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Love Arrhov möchte bei Eintracht Frankfurt schon in der Vorbereitung für Furore sorgen. Foto: IMAGO / DeFodi Images

Arrhov greift bei der SGE an: „Ich bin in der Rolle des Herausforderers“

Ein Trainingslager bietet für alle Spieler immer die Chance sich zu zeigen. Einer, der diese Chance bei der Frankfurter Eintracht beim Schopf packen will, ist Love Arrhov. In der Medienrunde spricht der Mittelfeldspieler über seinen Wechsel nach Frankfurt, die Stimmung in der Mannschaft und den Stellenwert von Mario Götze.

„Grassau ist ein wunderbarer Ort für ein Trainingslager“, schwärmt Arrhov. „Die Einheiten sind anstrengend, aber genau so muss es sein. Wir merken, wie wir durch diese Arbeit täglich Fortschritte machen. Ich denke, das war im Testspiel am Sonntag zu sehen.“ Für den 18-Jährigen ist es die erste Sommer-Vorbereitung mit der SGE. Im vergangenen Januar wechselte der Schwede aus seiner Heimat an den Main. „Der Plan der Eintracht hat mich überzeugt. Sie wollten mich. Es hat sich wie der richtige Schritt angefühlt.“ Seitdem kam er in der letzten Saison auf fünf Einsätze. Einer davon in der Startelf. In der kommenden Saison will er diese Zahl steigern. „Für mich gilt, einfach jeden Tag bestmöglich zu arbeiten und mich zu beweisen. Dass jeder Spieler gerne auf dem Feld stehen möchte, versteht sich von selbst.“ Der schwedische Nationalspieler zeigt sich aber auch demütig. „Ich bin noch jung und entsprechend in der Rolle des Herausforderers. Die Vorarbeit liegt bei mir, die Entscheidung beim Trainer.“

Der Wechsel von IF Brommapojkarna nach Frankfurt war durchaus ein sehr großer Schritt. Gerade in diesem jungen Alter. Der offensive Mittelfeldspieler sieht darin aber auch eine große Chance. „Allein in ein anderes Land zu wechseln, bringt Veränderungen und Entwicklungsmöglichkeiten mit sich. Auch der Fußball ist in der Bundesliga ein anderer, als ich ihn aus Schweden kannte. Diesen Herausforderungen stelle ich mich gerne.“ In den ersten Monaten waren seine Eltern als Unterstützung in Frankfurt dabei. „Jetzt bin ich mit meiner Freundin alleine hier. Aber sie kommen immer noch oft, um mich zu besuchen.“

Götze als Mentor

In seiner kurzen Zeit bei der SGE hat Arrhov bereits unter vier Trainerteams gespielt. Unter Dino Toppmöller und Dennis Schmitt reichte es noch nicht für einen Kaderplatz. Erst mit der Ankunft von Albert Riera sammelte der Skandinavier Minuten. „Es war eine besondere Zeit und es war auch nicht alles schlecht. Riera hat auch gute Sachen mit hierher gebracht. Aber auf dem Platz hat es einfach nicht funktioniert.“ Besonders bleibt ihm aus der letzten Saison natürlich sein Startelfdebüt gegen Augsburg in Erinnerung: „Ich war sehr glücklich, als ich gehört habe, dass ich starte. Ich hatte vorher schon mal auf dem linken Flügel gespielt. Dann habe ich einfach mein Bestes gegeben.“ Mit Adi Hütter gibt es nun einen neuen Cheftrainer, der die Eintracht und die Bundesliga bestens kennt. „Er bringt eine neue Energie und viel Power in unsere Mannschaft. Die Gruppe funktioniert, wir Spieler verstehen uns untereinander sehr gut. Das ist sehr wichtig mit Blick auf die neue Saison. Der Trainer fokussiert sich sehr auf die Intensität. Gerade zum Start ist das sehr wichtig. Ich glaube, das wird viele Erfolge bringen.“ Über Aarhovs zukünftige Rolle habe es bisher noch kein Gespräch gegeben. Das soll aber in Kürze folgen. „Wir werden sprechen. Er möchte mit mir sprechen.“ Der Spieler selbst sieht sich auf der Spielmacher-Position. Aber: „Ich spiele dort, wo der Trainer mich haben will. Ich bin ein Teamplayer. Ich will in jedem Spiel das beste für die Mannschaft. Ich denke, dass ich sehr gut mit dem Ball bin.“

Erst kürzlich lobte Mario Götze die Fähigkeiten des Youngsters. Der Routinier bei der Eintracht spielt für Arrhov eine wichtige Rolle. „Mario ist eine Art Mentor für mich. Ich kenne ihn wie so viele seit der Weltmeisterschaft 2014. Er gibt mir viele Tipps. Dafür bin ich offen.“ Allgemein sei der 34-Jährige ein enormer Faktor für die Mannschaft. „Er hilft nicht nur mir, sondern kümmert sich um alle jungen Spieler. Das bedeutet mir viel.“ Der schwedische Nachwuchsspieler scheint in der Mannschaft angekommen und will sich für einen Kaderplatz in Stellung bringen. Für konkrete Ziele sei es aber noch zu früh. „Natürlich wollen wir Europa erreichen. Das ist mit dieser Truppe auf jeden Fall möglich.“ Innerhalb der Mannschaft wird Love Arrhov aber nicht nur für seine Leistungen auf dem Platz, sondern auch für seine Frisur gelobt. „Ich brauche nur maximal zehn Minuten im Bad“, lacht der Youngster. „Mein Fokus liegt auf dem Fußball.“

2 Kommentare

Fallback Avatar 1. pit3157 28. Juli 26, 09:24 Uhr

mach weiter so im training
adi wird schon sehen was du kannst

nur die SGE

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Avatar Der User hat SGE4EVER.de mit mind. 100 € finanziell unterstützt, als es um den großen Relaunch 2024 ging. 2. Handballer85 28. Juli 26, 09:34 Uhr

Ist schon der 2. junge Spieler der über Riera anders redet als viele andere. Unter Riera haben halt auch die Jungen eine Chance bekommen. Wie Arrhov und Jupp. Aber es hat halt menschlich nicht gepasst.

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