgeht. 😀

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Fallback Avatar 12. culo blanco 03. August 26, 12:55 Uhr Zitat - einesgehtnochrein Bei all dem „Hurra Hurra, der Hütter, der ist da“ welches hier von Medien und Mannschaft verbreitet wird, finde ich eine Sache klasse. Sollte das ganze wieder nicht so laufen wie gewünscht, hat sich die Mannschaft selbst unter Zugzwang gesetzt. Denn eines ist jetzt klar, an Hütter kann es dann nicht liegen. Mit ihm hatten die Spieler eine optimale Vorbereitung. Er verfolgt einen Spielplan und eine Taktik, die von allen Beteiligten in höchsten Tönen gelobt wird. Von daher lehne ich mich entspannt zurück und warte auf die Darbietung. Die Show kann am 21.08. beginnen. Diesen Jahres wohlgemerkt. Path

Das sehe ich auch so, niemand hat mehr eine Ausrede - so viel oder wenig die letzte Saison noch gültig waren.
Erstens haben wir (Stand jetzt) nicht mehr Spiele als Elversberg und Augsburg.
Zweitens kann Adi nicht sagen, dass ihm die Mannschaft nicht passt, er hat sie mit zusammengestellt.
Drittens kann niemand sagen, dass die Spielidee "noch Zeit braucht", komplette Vorbereitung zum einstudieren.
Viertens kann auch keiner vom Vorstand sagen, er wusste nicht, was der Trainer für ein Typ ist.
Fünftens war die letzte Saison ein deutlicher Schuss vor den Bug und es dürfte klar sein, welche Fehler man (damit sind Mannschaft, Umfeld, Vorstand gemeint aber auch Adi wird sich das angesehen haben) nicht wiederholen darf.
Also ja, ich bin gespannt, was dabei rauskommt, momentan finden es ja alle geil.

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Fallback Avatar 13. braumerganedruebberedde 03. August 26, 13:32 Uhr

Beide gegangenen Trainer treten nach, eieiei

Dino im Interview mit L’Equipe (kicker übersetzt):
"In meinen ersten beiden Jahren in Frankfurt hatten wir die sechst- bzw. fünftbeste Abwehr", so der neue Coach.
"Doch in der dritten Saison verkauften wir unseren besten Verteidiger (es muss sich um Tuta handeln..der kicker nennt zwar Pacho, doch der wechselte schon in der Vorsaison) und ersetzten ihn nicht, entgegen meinem Rat. Außerdem wechselte unser Stammtorwart Kevin Trapp zum FC Paris"

"Einmal führten wir gegen Gladbach in der 60. Minute 6:0, also wechselte ich fünf Spieler aus, um sie wegen der Champions League zu schonen, und wir kassierten vier Gegentreffer. Ich wurde dafür kritisiert, aber wenn man in dieser Situation nicht rotiert, wann dann?"
Ähnlich sei es auch beim Spiel in Köln (4:3 nach 4:1-Führung) gelaufen, erinnerte Toppmöller. "Und wieder Kritik. Alle waren vom 5:4 zwischen PSG und Bayern begeistert, aber in Frankfurt geht das nicht? Die Leute verstehen das Managen nicht."

"Ich will gewinnen, aber das Wichtigste ist die Entwicklung des Spielers. Wenn er sich verbessert, verbessert sich auch die Mannschaft. Wenn der Trainer den Mut hat, jungen Spielern Einsatzzeit zu geben, entwickeln sie sich, und wir können sie später verkaufen."
(Der letzte Absatz könnte von Krösche sein..das mein ich wertfrei)

Mir kam es auch immer so vor, als wäre das Gewinnen nicht so wichtig unter Dino. Daher auch das enttäuschende Abschneiden in den Pokalwettbewerben.
Das ist unter Adi und Oli schon anders, die wollen was gewinnen und das merkt man den Mannschaften dieser Trainer auch an.
Dennoch danke an beide Trainer, Dino und Albert. Denke, der Verein und die Fans haben unter ihnen viel gelernt.

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Fallback Avatar 14. mainhesse 03. August 26, 13:55 Uhr Zitat - huiwaeller50 Ich gehörte auch zu denen, die Rieras Verpflichtung optimistisch, später zumindest noch wohlwollend sahen. Die Sache ist dann aber krachend in die Hose gegangen. Wir sollten es deshalb halten wie Götze: "... möchte der Weltmeister dieses Kapitel inzwischen abschließen." Die Sache ist Geschichte. Strich drunter. Abhaken. Schauen wir lieber nach vorne. Die nächste Saison könnte eine sehr spannende und interessante werden. Ich freu mich drauf. Path

"Die Sache ist Geschichte. Strich drunter. Abhaken."

Die Sache ist ja eben nicht Geschichte.
Die Entscheider, die von Riera so überzeugt waren, daß sie sogar eine Ablöse inklusive Wartezeit bei einem eh schon schlechten Wechseltermin NACH der Winterpause in Kauf nahmen, sind ja alle noch in Amt und Würden.
Also können noch weitere Fehlentscheidungen dieser Güte folgen.

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Fallback Avatar 15. knorzkopp 03. August 26, 14:03 Uhr

Das mit dem Nachtreten.... Es werden von verschiedenen Personen im Rahmen von Interviews Auszüge von Äusserungen veröffentlicht die als Nachtreten interpretiert werden. Oft werden aber nur Fragen beantwortet die dann so ausgelegt werden. Ich betrachte sowohl die Aussagen von Götze als auch Toppmöller als sachlich und nicht als Nachtreten. Zu Riera möchte ich nichts mehr schreiben, da ist alles gesagt und man sollte es einfach mal abschliessen.

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 25 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 16. Boris 03. August 26, 14:08 Uhr Zitat - Barth Ich bin immer noch der Meinung das man mit DT hätte weitermachen sollen. Sooo schlecht (mit Dreifachbelastung) war das nicht. 3:2 in Stuttgart kann man verlieren, 3:3 gegen Doofmund geht auch okay (Ausgleich in Minute 95), einzig das 3:3 gegen Bremen war mies. Wie es ohne 3fach Belastung und normalen Trainingswochen weitergegangen wäre? Werden wir nie wissen. AR war m.M.n. von Anfang an eine Fehlbesetzung. Hütter motiviert wieder und macht Spass auf mehr.... Path

Absolut, das 3:3 gegen Bremen war halt wieder keine Niederlage. Zudem war man keineswegs unterlegen, Führung durch Kalimuendo, erneute Führung durch Collins, dann 2 schnelle Gegentore, aber noch Ausgleich durch Knauff. Das ist ja nicht so, als ob sie sich aufgegeben hätten. Wenn man einen Trainer mitten in der Saison kicken muss, dann nach 3-4 deutlichen Niederlagen in Folge.

Man war auf Platz 7 mit nur 2 Punkten Rückstand, nach dem Ausscheiden aus der CL hätte Toppmöller ganz sicher Schadensbegrenzung betrieben und mit teilweise nervtötendem Ergebnisfußball a la Egil Olsen(der hat mit Anti-Fußball vor 30 Jahren schon Mal mit einer sehr schwachen norwegischen Team Brasilien 2:1 geschlagen und das Achtelfinale erreicht) holprig, aber mit ausreichend Punkteausbeute auf Platz 7 oder gar 6 abgeschlossen. Zumindest Conference League wäre durchaus besser gewesen.

Auf Platz 6 hätte sich Krösche aber wieder nicht überwunden, ihn zu schassen. Daher ist die Entwicklung irgendwie auch zu begrüßen. Wenn überhaupt, dann hätte Krösche zur Saisonmitte einen erfahrenen Feuerwehrmann holen sollen. Einen Konzepttrainer könnte man möglicherweise am Anfang der Saison installieren, aber nicht so mittendrin. Krösche hat irgendwie gehofft, den neuen Guardiola entdeckt zu haben, aber Riera ist an seiner Arroganz gescheitert. Die Aussage von Hellmann, dass das Verhalten nicht abzusehen gewesen wäre, ist kompletter Humbug, da sich das ja durch Rieras gesamte Karriere zieht. Na selbst das hat vielleicht sein Gutes, so wissen die unprätentiöse Art von Hütter jetzt umso mehr zu schätzen.

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Fallback Avatar 17. einesgehtnochrein 03. August 26, 15:16 Uhr

Das ist mittlerweile wie im Kasperletheater. Jeder darf mal. Und der einzige, der sich eloquent aus dem ganzen raushält ist Krösche. Er hat Glasner geschaßt und dafür den Meistertrainer vom FC Düdelingen geholt. Der hat sich aber leider als unfähig rausgestellt. Solange die beiden Alleinunterhalter Marmoush und Ekitike an Board waren, sind die Mängel nicht aufgefallen. Ohne die beiden war er aber mit seinem Latein am Ende. Mehrmals hintereinander mit drei Toren zu verlieren, ist unterirdisch. Selbst der Meistertrainer aus Slowenien brauchte dafür nur ein Spiel. Hätte man also Glasner im Amt gelassen, hätte man sich das ganze sparen können.

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Fallback Avatar 18. einesgehtnochrein 03. August 26, 15:26 Uhr Zitat - braumerganedruebberedde Beide gegangenen Trainer treten nach, eieiei Dino im Interview mit L’Equipe (kicker übersetzt): "In meinen ersten beiden Jahren in Frankfurt hatten wir die sechst- bzw. fünftbeste Abwehr", so der neue Coach. "Doch in der dritten Saison verkauften wir unseren besten Verteidiger (es muss sich um Tuta handeln..der kicker nennt zwar Pacho, doch der wechselte schon in der Vorsaison) und ersetzten ihn nicht, entgegen meinem Rat. Außerdem wechselte unser Stammtorwart Kevin Trapp zum FC Paris" "Einmal führten wir gegen Gladbach in der 60. Minute 6:0, also wechselte ich fünf Spieler aus, um sie wegen der Champions League zu schonen, und wir kassierten vier Gegentreffer. Ich wurde dafür kritisiert, aber wenn man in dieser Situation nicht rotiert, wann dann?" Ähnlich sei es auch beim Spiel in Köln (4:3 nach 4:1-Führung) gelaufen, erinnerte Toppmöller. "Und wieder Kritik. Alle waren vom 5:4 zwischen PSG und Bayern begeistert, aber in Frankfurt geht das nicht? Die Leute verstehen das Managen nicht." "Ich will gewinnen, aber das Wichtigste ist die Entwicklung des Spielers. Wenn er sich verbessert, verbessert sich auch die Mannschaft. Wenn der Trainer den Mut hat, jungen Spielern Einsatzzeit zu geben, entwickeln sie sich, und wir können sie später verkaufen." (Der letzte Absatz könnte von Krösche sein..das mein ich wertfrei) Mir kam es auch immer so vor, als wäre das Gewinnen nicht so wichtig unter Dino. Daher auch das enttäuschende Abschneiden in den Pokalwettbewerben. Das ist unter Adi und Oli schon anders, die wollen was gewinnen und das merkt man den Mannschaften dieser Trainer auch an. Dennoch danke an beide Trainer, Dino und Albert. Denke, der Verein und die Fans haben unter ihnen viel gelernt. Path

Keine Ahnung von was Toppmöller redet. Tuta kann er wohl kaum meinen. Manchmal ist Schweigen Gold. Aber damit meine ich nicht nur die beiden Trainer, sondern auch so manchen Spieler und Funktionär bei uns. Irgendwann sollte dann auch mal von oben die Weisung kommen, sich zu diesem Thema nicht mehr zu äußern.
Ich hoffe, dass es das dann auch von Toppmöller war. So redet er sich jedenfalls um Kopf und Kragen.

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Fallback Avatar 19. hase74 03. August 26, 18:38 Uhr Zitat - einesgehtnochrein Das ist mittlerweile wie im Kasperletheater. Jeder darf mal. Und der einzige, der sich eloquent aus dem ganzen raushält ist Krösche. Er hat Glasner geschaßt und dafür den Meistertrainer vom FC Düdelingen geholt. Der hat sich aber leider als unfähig rausgestellt. Solange die beiden Alleinunterhalter Marmoush und Ekitike an Board waren, sind die Mängel nicht aufgefallen. Ohne die beiden war er aber mit seinem Latein am Ende. Mehrmals hintereinander mit drei Toren zu verlieren, ist unterirdisch. Selbst der Meistertrainer aus Slowenien brauchte dafür nur ein Spiel. Hätte man also Glasner im Amt gelassen, hätte man sich das ganze sparen können. Path

Danke, leider geht nur ein 👍🏿

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