Der „weiße Brasilianer“ in Frankfurt. Ansgar Brinkmann hatte im Interview mit SGE4EVER.de einiges zu erzählen.

Wer denkt, er könne mit Ansgar Brinkmann ein dreißigminütiges, standardisiertes Interview führen, wird schnell eines Besseren belehrt. Normal gibt es beim „weißen Brasilianer“ nicht. Nein, für den ehemaligen Frankfurter und heute 48-Jährigen braucht man Zeit. Und er nimmt sich die Zeit, obwohl er aktuell ein sehr gefragter Mann ist. Er hat einiges zu erzählen. Und erst nach knapp fünf Stunden und zwei Bars später hat man dann doch alle Antworten, die man sich im Vorfeld erhofft hatte. Und noch viel mehr. Um dem Ganzen gerecht zu werden, wird das Interview in zwei Teilen veröffentlicht und doch musste vieles gekürzt und gestrichen werden, was beim Lesen wohl kaum zu glauben ist. Am morgigen Freitag geht es für den Ostwestfalen ins „RTL-Dschungelcamp“. Anlass für unseren Redakteur Benjamin Heinrich sich im Vorfeld mit ihm zu treffen. Der australische Dschungel allerdings sollte nur ein kleines Randthema werden. Brinkmann äußert sich zu den Entwicklungen des Fußballs, seine eigene Karriere und auch über die neue Eintracht unter Fredi Bobic und Niko Kovac. Anekdoten, Erinnerungen, aber auch ein paar Geheimnisse seiner Geschichte. Er verrät auch, dass von dem Geld seiner Profikarriere, in der er keinen Titel gewinnen konnte, am Ende nichts übrig geblieben ist. Das vermeintliche „enfant terrible“ kommt ins Plaudern und räumt mit Klischees auf, spricht völlig offen über sein Leben und nimmt unseren Redakteur mit auf eine Reise. Und obwohl er nur eineinhalb Jahre für die SGE gespielt hat (Januar 1998 bis Juni 1999), lässt er schnell durchblicken, wieviel ihn mit der Stadt Frankfurt und der Eintracht verbindet.

Gude Ansgar, Frankfurt und du – eine Verbindung, die passt, oder? Silvester hast du auch in der Rhein-Main-Metropole verbracht. Was liebst du an der Stadt? Welche Erinnerungen verbindest du mit ihr?

„Wenn ich in Richtung Frankfurt unterwegs bin, habe ich immer gute Laune. Ich habe heute immer noch ein sehr gutes Verhältnis zum Verein und habe viele Freunde hier. Es gab zu meiner Zeit bei der Eintracht keinen anderen Spieler, der mehr durch Frankfurt gecruist ist als ich. Schnell mal zur Tanke, eine eiskalte Coke, oder auch eine Jackie-Cola holen. Vor ein paar Jahren war ich in der Stadt unterwegs, als ich beinahe von einem Auto angefahren worden wäre. Das waren Zentimeter. Und dann höre ich nur: ‚Ansgar, Ansgar bist du es?‘ Ich schaute in den Wagen und drinnen saßen Jan-Age Fjörtoft und Thomas Sobotzik mit ihren Frauen und hatten vor Lachen Tränen in den Augen. Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, von den beiden nach so vielen Jahren beinahe angefahren zu werden? Durch meine Spielweise und Art habe ich mir aber auch manche Freunde unter den Rotlichtgrößen gemacht. Die Jungs waren sehr fair zu mir und natürlich „Straße“. Zu einer Feier hatten sie mich in Preungesheim, wo ich wohnte, mit einer Limousine abgeholt. Ich hatte zwar keine Angst, aber ich wusste auch nicht, worauf ich mich da eingelassen hatte. Als die lange weiße Limousine vorfuhr und ich die Tür öffnete, hörte ich nur ‚Hallo Ansgar‘ und ein ehemaliger Eintracht-Torhüter, ein Vorbild von mir, saß drin. Bei der Feier lernte ich dann noch zwei junge ukrainische Boxer kennen, die ihren Weg auch noch gehen sollten. Ansonsten war ich damals wie heute ein ganz normaler Typ in Jeans und T-Shirt – und unter der Woche kannst Du mich bis heute im Waschsalon treffen.“

Das klingt sehr bescheiden…

„Egal wo ich gespielt habe, ich bin immer mit einem Shirt raus vom Ausrüster des Teams und  einer Jeans. Ich habe bis heute eine Hose und eine Jeans. Die Bielefelder treffen mich wie gesagt immer noch im Waschsalon an, alle drei Tage. Natürlich fahre ich auch gerne Porsche oder auf eine Kreuzfahrt. Das ist nicht zu verwechseln. Aber jeder kriegt meinen Respekt. Mir ist es egal, wer was macht. Ob Student, Taxifahrer oder bei der Bank. Ob du fünfhundert Millionen oder fünf Euro auf dem Konto hast. Alles entscheidet sich face to face, beim Kaffee oder Bier. Wirklich alles. Ich mag das nicht, wenn jemand Geld mit Macht verwechselt.“

Du warst als Fußballer auch als durchaus schwieriger Typ bekannt und für die ein oder andere Schlagzeile gut, hast aber trotzdem Leistung gebracht. Wie hat das funktioniert?

„Ich bin in einer sportbegeisterten Familie aufgewachsen, habe bis heute noch nie eine Zigarette auf Lunge geraucht und Drogen kannte ich nur aus Miami Vice. Der Sport kam für mich immer an erster Stelle. Ich habe auch immer am wenigsten getrunken. Da kannst du meine ehemaligen Trainer oder Mitspieler fragen. Ich habe eigentlich nur drei- oder viermal im Jahr getrunken und das mit der bekannten Telefonansage: „Bin bis fünf Uhr früh in meiner Stammkneipe zu erreichen“, das stimmt natürlich auch. Wenn gefeiert wurde, dann halt richtig. Jetzt mal ehrlich, du fährst doch auch nicht zum Flughafen, checkst ein und hebst dann nicht ab.“

Stand dir deine offene und direkte Art vielleicht auch das ein oder andere Mal im Weg und hat eine größere Karriere verhindert?

„Ich habe durch mein offenes Visier leider oft verloren. Wenn ich dem Trainer sagte: ‚Nein, nicht mit mir‘, dann hat mich das natürlich ausgebremst. Das beste Beispiel ist vielleicht das Spiel mit Arminia Bielefeld in Mainz, als mich mein damaliger Trainer Benno Möhlmann zur Halbzeit auswechseln wollte. Ich hatte während meiner Zeit in Mainz mit Kloppo ein Zimmer geteilt, der zu dem Zeitpunkt Trainer beim FSV war und ich wollte natürlich auf dem Platz bleiben, wenn es gegen ihn geht. Daraufhin mischte sich Detlev Dammeier ein und meinte, dass ich nicht so mit dem Trainer sprechen könne und nur dieser zu entscheiden hat, was gemacht wird. Ich habe ihm dann erst einmal mitgeteilt: Wenn ich nicht zum Trainer gesagt hätte, er solle ihn aufstellen, hätte er vermutlich gar nicht im Kader gestanden. Der Coach gab klein bei und sagte dann zu Dirk van der Ven, dass er raus müsse. Er war sichtlich sauer, zog sich das Trikot aus und pfefferte es in die Mitte der Kabine. Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit trottete ich in die Kabine und van der Ven fragte mich: ‚Na, hat er dich doch noch ausgewechselt?‘ – ‚Nein, Rot.‘ (lacht)

Bist du denn trotzdem im Rückblick zufrieden mit deiner Karriere?

„Zwanzig Jahre Abstiegskampf ist schon extrem hart. Ich hätte schon mal ganz gerne bei einem Topklub und um die Plätze Eins bis Drei gespielt. Einfach nur mal, um die Situation zu erleben. Bei Arminia hattest du beispielsweise im Spiel nur ein bis drei Mal die Möglichkeit, zu zeigen, was du kannst. Bei so einem Topklub bekommst du diese Möglichkeiten sechs bis siebenmal pro Halbzeit, wo du dich beweisen kannst. Da hast du einfach eine ganz andere Qualität um dich herum. Mir machte es natürlich immer sehr viel Spaß, mit starken Leuten an der Seite zu spielen. Ich erinnere mich dabei gerne an Bernd Schneider oder Uwe Bein. Ein Uwe Bein hat Dir den Ball punktgenau zugespielt. Da musst Du nur noch in den freien Raum starten und abschließen.“

Dennoch warst du bei all deinen Stationen zumindest bei den Fans stets beliebt und hast nirgends verbrannte Erde hinterlassen, bist überall nach wie vor herzlich willkommen. Was bleibt dir von den Kurven in Erinnerung?

„‚Ansgar Brinkmann Fußballgott‘ – das ist der allerschärfste Schlachtruf, den es gibt. Sympathie kann man nicht kaufen. Von den Eintracht-Ultras habe ich auch eine Jacke bekommen bei meinem Abschiedsspiel. Ich kenne niemanden, der so eine Jacke bekommen hat. Das war ein besonderer Moment. Diese Jacke bedeutet mir die Straße. Sie ist für mich „Straße“. Es hätte niemand besseren treffen können. Die haben sie gut verschenkt, wenn ich das so sagen darf. Nochmal Danke dafür. Das ist ein Highlight. Das ist mehr wert als ein Titel. Wenn die Jungs dir die Jacke geben und dir sagen, du bist einer von uns. Auf der anderen Seite gehört es aber auch dazu, eine gewisse Loyalität zu beweisen. Natürlich wollen die Leute in Osnabrück hören, dass die Münsteraner komisch sind, aber das ist nicht Ansgar Brinkmann. Ich stehe zu allen Fans, die mein Trikot getragen haben, und so kann ich mich heute nicht auf einmal von ihnen abwenden oder sie schlechtmachen.“

Letztens wurdest du ja auch auf der Dortmunder Südtribüne gesichtet. Mit Ana-Maria Crnogorcevic, einer Fußballerin vom 1. FFC Frankfurt.

„Sie ist großer BVB-Fan. Ich habe großen Respekt vor den Leuten, die auf der Süd stehen. Für sie war es ein großes Erlebnis, ich fand es auch cool. Aber die kennen dort meine Identität und wissen, dass ich nichts erwarte, nur weil ich mal Fußball gespielt habe. Im Gegenteil. Ich stand dort und habe gefragt „Darf ich hier stehen? Ist das okay für euch?“ Das gebietet der Respekt. Dann haben sie gesagt, sie haben einen Schal für mich. Aber so wahr ich hier sitze, ich habe gesagt, ich bin kein Dortmundfan. Ich bin Eintrachtfan und Fan von den Klubs, bei denen ich gespielt habe. Ich habe mich für den Schal bedankt und ihn ins Auto gepackt. Dann wurde es ganz ruhig, aber sie haben gemerkt, da hat jemand Demut und Respekt. Danach hat Kevin Großkreutz mich angerufen und erzählt, dass sich die Jungs bei ihm gemeldet haben, die haben da richtig was gemerkt. Man sollte nichts für selbstverständlich nehmen. Das ist deren zu Hause. Aber was mir noch fehlt: Ich muss unbedingt mal in unsere Kurve, die Nordwestkurve. Die Jacke anziehen und dort stehen. Aber ohne Presse. Einfach nur da sein. Da mal stehen zu dürfen, würde sich sehr gut anfühlen. Da kommen Erinnerungen hoch. Drei Tage nach dem 5:1-Sieg gegen Kaiserslautern war ich auf einem Westernhagen-Konzert im Waldstadion. Da steht er da vorne und singt ‚Ich bin wieder hier, in meinem Revier‘ – da waren viele Eintrachtfans und machen den Mittelkreis frei und singen ‚Er ist wieder hier, in seinem Revier.‘ Ich hab das nicht vergessen. Das hat sich alles eingebrannt in meine Seele. Ich würde da so gerne einmal stehen.“

Ein langer Nachmittag. Ansgar Brinkmann im Gespräch mit SGE4EVER.de-Redakteuer Benjamin Heinrich.

Du gehörtest ja auch ein Stück weit zu einer Spezies Fußballer, die mittlerweile ausgestorben ist. Typen wie beispielsweise auch George Best oder Eric Cantona.

„Erst einmal muss ich sagen, dass meine Karriere von der eines Cantona oder Best so weit weg ist, wie die Erde von der Sonne. Was mich aber so stark gemacht hatte, war, dass ich angstfrei war. Wenn der Trainer sagte: ‚Ansgar, du musst heute gegen Zé Roberto spielen‘, dann sagte ich zu ihm, dass Zé Roberto heute nicht stattfindet. Der hat zwar zwölf Millionen gekostet, aber ich hatte keine Angst vor ihm. Ich durfte auch immer zu den Spielern gehören, die, wenn sie fit waren, auch gespielt haben.“

Würde der Spieler Ansgar Brinkmann denn in den heutigen Nachwuchsleistungszentren überhaupt klar kommen?

„Von meiner Mentalität her hätte ich keine zwei Wochen in so einem Jugendleistungszentrum überlebt. Ich kann nicht gut mit Hierarchien, weder mit dem Trainer noch mit der Mannschaft. Zu meiner Zeit hat sich allerdings in solchen Zentren auch keiner wirklich um dich gekümmert. Du bist nach dem Training auf dich alleine gestellt gewesen, in der fremden neuen Stadt und dann sind auch schon mal Dummheiten passiert. Meine Spielweise passt auch in keine Schablone. Die Taktiken sollen sie sich alle mal schön an der Wand einrahmen. Ich hatte meine eigene. Ich bin ein Straßenfußballer, der in der Lage ist, in der allerletzten Sekunde umzustellen, zu revidieren und auch mal was Überraschendes zu machen, das keiner erwarten konnte. Eine Stärke, die heute den Spielern aus diesen Leistungszentren komplett verloren geht. Ich war ein Spieler für diese gewissen 1:1-Situationen. Das war meine Stärke.“

Nach der Karriere schlagen viele ja direkt eine Laufbahn als Trainer oder Manager ein. Du hast stattdessen mittlerweile zwei Bücher veröffentlicht und einen Podcast.

Nach zwanzig Jahren Fußball hatte ich erst einmal ein Jahr Pause von allem gemacht. Dann habe ich mit Reiner Calmund zusammen auch als Sky-Experte gearbeitet. Ich wollte nicht direkt eine Biographie schreiben, und erst nach rund 10 Jahren Abstand hatte mich Calli soweit und ich sagte: ‚Ok, lass uns das Buch machen.‘ Die Arbeit hat sehr viel Spaß gemacht und es war eine rundum coole Sache. Plötzlich waren es so viele kuriose Geschichten, die erzählt werden wollten und natürlich auch das „Wo komme ich her?“, „Wo bin ich jetzt?“. Das Buch ist übrigens zum Großteil während eines Segeltörns entstanden. Das war schon eine Erfahrung, bei der man sich auch intensiv mit sich selbst auseinandersetzt und die Vergangenheit bewegt. Irgendwann hat mich dann Calli angerufen, total sauer. Er hatte ja bereits zwei Biographien geschrieben und maulte durchs Telefon, er könne es nicht fassen, dass es ausgerechnet mein Buch in die Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat. Mit keinem seiner beiden Bücher war er so erfolgreich gewesen – und jetzt komm ich! Ich, der eigentlich gar nicht wollte und von ihm quasi erst zum Glück gezwungen wurde. Ansonsten nutze ich mein großes Netzwerk, berate Spieler, aber ich sammle keine Spieler. Zum Beispiel hatte mich Lukas Podolski gebeten, nach einem neuen Verein Ausschau zu halten, als es in der Türkei ein wenig unruhiger wurde. Zufälligerweise hatte ich einen guten Kontakt nach Japan und konnte ihn davon überzeugen, dass das die bessere Wahl ist als China oder die MLS. So habe ich ihn dann nach Japan vermittelt, wo er einen hervorragend dotierten Vertrag in Höhe von 17,6 Millionen Euro erhalten hat. Japan ist auch ein menschliches Abenteuer, zu dem ich ihm geraten hatte.“

Du scheinst über ein gutes Netzwerk zu verfügen. Trotzdem hast du bis dato noch keinen Job im Business Fußball inne, der in vorderster Front agiert.

„Ich denke schon, dass ich Ahnung von Fußball habe und auch viel analysiere und auch Dinge auf den Punkt zu bringen. Manche Experten holen so dermaßen aus. Manchmal kann ich auch einfach sagen, das ist ein dämliches Foul, dafür wurde er bestraft. Da brauch ich keine Achterkette aufmalen. Das kann man auch alles etwas kürzer halten. Es wäre auch schlimm, wenn ich Fußball nicht analysieren könnte. Das habe ich mein ganzes Leben gemacht. Sportlicher Leiter, Personalpolitik – das traue ich mir schon zu. Natürlich abhängig vom Verein. Man muss ja immer wissen, was kann der Verein und was nicht. Dann brauchst du auch ein Netzwerk. Das Wort wird viel verwendet, aber das trifft einfach zu, das ist ganz, ganz wichtig. Ein konkretes Beispiel: Du hast in Dortmund einen Spieler und Bielefeld ist nicht weit. Da ist ein Spieler, ein großes Talent, der spielt in Dortmund hinter Lewandowski. Dann ruf ich den Kloppo (Anm. d. Red.: Jürgen Klopp, mittlerweile Trainer beim FC Liverpool, früher beim BVB) an und sag ihm, hol mal den Spieler in der Kabine zu dir und sag ihm, ich will, dass du ein Jahr in Bielefeld spielst und dann will ich dich zurück. Man will ja nicht die Spieler haben, die woanders vom Hof gejagt werden. Und das geht, wenn du ein gutes Netzwerk hast. Das machen viele Vereine zu wenig. Das hat Frankfurt auch jahrelang nicht gemacht, Fredi macht das jetzt gut. Und mein Netzwerk ist gut. Ich habe immer viele junge Spieler stark gemacht. Alexander Rosen zum Beispiel, mit dem ich in Osnabrück und früher bei der Eintracht zusammengespielt habe, habe ich geholfen, Manager zu werden.“

Gab es denn zwischendurch konkrete Angebote in dem Bereich zu arbeiten?

„Wer fünf Jahre Snowboard fährt ohne Krankenversicherung und sich das selber beibringt, ganz ehrlich. (lacht) Natürlich gab es Angebote. Aber an einer anderen Seite hänge ich scheinbar mehr als an dem Ablauf, den ich zwanzig Jahre hatte. Ich verdiene ja auch Geld, zum Beispiel bei dem Podolski-Deal. Vorstellen kann ich mir so einen Job aber durchaus.“

Im 2. Teil des großen Interviews mit Ansgar Brinkmann könnt ihr morgen lesen, was ihn dazu bewegt hat nun doch in den Dschungel gehen, wie er die aktuelle Entwicklung des Fußballs sieht und was er von Eintracht-Trainer Niko Kovac hält und was er ihm und seinem Team in dieser Saison zutraut.

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19 Kommentare

  1. Ich versteh nicht so richtig, dass er beim Dschungelcamp jetzt mitmacht. Aufgrund seiner direkten und unterhaltsamen Art und seiner Erfahrung würde ich mich viel mehr freuen, wenn er als Fussballexperte öfter irgendwo auftaucht und auch wieder einen Job in der Fussballbranche annimmt.
    Aber da hat er wohl den „Makel“, keine Titel wie andere „Experten“ angehäuft zu haben, und seine Art passt wahrscheinlich nicht zum allseits gesuchten DFB-und BuLi-Business-Mainstream.

  2. Aber ich werde mir wegen Ansgar Brinkmann das Dschungelcamp anschauen. Kann ja nur gut mit ihm werden. Und er soll dann Dschungelkönig werden!

  3. Nach dem Dschungelcamp wird er so verbrannt sein, dass wir ihn im Profigeschäft leider nie mehr erleben werden dürfen!
    Schade, toller Typ.

  4. Dass Brinkmann beratende Tätigkeiten übernimmt und das bei durchaus prominenten Spielern, wusste ich nicht.
    Dachte immer nur er lebt von seinen süffisanten Aussagen:D
    Der Mann passt in keine Schublade und ihm kann man besser zuhören, als Basler.
    Brinkmann sollte defintiv mit seiner Jacke in die Nordwestkurve gehen!

  5. Ps.
    Schade, dass das Interview gekürzt wurde. Jedes Wort von ihm ist lesenswert aufgrund der Unterhaltung.
    Wahrscheinlich hat er Dinge erzählt, die in die Öffentlichkeit nicht gehören und Personen in ein anderes Licht stellen.
    „Ehemalige Eintracht Torwart in der Limo“ ,dessen Namen im Interview sicher fiel 😉
    Pps.
    Das Problem mit der Weiterleitung auf unseriöse Seite ist zumindest bei mir gelöst.

  6. Ansgar vor DFB-Präsident! Der sagt jedenfalls ehrlich was Sache ist und redet nicht drum herum.

  7. Jeder hat seine Art und die von AB ist bestimmt nicht die Schlechteste und von Fußball hat er wirklich Ahnung.
    Bitte aber auch nicht vergessen, dass es zum Abschied von der SGE kam, weil auch er damals NUR dem großen Geld hinterher gezogen ist und mit der großen Karriere war es damit gleichzeitig vorbei.
    Es bleibt mir trotzdem ein Rätsel, was er in diesem manipulierten „Dschungel“ will. Ich kann weder die Sendung als leider auch die Mitmacher nicht ernst nehmen.
    Deshalb ist es mir wirklich auch egal , bleiben wir lieber bei unserer Eintracht mit Blick voraus auf VW.
    Frage an unsere Reporter (Redaktion) vor Ort : woran liegt es eigentlich, dass bisher noch nicht ein einziger unserer Abgabekandidaten eine neuen Verein gefunden hat. Eventuell mal eine Frage bei der nächsten Pressekonferenz.
    Forza SGE !

  8. @dieter: Würde mich auch mal interessieren, warum wir keinen transferieren ?!

  9. @dieter

    Naja Andersson Ordonez hat bereits einen neuen Verein gefunden. Zudem ist das Transferfenster auch noch knapp zwei Wochen geöffnet und erfahrungsgemäß nimmt der Transfermarkt, je näher der Deadline-Day rückt, immer mehr an Fahrt auf.

    Ich glaube einfach, dass unsere „Kandidaten“ um Regäsel, Medojevic und Co. sich schon genau überlegen werden, wo es hingehen soll und so lange man eben noch Zeit hat, wird diese auch genutzt. Wie auch immer das bei jedem persönlich aussieht.

  10. @14
    das habe ich auch sofort gedacht. – Dr Kunter war es jedenfalls mit Sicherheit nicht, hihi .-)

    Benny: Danke für dieses großartige Interview. Eine echte Bereicherung für dieses Forum. Ich freue mich jetzt schon auf den 2.Teil.
    Und …. ich freue mich jetzt schon, wenn Ansgar „wieder heim, hier in sein Revier kommt“ – mit Jacke !!!

    Adlergruß

  11. @11 ‚Bitte aber auch nicht vergessen, dass es zum Abschied von der SGE kam, weil auch er damals NUR dem großen Geld hinterher gezogen ist..‘
    Glaubst du, dass er danach bei Tennis Borussia Berlin in der 2. Liga mehr verdient hat?
    Ansgar hat uns 98/99 mit 7 Scorern in der Liga gehalten und ist dann für ne halbe Mio zu TeBe gewechselt. Damals war er 30 und mit diesem Alter ist es bei Offensivspielern ziemlich normal, dass es mit der Leistung abwärts geht. Klar, manche spielen noch länger auf hohem Niveau, aber viele sind das nicht.

    @sge4ever Danke für das Interview, macht Spaß zu lesen. AB hat das Herz am richtigen Fleck.

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