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Randal Kolo Muani wurde zum Adler des Jahres gewählt. (Foto: IMAGO / Rene Schulz)

Adler des Jahres: Kolo Muani vor Trapp

und

Europa League-Sieg, Champions League-Quali und jetzt Champions League-Achtelfinale und gleichzeitig Platz vier in der Liga! Was für ein Jahr hat die Frankfurter Eintracht nur hinter sich gebracht!

In all diesen Monaten stand bei der SGE immer das Team im Vordergrund – das wurden die Beteiligten aller Triumphe und Erfolge nicht müde zu betonen! Trotzdem gab es natürlich auch Einzelspieler, die herausstachen und den verschiedenen Spielen und Phasen der Hessen ihren Stempel aufdrückten. SGE4EVER.de kürt daher – auf Basis der Benotung, die nach jedem Spiel von den SGE4EVER.de-Lesern durchgeführt wurde – den „Adler des Jahres 2022“! Errechnet wurde die Durchschnittsnote aller Spieler in ihren bewerteten Partien. Wenn ein Spieler in mindestens zwölf Spielen (ca. ein Viertel der Spiele im Jahr 2022) bewertet wurde, konnte er an der Auszeichnung teilnehmen.

Randal Kolo Muani: 2,391, 23 bewertete Spiele

1. Platz: Randal Kolo Muani

23 wettbewerbsübergreifende Spiele, acht Tore, elf Vorlagen – was Randal Kolo Muani als Neuzugang in der bisherigen Saison für die Frankfurter Eintracht erreicht hat, ist ohne Zweifel als absolute Weltklasse zu bezeichnen. Der Franzose, der vom FC Nantes aus der schwächer eingeschätzten Ligue 1 in die Bundesliga gewechselt ist, begeistert seit Spieltag 1 die Fans der Eintracht und die Bundesliga-Zuschauer mit Wille, Tempo, Dynamik und seinem Zug zum Tor. Als Stürmer gekommen zeichnet er sich bisher noch mehr als Vorbereiter aus. Von Vielen Experten wird der 23-Jährige als der beste Transfer der Liga bezeichnet – aufgrund der Leistungen wohl zurecht. Als Belohnung gab es von den SGE4EVER.de-Lesern eine Durchschnittsnote von 2,39 und damit die Auszeichnung zum „Adler des Jahres“ – Herzlichen Glückwunsch!

Kevin Trapp: 2,436, 47 bewertete Spiele

Kevin Trapp ist absoluter Leistungsträger zwischen den Frankfurt Pfosten. (Foto: Heiko Rhode)

Was für ein Jahr von Kevin Trapp! Der 32-Jährige erwies sich in den vergangenen zwölf Monaten nicht nur als der souveräne Rückhalt, den man seit Jahren gewohnt ist, sondern als absoluter Weltklasse-Keeper! Unvergessen bleiben sicher für immer seine Paraden gegen die Glasgow Ranger im Finale der Europa League in der 118. Minuten gegen Ryan Kent, der eigentlich nur noch ins Tor einschieben musste, und im Elfmeterschießen gegen Aaron Ramsey, mit der Trapp seinem Verein den Europa League-Titel bescherte. Zur Belohnung gab es nicht nur die Berufung zur WM in Katar mit der deutschen Nationalmannschaft, sondern auch den sechsten Platz bei der Auswahl zum Welttorhüter – noch vor allen anderen deutschen Torhütern! Zusätzlich gibt es eine Durchschnittsnote von 2,44 und damit Platz zwei beim Adler des Jahres!

Junior Dina Ebimbe: 2,458, 12 bewertete Spiele

Eric Junior Dina Ebimbe spielte sich auf Platz drei. (Bild: Foto Rhode)

Dass Junior Dina Ebimbe in diesem Ranking auf Platz drei auftaucht und damit auf dem Treppchen steht, ist wohl durchaus als Überraschung zu werten. Der Franzose kam erst nach Saisonbeginn zur SGE und brauchte einige Zeit, um sich in Frankfurt zurecht zu finden – spätestens seit seinem beherzten Auftritt bei der 2:3-Niederlage gegen die Tottenham Hotspurs in der Champions League ist der 22-Jährige aber nicht mehr aus dem Team wegzudenken. Er beackert die rechte Seite, zeigt hier großen Mut in der Offensive und steht in der Defensive mit viel Einsatz seinen Mann! Sicherlicht hat der Rechtsfuß Glück, denn in der Zeit, in der er meistens eingesetzt wurde, gewann die Eintracht viele Spiele – was oft zu einer besseren Bewertung auch der einzelnen Spieler führt – trotzdem hat sich Junior Dina Ebimbe diesen Platz redlich erarbeitet und verdient!

Makoto Hasebe: 2,464, 14 bewertete Spiele
Makoto Hasebe als Phänomen zu bezeichnen ist wohl die Untertreibung des Jahres. Der mittlerweile 38-Jährige ist auch im Jahr 2022 wie ein Phönix aus der Asche wiedergekommen und hat dem Spiel der SGE in einer schwierigen Phase wieder Sicherheit und Stabilität. Wie schon im Europa League-Finale strahlt der Japaner noch immer eine Ruhe aus, die in der Mannschaft der Adlerträger Ihresgleichen sucht und präsentiert sich äußerst robust im Zweikampf – Weltklasse-Stürmer Harry Kane dürfte noch heute Albträume vom Gastspiel der Englänger in Frankfurt haben, wo er gegen Hasebe kein Land sah.

Mario Götze: 2,522, 22 bewertete Spiele
Super-Mario ist zurück in der Bundesliga – Diese Nachricht schlug im vergangenen Sommer ein wie eine Bombe! Mit der Verpflichtung von Mario Götze gelang der SGE ein echter Coup, der sich schon jetzt mehr als ausgezahlt hat. Götze ist ein echter Unterschiedsspieler, der Räume für seine Mitspieler sieht, wie es in der Liga nur ganz wenige können. Der Weltmeister von 2014 ist ein echter Bessermacher – dadurch, dass der Fokus der Gegner oft auf ihm liegt, haben die Mitspieler mehr Räume und können glänzen.

Sebastian Rode: 2,603, 29 bewertete Spiele
Leader, Kapitän, Führungsspieler – Sebastian Rode ist aus dem Mannschaftsgefüge kaum wegzudenken. Der 32-Jährige kann körperlich nicht mehr jedes Spiel spielen und dosiert seine Spielzeit gemeinsam mit dem Trainerteam immer wieder – wenn er aber gebraucht wird, dann ist er noch immer ein absoluter Leistungsträger. Seine Auftritte in der Champions League in den zweiten Halbzeiten gegen Olympique Marseille und Sporting Lissabon sind jetzt schon geschichtsträchtig – Rode hat sich hier als großer Teil des erfolgreichen Abschneidens in der „Königsklasse“ herauskristallisiert.

Ansgar Knauff: 2,671, 32 bewertete Spiele
Er kam, er sah und er siegte (fast immer)! Anfang des Jahres kam Ansgar Knauff auf Leihbasis von Borussia Dortmund, wo er auf nicht genug Spielzeit kam. Diese bekam er in Frankfurt und startete voll durch. Er flitzte die Linie entlang, zeigte sich torgefährlich und voller Einsatz in der Defensive – die Krönung war sicherlich der Europa League-Pokal und die Tore gegen den FC Barcelona und West Ham United! Schade, dass die SGE beim 20-Jährigen keine Kaufoption besitzt.

Daichi Kamada: 2,707, 41 bewertete Spiele
Der beste Torschütze der Eintracht in der bisherigen Saison schafft es im SGE4EVER.de-Ranking auf Platz acht. Daichi Kamada hat eine überragende Entwicklung hingelegt. Galt er lange als filigraner Mittelfeldmann mit einzelnen Glanzpunkten, überwiegen diese mittlerweile und der Japaner liefert in fast jedem Spiel ab. Anfang des Jahres hatte er eine eher schwache Phase und wurde des Öfteren schlechter bewertet – sonst wäre der Name Kamada sicher weiter oben im Ranking zu finden.

Filip Kostic: 2,750, 24 bewertete Spiele
Auch die „Maschine“ Filip Kostic kommt in die Top 10 des Jahres 2022! Der Serbe war in der vergangenen Saison ohne Zweifel einer der besten Spieler der Liga und dementsprechend auch der Eintracht. Auf Linksaußen überzeugte er vor allem mit seinem unfassbaren Offensivdrang, seinen starken Flanken und dem „linken Laser“, den er laut Augsburgs Keeper Rafal Gikiezwicz im Fuß hatte. Das Rückspiel gegen den FC Barcelona war wohl das beste Spiel seiner Karriere. Mittlerweile ist er bei Juventus Turin, eine bessere Note und Platzierung machten ihm wohl einige schwächere Spiele in der Liga im Frühjahr streitig.

Evan N’Dicka: 2,793, 46 bewertete Spiele
Evan N’Dicka ist Eintracht Frankfurts Mr. Zuverlässig in der Innenverteidigung. Eine starke Durchschnittsnote von 2,8 zeigt, dass auf den Franzosen Verlass war und er die nicht immer stabile Defensive der Hessen zusammen hielt. Auch wegen der starken Leistungen gilt er schon länger als Abschiedskandidat, sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. In Frankfurt überzeugt er in sehr vielen Spielen auf der linken Innenverteidigung mit kompromisslosem Defensivverhalten und einigen Ausflügen nach vorne – unvergessen wohl sein Antritt in der Europa League in Piräus kurz vor dem Last-Minuten-Siegtreffer zum 2:1.

Die restlichen Bewertungen:
Hrvoje Smolcic: 2,100, 5 bewertete Spiele
Martin Hinteregger: 2,812, 16 bewertete Spiele
Djibril Sow: 2,862, 40 bewertete Spiele
Tuta: 2,902, 46 bewertete Spiel
Almamy Touré: 2,909, 11 bewertete Spiele
Jesper Lindström: 2,928, 42 bewertete Spiele
Faride Alidou: 3,000, 2 bewertete Spiele
Diant Ramaj: 3,000 1 bewertetes Spiel
Kristijan Jakic: 3,025, 39 bewertete Spiele
Christopher Lenz: 3,066, 15 bewertete Spiele
Rafael Borré: 3,203, 32 bewertete Spiele
Stefan Ilsanker: 3,250, zwei bewertete Spiele
Ajdin Hrustic: 3,300, 10 bewertete Spiele
Jens Petter Hauge: 3,318, 11 bewertete Spiele
Luca Pellegrini: 3,318, 11 bewertete Spiele
Jens Grahl: 3,500, 1 bewertetes Spiel
Lucas Alario: 3,750, 6 bewertete Spiele
Goncalo Paciencia: 4,000, 6 bewertete Spiele
Aymen Barkok: 4,000, 1 bewertetes Spiel
Timothy Chandler: 4,100, zehn bewertete Spiele
Danny da Costa: 4,166, 3 bewertete Spiele
Ragnar Ache: 4,500 , 3 bewertete Spiele
Sam Lammers: 4,875, 4 bewertete Spiele

Instagram-Turnier

Wir in der Redaktion sind das ganze mathematisch angegangen, um den Adler des Jahres zu bestimmen. Aber wir wollten euch, als treue Leserschaft, natürlich nicht ausschließen von der Wahl. Daher lief in den letzten Wochen ein Turnier auf unserem Instagram-Kanal, bei dem wir in einem K.O.-Modus die 16 notenbesten Spieler gegeneinander antreten ließen. Ihr konntet in Duell-Paarungen immer abstimmen, welcher Spieler in die nächste Runde des Turnieres einziehen soll und so wurde eure direkte Top-3 bestimmt. Dabei kam es schon zu deutlichen Unterschieden, wenn man die Ergebnisse mit de mathematischen Ansatz vergleicht. Beim Instagram-Turnier belegte Daichi Kamada den dritten Platz (Setzte sich mit 63% der Stimmen gegen Jesper Lindström durch), Sebastian Rode verlor im Finale und bekam die Silbermedaille. Als Sieger des Turniers mit dem Titel „Adler des Jahres 2022“ geht Kevin Trapp hervor (Gewann mit 71% der Stimmen gegen Rode).  Wir gratulieren und bedanken uns bei euch Lesern für das fleißige Votieren in der Instagram-Story!

Der Adler des Jahres präsentiert von PASTE.

Alle Paarungen in der Übersicht:

Achtelfinale:
Kolo Muani (71%) – Borré (29%)
Trapp (96%) – Jakic (4%)
Dina Ebimbe (11%) – Lindström (89%)
Hasebe (71%) – Tuta (29%)
Götze (68%) – Sow (32%)
Rode (66%) – Hinteregger (34%)
Knauff (46%) – N’Dicka (54%)
Kamada (65%) – Kostic (35%)

Viertelfinale:
Kolo Muani (32%) – Trapp (68%)
Lindström (64%) – Hasebe (36%)
Götze (40%) – Rode (60%)
N’Dicka (17%) – Kamada (83%)

Halbfinale:
Trapp (82%) – Lindström (18%)
Rode (53%) – Kamada (47%)

Spiel um Platz 3:
Lindström (37%) – Kamada (63%)

Finale:
Trapp (71%) – Rode (29%)

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2 Kommentare

Fallback Avatar 1. taunus-adler75 15. Dezember 22, 13:06 Uhr

Es kommt die Zeit, da wird sich Kylian Mbappe´ das Eintracht-Trikot #9 von Randal KM stolz ins Wohnzimmer hängen! :)

Meine Glückwünsche an Randal KM #9 !!

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