Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart. Ein Duell, das schon vom Klang her vieles verspricht. Auch die Form und der Stellenwert in Europa zeigt, was für ein Spiel die Fans am kommenden Sonntag voraussichtlich erwarten wird. Personalsorgen hat die Eintracht keine: Arthur Theate ist für das Spiel in Stuttgart fit und kann auflaufen, obwohl er angeschlagen ausgewechselt wurde. Somit kann Dino Toppmöller auf die gesamte Mannschaft zurückgreifen. Und der Cheftrainer weiß, was auf die SGE zukommen wird: „Eine harte Nuss. Sie sind fußballerisch stark, haben gute Abläufe in ihren offensiven Reihen und damit wird das eine spannende Aufgabe.“
Und die letzten Begegnungen hat er nicht vergessen. In der vergangenen Saison hat die Eintracht beide Spiele verloren und nach den Ansichten des Trainers besonders in Stuttgart verdient keine Punkte mitgenommen. In dieser Saison soll das besser werden: „Man kann die Spielzeiten nicht vergleichen. Letzte Saison haben sie nicht unter der Woche gespielt und konnten sich besser erholen. Wir schauen auf uns. Sie machen das gut und das trotz er Abgänge. Sie müssen sich auch an den Rhythmus gewöhnen, da das eine andere Belastung ist. Das ging uns im letzten Jahr auch so und dieser Erfahrung hilft uns.“ Besonders die Kaderbreite hob Toppmöller lobend hervor und brachte das Beispiel um den Ausfall von Rasmus Kristensen, der gut kompensiert werden konnte.
In dem Zuge gab es auch nochmals ein Extralob für seinen Vertreter Collins: „Er hat jeden Tag ein sehr breites grinsen auf dem Gesicht. Er hat die Challenge vom ersten Tag an angenommen. Ab Januar haben wir ihn bei den Profis integriert, er ist wissbegierig und im Sommer wollte er sich nicht ausleihen lassen. Er und wir sehen was in ihm. Jetzt war die Entscheidung auch goldrichtig. Er hat uns in den letzten Tagen schon sehr geholfen die Spiele zu gewinnen. Er fühlt sich gut und ist belastbar. Die Einladung zur U21 ist für ihn persönlich was Schönes und doch gilt es, immer weiterzumachen. Zufrieden sein, aber sich nie zufrieden geben.“ Kristensens Genesung läuft nach Plan und er könnte eventuell gegen Bremen in den Kader zurückkehren.
SGE tanzt auf drei Hochzeiten und das erfolgreich
Stuttgart als Gradmesser für die SGE? Toppmöller hat eine klare Meinung dazu: „Für uns ist jedes Spiel ein Gradmesser. Wir wollen was mitnehmen und fahren da so hin. Da kommt eine Wucht mit den Fans auf uns zu, aber am Ende ist jedes Spiel ein Gradmesser.“ Und auch einen möglichen Ausfall von Deniz Undav sieht er nicht so tragisch, denn die Stuttgarter haben auch verschiedene Möglichkeiten: „Er ist ein wichtiger Verbindungsspieler für den VfB. Wenn er ausfällt, gehen wir von Demirovic aus, aber am Ende haben sie viele Möglichkeiten, um darauf zu reagieren. Das beeinflusst das Spiel natürlich, aber sie können reagieren.“
„Der Konkurrenzkampf ist sehr wichtig, weil jeder dann nochmal eine Schippe drauflegt. Das funktioniert bei uns sehr gut. Wir haben einen guten Fokus, eine gute Gier und wollen dranbleiben. Wir wollen unbedingt oben dabeibleiben und dann sehen wir, wo uns die Saison hinträgt.“ Vielleicht das Stichwort der Saison momentan, denn die Eintracht reitet momentan auf einer Welle des Erfolges. Es läuft in der Liga, der Europa League und dem DFB-Pokal. „Gute Ergebnisse helfen. Wenn man alle drei Tage spielt und mit einem positiven Ergebnis rausgeht, dann steht man anders auf und es geht leichter in die nächste Aufgabe.“ Und die wartet bei den Schwaben, wo die SGE ihre Form bestätigen möchte. Und die Vorfreude bei den Hessen scheint groß zu sein, wie Toppmöller bestätigte. Die Länderspielpause soll genutzt werden, um die Kräfte wieder zu sammeln, damit sich alle wieder auf die nächsten Gegner freuen können.






Ein Kommentar
wir werden auch dort gewinnen
nur die SGE
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