Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Djibril Sow im Zweikampf mit Wolfsburgs Marcel Tisserand (Bild: imago images / Eibner)

Sow: „Uns hat von Beginn an das Feuer gefehlt“

, und

Am Ende war es der berühmte „Satz mit X“ nach der Partie gegen den VFL Wolfsburg. Eine harmlose Eintracht ließ sich heute von zehn Wolfsburgern den Schneid abkaufen und droht jetzt erstmal im Mittelfeld der Liga zu stagnieren. Das „richtungsweisende Spiel“, wie Adi Hütter es im Vorfeld tituliert hatte, lässt Raum zur Sorge. Was die Akteure selbst nach Abpfiff zu sagen hatten, haben wir, wie immer, kompakt zusammengetragen.

Adi Hütter (SGE-Trainer): „Wir haben von unserer Heimstärke viel vermissen lassen. Wir haben von der ersten Minute an nicht ins Spiel gefunden. Wir haben nicht griffig genug agiert, auch im Gegenpressing waren wir zu schwach. Wir haben nach dem Platzverweis etwas umgestellt, auf zwei Achter. Ich wollte etwas tiefer gehen. Aber wir haben uns sehr schwer getan, gegen kompakte Wolfsburger, Lösungen zu finden. Es war eine verdiente Niederlage, die mich besonders ärgert, weil die Leistung nicht gestimmt hat.“

Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg): „Das war für uns ein ganz wichtiger Sieg, nach einer schwierigen Phase. Hier in Frankfurt hingen die Trauben sehr hoch. Wir haben tatktisch sehr stark agiert, sind etwas glücklich in Führung gegangen. Nach der Gelb-Roten-Karte ist uns etwas die Kinnlade runtergefallen. Wir wollten uns die Führung aber nicht mehr nehmen lassen. Daher war es am Ende ein verdienter Sieg.“

Djibril Sow: „Wir sind heute nicht gut ins Spiel gekommen. Bei  uns hat von Anfang an das Feuer gefehlt und so konnten wir auch die Fans nicht mitziehen. Woran es lag, weiß ich nicht. In der zweiten Halbzeit haben wir dann noch einmal alles reingehauen, aber mit dem 0:2 wurde es dann einfach sehr schwierig. Uns wurde heute der Schneid abgekauft.  Wir sind sehr enttäuscht, dass es heute wieder nicht geklappt hat.“

Über das Spiel in London: „Das wird sehr sehr schwer ohne unsere Fans. Das ist schade, aber wir müssen uns total fokussieren. Wir müssen das heutige Spiel analysieren und schauen, woran es gelegen hat.“

Erik Durm: „Das 0:1 war ein sehr unglückliches Tor, aber schwer zu verteidigen in dem Moment. Viel mehr Chancen hatte Wolfsburg ja nicht. Gerade nach der Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und auch die Fans animiert. Das zweite Tor hat uns dann den Zahn gezogen. Aber kein Vorwurf an Wiedwald. Er hat ein super Spiel gemacht und das kann passieren. Keine Schuldzuweisungen an ihn. Dennoch müssen wir in Überzahl einfach mehr und bessere Chancen rausspielen. Sehr sehr bitterer Tag für uns. Wir wollten unbedingt hierherkommen und allen zeigen, was für eine Heimmacht wir sind, oder zumindest waren. Sehr schade.“

Über das Spiel in London: „Es sind zwei verschiedene Wettbewerbe und wir müssen unbedingt was holen. Die Fans haben gesungen ‚Auswärtssieg‘ und dafür müssen wir alles geben.“

Gonçalo Paciencia: „Es war ein schlechter Tag heute für uns. Wir haben nicht so gespielt, wie wir es von uns kennen. Sowas kann passieren. Wir haben gegen eine gute Mannschaft gespielt. Wenn man sich da nicht konzentriert, kommt so ein Ergebnis dabei raus. Aber so ist eben der Fußball. Wir können es schon am Donnerstag in London wieder besser machen. Wir müssen die Fehler von heute analysieren, dann aber schnell nach vorne blicken. Wir haben nur wenig Zeit, da dürfen wir uns nicht zu lange mit dieser Partie aufhalten.“

Xaver Schlager (VfL Wolfsburg): „Die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben. Wir haben alles gegeben. Für mich ist es ein schönes Gefühl, nicht mehr verletzt zu sein. Da steckt aber harte Arbeit dahinter. Man braucht eine richtige Balance zwischen Risiko und Vorsicht.“

51 Kommentare

Fallback Avatar 51. jim panse 25. November 19, 08:48 Uhr

@ 53

Tolles Beispiel für eine angemessene Art der Kommunikation.
In der Sache sind wir zwar nicht ganz einig , aber darum gehts , Toleranz.
Ist hier leider oft nicht so besonders ausgeprägt,
Bsp "ihr Kackvögel"

0

Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.