Das Ziel ist klar: Nachdem die Frauen von Eintracht Frankfurt vor gut einem Jahr in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League an Real Madrid scheiterten, möchten sie in dieser Saison endlich wieder in der Königsklasse antreten. Hierfür wird sich das Team von Cheftrainer Niko Arnautis in Hin- und Rückspiel gegen Paris Saint-Germain durchsetzen müssen. Die Adlerträgerinnen empfangen ihre Gegnerinnen zunächst am heutigen Mittwochabend um 19:00 Uhr im heimischen Stadion am Brentanobad, ehe es eine Woche später auf den PSG-Campus geht.
„Uns erwartet eine Mannschaft, die viel internationale Erfahrung hat und zum oberen Regal in Europa gehört. Paris Saint-Germain ist ein großer Club und es erwartet uns eine schwere Aufgabe, es wird eine große Herausforderung. Wir wissen um deren Qualitäten und wissen auch, wo sie verwundbar sind. In erster Linie sind wir sehr glücklich und freuen uns auf das Spiel. Wir sind gut drauf und bereit“, gab sich Arnautis auf der Pressekonferenz vor dem Playoff-Hinspiel zuversichtlich. Laut seiner Einschätzung habe sich der Klub aus der französischen Hauptstadt in diesem Sommer zwar noch einmal personell verstärkt, wehrlos seien die SGE-Frauen gegen den Tabellendritten der vergangenen Division-1-Féminine-Saison aber keineswegs.
„Wenn wir unsere Qualitäten mit und gegen den Ball auf den Platz bringen, können wir Paris vor Probleme stellen. Wir können mit Selbstvertrauen in das Spiel gehen und sind bereits im Rhythmus. Am Ende wird es darauf ankommen, ihre Stärken zu kontrollieren und gleichzeitig unsere eigenen Waffen einzusetzen“, erklärte der 46-Jährige mit Blick auf den Frankfurter Matchplan.
Amanda Ilestedt: „Wir haben eine gute Stimmung in der Mannschaft“
Auch Innenverteidigerin Amanda Ilestedt kam während der gestrigen Pressekonferenz zu Wort und blickte auf das bevorstehende Duell gegen ihren Ex-Klub. Von 2021 bis 2023 stand die schwedische Nationalspielerin 49-mal für die Pariserinnen auf dem Spielfeld. „Das ist nun schon drei Jahre her, es ist seitdem viel passiert. Paris hat ein neues Trainingsgelände und viele neue Spielerinnen. Aber es war damals der richtige Schritt für mich und ich konnte mich dort fußballerisch weiterentwickeln“, erinnerte sich die heute 33-Jährige an ihren damaligen Karriereschritt. Nun liege ihr Fokus allerdings voll und ganz auf einer erfolgreichen Champions-League-Qualifikation mit der Frankfurter Eintracht: „Ich finde, wir haben eine gute Stimmung in der Mannschaft. Wir haben eine sehr gute Vorbereitung gehabt und wir freuen uns auf das Spiel.“ Zunächst geht es für die SGE-Frauen nun darum, sich eine gute Ausgangslage für das entscheidende Rückspiel in der kommenden Woche zu verschaffen. Ob das gelingt, wird sich am heutigen Abend zeigen.






Ein Kommentar
Ich will ja nicht rumstänkern, aber das sind für mich deutlich zu viele Allgemeinplätze in diesem Artikel. Wichtige Infos gibts hier leider nicht. Wie könnte die Aufstellung aussehen? Welche taktischen Ausrichtungen wären denkbar / sinnvoll? Wer ist fit, wer ist angeschlagen? Insbsondere: Ist Larissa Mühlhaus fit? Und falls ja, Macht es gegen PSG überhaupt sinn mit Doppelspitze?
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