Der Kapitän zeigte abermals eine starke Leistung im Adlerdress (Bild: imago images / Poolfoto)

Im Saisonendspurt dreht Eintracht Frankfurt noch einmal auf. Die Hessen besiegten die seit 13 Bundesliga-Spielen sieglosen Schalker nach einer starken Anfangsstunde verdient mit 2:1. Am Ende mussten Fans und Mannschaft zwar um die drei Punkte zittern, doch über die gesamte Spieldauer gesehen waren die Gastgeber der verdiente Sieger. Während die Westfalen ihre Europa-Ambitionen endgültig begruben, gibt es für die SGE noch ein klitzekleines Fünkchen Hoffnung. 

Evan N’Dicka durfte nach seiner ordentlichen Leistung in Berlin erneut von Beginn an ran. Für Martin Hinteregger blieb damit nur die Bank. Wechsel gab es stattdessen im Mittelfeld und im Sturm. Lucas Torro, Djibril Sow und Bas Dost rutschten auf die Bank. Stefan Ilsanker, Sebastian Rode und André Silva standen in der Startelf.

An der Leser-Bewertung gemessen, betrug die durchschnittliche Mannschaftsleistung gegen Schalke 04 der 14 zensierten Spieler den Wert 2,57. Die Spieler werden zukünftig in Noten-Kategorieneingeteilt. Die Leistungen innerhalb einer Kategorie sind von oben nach unten zu bewerten. Der erste Spieler einer Kategorie hatte das beste Gesamtergebnis, der letzte Spieler das Schlechteste innerhalb der Kategorie. Die Einzelnoten der über 300 abstimmenden SGE4EVER.de-User im Überblick:

– Spieler des Spiels – David Abraham: Vorne nickte er zum 2:0 ein und hinten wehrte er den 2:2 Anschlusstreffer in letzter Instanz ab. In beiden Glücksmomenten war der Kopf von David Abraham im Spiel. Aber mit dem Fuß war der Argentinier genauso stark unterwegs. Im Herbst seiner Karriere kommt er noch einmal an sein Leistungslimit ran und verhilft der Eintracht damit zum Sieg.

André Silva: Einmal zeigte sich André Silva eiskalt vor des Gegners Tor. Einmal versagten ihm die Nerven. Der treffsicherste Bundesliga-Spieler seit dem Re-Start mimte mit seinem Tor den Dosenöffner gegen Schalker, gegen Ende hätte er den Deckel draufmachen können.

Daichi Kamada: Was für ein technisch starker Spieler. Daichi Kamada kann scheinbar alles am Ball und trifft mittlerweile immer häufiger die richtigen Entscheidungen. Einmal setzte er den Ball aber kurz vor dem Tor in den 2. Oberrang. Da hätte er sich mit einem Treffer belohnen müssen.

Evan N’Dicka: Wie sich Selbstvertrauen auswirkt, kann man an Evan N’Dicka erkennen. Der junge Verteidiger wirkte wieder abgeklärt und robust. Ist viel besser eingebunden als zuletzt.

Kevin Trapp: Wieder keine Weiße Weste für Kevin Trapp. Über 90 Minuten gesehen wurde er aber auch kaum ernsthaft getestet.

Martin Hinteregger: Martin Hinteregger musste von der Bank kommen und sollte die Führung mit über die Zeit bringen. Eher unauffällig aber ohne Tadel.

Danny da Costa: Danny da Costa ist eine Bereicherung für die Außenbahn. Deutlich stärker im Durchsetzungsvermögen als Almamy Touré.

Sebastian Rode: In seinem 100. Bundesliga-Spiel für die Eintracht zeichnete sich Sebastian Rode vor allem mit kämpferischen Fähigkeiten aus. Er grätschte was das Zeug hielt. Der positive Vibe liegt vor allem auch an seinen Führungsqualitäten.

Filip Kostic: Butterweicher Pass auf Silva vor dem 1:0. Filip Kostic gehören immer noch gewisse Glanzpunkte im Frankfurter Spiel. Die spieltreibende Kraft war er aber zuletzt nicht.

Dominik Kohr: Emsig wie die Wochen zu vor. Dominik Kohr machte wieder vieles richtig. Da kann man aktuell nicht viel dran mäkeln.

Makoto Hasebe: Makoto Hasebe spielte immer ruhig und besonnen. So kennt man den Japaner. Ohne besondere Höhepunkte.

Mijat Gacinovic: Mijat Gacinovic kam als Einwechselspieler aber konnte dem Spiel nicht mehr seinen Stempel aufsetzen.

Djibril Sow: Djibril Sow hinkt weiterhin hinterher. Kämpferisch und läuferisch kann man ihm nichts vorwerfen, die spielerische Linie fehlt ihm noch.

Stefan Ilsanker: Stefan Ilsanker verlor beim Anschlusstreffer der Schalker seinen Mann aus den Augen. Eine gewisse Schuld trifft ihn also, dass die Gäste wieder in die Partie kamen.

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29 Kommentare

  1. @2 Das wäre der Mann den wir noch bräuchten. Typ Haller- Ballverteiler-/behaupter mit Torgefahr.

  2. Kommt darauf an wie geldgeil der noch ist. Mit 32 Lenzen will man meist nochmal den Jackpot holen. Der würde auch sehr gut zu Union Berlin passen. Zum Freundschaftstarif …

  3. Kruse ?! Serious… Der hat seine beste Zeit hinter sich „übern Zenit“ wir wollen die Mannschaf verjüngen! Sind doch keine alte HerrenMannschaft *lol*

  4. Hatte ich vor einiger Zeit schon geschrieben : Nein zu alternden Stars, wir haben genug Erfahrung im Kader.
    Ich möchte “ junge Wilde“ , dazu schnell, sehr schnell und mit ausreichend Entwicklungspotential.
    Schließt einen der Marke : KPB ja nicht aus, aber wirklich nur als Kracher. Das ist Kruse nicht, abgesehen von seinen offensichtlich charakterlichen Eigenheiten.
    Forza SGE !

  5. Kommt immer auf den Spieler an. Lewandowski (31) ist fast in der Form seines Lebens. Kruse war bevor er in die Türkei ging auch mega gut drauf und hat auch in der Türkei keine schlechte Quote. Auch KPB war wiegesagt ein Treffer bei uns, von daher ist weniger das Alter, sondern der Typ Spieler entscheidend. Wir brauchen ja auch jemand der uns sofort hilft und nicht in 2-3 Jahren. Im Vergleich zu Hase B ist er ja quasi ein Jungspund. Für die Zukunft haben wir Kamada. Für jetzt brauchen wir jemand mit Qualität . Das Märchen vom jungen günstigen Spieler der bei uns sofort einschlägt hat noch nicht mal bei den Büffeln von Anfang an geklappt.

  6. Ich denke mal der andere Buliclub sind die Ratten aus Leipzig. Jetzt wo Stürmerstar weg ist. Passt auch in das Profil von den Dosen. Ich hoffe ich irre mich.
    Forza SGE

  7. Ich versteh dieses Leihgeschäft eh nicht zu 100%. Wurde es nicht so vereinbart, dass beide für zwei Jahre verliehen werden und während dieser Zeit über die Ablöse verhandelt wird? Da alles kurz vor der Schließung des Transferfensters abgewickelt wurde? Falls da einer mehr weiß, bitte kläre mich auf.

    Zu Kruse wäre meiner Meinung nach ein guter Deal. In Istanbul hat er ja ein Haus zur Begrüßung bekommen. Vlt können wir ihm ja was im Nordi anbieten. 🙂

  8. @Thema Kruse: Ich sehe das so ähnlich wie bei KPB. KPB hätte vorher auch keiner unterstellt der große Kracher zu sein – im Gegenteil. Aber er hat zum Trainer und zum Team gepasst und es hat gefunkt. Wenn die Entscheidungsträger bei Kruse auch das Gefühl hätten und der sich drauf einlassen will, empfange ich ihn gerne mit offenen Armen und Vertrauensvorschuss. Obwohl ich ihn ansonsten seit Jahren für eine ziemlich Knalltüte gehalten habe.

    Ich freue mich bald drauf mehr von der Kaderplanung für nächste Saison zu hören, jetzt will ich aber erst nochmal volle Konzentration auf die beiden BL Spiele. Da soll rausgeholt werden was geht. Dass Kamada gelbgesperrt fehlt sehe ich als OK an, nehme ich als Teil der Rotation mit.

  9. Thema Silva: ganz egal wer Silva auch haben möchte, er kann bis Saisonende 2021 nichts machen.
    Sollten die Mailänder Ante dann behalten wollen, wird das wohl ohne Tausch mit Silva nicht gehen.
    Riechen die Italiener Morgenluft, werden sie Silva selbst wiederhaben wollen oder an den Bestbietenden verkaufen. Dann wird Rebic wohl wieder zu uns zurückkehren.
    Letzte Variante: AC und SGE einigen sich demnächst über die jeweilige feste Verpflichtung ihres Leihspielers. Dann Entscheidet die Eintracht, ob sie Silva weiterbeschäftigen oder verkaufen wollen.

  10. zu Kruse: nur Mal als Denkanstoss, letzte Saison war Bremen stark, hat an den EL-Plätzen gekrazt und hatte genau einen wesentlichen Abgang … diese Saison aber …
    In der Türkei hatte Kruse 14 Scorerpunkte in 20 Spielen. Es ist mir soooooo egal, wie alt der ist, das wäre ein Kracher !!!
    Zu Silva: wenn Leipzig den als Nachfolger von Werner haben will, müssen wir zustimmen. Also erst Mal alles entspannt.

  11. Hi zusammen, hier mal ein OT Thema zur Diskussion:
    Wir hatten ja in den letzten Monaten und Jahren vor Corona immer wieder die Diskussion um die Bedeutung der Ultras/der Kurve und des Supports für die Eintracht. Hier gingen die Meinungen oft in Richtung „ohne den Support“ wäre guter Fussball gar nicht möglich“.
    Jetzt hatten wir Corona und Geisterspielbedingt anfangs sicher unsere Probleme….aber mittlerweile haben sich wir und auch andere Mannschaften denke ich gut darauf eingestellt und können gute Qualität, Einsatz, Kampf und Mentalität auch ohne den Support entwickeln. Daher stellt sich mir aktuell die Frage ob sich die Ultras da nicht doch immer zu wichtig genommen haben und die reale Bedeutung doch eher eine Randerscheinung ist bzw ob ggf diese Geisterspiele genau zur richtigen Zeit kamen um hier die Ansichten mal neu einzunorden…

  12. @14

    Setzen 6.

    Ohne die Ultras wären die magischen euroleaguenächte nur halb so magisch. Verstehe nicht wieso dir sowas durch den Kopf geht. Hoffe du stehst mit dieser Meinung alleine da. Klar dürfen sie sich nicht alles erlauben und haben öfters übers Ziel hinausgeschossen aber im Großen und Ganzen überwiegt der positive Eindruck der UF. Warst du während der coronazeit für Hilfsbedürftige einkaufen? Überlegst du dir mit welchen Aktionen du arme Menschen in ffm helfen kannst und machst es auch?

  13. Ich hoffe hinter deinem nickname versteckt sich nicht Peter Beuth oder Boris Rheinraus. Was meinst du wie die Stimmung in den deutschen Stadien ohne die Ultras wäre? Dann hätten wir Bedingung stimmungsmäßig wie in der Kreisliga A. Die 50 1 Regel wäre eingeführt worden und wir hätten nur noch Hopp und Matteschitz Clubs. Tut mir leid aber dein Kommentar bringt mein Puls hoch wie damals als Benny Köhler zum Ausführen einer Ecke angetreten ist.

  14. @15: Einfach ignorieren.

    Zu Kruse: Er hat in einem Interview in der Deichstube eine Rückkehr in die BuLi nicht ausgeschlossen und seinen nach wie vor guten Kontakt zum Flo hervorgehoben. Er hat sogar in den höchsten Tönen von seinem Flo geschwärmt. Wenn die Bremer in der Bundesliga bleiben, denke ich, dass er zu denen zurück geht. Eigentlich schade, weil ich er Meinung bin, dass er uns auf jeden Fall helfen könnte.

  15. @14
    Gerade unsere Heimbilanz zuletzt und auch Spiele wie gegen Basel zeigen doch, dass die Ultras wichtig sind für die Eintracht. By the way hatten die Ultras auch eine schöne Spendenaktion in der Coronazeit. Ich teile auch nicht immer deren Meinung , finde Sie aber insgesamt wichtig für die Eintracht. Zudem man in solchen Zeiten eher zusammstehen sollte, als unnötig zu versuchen einen Keil darein zu treiben. Deshalb verstehe ich dein Ansinnen zu 0%.

  16. @ 17 Dann drücke ich mal MZ und D die Daumen, damit der einmal von mir sehr geschätzte Flo sauber den Weg in Liga 2 nimmt.

    Mit einem Kruse in der Form von 2018/2019 hätte Werder mit Abstieg nichts zu tun gehabt. Vergessen wir nicht, dass Kruse wohl auch innerhalb der BuLi gewechselt wäre, wenn das Geld gestimmt hätte. Wenn der seine Gehaltsansprüche zurückschrauben würde, wäre er mir willkommen. Fredi hat sicherlich mit ihm damals geredet und wird es evtl. wieder tun.

  17. @14. Costanza:
    Zusammen mit den Fanclubs, den organisierten Fans, aber auch mit unorganisierten Fans, mit den Mitgliedern der FuFa und der NWK, stellt die UF eine homogene und heterogene Verbindung da, die die Stimmung und die Power für den SGE-Support erst ausmachen.
    Die Ultras als Zugpferd in der Struktur jetzt wegzudenken und den Stellenwert in Frage zu stellen, ist etwas kurzsichtig und einseitig gedacht.
    Man könnte hier zahlreiche Beispiele aufzählen, die den Stellenwert der UF97 bestärkt, verdeutlicht und hervorhebt, aber wer regelmäßig auswärts fährt oder fliegt und wer regelmäßig ins Waldstadion geht, weiss die Arbeit der UF und die Unverzichtbarkeit ganz gut einzuschätzen.

  18. @14.

    Echt jetzt?

    Ja. Auch ich finde, dass die coronabedingten Geisterspiele besser sind, als ich gedacht hätte.
    Und ich freue mich sehr darüber, dass unsere Mannschaft mittlerweile so gut mit dieser Situation umgeht und gut performt.
    Und obwohl ich vorher auf den Restart eigentlich keine besondere Lust hatte, hat mich jetzt dennoch das Fußballfieber, besser gesagt, das Eintrachtfieber wieder gepackt und ich bin vor jedem Spiel unserer Eintracht so aufgeregt wie immer.

    Aaaaber….
    Beim allerbesten Willen.
    Diese Form der Geisterspiele können nun wirklich kein Dauerzustand sein.
    Und ich erwarte sehnlichst den Moment, wo man wieder ins Stadion kann.

    Wenn ich mir überlege, was zum Beispiel beim Freiburg – Spiel losgewesen wäre, wenn das Stadion voll gewesen wäre und die Kurve unsere Jungs lautstark angefeuert hätte…

    Coronabedingt läuft das besser, als gedacht.

    Aber Fußball lebt auch sehr stark von der Atmosphäre. Ein Spiel der Eintracht sind zwar die Akteure auf dem Rasen, aber es ist im Normalfall auch insbesondere ein Gemeinschaftserlebnis.
    Sich in den Armen liegen bei Siegen, gemeinsam leiden bei Niederlagen, zusammen eine Welle sein, auf der unsere Mannschaft reiten kann und die das gegnerische Team ertrinken lässt- das alles ist Fußball, besonders im Waldstadion.
    Und all das fehlt!

    Ich habe häufig Ausschreitungen einiger unserer Fans heftig kritisiert, auch die Einstellung mancher Ultras zur Gewalt. Und dazu stehe ich.

    Aber bei allem gebührendem Respekt-
    dass Ultras und all die anderen leidenschaftlichen Fans extrem wichtig sind für die Eintracht und den Fußball überhaupt, müsste doch mittlerweile auch klargeworden sein.
    Oder möchte irgendwer wirklich dauerhaft Fußballspiele ohne jedwede Atmosphäre?
    Ich jedenfalls nicht!

    Bei allen Meinungsverschiedenheiten die es bisweilen um Ultras gibt-
    wir haben in Deutschland eine Fankultur, um die uns die Fußballfans in den meisten anderen Ländern beneiden. Fragt mal bei Fans in England nach. Ich möchte diese Fankultur nicht missen, auch, wenn ich manchmal bei manchen Dingen eine andere Meinung habe.

    Jetzt zur Unzeit, völlig ohne Not, ein Fass aufzumachen, ob wir Fans, die Kurven oder die Ultras noch brauchen, finde ich total daneben und ehrlich gesagt respektlos und unfair.

    Niemand kann die Relevanz der Ultras gerade jetzt in Frage stellen, der in Frankfurt und auch in einigen anderen Städten wahrgenommen hat, dass es gerade Ultragruppen waren, die in der schlimmsten Coronaphase genau die Solidarität und Hilfe für Schwächere vorgelebt haben, die gesellschaftlich immer eingefordert wurde, aber von vielen anderen gesellschaftlichen Gruppen mit Füßen getreten wurde.
    Für diesen Einsatz der Ultras möchte ich hier echt mal meinen Respekt ausdrücken.

    Und lieber rege ich mich auch in Zukunft über die ein oder andere Aktion in der Kurve oder der Ultras auf, als dass sie dauerhaft nicht mehr da wären und die Niedwestkurve leer und das ganze Stadion ein Geisterhaus.

    Ich feiere jedenfalls den Tag, an dem ich wieder Fangesänge im Stadion höre und nicht mehr die Anweisungen der Trainer und die Rufe der Spieler.

    Ich wünsche allen Adlern ein schönes Wochenende und uns allen morgen drei Punkte in Köln.

    Forza SGE!

  19. Es geht mir ja nicht darum, Fans zu kritisieren oder lieber ohne Support spielen zu wollen. Ich persönlich finde den Support und Choreos extrem cool & wichtig für die Stimmung und das „Erlebnis“ Stadion. Ich dachte aber immer, dass es für unsere Mannschaft tödlich wäre ohne Support spielen zu müssen (siehe z.B Union)…aber mittlerweile sehe ich auch, dass es den Support für eine gute, engagierte Leistung offensichtlich dich nicht braucht. Passt ja irgendwie auch dazu, dass es Teams gibt wie Wolfsburg, die ja eigentlich immer ohne Support spielen aber deshalb nicht schlechter. Ich frage mich ob es mit dem Support ist wie mit Zigaretten, wenn du rauchst fehlt es dir, wenn du nicht rauchst fehlt es dir auch nicht…Ich bin also nicht gegen Ultras und Support sondern stelle mir nur die Frage wie wichtig der tatsächlich für die Leistung (nicht die Stimmung) ist.

  20. P.S.
    Wir sind alle Eintracht Frankfurt.
    Jeder, der den Adler im Herzen trägt.
    Die Spieler, die Trainer, der Staff, die sportliche Leitung und die Vereinsführung sind Eintracht Frankfurt.
    All die Vereinsmitglieder sind Eintracht Frankfurt.
    All diejenigen, ganz gleich wo auch immer sie leben, die die Spiele unserer SGE zuhause schauen oder im Radio anhören sind Eintracht Frankfurt.
    All diejenigen, die unsere Mannschaft bei Wind und Wetter im Stadion anfeuern, ob auswärts oder zuhause, ganz egal auf welchem Platz, sind Eintracht Frankfurt.
    Die Ultragruppen und Fangruppen, die all ihr Herz, ihre Leidenschaft, ihre Zeit und zum Teil einen Gutteil ihres Geldes einsetzen, um der Mannschaft, uns allen und auch sich selbst eine tolle Atmosphäre zu erzeugen, sind Eintracht Frankfurt.
    Man muss nicht jede Meinung mancher Ultras teilen, aber es sind genau diese Gruppierungen, die auch häufig argumentativ ihre Finger in die Wunden legen, wenn das Profigeschäft Fußball ein ums andere Mal neue Schritte unternimmt, sich von der Basis, den Menschen, zu entfernen.

    Fußball ist immer auch die Symbiose der Leidenschaft der Spieler der Clubs und der Leidenschaft der Anhänger der Clubs.
    Das ist es, was uns Gänsehaut macht und unsere Körperhärchen aufstellen lässt.

    Jeder, der den Adler und die SGE im Herzen trägt, ist Eintracht Frankfurt.
    Lasst uns uns nicht auseinanderdividieren durch unsinnige Diskussionen.

    Auf geht’s Eintracht!

  21. @22.

    Was die Leistung von Spielern betrifft, ist es glaub ich schwer, dass letztendlich wirklich zu bewerten.

    Es mag Spieler geben, die vielleicht wirklich bessere Leistungen bringen, wenn das Stadion leer ist, weil sie sich von der Atmosphäre eines vollen Stadions zu sehr beeindrucken lassen und aus Angst daneben schießen oder Fehlpässe produzieren, wenn das Stadion voll ist und die befreiter sind, wenn keine Zuschauer da sind.

    Aber auch das würde dann wieder für die Wichtigkeit des Fansupports sprechen.

    Man hat bei den Geisterspielen tatsächlich den Eindruck, wie auch Adi Hütter auf einer Pressekonferenz andeutete, dass die Spiele ohne Fans eigentlich jedes Mal Spiele wie auf neutralem Boden sind, weil der Heimvorteil wegfällt.
    Vielleicht gehen deshalb dann die Spiele am Ende öfter zugunsten der stärker besetzten Mannschaften aus.

    Aber auch das wäre dann wieder ein Argument zugunsten eines guten Fansupports.
    Weil tolle Fans, die ihre Mannschaft besonders tragen, am Ende eine eventuell nicht so gut aufgestellte Mannschaft zum Sieg pushen können, den sie vielleicht in einem leeren Stadion nicht erreicht hätte.

    Grundsätzlich finde ich jedoch, dass zum Jobprofil eines Profispielers eindeutig gehört, dass er sich motivieren kann, egal ob mit oder ohne Zuschauer!

    Aber die Tatsache, dass Fans ihre Mannschaften und Spieler pushen können und durch ihre Unterstützung aus eventuellen Leistungs- und Müdigkeitsdellen herausholen können, ist, glaube ich, unbestritten. Fast alle Spieler sagen das in 7ihren Interviews.

    Wenn eine Mannschaft, wie unsere, es dennoch schafft, ein 1:3 gegen Freiburg vor leerer Kulisse noch zu drehen und sich auch in den anderen Spielen zu motivieren und sich nicht aufzugeben und zurückzukommen, dann spricht das für die Mannschaft aber nicht zugleich gegen die Wichtigkeit eines guten Fansupports in normalen Zeiten.

  22. Letztendlich ist es ein tolles Lob und Ehrenhaft für die Mannschaft, dass sie sich ohne die Unterstützung so motivieren und pushen kann. Das sollte man an erster Linie hervorheben. Die haben es in einer seeeeeehr gefährlichen Situationen geschafft, die PS auf die Straße zu bekommen – keine Selbstverständlichkeit !!

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  23. @25. Fozzi:

    Volle Zustimmung!
    Finde ich auch. Es ist in der Tat keine Selbstverständlichkeit und es spricht absolut für die Mentalität dieses Teams!

  24. @Constanza
    Warum eigentlich die „Ultras“?? Oder meinst du „Fans“ im Allgemeinen?

    Fußball ohne Anhang ist nur ein Spiel. Fußballkultur mit allen Facetten gibt es nur im Kollektiv. Opas und Vaters Geschichten, 20,30 oder 40 Jahre alt, haben immer fundamental mit Fan-Geschichten analog zu den Ereignissen zu tun. Der berühmte Funken, der überspringt, vom Feld auf die Ränge oder umgekehrt, der ganze Schlachtenverläufe zu verändern vermag, den gibt es selbstredend nur durch Symbiose. Und gerade unsere SGE führt ein höchstintensives, symbiotisches Leben mit dem 12. Mann. Eintracht sind W. I. R.

    Ich hoffe, du berücksichtigst das noch mal in deinen Ausführungen, dann kommst du schnell zu einem ganz anderen Ergebnis 😉

  25. @23 Hey eagle, danke für diesen Kommentar!
    „Jeder, der den Adler und die SGE im Herzen trägt, ist Eintracht Frankfurt.“
    Besser kann man es nicht ausdrücken 🙂
    Schönes Wochenende euch allen und viel Spass bei Spiel morgen, wo&wie auch immer ihr es verfolgt!
    Forza SGE

  26. @ eaglecologne74 und vielen anderen
    Ich bin da absolut bei euch!
    Ein Stadion ohne Fans, ist wie ein Fisch ohne Fahrrad. 😉
    Was mich – sagen wir mal – erstaunt, ist doch die Tatsache, dass Spieler, wie Silva, Kohr und auch Daichi plötzlich im leeren Stadion so funktionieren, wie wir alle uns das gewünscht / erhofft haben. Kopfsache?
    Danny bleibt mir irgendwie ein Rätsel
    Bleibt zu hoffen, dass sie genau so weiter spielen, wenn die Hütte endlich wieder gerappelt voll ist.

    So ziemlich das Einzige, was mir an den leeren Stadien ‚gefällt‘ ist – aus meiner Sicht – dass wieder mehr Fussball gespielt wird und die Schauspieler auffem Platz nach einer Berührung am Knöchel nicht ständig mit den Ärmchen wedeln und sich minutenlang den Kopf halten – von der Meckerbank der Fischköppe mal abgesehen, die das wohl quasi übernommen hat.
    Apropos Fischköppe – ab in die 2. Liga und den Kruse in unsere Reihen holen – so ein Spielertyp tut uns bestimmt gut, egal wie alt er ist.

    Jetzt noch 2 Spieltage Volldampf mit 6 Punkten und dann gugge mer mal, wo wir landen!
    Dass wir von den anderen abhängig sind, wo wir dann landen teile ich nur teilweise – letztlich spiegeln die selbst erspielten Punkte, die wir uns erarbeitet haben, den finalen Tabellenplatz wider.

    In diesem Sinne:
    Forza SGE!

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