Der längste Negativlauf in der aktuellen Saison. Keines der letzten sechs Spiele gewonnen. Mit nur 23 Punkten nach 24 Spielen verzeichnet man die schwächste Bilanz seit der Saison 1999/2000 – damals gelang unter Felix Magath noch die wundersame Rettung. Viel gibt es derzeit nicht, was Mut macht. Nach einer ausgeglichen Halbzeit setzten sich die Berliner durch, dank Knut Kircher und den eigenen Unzulänglichkeiten in der Offensive und einfachen Fehlern in der Defensive. Insgesamt kommt die Mannschaft auf einen Schnitt von „4,41“. Im Vergleich mit dem 1:1 gegen die Berliner in der Hinrunde ist das eine deutliche Verschlechterung („3,23“). Die Noten der User von SGE4EVER.de im Überblick:

Lnote_3-0ukas Hradecky und Sonny Kittel:
Hradecky konnte vier Torschüsse abwehren und zwei Flanken abfangen. Weiterhin absolut bundesligatauglich. Kittels Comeback macht Hoffnung. Hatte die beste Chance auf den Ausgleich. Köpfte knapp vorbei.

note_3-5David Abraham und Marco Fabian:
Abraham gewann die meisten Zweikämpfe bei der Eintracht (16). Stand meist sicher. Fabian lief am meisten im Adlerdress (11,23 km). Wurde in der Anfangsphase Rot würdig gefoult, als er alleine auf dem Weg Richtung Hertha-Tor war. Schoss am meisten auf das Tor des Gegners (4 mal).

note_4-0Carlos Zambrano:
Stand wie sein Kollege Abraham in der Innenverteidigung meist sicher. Deutlich schlechter bewertet, weil er sich vor dem 0:2 zu leicht ausspielen ließ.

note_4-5Makoto Hasebe: Erneut auf der Außenverteidigerposition eingesetzt. Brachte die meisten Flanken in den Strauraum der Hertha (3). Nach Oczipka (82) mit den meisten Ballkontakten (72).

note_5-0Haris Seferovic, Stefan Aigner, Bastian Oczipka, Szabolcs Huszti, Marco Russ und Marc Stendera: Symptomatisch für die Spieler mit der Note 5 schauen wir auf die Leistung von Haris Seferovic. Er lief viel (11,23 km), sprintete 38 mal, setzte 77 intensive Läufe an. Läuferisch also mit guten Werten. Spielte aber 16 (!) Fehlpässe, gewann nur 4 Zweikämpfe und schoss nicht ein Mal aufs Tor der Berliner. Insgesamt ist grade ein Großteil der Spieler weit von seinen Möglichkeiten entfernt und völlig verunsichert. Ein Bemühen und Wollen ist in den meisten Fällen nicht abzusprechen, ein Können derzeit leider schon.

Noten24

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3 Kommentare

  1. Stimmt Dieter!Dem Artikel ist nichts mehr hinzuzufügen und trifft den Nagel auf dem Kopf!

  2. Der Artikel ist leider verdammt gut.
    Am Anfang der Saison habe ich über den VFB gelacht und konnte
    nicht verstehen, wie man die Mannschaft einem bornierten und
    unbelehrbaren Zorniger anvertrauen kann.
    Aber wir toppen alles, nicht nur beim Trainer.
    Ich kann auch keinem mehr erklären, wieso ich immer noch so an
    diesem Verein hänge.
    Geradeaus gegen die Mauer und keiner lenkt oder bremst.

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