Die Eintracht und (Ex-)Sportvorstand Markus Krösche gehen getrennte Wege. Die Nachricht schlug am gestrigen Sonntagabend ein wie eine Bombe! Der 46-Jährige bat um seine sofortige Freistellung, der der Aufsichtsrat des Vereins entsprach. Dennoch besitzt der Erfolgsmanager bei den Hessen weiterhin einen angepassten, bis 2028 laufenden Vertrag. Die SGE hofft wohl auf eine Millionen-Ablöse für Krösche. Und bereits einen Tag nach der Hammermeldung scheint dort Bewegung reinzukommen. Wie mehrere italienische Medien – unter anderem Transferexperte Fabrizio Romano – berichten, steht der Ex-Frankfurter kurz vor einem Engagement bei der AC Mailand. Eine Einigung sei noch in dieser Woche erwartbar.
Die italienische „Gazzetta dello Sport“ schreibt, dass der Kontakt zwischen Krösche und dem Klub aus der Lombardei nie abbrach. Demnach soll der Deutsche bei den Italienern die Rolle als Head of Football einnehmen und sei der Favorit auf diesen Posten. Überraschend kommt das nicht. Bereits im vergangenen Sommer machten Gerüchte die Runde, wonach dem damaligen Eintracht-Sportvorstand ein lukratives Angebot der Rossoneri vorlag. Doch ein Wechsel kam letztlich nicht zustande.
Krösche fehlte zuletzt Energie und Überzeugung
Dennoch waren Spekulationen um die Zukunft des Sportvorstands weiterhin omnipräsent im Umfeld der SGE. Nach einer komplizierten Transferphase, in der dem sonst so erfolgreichen Manager nicht alles wie sonst zu gelingen schien, mehrten sich in den vergangenen Wochen die Zeichen eines vorzeitigen Abschieds. In Medien wurde über eine Ausstiegsklausel berichtet, die im Winter für bestimmte Vereine greifen würde. Demnach gehörten unter anderem der FC Bayern München, Borussia Dortmund und der FC Liverpool dazu. Somit würde eine Ablöse für den in Europa weiterhin angesehenen Manager fällig werden. So kam die Mitteilung über die Trennung am gestrigen Sonntag dann doch einigermaßen überraschend – so kurz vor der Mitgliederversammlung.
Zu den Gründen sagte Krösche in einer Mitteilung: „In den vergangenen Monaten habe ich mich intensiv mit meiner persönlichen Situation und meiner beruflichen Zukunft beschäftigt. Nach über fünf sehr erfolgreichen, aber auch sehr fordernden Jahren bei diesem großartigen Klub, habe ich seit einiger Zeit das Gefühl entwickelt, dass ich eine Veränderung brauche – und der Eintracht womöglich ein neuer Impuls auch helfen könnte.“ Die letzte Überzeugung und Energie habe ihm zuletzt gefehlt. Dann gehe die nötige Durchschlagskraft für die anspruchsvolle Aufgabe verloren, reflektierte er.
Krösche bezieht vorerst weiter sein Gehalt bei der Eintracht
In Frankfurt bezieht Krösche vorerst weiter sein Gehalt. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, strich er bei den Hessen bisher rund 2,5 Millionen Euro jährlich ein. Der Vertrag sei infolge der Freistellung nur „um einen niedrigen zweistelligen Prozentsatz“ angepasst worden. Seinen Posten als Sportchef wird vorerst der neue Vorstandsvorsitzende Axel Hellmann interimsweise übernehmen. Über mögliche Nachfolgekandidaten wird bereits spekuliert. Dem Vernehmen nach sind die Frankfurter keineswegs unvorbereitet und haben bereits einige Nachfolger im Blick.
Die Mitgliederversammlung am heutigen Montagabend (17:30 Uhr) wird der designierte neue Head of Football Mailands noch in der Frankfurter Jahrhunderthalle miterleben. „Es ist mir wichtig, mich dort persönlich zu verabschieden“, wird Krösche in einer Mitteilung des Vereins zitiert. Danach könnte es also schnell weitergehen in Richtung Modemetropole.






26 Kommentare
Naja, Geschmäckle hats schon.
Aber wir sollten Markus trotzdem dankbar sein allein dafür, dass er uns zeitweise zur heißesten Aktie in Europa gemacht hat, die SGE war in aller Munde, davon werden wir noch lange zehren können.
Jetzt Markus schlechter zu machen, als er war, ist vielleicht verständlich, ist aber nicht ganz fair. Bei aller Qualität war er auch in die Strukturen eingebunden und hatte Vorgaben.
Es wird sein wie in den Jahren zuvor, einer geht, der andere kommt.
Wichtig ist, dass gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet wird.
Amen.
Ich denke, wir haben Markus viel zu verdanken, und ich gönne ihm den "nächsten Schritt", besonders, weil er anscheinend ins Ausland geht.
Wieso Geschmäkle ?
Krösche nimmt für sich in Anspruch, was er selbst allen Spielern zugestanden hat.
Wenn sich Spieler/Funktionär und Verein unterschiedlich entwickeln, ist es halt Zeit für eine Trennung. Und da Krösche ja hauptsächlich für seine Transfererlöse gefeiert wurde, ist es nur recht und billig, daß er selbst auch einen Transfererlös einbringt.
Ich finde die Entwicklung sehr schade, aber es hat sich angedeutet.
Trotzdem, bitte nicht vergessen, das obligatorische Preisschild umzuhängen...
Eben bei Sky gelesen, dass Krösche wohl einen Abschlag in das Papier hat einarbeiten lassen.
Dieser soll um die 5mio liegen, sofern jemand MK bis Mitte kommenden Jahres einstellt.
Egal wie, aber das hätte er nicht tun müssen, daher guter Zug von ihm.
Mal schauen, wer denn sein Nachfolger wird….
Die KI schreibt:
Die historisch teuerste Ablösesumme für einen Sportdirektor im weltweiten Fußball beträgt knapp 5,8 Millionen Euro (bzw. ca. 5 Millionen Pfund).
Diesen Rekordwert zahlte Manchester United im Sommer 2024, um Dan Ashworth aus seinem laufenden Vertrag bei Newcastle United herauszukaufen.
Wenn es so kommt, dann ist es so, spart uns Gehalt für die nächsten knapp 2 Jahre bis Sommer 2028 und wir bekommen noch ein paar Euro Ablöse…
Wichtig ist die Nachbesetzung, der Kader ist unrund, vor allem in der Defensive, allerdings sollte man der Mannschaft und Adi auch die nötige Zeit geben, aber ein gewisses Grundniveau muss man trotz allem erwarten dürfen, heißt so eine Niederlage wie in Leipzig darf sich nicht wiederholen, vor allem die Art und Weise wie sie zustande gekommen ist, darüber werde ich mich immer aufregen, weil es nichts mit spielerischer Qualität zu tun hat sondern mit den einfachsten Grundtugenden des Fußballs…bin gespannt auf das Spiel beim BVB, die spielen noch auswärts CL unter der Woche, haben ein paar Verletzte und haben die letzten beiden Spiele verloren bzw. nur 0:0 bei Union Berlin gespielt.
Traditionell sehen wir auswärts beim BVB schlecht aus, aber hat man aus dem Leipzig Spiel was gelernt? Schön und gut, dass man gegen Köln gut gestanden hat und defensiv überzeugt hat, aber bei allem Respekt, Köln ist vor einem Jahr erst wieder aufgestiegen ist ne Fahrstuhlmannschaft und hat durch die Verletzten eigentlich nur aus Schwäbe und El Mala bestanden…
Ja wir müssen unsere eigenen Ansprüche vielleicht ein Stück runterschrauben, der aktuelle Kader ist nun mal nicht mehr so stark wie zuvor, aber das man gegen verletzungsgeplagte Kölner betonen muss wie stabil man doch gestanden hat ist mir dann doch zu viel des Guten.
Wir sind ausgeruht, der BVB hat ein paar Spiele mehr in den Knochen, ein paar Verletzte und wir sollten uns zumindest vernünftig verkaufen, zumindest nicht abschlachten lassen, ich erwarte nichts, geht es gerade in Dortmund 1:2, 1:3 aus unserer Sicht in die Hose, ist es so und kaum jemand wird sich beschweren, bekommen wir aber wieder 4 Gegentore + X war das Gerede der Mannschaft nach dem Leipzig Spiel (mal wieder) nichts wert….
Also ich finde es gut, dass man jetzt den Schnitt macht. Das hätte uns sonst die nächsten Trandferperioden begleitet. Was ich allerdings nicht verstehe: man einigt sich darauf, dass man nicht mehr zusammenarbeiten will, Krösche verhandelt jetzt schon mit einem potentitell neuen Arbeitgeber, Frankfurt bezahlt im aber weiter Gehalt... für mich unterstreicht das mal wieder das Krösche ein sehr guter Verhandler ist :-D - aber ich finde das schon etwas dreist muss ich sagen.
Er wird auf seinen Wunsch hin freigestellt und bezieht trotzdem weiter sein Gehalt? Wer kann mir das erklären? So was gibt es vielleicht nur bei der Eintracht.
lt. HR und SKY ist Spycher der Wunschkandidat...Gespräche laufen
Ist doch ganz einfach, zahlt man kein Gehalt mehr, gibt es auch keine Ablöse. Die Gespräche sollen weit fortgeschritten sein, so dass man sich der Ablöse recht sicher ist und das Gehalt kurzfristig einsparen wird.
Markus hat uns toll entwickelt, waren sehr viele Toptransfers dabei, aber auch ein paar, die nicht aufgegangen sind. In Summe dennoch sehr überzeugend, daher ganz lieben Dank und alles Gute, persönlich und privat.
Das kann man so oder so sehen. Es war Krösche, der im geheimem Verhandlungen mit den Rossoneri führte und damit die Verantwortlichen der SGE düpierte. Wenn er zu lange wartet, ist die Stelle vergeben.
Jetzt stellt sich die Frage, was die Eintracht als Ablöse bekommt. Ich vermute mal, dass der Vertrag mit dem AC Mailand schon in trockenen Tüchern ist. Ansonsten wäre die sofortige Freistellung ein Schuss nach hinten. Was für eine Verhandlungsposition hätte man dann? Erinnert irgendwie an die lame duck Situation mit Wahi.
Sollte es keine Ablösung geben, wäre man vor einigen Monaten besser beraten gewesen, eine Vertragsauflösung juristisch abklären zu lassen. Meines Erachtens hat Krösche durch das geheim gehaltene Immobiliengeschäft mit einem Geschäftspartner gravierend gegen seinen Arbeitsvertrag verstoßen.
Also bitte hört auf mit der Heiligsprechung. Am besten, man einigt sich gütlich, bekommt eine angemessene Abfindung, Krösche kann seinen nächsten Karriereschritt machen und die SGE schafft es in Zukunft wieder eine Mannschaft aufzustellen, die das Stadion „anzündet“. Lange ist es her, seit dies zum letzten Mal der Fall war.
Deines Erachtens hat er gravierend gegen seinem Vertrag verstoßen?
Kennst du denn seinen Vertrag so genau, dass du das überhaupt ansatzweise beurteilen kannst?
Gegen welchen Paragraphen oder Absatz hat er denn konkret verstoßen?
Für mich hören sich die publik gewordenen vertraglichen Details so an, als wäre von vornherein ziemliche klare Verhältnisse geschaffen worden, wie es weitergeht, wenn der Vertrag von einer Seite aus nicht fortgeführt werden soll.
Das verhindert für beide Seiten jetzt endlose Verhandlungen und eine Hängepartie.
Beschäftige dich mal mit Arbeitsrecht. Wenn ich hinter dem Rücken meines Arbeitgebers mit Personen Verträge abschließe und mit der gleichen Person (oder dessen Frau) Verträge für meinen Arbeitgeber ausarbeite, dann ist das zweifelsohne ein erheblicher Vertrauensverlust, welcher eine Kündigung zur Folge haben kann.
Das wurde seitens der Eintracht juristisch geprüft. Man kann Krösche nicht vorwerfen außer dass er es nicht dem AR mitgeteilt hat.
Aber das Geschmäckle bleibt halt.
Gut, dass jetzt ein sauberer Cut erfolgt ist. MK hat sich in den vergangenen Monaten wohl nicht mehr ausschließlich
mit Eintracht beschäftigt, sondern auch sehr mit sich selbst. Somit höchste Zeit für einen Wechsel. Bobic, der einen guten Kader hinterlassen hatte, wäre durchaus jemand, der bei Eintracht viel bekanntes vorfinden würde und übergangslos übernehmen könnte.
Es wäre spannend, seine Arbeit als Vorgänger und Nachfolger MK's zu verfolgen. Aus meiner unmaßgeblichen Sicht eine gute Lösung, ohne Experimente.
Ich gehe mal davon aus, dass du dich auf die Treue- und Sorgfaltspflicht beziehst. Die hätte Krösche aber nur verletzt, wenn er seine eigenen Interessen über die der Eintracht gestellt hätte. Und das hat er nach eigener Aussage nicht gemacht und wurde ihm auch nicht nachgewiesen.
Sonst fällt mir kein Gesetz ein, dass generell verbietet, mit den Familienmitgliedern von Geschäftspartnern private Verträge zu schließen oder diese dem Arbeitsgeber offenzulegen, außer etwas entsprechendes steht in Krösches Arbeitsvertrag.
Daher nochmal: Gegen welche konkreten Paragraphen hat Krösche verstoßen? Du scheinst dich ja mit Arbeitsrecht sehr viel besser als ich auszukennen.
Wenn Möchtegern Arbeitsrechtler und Juristen hier streiten, kann ich nur den Kopf schütteln. Dann gehe ich in die Kirche und bete für SIE
Wo kein Kläger. kein Richter! Und vor Gericht gibt es kein Recht, sondern ein Urteil. Und in solchen Führungsebenen werden Verträge, ausgearbeitet und verhandelt von echten Juristen, da wackeln euch die heissen Ohren.
Diese jetzige Diskussion hat wenig mit der Zukunft der Eintracht zu tun, hat eher was mit Nachtreten von enttäuschten Fans zu tun.
Zu @15
Wenn die unverzügliche Mitteilungspflicht gegenüber dem Arbeitgeber (hier AR) in der von dir angesprochenen Sache vertraglich vereinbart war, ist das sehr wohl vertragswidriges Verhalten MK's.
Das siehst du dann absolut richtig, Spekulationen darüber sind irgendwie irritierend.
Richtig, wir alle kennen zuwenig Details, wenn du sie jedoch kennst, dann lass uns teilhaben, dann haben wir eine gute Rechtsgrundlage.
Ich kenne überhaupt keine Details, deswegen kann ich auch nicht einschätzen, ob er gegen seinen Arbeitsvertrag verstoßen hat.
Ich habe weder behauptet, dass er dagegen verstoßen hat, noch, dass er nicht dagegen verstoßen hat.
@einesgehtnochrein hat behauptet, dass Krösche gravierend gegen seinen Arbeitsvertrag verstoßen hat.
Um das beurteilen zu können, muss er doch wissen, was im Vertrag stand.
Danke, deshalb habe ich mit meinem post @20 im Konjunktiv geschrieben.
Allerdings sind diesbezügliche Klauseln in Verträgen nicht unüblich.
Aber, keine Spekulationen, wir kennen den Vertrag nicht.
Allerdings soll Beck damals die "verspätete" Inkenntnissetzung" durch MK kritisiert haben. Das ist jedoch im Falle einer fehlenden vertraglichen
Mitteilungs/Notifikationsklausel rechtlich unerheblich.
Ich habe mal zum Spaß die KI bemüht. Keine Ahnung, ob.di KI hier Mist erzählt oder ob das wirklich stimmt. Wie auch immer. Ich würde das ganze hier auch nicht weiterführen, zumal das ganze ja jetzt im Einvernehmen entschieden wurde.
nehmen wir an: x ist vorstandsmitglied der Eintracht Frankfurt Fußball AG. für seinen arbeitgeber arbeitet er einen vertrag mit z aus. genaugenommen geht es um die verpflichtung eines trainers, der bei z unter vertrag steht und bei der z bei einer erfolgreichen vermittlung von der eintracht geld erhält. gleichzeitig handelt x einen komplexen grundstücksvertrag mit der ehefrau von z aus. ist dies rechtlich zu beanstanden?
Ja, diese Konstellation ist rechtlich hochgradig zu beanstanden und birgt massive rechtliche Risiken für alle Beteiligten – insbesondere für das Vorstandsmitglied X.
Im deutschen Aktien- und Gesellschaftsrecht sowie im Strafrecht greifen hier strikte Vorschriften, da ein gravierender Interessenkonflikt und der dringende Verdacht der Untreue sowie der Korruption vorliegen.
Die rechtliche Grauzone beziehungsweise das Fehlverhalten lässt sich in vier zentrale Problemkreise unterteilen:
1. Pflichtverletzung und Interessenkonflikt (Aktienrecht)
Als Vorstandsmitglied der Eintracht Frankfurt Fußball AG unterliegt X einer strengen Treuepflicht (§ 93 Aktiengesetz). Er muss ausschließlich das Wohl der Gesellschaft im Auge haben.
• Koppelungsgeschäft: Dass X zeitgleich ein privates bzw. familiäres Geschäft mit der Ehefrau des Vertragspartners Z aushandelt, begründet einen klassischen Interessenkonflikt.
• Verbot der Vorteilsannahme: Vorstände dürfen im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit keine Verträge abschließen, die ihnen oder ihren Angehörigen/Nahestehenden private Vorteile verschaffen. Selbst wenn das Grundstücksgeschäft mit der Ehefrau von Z läuft, wird vermutet, dass damit Z (und indirekt X) beeinflusst werden soll.
• Zustimmungspflicht: Solche Geschäfte müssten zwingend dem Aufsichtsrat der AG offengelegt und von diesem genehmigt werden (§ 112 AktG). Ohne Offenlegung liegt eine klare Pflichtverletzung vor.
2. Strafrechtliche Risiken (Untreue & Bestechlichkeit)
Das Szenario bewegt sich im Bereich des Wirtschaftsstrafrechts:
• Untreue (§ 266 StGB): Wenn Eintracht Frankfurt durch den Trainervertrag (z. B. durch eine überhöhte Vermittlungsgebühr an Z) wirtschaftlicher Schaden entsteht, weil X im Gegenzug einen "Gefallen" oder Rabatt beim Grundstücksvertrag mit Zs Ehefrau erhalten hat, macht sich X der Untreue strafbar.
• Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB): Es besteht der Verdacht, dass die Zahlung an Z (oder die Konditionen des Trainervertrags) mit dem privaten Grundstücksgeschäft verknüpft ist. X ließe sich hierdurch womöglich bei der Pflichtausübung zulasten der Eintracht Frankfurt Fußball AG unlauter bevorzugen.
3. Zivilrechtliche Folgen
• Schadensersatz: Die Eintracht Frankfurt Fußball AG kann X gemäß § 93 Abs. 2 AktG persönlich auf Schadensersatz verklagen, wenn dem Verein durch die Deals finanzielle Nachteile entstanden sind.
• Unwirksamkeit des Vertrages: Sollte nachgewiesen werden, dass Z und X bewusst kollusiv (zum Nachteil der Eintracht) zusammengewirkt haben, könnte der Vertrag wegen Sittenwidrigkeit (§ 138 BGB) oder Missbrauch der Vertretungsmacht unwirksam sein.
4. Sportrechtliche Konsequenzen
Da es sich um die Verpflichtung eines Trainers im Profifußball handelt, greifen zusätzlich die Regularien des DFB und der DFL. Verdeckte Zahlungen, Kick-back-Geschäfte oder Deals über Strohleute (in diesem Fall die Ehefrau) verstoßen massiv gegen die Compliance-Richtlinien im Profisport und können Lizenzstrafen, Sperren und hohe Geldbußen für die Individuen und den Klub nach sich ziehen.
Um den Fall genauer zu prüfen, lassen Sie mich wissen:
• Fließen bei dem Grundstücksvertrag Gelder oder Vorteile, die vom Marktwert abweichen?
• Weiß der Aufsichtsrat der Eintracht Frankfurt Fußball AG bereits von den parallelen Verhandlungen?
• Ist Z als Spielervermittler/Berater registriert oder agiert er als Vertreter eines anderen Vereins?
Ich kann die rechtlichen Risiken dann noch spezifischer einordnen.
Ich glaub, an dieser ganzen Konstellation ist nichts zufällig passiert 😊
Ich will hier einfach mal meine persönliche Vermutung äußern. Für mich sieht das Ganze rund um Markus Krösche und die AC Mailand nämlich nicht nach einer kurzfristigen Entwicklung aus. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die jetzt bekannt gewordenen Vereinbarungen erst in den letzten Tagen entstanden sind.
Meine Vermutung ist vielmehr, dass dieses ganze Konstrukt schon seit längerer Zeit im Detail vorbereitet wurde. Ob nun zwischen Krösche und Mailand, zwischen Krösche und der Eintracht oder unter Einbeziehung aller Beteiligten – ich glaube, dass die wesentlichen Dinge längst abgesteckt waren. Dazu gehört für mich auch die Frage, wie Krösche trotz seiner Freistellung vertraglich gebunden bleibt und welche Ablöse bei einem Wechsel nach Mailand fällig wird. Selbst die konkrete Summe könnte meiner Meinung nach schon lange festgestanden haben.
Natürlich ist das Spekulation. Ich habe keine Einblicke in die Gespräche und kann nichts davon beweisen. Aber wenn ich mir die Abläufe und die jetzt präsentierten Vereinbarungen anschaue, drängt sich mir dieser Eindruck einfach auf.
Was mich dabei ein wenig stört, ist diese offizielle Darstellung, die alles so sauber, vernünftig und für alle Seiten vorteilhaft erscheinen lässt. Krösche wird freigestellt, sein Vertrag bleibt bestehen, und sollte er nach Mailand wechseln, kassiert die Eintracht möglicherweise eine ordentliche Ablöse. Am Ende können offenbar alle Beteiligten mit der Lösung leben.
Mag sein, dass das tatsächlich alles erst jetzt so zusammengekommen ist. Ich persönlich glaube allerdings eher, dass hier schon wesentlich länger an einer Lösung gearbeitet wurde und die entscheidenden Dinge längst geklärt waren. Die jetzigen Ereignisse wären dann weniger eine überraschende Entwicklung als vielmehr der letzte Schritt eines längst vorbereiteten Plans.
Vielleicht bin ich einfach etwas zu skeptische geworden, wenn mir solche Abläufe präsentiert werden. Ich habe schon zu viel erlebt, um jede offizielle Erklärung einfach ungeprüft für bare Münze zu nehmen.
Aber wie gesagt: Das ist meine persönliche Einschätzung und ausdrücklich Spekulation. Bin gespannt, ob das noch jemals jemand klarstellen wird…Denke eher nicht.
§93 AktG zur Treuepflicht habe ich ja genannt. Der Paragraph sagt aber nur aus, dass Krösche bei Geschäften, die Eintracht Frankfurt betreffen stets das Wohl des Klubs zum Ziel haben muss.
Was deine KI mit §112 meint, weiß ich nicht. Hab eben nachgeschaut, da geht es um die Vertretung der Gesellschaft gegenüber Vorstandsmitgliedern, passt also überhaupt nicht. Vielleicht meint die KI §111. Da geht es aber um Geschäfte im Namen des Arbeitgebers mit nahestehenden Personen. Also wenn Krösche z.B. einen Vertrag zwischen der Eintracht und seinem Onkel oder einer Freundin aushandelt.
Alle anderen genannten Probleme entstünden, wenn Krösches private Verträge mit der Ehefrau irgendeinen Einfluss auf die Geschäfte, die er für die Eintracht beschlossen hat, gehabt hätte.
Natürlich ist die Sache sehr problematisch. Hat mindestens ein Geschmäckle. Sollte es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen den privaten Geschäften von Krösche und denen der Eintracht geben, wäre das zivilrechtlich, sportrechtlich und strafrechtlich zu ahnden.
Aber ich habe in dieser Hinsicht bisher von keiner seriösen Quelle etwas gehört.
Und ob es in dem konkreten Fall (private Geschäfte mit Geschäftspartnern nahestehenden Personen) eine Informationspflicht von Krösche gegenüber dem AR gab, wissen wir nicht.
Zur KI: Nur zur Info: Sprachmodelle sind darauf trainiert , jedem so zu antworten, wie er das will. Also nicht, was er will, im Sinne von Tatsachen verdrehen oder lügen, sondern so formulieren, wie man es vermutlich hören will. Sollte man immer im Hinterkopf haben, wenn man von KIs eine Einschätzung will.
Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.